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Hundeforum Der Hund
CoyoteSam

..und wieder mal ein Leinenpöbler - immer noch!

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Hallo Ihr Lieben,

ich bin ja mehr der passive Mit-Leser und sich so Tips-Holer in diesem schönen Forum, aber inzwischen ist es mal wieder an der Zeit, Euren Rat zu holen...

Hatte mich ja zuletzt vorigen Herbst vor unserem Umzug aufs Land hier gemeldet, weil unser Sammy so fürchterlich wichtig an der Leine gegenüber anderen Hunden und Menschen ist, vor allem wenn die Kleinen dabei sind :Oo

Inzwischen ist viel passiert, wir gehen nur noch ohne Kinder raus, damit ich mich 100% auf ihn konzentrieren kann(viiel entspannter inzwischen..)ich war im Grundkurs in der HS mit ihm, was auch an sich recht gut geklappt hat- er lernt schnell und ist total verfressen(daher super zu motivieren,hihi), aber die anderen Hunde sind immer noch ein Problem-- wie gesagt an der Leine. Beim Freispiel ist er mit allen bis auf eine Ausnahme super Kumpel, und sobald es ans Arbeiten geht, müssen wir an den äussersten Rand der Reihe, weil er sich so dermassen aufführt zu seinen Nachbarn, dass an ein Arbeiten nimmer zu denken ist, der Sack :wall:

Lustigerweise: wenn die Trainerin ihn an der Leine hatte-- keinen Mucks, mein Hund war der Bravste der Welt :motz:

Damit ist ja wohl klar- der Fehler hängt am anderen Ende der Leine-- aber ich weiss halt nicht, was ich falsch mach!! Momentan ist HS- Pause, weil mir leider das Geld für den Vereinsbeitritt fehlt, aber wir tun daheim was und können dann hoffentlich nächsten Monat endlich wieder loslegen. Ich bin der Meinung, dass Sam einfach zu wenig Hundekontakt hat und sich deshalb so wichtig macht, aber hier im Ort sind fast keine Hunde, und die wenigen, die wir dann mal treffen, werden gleich blöd angemacht und in Grund und Boden geplärrt--- es nervt!! :wall::wall:

Mir ist völlig klar, dass er mich wahrscheinlich nicht für kompetent genug hält,die Angelegenheiten zu klären und deshalb selber durchgreifen will, aber wie kann ich das ändern?? Bemühe mich schon bewusst, nicht "oh nein, jetzt gehts gleich wieder los, da kommen Leute/ein Hund" zu denken, sondern geh ganz locker auf die betreffenden zu und mach mich gross, lenk ihn mit Leckerli/Spielzeug ab,aber sobald ich zu Leuten Hallo sage oder wir näher als 5m an den Hund drankommen, legt Sam los wie ein Blöder. Ist dann auch nicht ansprechbar/Leckerlies/Spielzeug sind uninteressant, er hängt in der Leine wie ein Ochs und plärrt. Ein energisches Nein bringt auch nix, zuerst hab ich ihn angebrüllt (schäm), bringt ja eh nix, inzwischen sag ich nur Nein oder Schluss und zieh ihn weiter-- aber dann dreht er sich noch 10x um und keift weiter, sodass ich ihn regelrecht mitschleifen muss :(

Es nervt mich so, dass ich anscheinend in der Hinsicht total aufm Schlauch steh, wo der Fehler ist- wenn wir draussen auf dem Feld sind, ist er 99% abrufbar, kommt, geht Fuß-- aber wehe es sind Leute in Sicht.

Vielleicht interessant- als wir letztens mit ihm im Biergarten waren, haben ihn fremde Leute Null interessiert, auch an unseren Tisch kommende und uns ansprechende (!) Kellner waren kein Problem-- wieso???

