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polar-chat.de  Der Hund
Lemmy

Ist es ein Fehler, wenn ich einen jagd-"geilen" Hund "gezielt" jagen lasse?

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Hallo

Ich habe mal eine Frage, besonders an die, die Erfahrung mit jagenden Hunden haben:

Ich hatte vor kurzem damit angefangen, meinen "Mistköter" ;) auf relativ uninteressantes Fedevieh wie Krähen und Tauben zu hetzen ("Schau, da...LAUF").

Ziel dieser Übung sollte sein, dass ich ihn aus dem Lauf heraus ins Stopp bekomme, oder ihn problemlos abrufen kann.

Wie einige ja wissen, ist das bei Lemmy im Jagdfieber hinter Wild (Rehe, Enten, etc) nich möglich. Und daher kann ich ihm auch niemals eine richtige Jubelbelohnung anbieten, wenn er nach der Jagd wiederkommt - denn die Tat ist ja bereits begangen, und ein echtes Lob wäre mir nur ein SOFORTIGER Abbruch der Jagd wert.

Und da er leider keinem Spielzeug, Dummy oder anderem "Ersatzreiz" genug abgewinnen kann, um mit ihm anderweitig Impulskontrolle zu üben, hab ich es also mit den Vögeln ausprobiert.

Immerhin WEISS ich dabei, dass er nicht endlos hinterherjagt und recht zuverlässig abrufbar ist. Und somit dann erkennen kann:"Aha, wenn ich meine Jagd abbreche, gibt es MEGACOOLE Belohnung- dann werde ich zukünftig immer so handeln" (ist klar, dass es nicht so schnell geht.. ;) )

Eine Freundin meinte nun, dass es wohl eher kontraproduktiv wird, da der Hund ja nun von mir den Anreiz zum Jagen bekommt, und das Umschalten: "jetzt darf ich, jetzt nicht" doch etwas zu viel verlangt sei.

Hat sie Recht? Besteht die Gefahr, dass ich ihn nur noch jagdgeiler mache? Oder dass er vielleicht zusätzlich zu all dem anderen Getier auch noch Vögel jagt???

ich hab es jetzt erstmal wieder gelassen, und bisher ist noch keine negative Auswirkung aufgetreten, aber ich will ja um Himmels willen nicht noch mehr Jagerei in den Hund bekommen...

Wäre nett, wenn ihr mir da mal kurz auf die Sprünge helfen könntet

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Ich habe ja auch 2 Jäger............aber ich würde nie auf den Gedanken kommen sie gezielt hinter Wild (und dazu gehört für mich auch Tauben usw.) herzuschicken!

Damit (bin ich mir sicher) mache ich mir doch alles kaputt.........es soll nicht gejagd werden......nicht nach Hasen, nicht nach Rehen und auch bestimmt nicht nach irgendwelches Federvieh!

Ich halte deine *Bemühungen* deinen Hund gezielt zu schicken für Grundverkehrt!

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Ich hab zwar keine Jägerin, aber mir stellt sich da eine Frage:

Was, wenn mal kein kranker lahmer Vogel dabei ist, der evtl. nicht mehr fliegen kann ?

Den erwischt dein Hund war somit erfolgreich.

War so mein Gedanke...

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Ja, das kam mir dann auch in den Sinn... Allerdings hatte ich Tauben dann als eine Art "Reizangel-Ersatz" gedacht, nur eben ohne Angel....

Deswegen frag ich ja, bevor ich noch was kaputt mache ;)

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Ich würd das lieber lassen...

Woher soll Lemmy wissen, dass DIESE Vögel dort aufgejagt werden dürfen- JENE auf der anderen Seite der Autobahn aber nicht?!

Sammy hat übrigens mal nen Vogel erwischt... Der war wohl krank und ich hab´s zu spät gesehen.

Da war der Dicke erst 2 oder 3 Tage bei mir und ich hab freundlich versucht ihm den bis dahin vorsichtig festgehaltenen Vogel zu entlocken...

Daraufhin biss er hektisch drauf herum :Oo

Ausserdem denke ich, dass es für Hunde ein anderer "Kick" ist einen Vogel zu jagen, als ein Reh/Hasen.

Bei letzterem kommt wohl mehr Adreanlin in Wallung ;)

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Huhu Du :)

Die Belohnung bekommt Lemmy schon indem er jagen darf. Für nen Jäger ist das schon Belohnung genug, daß er jagen und hetzen kann. Adrenalin pur ;)

Er könnte es ja auch nachher so verstehen: Wenn ich anfange zu jagen, dann krieg ich nachher nen Lecker. So das er immer erstmal losrennt, denn wenn Du was sagst folgt das Lecker.

Risiko ist noch, wenn er einmal das Blut leckt und doch was reißt kriegst Du das da gar nicht mehr raus. Leider ist mir das mit Maddi schon passiert, Sie hat nen Perlhuhn erwischt und ich hab massive Probleme seid dem an Hühnern vorbei zu kommen.

Liebe Grüße

Danny mit Maddi

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Also ich würde das auch auf jeden Fall lassen, aus allen schon genannten Gründen, und weil das auch mal "der Falsche" sehen könnte. Wenn das Jagen für dich ein Problem ist, weil du deinen Hund in den entsprechenden Gebieten nicht anleinen kannst/willst, dann wäre ein Anti-Jagd-Training bei einem Profi sicher das Richtige für euch. Mein Vater hatte damit bei seinem Hund tollen Erfolg.

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(bearbeitet)

:kaffee: Wenn ich mir vorstelle, meine Jägerin Shelly hinter Vögel herjagen zu lassen, würde ich ab sofort mit Sicherheit nur noch wie ein Fähnchen in der Schleppleine hängen!

ICH würde es mit Sicherheit lassen, KEIN Jagen, egal was es ist!

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Das nennt man wildern.... und es ist verboten! Außerdem würde ich das mit meiner Jagdhündin unter keinen Umständen machen. Hast Du Dich mal mit Reizangeltraining vertraut gemacht? Das wäre meiner Ansicht nach sinnvoller.

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Ich habe keine Erfahrung mit jagenden Hunden. Nur Hunde die beigebracht bekamen, wann sie hinter einem Tier herlaufen sollen und wann nicht. Jeder Huetehund lernt wann er soll und wann nicht, warum soll ein Jagdhund das nicht auch lernen koennen.

Wenn Du nicht einen klaren Plan hast, was ist Dein Ziel, dann halte ich rumprobieren fuer kontrapoduktiv.

Shyla darf gelegentlich ein Eichhoernchen auf die Baeume jagen, nur wenn sie um Erlaubnis fragt und auch dann nicht immer. Bei Federvieh Enten/Gaense beschraenken wir uns darauf sie nicht schneller als Schritttempo bewegen zu wollen ohne dass sie die Flucht im Flug ergreifen.

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