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Hundeforum Der Hund
odi

Leinenführigkeit

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Das wohl am längsten andauernde Training ist die Leinenführigkeit, oder?

Bei Kiru geht es von Monat zu Monat besser, aber so richtig zufrieden bin ich nicht, auch wenn er erst 1 jahr jung ist.

Ich habe mir am Mittwoch das Buch von Turid Rugaas, Hilfe mein Hund zieht, durchgelesen. Sie schreibt in diesem Buch, daß sie bei 196 Hunden, aller Größen, Rassen und jedem Alters, im Durchschnitt eine Leinenführigkeit innerhalb von 30 Tagen erreicht hat.

Habe gleich am Mittwoch damit angefangen diese Praktiken mit Kiru umzusetzen. Wir nutzen als Signal das Klopfen auf den Oberschenkel.

Siehe da schon am 2. Tag ist eine sehr sichtbare Verbesserung sichtbar.

Kennt ihr dieses Buch und deren Praxis und habt ihr das mal ausprobiert? Wenn ja welche Ergebnisse konnte ihr erziehlen?

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Erklär mir mal bitte was die Methode ist, ich bekomme es nämlich nicht hin muss ich jetzt zugeben. Da bin ich glaub nicht konsequent genug.

Aber ich würde mich da nicht unter Druck setzen und mir keine bestimmte Zeit vornehmen. Die einen brauchen eben länger und die anderen kapieren es gleich. Ich würde mich da nicht verrückt machen.

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Hallo Odi,

ich habe mir das Buch auch bestellt. Leider ist es bis jetzt noch nicht da. Ich hoffe, dass sie da neue Beispiele angibt die ich bei Ursa umsetzten kann. Denn sie zieht mit vorliebe. Auch ist das hinterher jagen bei allen was vie Pfoten hat "möderisch" zumindest wenn ich sie an der Leine habe. Mit ihren 42 kg kann ich sie nicht halten wenn sie im Unterholz ein Eichhörnchen entfeckt und unverhofft losspringt. Dabei hat sie mich schon dreimal von den Füßen geholt. Bei größeren Tieren die ich auch rechtzeitig sehe kann ich sie ablenken oder mich dementsprechend hinstellen. Bei Eichhörnchen oder anderen kleinen Tierchen kommt es meist überraschend für mich.

Ich habe schon so viele Trainings ausprobiert auch mit einem Trainer aber es hat alles nicht so geklappt wie es soll. Die Trainer haben meistens aufgegeben mit der Begründung sie hätte einen zu großen genetischen Jagdtrieb.

Jetzt warte ich auf das Buch. Mal sehen aufgeben werde ich auf alle Fälle nicht.

LG Diana

P.S. Hab mittlerweile schon den 360° Blick ;o)

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(bearbeitet)

Praxismethode odi & Kiru

Ich habe hier nichts aus dem Buch abgeschrieben, sondern ich schildere wie ich es bei Kiru anwende.

Bitte: Kein ziehen und Rucken am Hund, er hat je nach Stärke des Rucks Schmerzen und verbindet dies mit dem was er gerade sieht.

Die ersten Übungen lehrt man am besten in der Wohnung, ohne Leine, wo keine Ablenkung ist.

Zuerst brigt man seinem Hund ein Signal bei (Pfeife, Zugeschnalzen, Clicker, Oberschenkelklopfen).

Ich habe mich für das Signal:

2. mal Oberschenkelklopfen entschieden, da man die Hand und sein Bein immer dabei hat (hoffe ich doch)

Übung 1 / in der Wohnung und ohne Leine

Immer wieder gebe ich das Signal und lasse zugleich ein Leckerchen folgen. Dies mache ich ca. 5 min.

Die Übung wiederhole ich einige male auf den Tag verteilt.

Ich habe das Signal auch gleich mit der Guckübung verbunden weil Kiru diese kennt.

Ziel

Euer Hund lernt bei dem Signal Bilckkontakt zu Euch aufzunehmen.

Übung 2 in der Wohnung und ohne Leine

Jetzt steigern wir die Übung und gehen jedesmal wenn wir das Signal geben und der Hund Blickkontakt aufnimmt 2 - 3 Schritte zurück und der Hund soll uns folgen.

Die Bestätigung mit dem Läckerchen sollte sehr schnell erfolgen und freud Euch intensiv mit Eurem Hund.

Diese Übung wiederhole ich 5 mal und dann ist 5 min. pause angesagt z.B. spielen.

5 Wiederholungen habe ich angewand und das verteilt auf 2 mal am Tag.

Ziel

Der Hund lernt durch das Signal Blickkontakt aufzunehmen und dem HF zu folgen.

Übung 3 / in der Wohnung und ohne Leine

Ist der Hund soweit, daß er auf das Signal hin zu uns kommt, geben wir sobald er bei uns ist wieder das Signal und wechseln kurz die Richtung.

Folgt uns der Hund gibbet sofort Leckerchen.

Also, bei jedem Wechsel das Signal geben.

Die Übung steigern wir nach und nach mit der Länge und der Variation der Richtungswechsel.

Auch hier habe ich es max. 5 mal gemacht, die Länge der Strecke vergrößert, die Richtungswechsel vermehrt und die Leckerchen abgebaut.