Mann, ist das jetzt wieder lang geworden, tut mir leid! Würde mich über eure Meinung sehr freuen,und bitte nicht wundern, wenn ich evtl nicht sofort antworte-- bei 2 Knirpsen (3,1) ist es manchmal schwierig, an den PC zu kommen.. :D

Vielen vielen Dank schon mal

lg, Sarah mit Stinkbomber

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Hi Sarah und herzlich Willkommen von mir...so im Nachinein.

Das mit dem Leinenpöbbler kenne ich. Hatte selber mal so einen.

Ich habe ihn dann mit dem Halti soweit gebracht, dass es nicht rumgepöbbelt hat. Weiss nicht, ob dir das ein Begriff.

Das Halti ist um die Schnauze wie ein Maulkorb. Ist aber keiner. Es dient zum bessern lenken des Hundes. Auch für ziehende Hunde ist es eine gute Lösung.

Mit dem Halti kannst du deinen Hund vom Objekt, was er grad ankeift, ablenken und sein Sichtfeld auf die andere Seite verlegen. So nimmst du ihm auch die Möglichkeit des fixierens. Mit dem Halti muss er dann einfach zu dir schauen.

Am Anfang kann es ein wenig gezigge geben, weil er es wohl kaum gerne anhaben wird, aber sobald sich das ein wenig gelegt hat ist es eine super Lösung meiner Meinung nacht.

War halt einfach mal ein Tipp der mir eingefallen ist aber ich denke, dass es hier noch paar hat, die dir bessere und kompetentere Tipps geben können.

Drücke euch ganz fest die Daumen...

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Ein Halti bitte nicht ohne PROFESSIONELLE Hilfe anlegen, es kann sehr grossen gesundheitlichen Schaden beim Hund anrichten!

Bitte nicht kaufen und *mal so* anziehen und loslegen!

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Hallo zurück,

danke für die schnellen Antworten! Nein, an ein Halti hatte ich ehrlichgesagt gar nicht gedacht, vor allem da es mir mehr ein Kommunikations- als ein Zieh-Problem zu sein scheint.. und ohne professionelle Hilfe tät ich mich da eh nicht rantrauen..

Gäbe es denn eine Möglichkeit, meine Kompetenz zu beweisen, dass ich solche Begegnungen mit anderen Menschen/Hunden durchaus selbst lösen kann und dafür nicht meinen Stinker brauche?? Wär für jegliche Anregung dankbar.. :D

lg derweil,

Sarah

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Ich habe mit dem Halti sehr gute Erfahrungen gemacht und es auch bei Leinenmotzern

benutzt.

Sehr hilfreich war auch ein Geschirr und üben,üben,üben.

LG Findusine

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Renate....danke für den zusatz :)

Hätte ich nicht vergessen sollen reinzuschreiben, dass man das nicht alleine machen sollte *schäm*

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Also ich hab ja mit meiner auch ein kleines Zerrproblem an der Leine, allerdings ohne knurren und bellen. Von daher hab ich mir das mit dem Halti (natürlich unter Anleitung) auch schon überlegt. Ich sehe da allerdings noch ein anderes Problem:

Wenn ich mit dem Halti üben möchte, wäre es doch sinnvoll, wenn andere Hunde da sind. Ich kann das Halti doch nicht immer auf "gut Glück" dran machen. Sarah schreibt z.B. es gibt kaum Hunde im Ort. Da wirds mit üben schon schwierig.

Bei mir gibt es zwar viele Hunde, aber ich hab´s mir mit den bekannten HH weitesgehen verscherzt, weil ich nicht möchte, daß mein Hund beim spielen von jedem auf der Wiese einfach so Leckerlis zugesteckt bekommt. Sowas stößt auf Unverständnis, aber das ist ein anderes Thema...

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Hallo Sarah,

zunächst- du bist nicht alleine ;) will sagen ich hatte bzw. habe an manchen Tagen auch ein tobe Monster :kaffee:

Du hast schon richtig erkannt, dass das andere Ende der Leine eine große Rolle spielt.

