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Hundeforum Der Hund
Ursa

Spielaufforderung oder Dominanzgehabe?

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Hallo,

ich versuche jetzt mal das Verhalten von Ursa, Pizzero gegenüber beim Spazierengehen zu erklären.

Pizzero ist jetzt 9 und Ursa 2 Jahre alt. Pizzi hat früher schon hin und wieder mit Hündinnen gespielt aber es kam nicht so oft vor. Ich denke er kennt es durch seine Vergangenheit nicht und die HSH´s sind eh nicht so spielfreudig.

Ursa spielt dagegen gerne. Sie hat Ihren besten Freund mit dem tobt sie am liebsten bei fremden Hunden denen wir begegnen ist sie eher zurückhaltend.

Mein Problem bzw. meine Frage.

Wenn wir mit den beiden raus gehen kommt es immer häufiger vor, dass Ursa wie eine bekloppte auf Pizzi zurennt bellt, fletscht, sich in die Vorderlaufstellung begibt und Ihn wenn er nicht reagiert anfängt in die Ohren zu zwicken oder in die Flanken. Manchmal sieht es so aus wie als ob sie knabbern würde. Pizzi versucht Ursa durch Kopfabwenden zu beschwichtigen. Teilweise dreht er sich aber auch komplett weg. Wenn im die Knabberei zuviel wird läuft er ihr dann auch Zähne klabbern hinterher. Sie flitzt dann schnell weg denn sie ist doch etwas schneller als er. Kommt aber wenn er sich wieder anderen Dingen annimmt zurück und das ganze Spiel fängt von vorne an. Am Anfang hab ich sie noch gelassen, weil ich gedacht habe er wird sich schon wehren. Mittlerweile schick ich sie mit dem Befehl ab weg und wenn sie sich dann beruhigt habe spiel ich mit Ihr sozusagen als Ersatz.

Ganz schlimm finde ich es wenn sie beide im Garten sind. Pizzi hält sich eh lieber bei uns auf aber er geht doch schon auch gern mal in den Garten. Das dauert bloss nicht lange bis Ursa sich dann wieder so aufführt und er abdreht und ins Haus geht. In den Situationen könnte ich sie schütteln.

Wenn sie mit Ihrem Freund spielt macht sie das allerdings nicht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie Artus nicht zum spielen auffordern muß der ist immer bereit.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen erklären, was ich meine.

Die ganze Situation macht mich schon sehr unsicher, weil ich einfach nicht weiß wie ich mich verhalten soll. Auch weiß ich nicht ob sie dann anfängt das bei anderen Hunden auch so zu praktizieren.

Ansonsten verstehen sich die beiden ist vielleicht nicht die große Liebe aber es gibt keine Beißerein. Ursa hat auch im Haus großen Respekt vor Pizzi. Nicht das er sie irgentwann gebissen hätte nur macht er unmissverständlich durch leises knurren klar, dass er was nicht will und sie geht dann. Sie leckt ihm auch regelmäßig die Schnauze wenn wir z.B. vom spazieren gehen nach Hause kommen oder wenn ich mit Ihr alleine beim üben war und wir dann wieder kommen, ab und zu habe ich beobachtet, dass dann auch Pizzi kurz mal über die Schnauze leckt.

So fürs erste hab ich jetzt mal genug geschrieben.

LG Diana

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Das kenne ich von unseren Beiden hier auch!

Boomer hat noch nie mit anderen Hunden gespielt, bis die kleine "Hexe" Shelly mit 10 Wochen bei uns einzog.

Shelly fordert Boomer auch mit dieser Haltung zum Spielen auf, aber komischerweise lässt er sich nach ein paar Minuten dazu hinreissen, doch mit ihr zu spielen, obwohl er am Anfang auch beschwichtigt und etwas gelangweilt drein schaut!

Die Zwei toben dann wie die Irren, beknabbern sich gegenseitig.

Ich gehe da eigentlich nie dazwischen, da Boomer eigentlich immer den Aufforderungen nachkommt.

Wenn ich aber merken würde, dass es einem zuviel wird, würde ich schon versuchen, die beiden zu trennen, damit etwas Ruhe rein kommt!

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Hallo Renate,

schön wenn Boomer dann mit Ihr spielt bei unseren beiden klappt das leider nicht. Manchmal hab ich das Gefühl Pizzi ist durch Ihr Gehabe total unsicher. Wenn sie mal nicht so stürmisch ist hat er dann doch reagiert, aber so bald sie bemerkt hat er würde gerne wurde sie wieder "laut" und er hat sofort abgebrochen und ist Ihr ausgewichen.

