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Hundeforum Der Hund
Wuschel_04

Ausflippen in fremder Umgebung

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Hallo zusammen,

ich habe einen 11 Monate alten Labrador Rüden ( seit einer Woche kastriert wegen starkem Ausfluss). Wir besuchen seit wir ihn haben eine Hundeschule und kommen mit der Erziehung ansich ganz gut voran.

Unser großes Problem ist nur, wenn wir an einen Ort fahren, den er noch nicht kennt.

Er steigt aus dem Auto und von da an hängen wir irgendwo am ende der Leine. Er zieht von einem Eck ins andere und beschnüffelt wirklich alles. Er ist richtig aufgedreht und total durch den Wind. Wie ein hyperaktives Kind kommt er mir da manchmal vor. Er findet auch nach langer zeit keine Ruhe. Steht ständig unter Strom. Aber wie gesagt, nur in fremder Umgebung.

Wenn dann auch noch Wasser in Sichtweite ist, dann kommt auch noch das Jaulen dazu.

Er geht für sein Leben gern schwimmen. Aber er kann halt nicht in jeden Tümpel springen wenn wir unterwegs sind.

Meine Frage ist, liegt es am Alter des Hundes? Gibt sich das mit dem Alter? Kann man da was trainieren das es besser wird?

Vielen Dank für eure Antworten. Es ist mir echt ein grosses Anliegen, da wir im Februar Nachwuchs bekommen und ich einfach wissen will, was ich selber dafür tun kann das es besser wird.

Grüße

Wuschel

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Sorry ,du hast einen Labrador

und wenn der sich rassetypisch verhält ,dann wirst du sehen

ER KANN IN JEDEN TÜMPEL SPRINGEN.

Wie du das findest ist eine andere Sache ,für ihn ist es die Krönung des Tages.

Dein Hund ist auf der Schwelle zum Erwachsen werden.

Wenn du ihn in ein neues Revier bringst,dann sagt ihm sein Instinkt das er erst mal kontrollieren muss ob und wie stark dort die Konkrrenz ist.

Mein Tip: macht ihn an dieSchleppleine und lasst ihn erstmal "Zeitung" lesen.

Wenn er sich beruhigt hat ,ranrufen ,Loben, Kurz leinen und kommando Fuss.

Folgt er dem Befehl ,Loben und Bestärken.

Zieht er weiter Stehen bleiben und ohne ein Wort Richtung wechseln.

Das so lange machen bis du seine Aufmerksamkeit hast.

Wenn das soweit ist, Belohnen.

L.G.

Wotan

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Hallo Wotan,

danke für deine Tips. Werd es mit Schleppleine probieren. Nur geht das halt nicht überall. Sonntag waren wir auf einem Zeltlager. Da kann ich ihn nicht an ne Schleppleine machen, weil da überall Kinder rumspringen. Aber werd es in passender Umgebung so machen.

Das mit dem Labrador und Wasser war uns schon klar :-) Hab auch kein Problem damit. Er kommt eigentlich täglich zu seinem Bad in ner Pfütze, See, Bach etc.

Wohnen sehr ländlich, also ideal für ihn.

Grüße

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Wenn ihr in ein anderes Revier fahrt, lasst ihn erstmal im offenen Auto sitzen, bis er entspannt und ruhig wird. Dann darf er raus und wird beim ersten Anzeichen von Unruhe wieder abgelegt zum Beruhigen und Entspannen. Das geht sicherlich nicht so einfach wie ich es schreibe und erfordert einen langen Atem bei euch.

Ich würde bei allen Dingen jetzt darauf Wert legen, dass er sich ruhig verhält, ansonsten ablegen und warten.

Sowas lernen bei uns die Leute von Welpenalter an, es ist einfach wichtig, dass dein Hund weiß, dass es draussen nicht nur zum Aufdrehen gut ist sondern auch zum Entspannen. Hilf ihm dabei.

Ruhiges Verhalten wird auch dann von dir entsprechend ruhig belohnt...keine schnellen Bewegungen, nur eine ruhige Stimme....

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