Ziel

Der Hund lernt durch das Signal die Freifolge und den Richtungswechsel.

Übung 4 / draußen, an einem Ort mit wenig Ablenkung und mit Leine

Draußen habe ich mit Kiru die Übungen 1 - 3 nochmals durchgeführt damit er lernt, daß er draußen auch darauf zu achten hat.

Loben, loben und loben ist hier angesagt.

Nun sind wir an dem Ort einige Meter hin und her gegangen und jedesmal bevor ich die Richtung gewechselt habe gab es das Signal.

Siehe da Kiru nimmt jedesmal Blickkontakt auf und wartet darauf, in welche Richtung wir gehen.

Alles was wir hier machten, klappte schon an lockerer Leine.

Ziel

Der Hund lernt draußen an der Leine das umzusetzen, was er in der Wohnung bereits erlernt hat.

Übung 5 / draußen, an einem Ort mit etwas mehr Ablenkung

Wir gingen also dort Gassi wo ich wusste, daß es wenig Ablenkung gab.

Jedesmal wenn Kiru versuchte schneller zu gehen und die Leine straffte blieb ich für ca. eine Minute stehen.

Kam er nicht von selber zu mir, was er meist machte, gab ich das Signal und dann kam er zu mir. Sofort loben bis der Arzt kommt.

Hier bitte nicht den Fehler machen, daß euer Hund erst zu euch kommt, um dann wieder gleich zu ziehen, dieses führt zum Jojoeffekt.

Nach dem Loben gehe ich nicht die gleiche Richtung weiter, sonder mache wiederum mit Hilfe des Signal einen Richtungswechsel.

Dies muss sehr schnell geschenen, damit der Hund keine chance hat sich für etwas anderes zu interessieren.

Ich baue hier bei Kiru sehr viele Richtungswechsel mit dem Signal ein und lobe ihn so dolle es nur geht. Er hat sichtlich Spaß dabei.

Ziel

Unter etwas mehr Ablenkung lernt der Hund dieses Gehorsam zu vertiefen.

Weiter sind wir noch nicht gekommen, aber ich werde es jetzt bei jedem Gassigehen anwenden, bis es sich automatisiert.

Achtet vor allem darauf, daß ihr das Signal schon einsetzt, bevor sich die Leine überhaupt strafft.

Ich habe echt gestaunt, daß es nach dieser kurzen Zeit einen so ersichtlichen Erfolg gibt.

Man muss sich halt auch die Mühe machen und darf niemals meinen, so mit seinem Hund gassigehen wäre doch blöde.

Eine Bekannte hat es gestern mit ihrer Hünding gemacht und auch da gab es schon am selben Tag einen Teilerfolg.

Nächste Woche werde ich mal ein paar Bilder von unserer Arbeit reinsetzen.

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Hallo Odi!

Ich hab das Buch auch gelesen und finde es echt gut! Am meisten hat mich verplüfft, dass man seinem Hund das Leineziehen richtig anerzieht! Man denkt immer, der Hund muss doch merken, dass es angenehmer ist, wenn er nicht wie verrückt an der Leine zerrt, aber wer dieses Buch gelesen hat weiß, warum viele Hunde ziehen und das der HF eine große Rolle dabei spielt!

Ich kann es jedem empfehlen! Ist ein dünnes Buch und man hat es schnell gelesen!

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Schön aber hast jetzt nicht geschrieben, wie es bei dir klappt :o;)

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So die unde um 17 uhr nachdem wir es vorher 2 mal sehr intensiv beim Gassigehen geübt haben, verlief bombig.

Als Frauchchen vom Buss kam und stand vorm Hauseingang wollte Kiru natürlich erst losziehen. Schon gabs das Kommando, einen Richtungswechsel, wieder das Kommando und dann gings Richtung Frauchen ohne, daß Kiru nur einmal zog ;):prost::klatsch:

Kiru war schon immer aufmerksam, aber so dolle aufmerksam noch nie, er schaut so oft zu mir rauf als woller er sagen, na wann biegen wir denn wieder ab.

Er lacht einen förmlich dabei an. =)

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Zum Schenkelklopfen als Signal, aufmerksam zu sein: Lernt der Hund dann nicht, dass er nur auf Schenkelklopfen aufmerksam sein soll? Ich will aber nicht währen eines 1- 2 stündigen Spaziergangs ständig auf meinen Schenkel rumklopfen. :o

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Nein er lernt nicht, daß er nur beim Schenkelklopfen aufmerksam sein soll.

Natürlich muss man sich anfangs die Mühe machen und es öffters anwenden, bis der Hund es umsetzt, aber es geht sehr schnell. Du wirst sehen, daß dein hund immer mehr nach dir schaut und das klopfen sich deutlich minimiert.

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Hallo,

mein Buch ist jetzt auch endlich gekommen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.

Habe auch schon angefangen mit Ursa zu üben und nicht die nerven zu verlieren wenn sie mal wieder Ihren Kopf durchsetzen will.

Ich finde das Buch sehr gut, es gibt doch viele Denkanstösse die einem irgentwie nicht so bewusst sind oder waren.

LG Diana

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Gast
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