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Hundeforum Der Hund
maurin

Eigenen Hund vertreiben als Erziehungsmaßnahme?

Empfohlene Beiträge

hallo,

habe heute von einer methode gehört, mit welcher man seinen hund angeblich besser aus reizvollen situationen abrufen kann:

vorgang:

hund wird abgerufen, soll herankommen......wenn er auf den führer zukommt, wird er duchr massives schreien, schimpfen, bedrohen und gesten vertrieben.

durch diese aktion soll er sich dann angeblich nicht mehr selbstständig wegbewegen (jagen), und jedesmal wieder unterwürfig ankommen.

ich halte diese methode für kontraproduktiv, da der hund ja eigentlich für sein vertrauen bestraft wird, und seine sicherheit zerstört wird. eigentlich sollte er doch gelobt werden, wenn er kommt.

was haltet ihr von dieser methode, hat schon jemand damit erfahrungen?

gruss

maurin

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hallo,

vorgang:

hund wird abgerufen, soll herankommen......wenn er auf den führer zukommt, wird er duchr massives schreien, schimpfen, bedrohen und gesten vertrieben.

durch diese aktion soll er sich dann angeblich nicht mehr selbstständig wegbewegen (jagen), und jedesmal wieder unterwürfig ankommen.

Hallo,

Versteh ich nicht :???

Ich seh da echt keinen Sinn drin aber vielleicht kann ja jemand von den Hundetrainer was dazu sagen.

Lg Birgit

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Ich kenne das höchstens bei der Rückkehr nach unerlaubtem Entfernen von der Truppe.......es ist dem Rudelausschluß bei Wölfen nachempfunden, die so Rückkehrer eine kurze Zeit behandeln.

Naja, 1. haben wir Hunde und 2. kann dieser Schuß je nach Sensibilität des Hundes gehörig nach hinten losgehen....

Es wäre in deinem Beispiel auch absurd, den Hund zu rufen, um ihn nach Befolgen des Kommandos zu vertreiben.....

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Hallo,

ich kann da Sabine nur zustimmen. Ich habe schon davon gehört im Zusammenhang des unerlaubten Entfernen des Hundes. Ob das eine gute Methode ist oder nicht, mag ich nicht zu berurteilen.

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Hallo!

Wer möglichst professionell das Vertrauensverhältnis zu seinem Hund zerstören möchte, der sollte so vorgehen...

Ich denke, da hat jemand die Methode des "Hund treiben und annehmen" (um das bei mir sein wollen zu stärken), die ganz anders abläuft, sinnlos modifiziert und angepasst.

Ich fasse mich kurz: Schwachsinn!

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..

Ich denke, da hat jemand die Methode des "Hund treiben und annehmen" (um das bei mir sein wollen zu stärken), die ganz anders abläuft, sinnlos modifiziert und angepasst.

hallo,

einhellig deiner meinung - könntest du mir die o. g. methode näher erläutern? besten dank.

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ich denke, dass man das vom hund abhängig machen muss.

hat man einen sehr menschenbezogenen hund, kann man damit z.B. bei jagdverhalten, sehr gute erfolge erzielen.

was daran natürlich schlecht ist, ist, dass der hund sich ja erstmal , wie oben schon geschrieben, vom "rudel" entfernen muss. das ist je nach gebiet nicht ungefährlich. kommt der hund dann wieder, wird er vertrieben.

sensible hunde lernen recht schnell, dass sie besser nicht mehr gehen.

geht man so mit freiheitsliebenden, unsensiblen hunden vor, erreicht man wohl eher das gegenteil.

von daher kaum pauschal zu entscheiden ob das eine gute oder schlechte methode ist (wie eigentlich bei allen)

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Hallo!

@Penny.. na ja.. sowie das ganze von Maurin beschrieben ist, kann man es, finde ich, getrost als Schwachsinn bezeichnen.

@Maurin: Das ist eine längere Geschichte.. nix für mal kruz zwischendurch.

Das Prinzip ist den Hund (wie ein Pferd) von mir weg zu treiben (natürlich ohne vorher gerufen zu haben) um ihn dann anzunehmen (auch ohne rufen) durch ein "zu mir kommen dürfen".

Kennst Du Monty Roberts, den Pferdetrainer, und sein "Join up"? Auch wenn Hunde Raubtiere sind, ist diese Methode für starke Hundepersönlichkeiten sehr gut geeignet.

Darüber kommt sicher bei Thema "Jagen" mehr von mir im Newsblog.

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Ich verstehe die von Maurin beschriebene Situation auch nicht ganz! :???

Logisch erscheint mir das Ganze nur im Zusammenhang, wie schon von beaglaender beschrieben, wenn der Hund sich unerlaubt von der Truppe entfernt hat, um jagen zu gehen!

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Hallo!

Das von Sabine beschriebene Verhalten ist richtig, und wird auch unter Hunden praktiziert (ist also von seiten der Kommunikation her ok) bleibt aber auch unter Hunden von der Lernseite her vollkommen wirkungslos, dass heisst der vom Rudel so willkommene Hund entfernt sich trotzdem weiterhin immer wieder vom Rest.

Das Hunde das trotzdem immer wieder tun, beweist meinen schon oft angemerkten Einwand dass Hunden untereinander Lernverhalten wurschtegal ist, da sie nicht wissen was das ist.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass sie (die, die einnorden) nicht lernen, dass es wirkungslos ist und das Verhalten einstellen, sondern sie tun es immer wieder, weil sie eben kommunizieren.

Hoffe das war, trotz Schachtelsätze, verständlich.

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