Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Hilfe! Wann soll ein "Nachfolgerhund" einziehen?

Empfohlene Beiträge

Möchte mich heute mit einer ganz aktuellen Frage an Euch wenden, die moralisch und emotional nicht ganz "ohne" ist.

Der erste Hovawart meines Lebens, der meine Begeisterung für diese Rasse und den Wunsch, nie mehr ohne einen leben zu wollen, angefacht hat, mußte letzte Woche leider eingeschläfert werden. Auch wenn uns seit fast 5 Jahren ca. 750 km trennen, sind wir sehr traurig.

Es handelt sich um Aischa, eine blonde Hündin, die bei unseren Nachbarn in Stuttgart lebte. Diese Familie brachte uns damals unbekannterweise das Vertrauen entgegen, daß wir sie uns in einer schrecklich hundlosen Zeit regelmäßig zum Gassigehen ausleihen durften. Damals wurde der Grundstein für Bärenkind gelegt.

Nun ist diese Familie wahnsinnig traurig, es wird aber auch schon diskutiert, ob und wann ein Hund welcher Rasse wieder in die Familie einzieht.

2 Personen des Haushaltes sind absolut dagegen, innerhalb der nächsten 6 Monate überhaupt an einen neuen Hund zu denken, um dann später auf keinen Fall wieder einen Hovawart zu nehmen, damit man nicht vergleicht.

2 Personen würde am liebsten sofort mit einem neuen Hovi-Welpen den Schmerz über den Verlust von Aischa aufarbeiten. Für sie gibt es keine Alternative zu dieser Rasse.

Es würde mich nun interessieren, welche Gedanken Ihr zu diesem Thema habt, wie Ihr entscheiden würdet und welche Erfahrungen Ihr mit ähnlichen Situationen gemacht habt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Zuerst möchte ich Aischa noch mal einen guten Start im Regenbogenland wünschen.

Zu Deiner Frage: Ich hab mich schon oft mit diesen Gedanken rumgeschlagen.

Ich denke es wird kein Husky wieder, ich würde zu sehr mit Barry vergleichen. Barry ist und bleibt einmalig.

Solang ich körperlich in der Lage wäre, würde ich wieder einen Aussie nehmen.

Der Zeitpunkt? Nun ich hab mich ja schon selber "ausgetricks" ich habe schon einen zweiten Hund, werde aber wahrscheinlich nicht noch mal zwei aufeinmal haben.

Wenn Yukon geht, dann werde ich sehen wie es mit Trauer, Schmerz und vieles mehr ist.

Ute

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

das ist wirklich kein einfaches Thema. Denn allzu schnell wird hier zu menschlich gedacht, obwohl es sich um eine Mensch/Hund-Beziehung handelt.

Trotzdem würde ich an der Stelle etwas zeitliche Distanz einhalten.

Denn wenn die Beziehung intakt und innig war, dann tut man dem neuen Hund wahrlich keinen gefallen, seine ganze Trauer usw. in die neue Beziehung hineinzuziehen.

Also ich würde eine gewisse Zeit verstreichen lassen.

Gruß

Axel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vor dieser Frage bezüglich einem neuen Hund stand ich Gott sei Dank noch nicht!

Aber als damals unsere Katze eingeschläfert werden musste, wollten wir hier alle sofort wieder einen neuen Stubentiger haben, allerdings sollte dieser so ganz anders aussehen, als unser "LuckY", 1. um nicht jeden Tag an ihn erinnert zu werden, da sein Tod sehr qualvoll war, und 2. um nicht immer Vergleiche zu ziehen!

Beim Einzug von einem neuen Hund sollten allerdings alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen und gleicher Meinung sein.

Du schreibst, die eine Hälfte möchte sofort, die andere Hälfte in 6 Monaten.

Wie wär der Alternativvorschlag, nach 3 Monaten sich nach einem neuen Hovi umzusehen?

Auf jeden Fall wünsche ich Aischa, dass sie gut im Regenbogenland angekommen ist, dort viele liebe Freunde hat und ausgelassen auf der Regenbogenwiese herumtobt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Bärenkind,

ich glaube da ist jeder Mensch anders.Der eine braucht sehr lange Zeit um den Kopf für einen neuen Hund frei zu haben,der Andere will ganz schnell ein neues Tier.

Bei dieser Familie ist die Zeit noch nicht reif.Erst wenn alle bereit sind einen jungen Hund aufzzunehmen,sollten sie sich wieder ein Tier holen.

Die Rassewahl ist meiner Meinung nach egal.Waren sie zufrieden und sind gut klar gekommen mit der Rasse,warum nicht wieder.

Beim Hovi würde sich ja auch eine Farbveränderung anbieten,damit man nicht immer mit dem Vorgänger vergleicht.

