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Hundeforum Der Hund
ingagro1

Hunde haben kein Zeitgefühl - Ammenmärchen oder Wahrheit?

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Hallo!

Immer wieder lese und höre ich davon, dass Hunde kein Zeitgefühl haben sollen. Sprich: Ob ich nun 2 oder 5 Stunden weg bin kann der Hund nicht unterscheiden. Für den Hund wäre das ein und dasselbe. Ist das denn nun wirklich so oder handelt es sich hierbei mal wieder um eines der vielen "Hundemärchen", die es nunmal immernoch gibt?!

Ich bin gespannt auf eure Antworten :think:

Lg von Inga und Jette

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Ich glaube nicht das es stimmt, weil dann würde man nicht sagen der Hund darf höchstens so und so lange alleine bleiben und ich merke schon ob ich mal 2 Stunden weg war oder nur 5 Minuten, da läuft die Begrüssung ganz anders ab, also haben Hunde schon ein Zeitgefühl bzw merken Sie ob man länger weg ist oder nur kurz. Ob die Hunde jetzt merken z.B. ob 4 oder 5 Stunden weiss ich nicht, denke aber das Sie es grob merken und zwischen lange und nicht lange unterscheiden ;) !

Gruss

Susanne

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Ich bin da zwiegespallten. ich glaube kaum das die Hunde die Uhr lesen können und sagen oha, jetzt bin ich schon zwei Stunden alleine.

Andererseits sagt man bei Trennungsangst Hunden das sie 30 min. alleine sein durchhalten und dann der Trennungsschmerz erst beginnt.

Bei Blacky konnte ich die Uhr danach stellen, nach genau 30 min. gings los.

Bin gespannt auf weitere Antworten.

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Ich bin da, genau wie Sonja, zwiegespalten.

Die Zeitangabe, wie lange Hunde alleine bleiben können... ich denke das kann auch andere Ursachen haben (abhängig vom Hund), die da z.B. wären:

1. gelernter Tagesrhytmus

2. eigene Konstitution (ist der Hund jung, aufgedreht, alt, ruhig usw.)

3. Blasen"fülle" (mir fällt grad nix anderes ein :D )

4. Wie wird der Hund sonst ausgelastet?

1. Ist der Hund es gewohnt, alle 3 Stunden raus zu kommen? (siehe auch 3.) Gibt es einen immer gleichen Tagesablauf oder wird z.B. in Schichten oder mit unterschiedlicher Stundenzahl gearbeitet?

2. Ein agiler Hund, der nicht weiß, wohin mit seiner Energie, wird sich eher kürzer "ruhig" halten können, als ein gemächlicher, der eh die meiste Zeit verpennt.

3. Ist der Hund gewöhnt, oft rauszukommen? Nach einer langen (Warte-)Zeit drückt die Blase natürlich mehr, als nach 30 Minuten. usw.

4. Wird der Hund bei Anwesenheit der Halter in seinen Bedürfnissen befriedigt und kann sich da austoben oder ist sein Leben eh ohne Highlights?

Außerdem natürlich auch wichtig, wie der Hund dran gewöhnt wurde. (gibt natürlich auch Ausnahmen, die trotzdem nicht allein bleiben können)

Dann gibt es noch die "feinen" Antennen der Hunde.

Darüber gibts genug Stories, die für uns Menschen nicht erklärbar sind. (Hund wird unruhig, 15 Minuten bevor Halter nach Hause kommt, egal ob er 2 oder 6 Stunden weg ist) Hund springt auf und denkt es passiert was (Spaziergang o.ä.), weil er das an verschiedenen Kleinigkeiten festmacht (die sich i.d.R. immer wiederholen). (z.B. Haare kämmen, PC ausschalten, Abspann von der täglichen Serie läuft usw.) Auch Tageszeiten etc. könenn einen Rolle spielen OHNE das der Hund die Uhr kennt.

Hunde haben sicherlich ein gewisses Gefühl, so wie Tag und Nacht, grobe Spannen o.ä. Aber ansonsten denke ich größtenteils eher nicht daran.

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Gehen wir mal von einem normalen Hund aus, der gelernt und akzeptiert hat, alleine zu bleiben.

Dieser wird sich, nach dem er alleine ist, schlafen legen und das tun, was er auch tut, wenn ich zuhause bin. Das heißt, er wacht ab und an einmal auf, tapst paar Schritte durch die Gegend, schaut, wo ich bin, und legt sich ggfs. in meiner Nähe wieder ab.

Bin ich nicht da, so wird er vermutlich jedes Mal, wenn er aufwacht, bemerken, dass eben niemand zuhause ist. Vermutlich bemerkt er schon einen Unterschied, ob er 10x wach wird, bevor Frauchen wieder zurück ist, oder nur einmal.

