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Hundeforum Der Hund
Mark

Der dumme Hundeführer

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Provokant, aber leider wahr: Der dumme Hundeführer

Es gibt sie noch, diese dummen, zu Gewalt neigenden und völlig indiskutablen Hundeführer. So gesehen am vergangenen Wochenende.

Hundeführer mit einem Rottweiler, Vereinsjacke an, leint seinen Hund ab als er meine beiden frei laufend im Wald sieht. Rasputin stellt kurz klar, wer der Chef ist, danach ignoriert er diesen Hund völlig. Soweit - so gut. Nach ca. 5 Minuten versucht der Hundeführer nun seinen Hund zu rufen.

1, 2, 3 .... 40 Mal. Ohne Erfolg. Dieser immer wütender werdend droht nun schon an, dass der Hund, sobald er da ist "einen verbraten bekommt". Der Hund sucht nunmehr ganz offensichtlich zitternd Schutz zwischen meinen Beinen.

Als nach ca. 10 Minuten der Hund wieder vom Hundeführer eingefangen wurde, wurde dieser dann sogleich mit der Lederleine geschlagen.

Was ist los in unseren Vereinen? Ich selbst weiß, dass so etwas teilweise toleriert wird, weil andere Vereinsmitglieder zu feige und ohne jegliches Rückgrat sind, solche Hundeführer des Vereins zu verweisen.

Leider ist solchen Leuten (...da diese Menschen vielfach einfach nur dumm sind) auch nicht mit Hilfe und Rat weiterzuhelfen. Nein, das Mittel der Wahl ist diesen Menschen ihre Grenzen aufzuzeigen. Hundeführer, die ihre Wut und Feigheit am eigenen Hund auslassen sind erbärmlich.

Und zu allem Überfluss, wird dieser Hund natürlich beim nächsten Mal noch weniger kommen ... denn er ist ja schließlich nicht bescheuert (so wie Herrchen).

Bleibt zum Schluss die Frage, warum sich solche geistigen Tiefflieger einen Rottweiler kaufen ...

Auch im Verein ist mehr Courage gefragt, von allen. Solche Hundeführer gehören gänzlich von jeglichen Sozialkontakten ausgeschlossen. Solche Hundeführer müssen angezeigt werden.

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Mark, ich gebe dir vollkommen Recht! :respekt:

Aber versuch mal, einen alteingesessenen, von alten Strukturen durchzogenen Verein zu ändern! :o

Ich arbeite auch auf einem Hundeplatz aktiv, habe mir in den letzten Wochen schon einige dumme, dusselige, blöde Sprüche anhören müssen, weil ich auch versuche, die alten Methoden zu lockern bzw. Änderungen herbei zu führen!

Gott sei Dank habe ich bei den Neuanfängern relativ freie Hand, so dass ich wenigstens einem kleinen Häufchen zeigen kann, dass es evtl. auch ohne Schläge, Stacheler u. Co. geht, einen Hund erfolgreich zu erziehen, keine funktionierende Maschine neben sich laufen zu haben, sondern das "Team" Mensch-Hund!

Aber ich bleibe am Ball, in der Hoffnung, dass sich wenigstens ein wenig ändert.

Ich will damit keineswegs sagen, dass bei uns Hunde geschlagen, mit Stacheler geführt oder Teledakter benutzt werden!

Aber bei den "alten Herrschaften" sitzt bei einigen noch der Grundgedanke fest, ein Hund hat zu "funktionieren", dass man evtl. auch spielerisch etwas an Erzeihung erreichen kann, ist einigen leider nicht bewusst!

Ich befürchte, dass ich da gegen noch so manche Wand renne und evtl. auch als durchgeknallt dargestellt werde.

Aber wenn ich die Leute zumindest mal zum Nachdenken gebracht habe, ist das ja auch schon was!

Wir sind bei uns hier in der Kante noch der humanste SV-Verein, werden von den anderen Plätzen schon als "Weicheier" und "Wattebällchenwerfer" hingestellt!

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Mark, auch ich gebe dir in allem was du gesagt hast Recht!

:respekt:

Ich verstehe nicht wie man glauben kann, dass der Hund das nächste mal dann besser hört.

Ist mir unbegreiflich.

Ich habe so was Gott sei Dank noch nie live miterleben müssen, dass ein Hund so behandelt wurde.

Ich weiß aber genau, dass es noch genug Menschen gibt, die ihre Hunde so behandeln.

:[

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Hallo Mark,

mir tut der arme Hund leid!

Ansonsten schliesse ich mich Renates Worten an.

In den Vereinen haben meist solche Leute das Sagen,sind unbelehrbar.Man kann nur hoffen,daß die irgendwann aussterben.

Andersdenkende Menschen geben oft auf und gehen weg,suchen nach anderen Gruppen für sich und ihre Hunde.