Wichtig ist auch ein neuer Name,man bekommt den alten Hund nicht wieder,aber einen neuen treuen Gefährten,wenn man für Neues bereit ist.

LG Andrea

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Das tut mir seht leid für die Familie! Er wird es aber im Regenbogenland gut haben.

Zu deiner Frage:

Jeder Mensch ist verschieden.

In diesem Fall denke ich, sollte die Familie sich auf einen Kompromiss einigen. So wie Renate auch schon gesagt hat.

Ich würde, wenn Charly von uns geht, wahrscheinlich auch nach paar Wochen mir wieder einen Hund anschaffen. Dann wird es aber mit großer Wahrscheinlichkeit ein Labrador sein.

Muss aber halt sehen, wie es mit der zeit aus sieht, denn wenn ich dann kaum zeit haben sollt, bring es auch nichts.

Auch wenn mir ein Hund dann fehlen wird, muss man auch immer an den Hund denken.

Generell denke ich, muss jeder selber entscheiden, wann der richtige zeit Punkt ist und ob es wieder die gleiche Rasse sein soll.

Man muss sich halt klar machen, dass es jetzt ein neuer Hund ist und er seine eigenes Wesen hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi!

Ich denke auch,das die Familie warten sollten bis alle bereit für einen neuen Hund sind.

Wenn zwei Leute dagegen sind ist es nicht so gut.

Manche Menschen brauchen länger für die Trauer und manche können ohne Hund nicht leben aber da sollten sich alle einig sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist wirklich eine sehr schwierige Sache und auch einen Kompromiss zu finden wird nicht leicht sein.

Interessant wäre vielleicht noch zu wissen werden von den jeweils zweien mehr Bezug/Kontakt/Verantwortung für den Hund hatte und wieder haben wird.

Als z.B. der Erste Familien Berner ins Haus kam, war ich dagegen, meinen zwei Geschwistern war es egal und meine Eltern wollten, da sie sich hauptsächlich um den Hund kümmern wollten haben sie sich dann durchgesetzt mit der vorherigen Absprache mich in die Betreuung nicht einzuplanen. Als Tobi dann da war war es eh um mich geschehen ;)

Als Tobi starb wohnte ich nicht mehr zu Hause und drei Wochen später zog bereits ein neuer Berner ein, da meine Mutter die Leere im Haus nur schwer ertragen konnte.

Die zwei sind zwar die gleiche Rasse, aber so unterschiedliche Hunde das auch keine Vergleiche angestellt werden (können).

So das waren meine Erfahrungen zu dem Thema.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe dazu mal eine sehr interessante Geschichte gelesen, weiß jedoch nicht mehr so recht wo.

Wenn ich sie wiederfinde, stelle ich sie hier noch rein.

Inhaltlich ging es darum, dass ein Hund, der ins Regenbogenland ging, seinen Menschen noch mitteilte, dass es ihn sehr freuen würde, wenn sein schöner Platz, sein schönes Körbchen und die schönen Spielsachen nicht verweisen würden, sondern schon sehr bald einen anderen Hund glücklich machen würde, der es bisher im Leben nicht so gut getroffen hat.

Ich denke, für mich wäre das eine Möglichkeit, nicht einfach wieder einen "Ersatz" beim Züchter zu holen, sondern einen aus dem Tierheim oder irgendeiner Nothilfe. Evt. auch erst einfach nur zur Pflege. Wenn es dann DER Hund ist, kann er bleiben. Geht es nicht so gut, weil er nicht passt, weil ich zu viel vergleiche o.ä., dann habe ich zumindest für begrenzte Zeit einem anderen Hund etwas Liebe und Vertrauen geben können, um ihn dann gut vorbereitet in ein endgültiges neues Zuhause zu geben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

In meiner Berufschule hatte ich auch einen Mitschüler, dessen Hund gestorben war. Ich fragte ihn, ob sie sich wieder einen holen wollen. Er meinte so: Nein, seine Mutter möchte erstmal keinen mehr, da der Schmerz noch zu tief sitzt. Wenige Wochen später zog dann aber doch der nächste ein. Er sagte mir, seine Mutter kann nicht mehr ohne Hund, es war so leer zu Hause.

Ich finde es nicht schlimm. Und ich denke auch, dass da jeder Mensch anders ist. Ich könnte mir auch nie mehr vorstellen, ohne Hund zu sein. Nach meiner alten DSH brauchte ich gar nicht drüber nachzudenken, weil ich eh kurze Zeit später nach Hamburg ging, um meine Ausbildung zu machen. Und Shelly rutschte nun auch schneller in mein Leben als ich dachte. :D

Ich weiß nicht, wie ich das nächste Mal reagiere. Ob ich nach dem Schmerz gleich einen anderen Hund haben könnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.