Ansonsten denke ich, dass es je nach Bedürfnis des Hundes ausgerichtet werden muss, wie lange er höchstens alleine bleiben kann. Mein Hund braucht nicht alle 2 Stunden die Blase zu entleeren. Selbst wenn er könnte, tut er es nicht. Also habe ich keinerlei Probleme, im Notfall auch mal 6 Stunden weg zu sein. Es ist dann nur mein Kopf, der sagt, ich möchte meinen Hund nicht gerne so lange alleine lassen. Und vermutlich merken sie auch anhand dessen, wie ich heim komme, wie lange ich weg war.

War ich grad mal schnell zum Supermarkt an der Ecke, sind meine Gerüche zuhause noch total präsent, bis ich wieder da bin. Ich mache kein Aufhebens vom Zurückkommen, ich komme halt heim.

War ich lange weg, hat sich womöglich die geplante Zeit ungewollt verlängert, wabert mein schlechtes Gewissen vermutlich schon durch den Briefschlitz und dem entsprechend fällt auch die Begrüßung meines Hundes anders aus. "Gell, Du Aaaaarmer, Mami war aber laaaaaange weg!" ;)

LG Anja

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Warum sollte das Zeitgefühl meiner Hunde anders oder genauer gesagt, schlechter sein als mein eigenes, wenn ich mal ein paar Tage nicht dazu komme, die verbrauchte Batterie meiner Armbanduhr auszuwechseln, und wenn ich keine Termine einhalten muß oder keine Mitmenschen um mich herum sind, die mich an die Uhrzeit erinnern. Wenn ich etwas spannendes mache, vergeht die Zeit wie im Flug, habe ich eine tröge, eintönige Arbeit oder warte auf irgendetwas, kriecht sie dahin. Dann gibt es noch einige physiologische Vorgänge, wie der Schlaf-Wachrhythmus oder das Sättigungs-Hungergefühl, die mich daran erinnern, wieviel Zeit vergangen sein könnte. Ketzerisch gesagt, hätten wir Menschen ein besseres Zeitgefühl, wir bräuchten nicht überall um uns herum Uhren.

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Hallo ingagro 1

Ja, Hunde haben ein Zeitgefühl .

Da wir selbst schon einige Hunde hatten, die das sehr eindrucksvoll unter beweisgestellt haben, gibt es für uns/mich gar keinen Zweifel.

Man sagt nicht umsonst der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das trifft für Hunde auch zu.

Wir hatten eine Hündin die ist pünktlich und exakt zu einer bestimmten Uhrzeit, egal wo sie sich gerade aufhielt, gekommen, um ihr Futter einzufordern.

Unser ACD – Hündin hat abends eine ja feste Zeit da will sie in den Garten.

Zeitgefühl ist ein Phänomen in der belebten Natur, das sehr verbreitet ist.

LG Hans Georg

››Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).‹‹

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Ich will Hans Georg da zustimmen. Auch ich bin der Meinung das Hunde sehr wohl ein Zeitgefühl haben.

Zum Einem ist da die Sache mit dem Futter (am Abend) pünktlich 19:00 Uhr kommen die Fellnasen ins Wohnzimmer oder in den Garten und geben Pfötchen oder stubsen einen an.

So nach dem Motto: "Habt ihr vergessen das jetzt Essenszeit ist?"

Zum Anderen kommt unser Pflegehund (leider) auch am Samstag und Sonntag um 5:45 Uhr ins Schlafzimmer. Frei nach dem Motto: "Eyh Alter - geh' zur Arbeit und schaffe die Kohle 'ran - Wir Hunde schreien nach mehr Futter" ;)

Kann ja sein das ich mich irre aber ich denke wirklich das die Monster ein Zeitgefühl haben....

....wenn wir in den Urlaub fahren, machen die das nicht :respekt:

LG

Heiko

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Juhu

Also ich denke schon das Hunde ein Zeitgefühl haben zwar kein genaues aber ein grobes, weil wenn ich nach 5-10 Minuten wieder da bin kommt sie an stupst mich ein mal an mit wedelten Schwanz. Aber wenn ich nach 2-3 Stunden wieder komme geht das ganz anders ab. Da wird die kleine hippelich, springt ein an, leckt ein die Hand ab also von daher glaube ich schon das Hunde zumindest ein grobes zeit gefühl haben.

ganz liebe grüße von mir und meine kleine

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also wenn ich nur kurz weg gehe, dann freut sich Shiwa genau so wie wenn ich ein paar Stunden weg war. Natürlich nicht so wenn ich nur 5 Minuten weg war. Aber von einer Stunde und 5 Stunden gibt es da kaum einen Unterschied!

Liebe grüße

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