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Hundeforum Der Hund
Lino

Zweithund für uns, ja oder nein?

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Hallo zusammen,

ich brauch mal euren Rat, wir waren heute im Tierheim und haben uns einen Malinois angesehen. Wir haben bereits einen Hund (auch belgischer Schäferhund Mischling). Beides sind Rüden (unserer kastriert/der Tierheimhund noch nicht). Beide haben sich gut verstanden, bis auf die Tatsache, dass der Mali versuchte unseren Rüden zu dominieren, worauf ihn unserer in die Schranken wies, war aber friedlich, ich denke die Rangordnung müssen die eh noch klären...Ansonsten kamen die beiden gut miteinander aus, waren 1 Stunde spazieren und danach noch 15 Minuten im Freilauf. Habe dann mit den Hunden im Freilauf auch gemeinsam "Sitz" mit Belohnung geübt, war auch ohne Futterneid. Wir gehen beide in die Hundeschule (Vorbereitung BHP), die beiden Rüden sind vom Alter, Grösse und Grundausbildung etwa gleich stark dh mein Mann und ich würden in den BG Vorbereitungskurs mit dem Mali quereinsteigen können. Platz ist kein Problem, haben Wohnung mit eingezäunten Garten und Erlaubnis für Zweithund sowie genügend Zeit, da ich nur halbtags arbeiten bin (Hund muss maximal 4-5 Stunden alleine bleiben). So viel zu der Vorgeschichte.

Aber nun zu meiner Frage, hat jemand von euch Erfahrung mit 2 Hunden? Ist das viel mehr Arbeit? Vor- oder Nachteile? Bin gespannt auf eure Erfahrungen....

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(bearbeitet)

Huhu,

also, ich habe 3 Hunde.

5 Monate, 20 Monate und 16,5 Jahre.

Klar machen 2 Hunde etwas mehr Arbeit als einer.

Kommt ja auch auf den Altersunterschied drauf an, ob

der eine schon komplett erzogen ist oder nicht etc. pp.

Aber wenn Ihr zu 2 seit, könnt ihr Euch das ja auch gut einteilen.

Mir machen 2 Hunde oder 3 definitiv nur Freude, bereichern

unser Leben und wir werden immer 2 Hunde haben.

Die Kosten sind natürlichl auch höher, also nicht nur Futter

sondern auch Versicherung, Tierarzt (das ist wohl der höchste

Kostensatz) Hundeschule etc.

Ich sehe es bei uns als Vorteil, allerdings kamen zu meinen

älteren Hunden immer nur Welpen und wir hatten nie Probleme

mit der Verträglichkeit oder Rangordnung.

Also wenn Du mich fragst: 2 Hunde oder wie bei uns jetzt 3 sind super!!!

Wir haben aber seit 16 Jahren immer 2 Hunde. Unser Ersthund

ist vor 2,5 Jahren gestorben (mit 17) und er war 3 Jahre alt, als unser Senior

Scotty dazukam.

Alles in Allem hört sich das bei Euch doch Klasse an mit Zeit,

Hundeschule, Garten, Arbeit etc. pp.

Wenn die Hunde sich gut vertragen, denke ich das alles prima läuft.

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Hallo Lino - wie möchtest Du angesprochen werden?

Grundsätzlich würde ich sagen, wenn Dein Mann die Erziehung des 2. Hundes übernimmt und ihr sonst viel gemeinsam mit den Hunden unterwegs sein könnt - warum nicht?

Allerdings, wenn 2 Rüden ziemlich gleich stark sind könnte es schon zu Reibereien kommen. Es sieht ja doch nochmal anders aus, wenn Euer Hund im eigenen Haus den neuen akzeptieren soll.

Habt Ihr die Möglichkeit, erst Mal noch mehrere gemeinsame Spaziergänge mit den Hunden zu machen und ihn dann probeweise mal für ein Wochenende mitzunehmen, bevor ihr euch endgültig für die Übernahme des Hundes entscheidet?

Ansonsten, steigen naturgemäss die Kosten für Zubehör, Futter, Tierarzt, Versicherungen und der Zeitaufwand für Pflege, Ausbildung ....

Je nach Gehorsam kann ein Spaziergang mit 2 Hunden von einer Person geführt mehr oder weniger stressig sein.

Cony

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Hallo,

erstmal Danke für eure Antworten. Die Tierheimpflegerin meinte, diese "Rangeleien" würden sich minimieren, sobald beide kastriert sind (wohl ne Art Gleichstand:-)

Wir werden auch nochmal in das Tierheim fahren und uns die beiden nochmals zusammen ansehen, bevor wir uns entscheiden. Aber toll ist der Mali schon. Der grosse Nachmittags- Abendspaziergang wird auch immer mit meinem Mann und mir sein. Und in der Hundeschule unterscheidet sich nur, dass jeder nun einen Hund führen würde. Da wir in 2 Wochen umziehen und den Rüden erst dann holen würden, träfen die beiden Hundis auf "neutralem Boden" aufeinander.

