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polar-chat.de  Der Hund
Tünü

We feed the world

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(bearbeitet)

Ich muss das jetzt einfach mal loswerden...

Habe gerad den Film "we feed the world" gesehen und bin einfach nur total schockiert.

Ich weiss nicht, wer von euch ihn schon gesehen hat, für alle die keine Ahnung haben wovon ich rede hier mal der Trailer, der einen Kurzüberblick über den Inhalt gibt:

http://www.essen-global.de/trailer.html

Besonders bei dem Teil, in dem der Masthuhnbetrieb gezeigt wurde, war ich echt fassungslos. Wie die armen Kücken von Geburt an nicht als Lebewesen, sondern einzig und allein als Ware behandelt werden, wie qualvoll sie leben und sterben müssen...ich saß vor dem Fernseher,hab geheult und hab nur gedacht "oh mein Gott, das sind doch Lebewesen! Wie kann man nur so mit ihnen umgehen, ohne Achtung und Respekt vor dem leben".

Und wäre ich nicht sowieso schon Vegetarier, dann wär ich es jetzt geworden.

Auch das Nestle-Chef-Argument warum Wasser als Ware gesehen werden muss. Einfach nur unfassbar.

Eine solche Mißinterpretation des kathegorischen Imperativs... :heul::o

Eigentlich ist es ja jedem klar, was passiert, aber wenn man das noch mal so vor Augen geführt bekommt, dann ist es doch ganz schön krass, wenn man mitansehen muss, welche Zukunft unsere Gegenwart bietet.

(Eigentlich müsste das in den Kummerkasten, aber es ist ja kein persönliches Erlebnis, "was mir heute passiert ist".)

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Ach Tünü, ich kann dich gut verstehen... mich wühlen solche Filme auch immer unheimlich auf.

Allerdings bin ich der Meinung, dass JEDER sich solche Filme anschauen müsste, damit auch wirklich der letzte noch merkt, an was er sich mitschuldig macht. Ich bin auch immer schockiert, wie sehr Tiere als "Ware" gesehen werden und wundere mich, wie viele Leute es schaffen, die industrielle "Produktion" von Fleisch, die einfach nur lebensverachtend ist, zu ignorieren... aber gleichzeitig schimpfen sie gegen den Jäger, der das arme Bambi erschießt.

Aber ich muss ganz ehrlich sagen, auch ich kann mich nicht davon freisprechen, teilweise sowas zu unterstützen. Ich bin zwar Vegetarier, esse aber Milchprodukte. Und schon ist man wieder im Dilemma, wenn man nicht nur Bio kauft (wir kaufen es zwar meistens, aber eben nicht immer). Außerdem frisst Fanja kein Bio-Hundefutter, weil ich noch kein Bio-Futter mit annehmbarer Zusammensetzung gefunden habe. Ein Dilemma, für das ich bisher noch keine anständige Lösung habe. :(

Viele Grüße, Iris

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Ja da hast du Recht. Ganz freisprechen kann ich mich auch nicht.

Es geht ja auch nicht darum, dass man Vegetarier wird und gut ist. Wäre auch zu einfach - und nicht richtig, denn ob jmd Fleisch isst oder nicht, sollte jedem selbst überlassen werden.

Aber wenn man diese Produktionsbandkücken sieht, ist das doch super schockierend.

Aber es geht ja nicht nur um diese absolut würdelose gezielte Schlachtzucht - das was durch industrialiserten Anbau geschieht und welche Widersprüche in dieser ganzen Wirtschaft liegen.

Wir könnten ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren mit dem was heute produziert wird. Und trotzdem verhungern jeden Tag tausende....

Aber da sind wir wohl mehr oder weniger alle Schuld dran, es ist die Entwicklung unserer Zeit, das moderne Denken...

Und das ist das Schockierendste überhaupt.

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