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Hundeforum Der Hund
Joco

Niedriger Proteingehalt und Trägheit

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Tag zusammen,

gerade war ich mit einer Freundin spazieren, die eine 1 jährige Doggen-Mix-Hündin hat.

Da die Hündin sehr gemütlich ist und schnell zunimmt, wurde sie auf Josera Balance umgestellt, um einer Gewichtszunahme vorzubeugen. Das Futter hat einen Rohproteinanteil von 20 %.

Die Hündin hat überhaupt kein Interesse zu laufen, sondern trottet müde hinter uns her. Lediglich wenn unsere Hunde sie zum Spielen auffordern, läuft sie. Sie zu motivieren, ist ein Kunststück und man muss sich schon zum Affen machen.

Meine Überlegung ist, dass das Futter einen zu geringen Proteinanteil hat, denn es ist ein sog. Seniorenfutter.

Man liest häufig, dass ein hoher Proteingehalt die Hunde aufpuscht, demnzufolge macht ein niedriger Proteingehalt das Gegenteil.

Sehe ich das richtig?

Und wäre es sinnvoll, die Hündin auf ein anderes, proteinreicheres Futter umzustellen?

Ach ja, tierärztlich ist alles abgeklärt. Der Hund ist gesund

Viele Grüße

Conny

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Hallo,

ja das mit trägen Hunden kenne ich auch sehr gut und kann echt ein Lied davon singen.

Zu dem Proteingehalt kann ich leider nicht viel zu sagen, hört sich aber sehr plausibel an.

Was sagt denn der Tierarzt zu dieser Trägheit, ich würde den mal fragen ob das mit dem Futter zusammen hängen könnte.

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Was der Tierarzt sagt, weiß ich jetzt nicht.

Paula gehört ja zu den Molossern und das sind ja keine Energiebündel, aber sooooooo faul ist auch nicht normal.

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Also ich kenne eine Deutsche Dogge, die ist ein echtes Powerpaket und unsere Chaka (Podenco-Dogo Canario-Mix) ist auch nicht ohne.

Ich würde einem jungen Hund kein Seniorfutter geben, da hier vermutlich nicht nur die Proteinwerte nicht stimmen.

Gruß

Andrea

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Ui, ui, ui - es ist zum Haareraufen! Elfenfall hat schon recht, wenn sie schreibt, dass mehr als nur der Proteingehalt nicht stimmen, wenn ein wachsender Hund mit einem Seniorfutter ernährt wird. Das geht gar nicht! Da richtet man so viel Unfug bei dem Tier an, dass womöglich irreversible Schäden an Gelenken und Knochen auftreten.

Den Proteingehalt vornehmlich (!) für das zu schnelle Wachsen von Junghunden verantwortlich zu machen, ist nicht haltbar. Ein längt überholtes Ammenmärchen, das sich wacker hält. War ja schon immer so - und der Züchter hat das auch gesagt... Schwachsinn!

Es ist so, dass die Endgröße des Hundes ohnehin genetisch festgelegt ist. Was man übers Futter beeinflussen kann, ist die Geschwindigkeit, in der der Hund diese Größe erreicht. Hier muss man aufpassen, dass das nicht zu schnell geschieht - aber eben auch nicht zu langsam!

Manchmal frage ich mich, ob einige Leute denken, dass die Industrie Welpen- und Junghundfutter auf den Markt gebracht hat, um die Tiere krank zu füttern...

Dass der Proteingehalt im Futter für die "Energie" des Hundes verantwortlich gemacht wird, ist auch so ein längst überholter Quatsch, der auch nicht richtiger wird, weil es irgendwie logisch klingen mag oder aber schon immer so gesagt wurde.

Ich will hier nicht klugscheißen und euch nicht mit Dingen nerven, die ihr vielleicht gar nicht lesen wollt. Konkrete Fragen beantworte ich gerne, so Bedarf besteht.

Als generelle Empfehlung würde ich dazu raten, auf altersgemäße Gewichtszunahme zu achten und mich an einer Wachstumskuve orientieren.

