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Hundeforum Der Hund
gast

Bauchgefühl oder Wissen?

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Hallo Stalker,

Ich bin schon so lange ich denken kann Hedonist...

Ich gehe mal davon aus' dass Du ein Hedonist [b']nach Epikur[/b] bist? ;)

Unter dem Begriff Hedonismus (neuer Hadoismus) versteht man eine nur an materiellen Genüssen orientierte, egoistische Lebenseinstellung.

LG

Heiko

Der Scherz ist dir gelungen. :yes:

Es trifft zu das ich keiner „hedonistischen Philosophie“ anhänge. Deshalb steht die Bedeutung für mich im Zusammenhang mit möglichst viel Lust an der belebten und unbelebten Natur zu haben und ohne einen materiellen Bezug.

Zum IQ kann ich nur feststellen, es ist ein statistischer Wert, der beschreibt, ob eine Person zwischen der unteren, oder oberen Norm der gesamt Bevölkerung liegt, was immer das sein mag.

LG Hans Georg

››Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).‹‹

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Puh ist ja richtig was los hier.....

@Hans Georg

Nun ich habe aber nicht von Anfang an die Tiere so gut beobachtet, ich hab damals im Reitstall die Pferde geritten die keiner wollte, weil die gebockt haben.

Bei mir zwar hin und wieder auch, aber ich fand es lustig und deshalb haben die es dann schnell gelassen. Dann hatte ich bei vielen Dingen die dort selbstvertändlich waren, ein schlechtes Gefühl, also hab mich im laufe der Zeit weiter entwickelt und die Diinge abgeschafft bei denen ich ein schlechtes Gefühl hatte, wie Hufeisen, ein Pferd am Zügel zerren und den absoluten Gehorsam zu fordern und noch tausend andere Dinge.

Ich mache nix nach Plan, wenn ich ein Pferd ausbilde mach ich immer was mir mein Bauch sagt und wenn in tausend Lehrbüchern das Gegenteil steht, ist mir das egal.

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Hallo,

ich fasse mich zu diesem Thema knapp und zwar mit einem Zitat von Leonardo da Vinci:

"Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge."

Ich finde Lesen und lernen wichtig (für mich). Wie nützlich das allerdings für uns ist, hängt wohl auch von unserem Bauchgefühl ab.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Hmm... ehrlich gesagt verstehe ich kaum etwas von dem Wissenschaftlichen was hier geschrieben steht, trotzdem verfolfge ich dieses Thema mit großem Interesse.

Ich frage mich nur die ganze Zeit:

Brauchen wir nicht beides? Wissen und Bauchgefühl? Ich meine, wenn ich mir wissen aneigne, sagt mir doch mein Bauchegfühl, ob ich diesen Weg mit mir vereinbaren kann oder nicht?

Wenn ich alles anwenden würde zum Beispiel an meinem Hund, was ich jemals in Büchern gelesen habe, müsste mein (übertrieben gesagt) mit einem Stachler durch die gegend rennen und von mir im Nacken gepackt und geschüttelt werden wenn er etwas falsch gemacht hat. Oder ich solle alles, wirklich alles was er nicht soll völlig Ignorieren, mich nie einmischen bei einem Kampf und alles was in meinen Augen richtig ist Loben?!

Ich habe schon oft Situationen gehabt, in denen ich rein aus dem Bauch heraus reagiert habe, ohne darüber nachzudenken ob das nun mit meinem Wissen in meinem Kopf übereinstimmt oder nicht.

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Brauchen wir nicht beides? Wissen und Bauchgefühl? Ich meine, wenn ich mir wissen aneigne, sagt mir doch mein Bauchegfühl, ob ich diesen Weg mit mir vereinbaren kann oder nicht?

sei :kuss: Sonja!!

ich versuchs ja auch schon die ganze Zeit (fast) vergeblich auszudrücken ...

LG

Rike mit Meggie.

:winken::winken:

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Ich auch!

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Ich sehe das so, ein gesunder Mittelweg ist sicher das Beste.

In gewissen Dingen ist es bei mir sicherlich nur das Bauchgefühl,

aber, ich setze auch auf Kenntnisse und Wissen.

So wie Sonja es auch gesagt hat.

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Geht nicht irgendwann erlerntes Wissen, in Bauchgefühl um, wenn man ein gutes Gefühl bei der Umsetzung hat? :think:

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Hat ja eigentlich keiner gesagt das Wissen total unwichtig ist, es geht doch nur darum was wichtiger ist!

Und beim Umgang mit Tieren ist das Feeling wichtiger als Wissen, denn Wissen ohne Feeling nützt nix. Aber selbst wenn man nix weiss lässt uns das Feeling das richtige tun!

Ich kenne viele Reiter die wollen ihr fehlendes Feeling durch Wissen ersetzen und das funktioniert leider überhaupt nicht!

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Wie Alles im Leben macht es die "Dosierung". Wer mit Bauchgefühl beginnt (wie ich, da ich ja überhaupt kein Wissen über Hunde hatte mit 12 Jahren) kann sich über das Lesen und andere Medien weiter entwickeln und hat dann evtl. eine gute Mischung.

Umgekehrt (erst das Wissen und dann das Bauchgefühl) das Gleiche.

Beides Überdosiert KANN zu Problemen führen. Für ein gutes Ergebnis (und damit meine ich beide Parteien > Mensch und Hund (oder welches Tier man immer einsetzen möchte)) ist Beides von Bedeutung. Nur sollte dann Eines dem Anderen nicht im Wege stehen.

Und ich glaube ja immer noch, dass das Bauchgefühl als "Erstes" da war welches dem Wissen auf die Sprünge geholfen hat (na ja, ist wohl eher wie die Frage mit dem Huhn und dem Ei) :D . Und bei jeder Wissensweitergabe ist wieder das Bauchgefühl wichtig was der Lernende verwenden sollte um ein für sich gutes Ergebnis erzielen zu können.

Ich frage mich nur die ganze Zeit: Brauchen wir nicht beides? Wissen und Bauchgefühl? Ich meine, wenn ich mir wissen aneigne, sagt mir doch mein Bauchegfühl, ob ich diesen Weg mit mir vereinbaren kann oder nicht?

Theoretisch schon. Aber die Realität zeigt da oft etwas Anderes. Viele Trainer die ich kenne haben mal irgendwas gelernt, sind davon Überzeugt und ziehen es durch. Eine wirkliche Auseinandersetzung ("ich frage mal meinen Bauch") gibt es da leider nicht (muss ich leider öfter beobachten).

Den Kunden wird es so vermittelt, es hört sich ja ganz Schlüssig an also wird mitgezogen. Und wenn bei manchen Kunden sich dann das Bauchgefühl meldet (mir gefällt das nicht) wird es entweder vom Trainer (überspitzt) "niedergemacht" oft mit dem Hinweis "dann kann es ja nicht klappen".

Und jetzt kommt es auf den jeweiligen Menschen an ob er sein Bauchgefühl "ernst nimmt" oder nicht. Viele machen es leider nicht (denn der Trainer vermittelt Wissen, also kann es gar nicht falsch sein) und damit bleibt oft der Hund auf der Strecke (von den manchmal verzweifelten HH gar nicht zu reden).

So, und nun reicht es. Je mehr ich darüber nachdenke um so verwirrter und verwirrender bin ich :???

Ich gehe jetzt zu meinem Bauchgefühl :kaffee:

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