LG Diana

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Ich würde es auch als Spielaufforderung deuten. Mein Rüde hat es mittlerweile bei unserer alten Dame aufgegeben, denn sie lässt sich nicht mehr bitten oder hinreißen mit ihn zu spielen. Aber wenn wir aus dem Dorf zwei andere Hunde treffen, dann macht Buddy das auch, bellt und geht vorne runter.

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Ferndiagnosen sind schwierig, wenn man die Hunde nicht kennt. Ich würde jetzt aber auch auf Spielaufforderung tippen. Ursa ist ja noch jung :) - dass ein Senior das nicht mehr mag, ist völlig normal.

Vielleicht kannst Du Ursa ausgiebige Spielstunden mit anderen. spielfreudigeren Hunden ermöglichen? Dazwischen gehen und Ursa wegschicken, wenn sie den älteren auffordert, würde ich nicht. Damit bestrafst Du sie für ein ganz normales, angemessenes Bedürfnis wie essen oder trinken. Der ältere ist doch noch in der Lage sie wegzuschicken - also soll er das auch.

Wenn Ursa anderweitig viel spielt, ist sie vermutlich auch zushause ruhiger. Und Dein älterer Hund hat mehr Ruhe. Wenn er den Garten allein genießen können soll, könntest Du ja Ursa wegsperren, BEVOR sie ihn zum spielen auffordert?

Wobei: ich würde das nicht machen. Wegsperren erzeugt Frust und löst nichts. Ich denke mal, Dein älterer Herr ist durchaus noch in der Lage, eine übermütge Jungdame in ihre Schranken zu weisen ;)

Alles Gute :)

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Ich sehe es auch als reine Spielaufforderung.

Rex ist ebenfalls ein stürmischer Spielkamerad. Wenn er daheim in Spiellaune ist, kann und will er nicht verstehen, dass Trixi nach einiger Zeit keine Lust mehr hat. Dann kneift und knabbert er auch an ihr herum.

Trixi ist ein Jahr jünger, aber eigentlich ein ganzes Stück ruhiger, zumindest im Haus. Rex braucht immer einige Zeit, um wieder "runterzufahren". Wenn er es zu bunt treibt und auf Trixis Beschwichtigungen überhaupt nicht reagiert, lenken wir Rex ab. Das klappt recht gut.

Diese unterschiedlichen Temperamente waren übrigens der Grund, warum aus meinem allerersten Hunde-Duo ein Trio wurde. Damals bekam ich zu meiner extrem verspielten Maika den Nothund Max hinzu. Er musste 4 Jahre als Kettenhund leben und wusste überhaupt nicht, was Spielen war. Maika versuchte wie wild, ihn zu animieren, aber es gelang nie. Wir hatten gehofft, dass er es über sie noch lernen konnte. Aber Max interessierte sich sein gesamtes Leben nicht für´s Spielen.

Der Zufall wollte es, dass wieder ein Schäferhund als Notfall ein Heim suchte. Für Maika holten wir diesen jüngeren Hund (Dago) hinzu. Das war die beste Entscheidung überhaupt! Die beiden passten zusammen wir Topf und Deckel! Wenn es so etwas wie eine Hundeliebe gibt, dann gab es diese zwischen den beiden. Die beiden hatten annähernd gleiche Spielausdauer und Spielfreude.

Max wurde auch nie eifersüchtig, weil er es vorzog, den beiden zuzuschauen, mit uns zu schmusen oder Haus und Garten zu bewachen. Er war froh, dass Maika ihn nun nicht mehr so arg "belästigte"!

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Hallo,

ich gehe mit Ursa zwei bis dreimal die Woche mit ner Freundin und Ursa´s besten Freund zum toben. Manchmal geht es bei denen schon heftig zu. Wenn wir dann nach Hause kommen freut sie sich richtig auf den Dicken und er auf sie auch glaube ich zumindest. Aber selbst das austoben hilft nichts sobald es in den Garten geht dauert es nicht lang und sie macht so ein Theater. Der Dicke dreht sofort ab und geht. Es tut mir da schon im Herzen leid, denn eigentlich ist er doch gern draussen bei uns. Ich spiel dann mit Ursa und nach ner weile kommt der Dicke dann auch wieder raus und will mit mir spielen. Das finde Ursa dann natürlich wieder klasse und transaliert ihn und so geht das ganze Spiel von vorne los. Ich hoffe ja das sie etwas ruhiger wird.

LG Diana

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