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polar-chat.de  Der Hund
GlasKaffee

Ein paar schöne Zitate ...

Empfohlene Beiträge

Was ist das Leben? Es ist der Atem eines Bisons im Winter.Es ist der kleine Schatten,der in den Gräsern wandert und sich bei Sonnenuntergang verliert. Es ist das Funkeln eines Glühwürmchens in der Nacht.

(Chief Crowfoot)

Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz. Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

Franziskus von Assisi

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.

Mahatma Gandhi

Ernste Worte

O gräßlicher Irrtum der Menschen

zu wähnen, daß die Tierwelt bloss um ihretwegen da sei

und folglich rücksichtslos verbraucht werden dürfe.

Wahrlich! Ein entsetzlicher Irrtum

den zu bekämpfen ich als meine höchste Pflicht erachte.

jedes Wesen ist vor allem nur da

um sich seines Lebens zu freuen.

Christian Wagner (5. August 1835 - 15. Februar 1918)

Ein Gebet für die Tiere

O Gott, höre unser Gebet für unsere Freunde, die Tiere,

besonders für alle die Tiere, die gejagt werden

oder sich verlaufen haben oder

hungrig und verlassen sind - und sich fürchten;

für alle, die eingeschläfert werden müssen.

Für sie alle erbitten wir Deine Gnade und Dein Erbarmen,

und für alle, die mit ihnen umgehen,

erbitten wir ein mitfühlendes Herz,

eine sanfte Hand und ein freundliches Wort.

Mach uns selbst zu wahren Freunden der Tiere

und laß uns so teilhaben am Glück der Barmherzigen.

Albert Schweitzer

Wenn du mit den Tieren sprichst,

werden sie mit dir sprechen,

und ihr werdet euch kennenlernen.

Wenn du nicht mit ihnen sprichst,

dann werdet ihr euch nie kennenlernen.

Was du nicht kennst, wirst du fürchten.

Was du fürchtest,

zerstörst du.

(Häuptling Dan George)

Der Mensch hat nicht das Recht über Tiere zu urteilen,

sie stammen aus einer anderen Welt,

die älter und vollständiger war als unsere jetzt,

ihre Erscheinung ist besser und vollständiger,

sie haben Eingenschaften,

die wir verloren oder nie erreicht haben....

sie sind keine Untertanen:

sie gehörten einer anderen Nation an

- und sind nur durch Zufall mit uns zugleich

ins Netz der Zeit gefallen, die wir Glanz

und Plage zugleich für die Erde sind.

(Henry Beston)

Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, ist eine geradezu empörende - Barbarei des Abendlandes - . Die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.

(Arthur Schopenhauer)

Unsere Erde ist ein wunderbarer Wohnplatz. Der Mensch darf König, aber kein Räuber sein. Es besteht ein enger, geheimnisvoller Zusammenhang aller Dinge in der ganzen Schöpfung. Die Menschen, die Tiere, die Bäume atmen dieselbe Luft, leben von derselben Sonne und ernähren sich von den Früchten derselben Mutter Erde. Jeder Anschlag auf die Natur ist ein Anschlag auf den Menschen selbst. Tiere mißhandeln, Tierarten ausrotten ist ein Verbrechen gegen den Menschen.

Was heute mit Tieren geschieht, kann morgen auch mit Menschen geschehen.

Wer das natürliche Gleichgewicht auf unserer Erde zerstört, macht aus unserem wunderbaren Wohnplatz eine dürre Wüste. Auch wenn die Tiere keine Worte haben, schreien sie doch in allen Sprachen nach ihren Rechten.

(Phil Bosmans)

Tiere reden mit den Augen oft vernünftiger als Menschen mit dem Mund.

(Ludovic Halévy)

"Es ist eine Sünde, gleichgültig zuzusehen,

wenn Tiere gequält werden und es ist eines Menschen unwürdig,

am Leid der Tiere vorüber zu gehen,

ohne zu helfen."

Verfasser unbekannt

man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manchees aus ihnen herausstreicheln"

(Astrid Lindgren)

Viel spass beim Lesen!!!

;o)

LG

KICKY & LUKE

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Da hast Du Dir aber viel Arbeit gemacht.

Die sind wirklich schön :respekt: Danke :winken:

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Bitte schön, es freut mich dass man auch mit was anderem ausser mit Fotos eine Freude machen kann....

LG

KICKY & LUKE

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:respekt:

Schön das du dir die Mühe gemacht hast.