Liebe Grüße

Professor-Pepel

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Dass der Proteingehalt im Futter für die "Energie" des Hundes verantwortlich gemacht wird, ist auch so ein längst überholter Quatsch, der auch nicht richtiger wird, weil es irgendwie logisch klingen mag oder aber schon immer so gesagt wurde.

Ich will hier nicht klugscheißen und euch nicht mit Dingen nerven, die ihr vielleicht gar nicht lesen wollt.

Ich will das aber lesen, weil es mich interessiert, auch wenn wir diesbezüglich keinerlei Probleme haben.

Warum sagst Du, es sie alles Quatsch in Bezug auf Proteingehalt.

Eine Freundin hat eine BC-Hündin, die absolut hibbelig war. Sie bekam irgendein Trockenfutter mit 25 % Protein. Heute wird die Hündin gebarft und ist wesentlich ruhiger geworden. Kann natürlich auch sein, dass es mit dem Getreide speziell Mais zusammenhängt.

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Nöö Joco. Mit dem Getreide (Mais) wird das auch nicht in Zusammenhang stehen. Wenn dann eher mit der Gesamtenergie.

Proteine liefern natürlich auch Energie. Genau wie Kohlenhydrate (in etwa die gleiche Menge) oder Fette (etwa die doppelte Menge). Wenn man also einen Stoff primär für das schnelle Wachstum verantwortlich machen will, dann doch eher das Fett. Wobei das auch nicht unbedingt richtig ist. Auf Nummer sicher bewegt man sich, wenn man dem Hund ein ausgewogenes, alters- und aktivitätsgerechtes Futter anbietet. Und zwar in angemessener (!) Menge.

Ein Zuviel an Energie verursacht nun nicht, dass ein Tier "abdreht", sondern es ist, wie bei uns auch. Wer dreht durch, wenn er Abends nach der Pizza und der Riesen-Cola noch ne Tafel Schokolade isst? Viel größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man stetig zunimmt. Das ist bei Hunden auch nichts anderes.

Liebe Grüße

Professor-Pepel

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Hallo Proffessor- Pepel (hast Du auch einen richtigen Namen?),

Du scheinst Dich ja da ein wenig auszukennen. Mich würde jetzt mal interessieren, was man denn bei etwas trägen Hunden zusätzlich geben könnte?

Wenn es letztlich nicht am Futter liegt und der Hund gesund ist????

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Hallo Kerstin-Elfe,

hm... sind die Nick-Namen nicht gerade dazu da, seinen "richtigen" Namen nicht zu nennen? Ohne unhöflich wirken zu wollen, würde ich gerne dabei bleiben. Du darfst mich aber auch Pepi nennen - das ist wenigstens schonmal kürzer ;-)

Die Trägheit eines Hundes über die Ernährung zu beeinflussen, ist genau so schwierig, wie bei uns. Einen Couch-Potatoe wird man auch durch eine Ernährungsumstellung nicht zum Hochleistungssportler verändern.

Wenn der Hund rasseunypisch bewegungsfaul ist, würde ich erstmal abklären (lassen), ob das Tier vielleicht Schmerzen hat bzw. ob es gesund ist. Möglicherweise ist es auch einfach eine Frage des individuellen Charakters. Mangelnde Lebensfreude, die sich ja auch in Bewegungsarmut äußern kann, könnte auch psychische Gründe haben. Erst wenn all das bedacht wurde, würde ich über das Futter des Hundes nachdenken und die Ursache seiner Trägheit hier suchen.

Was bekommt das Tier denn zu fressen und wird das Futter ordnungsgemäß gelagert?

Liebe Grüße

Professor-Pepel

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Und ob das Getreide im Futter den Hund agil/unruhig machen kann, definitiv!

Eine Freundin hat Leonberger und die eine Hündin war sehr sehr unruhig, etwa 6 Wochen nachdem sie gebarft wurden, wurde sie deutlich ruhiger und ist es bis heute.

Ich würde niemals einem Jungen Hund Seniorfutter geben, es gibt mittlerweile auch genug Futter die für große Rassen entworfen sind, oder eben einfach ein normales Erwachsenenfutter.

Viele Grüße

Nicky

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