Ich habe versucht nicht genervt zu sein, ein Liedchen zu trällern und was bei mir super wichtig war, den anderen Hund nicht selber zu fixieren. Achte da mal drauf- konzentriere dich nur auf deinen Hund.

Außerdem würde ich ein Schau-Komando einführen und den Abstand einhalten, bei dem er noch nicht ausrastet. 5 m ist doch schon toll und mit einem Übungsopfer annäherugnen üben.

Empfehlen kann ich auch das Buch von Patrcia McConell "alter Angeber"- ist nicht teuer und super.

Ich persönlich würde dir vom Halti abraten. Es zieht sich zu, macht dem Hund Druck und die Verküpfung mit dem fremden Hund wird für deinen wieder negativ.

Ich arbeite mit dem Gentle Leader-es ist auch ein Kopfhalfter, zieht sich aber nicht zu.

Zudem hat es zumindest auf meine Hündin ein ungemein beruhigende Wirkung. Es ist aber kein Zaubermittelchen.

Ich benutze es damit meine Hündin nicht wie ein wildgewordens Kängeruh springt und ich diese tobsuchts Anfälle unterbinden konnte.

Wichtig ist meiner Meinung, dass du deinem Hund zeigst - ich regel das selber.

Auch ein gefestigtes Sitz oder Platz hinter dem Hundeführer kann manchen Hunden helfen.

Aus der Ferne ist das natürlich alles nicht so leicht zu beurteilen.

Liebe Grüße Weti und Mika-die nur noch manchmal tobt =)

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Mir ist noch etwas aufgefallen.

Du schreibst das du ihn weiterschleifen must und er dann immer noch versucht zu keifen.

Das würde ich konsequent unterbinden. Bring ihm in ruhiger Situation also ohne andere Hunde ein "weiter" Komando bei. Mit Leckerchen und tollem Nachlaufspiel. Wenn es richtig gut sitzt steigere die Ablenkung.

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Hallo Sarah,

ich habe ja hier einen Extrem-Pöbler hocken ;)

Ich würde gerne wissen, wie es im alltäglichen Leben sonst bei Euch läuft.

Hand auf´s Herz bitte und beantworte Dir diese Fragen ganz ehrlich :)

Wenn es an der Tür klingelt, läuft Dein "Monster" dann kläffend zur Tür und ist erst ruhig, wenn er den Besuch begrüsst hat?

Wenn er auf der Couch liegt (falls er das darf) und Dir kommt grade in den Kopf, dass er da runter soll: Reicht ein: Runter! ?

Hat er in der Wohnung einen festen Platz, der strategisch ungünstig liegt, auf den er sich schicken lässt?

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie unglaublich wichtig es ist grade für Leinenpöbler ist, Regeln zu aktzeptieren.

Dein Hund macht ja keinen Radau, weil es ihm Spass macht- sondern weil er glaubt, dass er das tun MUSS.

Und wenn man es mal so überlegt: wenn sonstiges nicht eingehalten, bzw. befolgt wird- wieso sollte er dann auf ein :Lass es! in Hundebegegnungen hören? ;)

Seitdem mir dieses Lämplein aufgegangen ist, haben wir entspanntere Spaziergänge :)

Klar päbelt Sammy nochmal los- ein solches Verhalten verändert sich nicht von heute auf morgen. Aber wenn es ihn dann mal packt, schaukelt er sich nicht mehr so hoch. :)

Heute haben wir es z.B. geschafft, ruhig an 2 Pferden vorbeizukommen.

Kurz danach 2 Omi´s, wovon die eine der anderen zuraunte: Jetzt legt er gleich los! Und er hat NICHT losgelegt =) *stolz bin*

Er WOLLTE, aber ein: Lass es! von mir reichte- weil Sammy erkannt hat, dass wenn ich andere Sachen regeln kann, schaff ich es auch, uns an 2 Omi´s vorbeizuführen, ohne dass sie uns fressen wollen :D

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