Ich bin einfach total verunsichert, weil mir meine Umgebung davon abrät (du kannst nicht mehr in den Urlaub fahren; zuviel Bindung, hoher Arbeitsaufwand etc). Erfahrungen hab ich bis jetzt immer nur mit einem Hund.

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(bearbeitet)

Natürlich könnt ihr in den Urlaub fahren. Nehmt die Hunde einfach mit.

Eine Fewo oder ein Haus zu mieten, mit 2 Hunden ist kein Problem.

Da gibt es genug Vermieter, die nichts dagegen haben.

Wie macht ihr es denn mit einem Hund derzeit, also auf den Urlaub bezogen?

Wie steht denn der Ersthund, generell zu anderen Hunden?

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Ich finde einen Zweithund als große Bereicherung und wenn beide gut erzogen

werden ist auch das spazieren gehen kein Problem.

Allerdings ist die Frage wie Euer Rüde den Neuling in seinem zu Hause akzeptiert

und das muss ausprobiert werden.Ich würde auf jeden Fall och mehrere Spaziergänge

machen und wenn das klappt es zu Hause im Garten und dann drinnen versuchen.

Ein Probewochenende wäre ideal das sich die Futterkosten usw. verdoppeln ist Euch

sowieso klar.

Aber auch die Freude verdoppelt sich und die 2 werden auch zusammen viel Spaß

haben.Bitte haltet uns auf dem laufenden auch Bilder wären toll.

LG Findusine

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Hallo Lino,

man kann auch mit 2 Hunden in den Urlaub fahren. Allerdings muss man das schon besser und länger im voraus planen.

Die andere Frage wäre noch, wer kümmert sich um die Hunde, falls Du mal krank bist. Wir hatten z. B. letztes Jahr das Problem, dass mein Schwiegervater sehr schnell verstorben ist und wir 1 Woche vor Pfingsten zur Beerdigung mussten.

Entweder hätte ich bei den Hunden daheim bleiben müssen oder die Hunde mitnehmen, da es eine Tagesfahrt war. Wir hatten Glück im Unglück, da es den ganzen Tag wie wild geregnet hat,

konnten wir die Hunde während der Beerdigung im Auto lassen. Ich bin dann mit den beiden eine grosse Runde gelaufen und der Tag hat gut geklappt. Ich muss dazu sagen, dass meine Schwägerin Katzen hat und die Hunde deshalb nicht bei ihr in die Wohnung durften. Meine anderer Schwager sagte klipp und klar, dass die Hunde nicht in sein neues Haus mit reindurften :motz:

Habt Ihr schon Kinder? Leider erlebt man immer wieder Fälle, wo Hunde angeschafft werden und sobald ein Baby sich anmeldet, die junge Mutter dann zusätzlich mit den Hunden so überfordert ist, dass die Hunde wieder abgegeben werden.

Der Umzug ins neue Haus mag die Situation mit den Hunden vereinfachen. Rein wegen der Kastration zu denken, es wird dann alles zwischen den Hunden einfacher klappen, ist etwas vermessen. Ich habe 2 kastrierte Rüden und auch da gibt es zwischendurch mal Tage, wo sie die Rangordnung wieder festmachen.

Cony

Eine Garantie für dauerhafte Harmonie gibt es eh nicht. Ihr müsst auf Probleme gefasst sein und bereit sein, daran zu arbeiten.

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Hallo !

Wir haben auch zwei Hunde .Unser Benny kamm mit knapp einem Jahr zu uns ,da war Darko zwei Jahre alt.

Bei uns ist die Rangortnung geregelt ,Benny hat nie versucht Darko diese streitig zu machen .

Haben aber auch darauf geachtet das Darko zuerst sein essen bekommt oder auch den Leckerlie.

Das Benny als letzter durch die Tür geht . Bei kappelei gehe ich dazwischen und unterbinde es wenn ich meine es ist zu viel .

Es macht viel Arbeit aber es ist auch super schön wenn man sieht wie die beiden sich verstehen und miteinander spielen .Sie werden wenn man glück hat ein ein richtiges team .Wir haben es nicht bereut.

Und du hast dein Mann der dich unterstützt ,das finde ich echt wichtig.Gerade in der Anfangszeit.

Wie schon gesagt wurde, es ist natürlich auch eine Kosten Frage .

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Klar Rangeleien zwischen ihnen fände ich auch nicht tragisch, sind eben zwei Rüden, solang das friedlich und ab und zu ist, kein Problem. Als wir heute spazieren waren, hat der Mali auch nicht immer versucht zu dominieren sondern nur ab und zu. Und unser Hund hat ihn in die Schranken gewiesen, gebellt udn einmal gezwickt aber er ist alles andere als aggressiv Hunden gegenüber. Ansonsten war das unproblematisch. Was mich persönlich sehr freut ist, dass beide sich hinsichtlich Alter, Rasse, Intelligenz udn "Bildungsstand Hundeschule" gleichen. Oder ist das eher nachteilig bei zwei Rüden wegen Rangordnung?

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