Vielleicht liegts auch an den Trainern auf diesen Plätzen,vielleicht geben die wirklich guten Trainer auf,da sie immer an Betonmauern laufen,ob auf dem Platz oder in Vereinen.

LG Andrea

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@andrea

Wenn es drauf ankommt, kann ich einen sehr harten Kopf haben, schlage auch gerne mal des öfteren gegen die Wand, bis diese anfängt, Risse zu bekommen! :D

Aber es ist schon sehr schwierig, wenn man alleine steht, irgend etwas ändern zu wollen, oder zumindest mal versuchen will, dass die Leute überhaupt mal nachdenken! :(

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@Renate:

Das kann ich mir vorstellen, dass das schwierig ist!

Wünsche dir aber ganz viel Glück, dass du es schaffst, alle davon zu überzeugen, dass sie ihre Meinung ändern sollten.

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Das erinnert mich an meinen Bruder. Er hat einen Golden Retriever (sein erster Hund, eigentlich hatte er ihn seinerzeit mit seiner - mittlerweile weggelaufenen :Oo - Freundin mehr ihr zuliebe geholt). Jedenfalls machte er die typischen Anfängerfehler: Hund mit der Hand schlagen; Hund nachträglich bestrafen, so dass der Hund die Strafe mit dem Herkommen in Verbindung brachte und noch so'n paar andere Sachen. Und dann wunderte er sich, warum der Hund immer abgehauen und zu uns gekommen ist (wir wohnen ziemlich nah beieinander).

Leider ist mein Bruder dann noch der Typ Mensch, der alles am besten weiß und sich von seiner kleinen Schwester schon mal gar nichts sagen lässt. Das gab einige schwierige Gespräche, Kopien aus Hundebüchern, Vorschicken meiner Mutter (auf die hört er manchmal ein bisschen).

Ich war schon beinah so weit, den Hund zu "klauen" und zu adoptieren. Aber steter Tropfen höhlt den Stein, heute geht es so einigermaßen, und meine Mutter kümmert sich auch etwas um Buddy, weil mein Bruder viel arbeitet.

Habt Ihr so was auch schon mal erlebt? Wie reagiert Ihr da? Man kann ja auch den Tierschutzverein informieren, aber dann wäre Buddy vielleicht erst mal ins Tierheim gekommen, und wer weiß, was da auf ihn zugekommen wäre - von der harten Zeit im Heim mal ganz abgesehen. Es ist traurig, dass einige Menschen sich vorher nicht mal über die grundsätzlichen Anforderungen im Umgang mit Hunden informieren, sondern meinen, sie kriegen das schon hin, und die alten Methoden kennen sie noch von irgendwoher...

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Der entscheidende Punkt is ja folgender:

Mit der Methode, die der Hundeführer in meinem Eingangsbericht angewandt hat, ist er ja ganz offensichtlich nicht weiter gekommen. Wenn ich einen Hund (...und Rottweiler sind da wesentlich leichter zu "händeln" als viele andere Hunde) 40 Mal (wahrscheinlich waren es sogar nochr mehr Male) rufen muss, dann mache ich ja schon den alles entscheidenden Fehler. Ihn dann bei Ankunft noch zu verprügeln setzt dem ganzen die Krone der Dummheit auf.

Wenn also diese Methode ja ganz offensichtlich nicht zum gewünschten Erfolg führte .... warum wendet er sie dann immer und immer wieder an? Das zeugt von ziemlicher Dummheit.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit solchen Leuten nicht diskutieren kann, da muss man handeln. Im Übrigen gehören Hunde nicht in die Hände solcher "Asis".

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Mark, du hast wieder Recht!

Aber was hilft bei solchen Menschen?

Wenn du ihm erklärt hättest, warum und wieso sein Verhalten dem Hund gegenüber falsch war, und nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat, wäre er mit Sicherheit ausgerastet, wäre sich bevormundet vorgekommen und sonst was! :(

Wie hast du denn reagiert?

Hast du ihn auf sein Fehlverhalten hingewiesen?

Wie war seine Reaktion?

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Wenn also diese Methode ja ganz offensichtlich nicht zum gewünschten Erfolg führte .... warum wendet er sie dann immer und immer wieder an? Das zeugt von ziemlicher Dummheit.

Wahrscheinlich, weil diese Leute denken, dass der Hund sie "versteht", weil das Tier ein in deren Augen "schlechtes Gewissen" (ängstliches Verhalten) ausstrahlt. Zumindest hat so mein Bruder gedacht. Die Erkenntnis, dass die Tiere total verunsichert sind und nicht wie Menschen beurteilt werden können, fehlte. Leider gibt es genug Menschen, die ihr eigenes Verhalten niemals kritisch hinterfragen und oft nicht bereit sind, auch mal auf Tipps von anderen Leuten zu hören :[

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