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Sehe schöne Zitate vielen Dank dafür so hat man was zum innehalten und

nachdenken wenn sich das Rad des Lebens wieder mal zu schnell dreht.

Vielen dank für Deine Mühe freue mich sehr darüber

Findusine 24Pfoten

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Bitte bitte, ich mag Zitate... Ich sammle solche Sprüche weil sie einfach Wahr sind...

und ich denke so mancher hier im 'Forum, kann sich wirklich da hineinversetzen was der Verfasser beim schreiben gefühlt hat...!

LG

KICKY & LUKE

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hab hier noch etwas Gefunden, ist auch wirklich was wo man Nachdenklich wird!

Viel spass beim Lesen und Denken! ;)

vllt. habt ihr auch ein paar schöne Zitate für mich? ich würde mich sehr Freuen!

stellt sie doch rein und Teilt sie mit uns!

:)

Lg :winken:

Kicky & Luké

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Das Wörterbuch des Hundes

Leine: Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern: Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln: Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt

Fahrräder: Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.

Mülleimer: Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit: Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen

Hundebett: Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner: Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb: Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus, bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas: Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden: Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Anspringen: Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen: Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.

Rempeln: Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).

Liebe: Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben

(Verfasser unbekannt)

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Ich wollte einen Hund

Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.

Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen.

Ich wollte einen Hund der gehorcht, so daß ich stolz sein könnte.

Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.

Ich wollte Gehorsam, um überlegen zu sein.

Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.

Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.

Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.

Ich bekam nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte!

(Verfasser unbekannt)

Klare Regeln für den Hund

Der Hund darf nicht ins Haus.

OK, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume.

Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die Möbel.

Der Hund darf nur auf alte Möbel.

Also gut, der Hund darf auf alle Möbel, aber nicht mit ins Bett.

OK, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal.

Der Hund darf im Bett schlafen, wann immer er möchte, aber nicht unter der Decke.

Der Hund darf nur manchmal unter der Decke schlafen.

Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen.

Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn sie mit dem Hund unter der Decke schlafen möchten.

(Verfassser unbekannt)

Wie konntest Du nur?

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für ihn finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

(Jim Willis)

Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach

Und quälende Pein hält mich wach -

Was Du dann tun musst - tu es allein.

Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -

Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.

Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.

Und halte mich fest und red mir gut zu,

Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,

Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.

Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -

Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren beide so innig vereint.

Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint

(Verfasser unbekannt)

Hundeaugen----------wunderschön,seh´n Dich strahlend an.Sagen”wolln spazieren geh´n,komm zieh Dich schon an!” Leuchten wenn Du kommst nach Hause,liebend schau´n sie hoch zu Dir,Schwänzchen wedeln,Bäuchlein kraulen,”Bitte bleib doch jetzt bei mir!Manchmal können sie auch sagen: “Habe etwas angestellt.Sei mir bitte nicht mehr böse,mach sie wieder heil die Welt!” Könnte man denn solchen Augen ernsthaft wirklich böse sein?Ist doch dieses kleine Wesen unser ganzer Sonnenschein!

Der alte Kettenhund..............................Ich bin allein;es ist schon Nacht und Stille wirds im Haus.Dort ist ein Feuer angefacht,dort ruht mein Herr sich aus.Er liegt im warmen Federbett,deckt bis ans Ohr sich zu,und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh!Die Nacht ist kalt,ich schlafe nicht,der Wind aus Ost weht kalt;die Kälte ins Gebein mir kriecht,ich bin ja auch schon alt.Die Hütte,die mein Herr versprach,erlebe ich nicht mehr,der Regen tropft durchs morsche Dach,Stroh gabs schon längst nicht mehr.Die Nacht ist kalt,der Hunger quält,mein Winseln niemand hört,und wüsst´mein Herr auch was mir fehlt,er wird nicht gern gestört.Die Nacht ist lang,zum zehnten Mal leck´ich die Schüssel aus,den Knochen den ich jüngst versteckt,den grub ich längst schon aus.Die Kette,die schon oft geflickt,sie reibt den Hals mir bloß.Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd ich sie los.Was Freiheit ist,das lern ich nie,doch weiß ich,ich bin treu.So lieg´ich,warte auf den Tod,denn dieser macht mich frei! (unbekannter Dichter)

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Super, da hat man eine ganze Zeit zu lesen ;)

Die klaren Regeln für den Hund :D:klatsch: genau so ist es :klatsch:

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