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Leinenführigkeit

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Leinenführigkeit ist eigentlich ganz einfach... es ist keine Charaktersache und auch kein *Hund-ägert-mich*-Ding oder *Hund-achtet-nicht*-Ding.

Es geht einfach darum, dem Hund zu lehren, an lockerer Leine zu laufen.

Genau wie sitz, sitzen bleiben, platz, liegen bleiben, Pfote geben oder Rolle oder was weiß ich.

Da ein Aufmerksamkeits-Ding draus zu machen finde ich, bewertet das vollständig über....

Natürlich muss der Hund aufmerksam und konzentriert sein, um das Gelernte umzusetzen.. er muss sich der Länge der Leine bewusst sein und über haupt dessen bewusst, dass er eine trägt...

Aber wenn er das mal kann, ist er an der lockeren Leine auch so aufmerksam, dass er meine Signale hört und mich selbst *bemerkt*...

Dafür muss er aber erstmal lernen dürfen, wie das geht...

Grüßli

Antje

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Ja Marie so in etwa funktioniert es' wenn man konsequent ist. :D Ist das nicht sowie so der Haken an der Hundeerziehung?

Ich würd sagen auch, Spaß und Freude/Motivation ist meiner Ansicht nach ebenso wichtig....

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Hallo!

Ich könnte sicher Romane zum Thema Leinenführigkeit schreiben...

Eines muss klar sein: Es gibt nicht DIE Methode, die auf jeden Hund anwendbar ist, egal wie konsequent sie angewendet wird.

Die Motivationen der Hunde in den verschiedenen Altersklassen und Rassen/Mixe sind viel zu unterschiedlich dafür.

Manche Hunde ziehen, weil sie es gelernt haben.

Andere aus Angst.

Wieder andere, weil die entscheiden wollen.

Andere, weil sie entscheiden müssen.

Wieder andere, weil sie einen Höllenstress haben.

Wieder andere, weil es Spass macht.

etc. etc. etc.

@Antje: Für mich ist genau das was Du schreibst, nämlich "er muss sich bewusst sein, dass er eine Leine trägt" der Tod jeder Leinenführigkeit.

Dies trifft allerdings auf Welpen zu. Jeder Hund der an der Leine zerrt ist sich eben gerade zu bewusst, dass er an der Leine ist.

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:D Ist das nicht sowie so der Haken an der Hundeerziehung?
Ich würd sagen auch' Spaß und Freude/Motivation ist meiner Ansicht nach ebenso wichtig....

Na klar, gerade das macht's doch erst so spannend und ohne läufts auch nicht.

Anita, ich denke man muss da seinen Hund ein wenig beobachten um zu sehen warum er zieht. Bei Angst - und da kann ich ein Lied von singen (oder besser nicht :D ) - nutzt es gar nichts korrigieren zu wollen. Hundi will nur weg und da sollte man ihn besser erstmal rausholen bevor man umdreht und wohlmöglich noch in die Richtung geht, wo der "Angstauslöser" her kam.

Meine Idee mit dem Richtungswechsel mag vielleicht nicht für alle Hunde und Situationen geeignet sein, aber ich finde sie ist recht einfach auszuprobieren und ohne grosses Trallalla - damit meine ich das was Sabine auch sagte: auf's Bein klopfen und den Hund aufmerksam machen, das er auf mich aufmerksam werden soll, finde ich umständlich. Oder - und das meine ich echt nicht böse - anders ausgedrückt, der Übungsaufbau den Odin für die Leinenführigkeit beschrieben hat, den finde ich umständlich.

Liebe Grüsse Marie

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Also...

Richtungswechsel brachten bei Shelly überhaupt nichts! Sobald ich die Richtung änderte kam sie hinterher geprescht und hing wieder vorn in der Leine. :???

Genauso wie Stehenbleiben. Blieb ich stehen, setzte sie sich oder kam zu mir. Ging ich weiter, preschte sie wieder los. Da war nichts zu machen.

Danach lief ich Kreise mit ihr. Das lief dann schon viiiiiiiiiiel besser. Plötzlich bekam ich von ihr Blickkontakt (früher NIE!!!) ohne das ich irgendetwas tun musste. Sie bot mir den ohne Signal oder sonstwas an.

Kreise sind zwar auch nicht großartig etwas anderes als Richtungswechsel. Aber ich nahm ihr so die Geschwindigkeit, d.h. sie MUSS sich an mir orientieren.

Was bei mir auch sehr gut half war EXTREM langsames Laufen. Das mache ich z.B. wenn Shelly etwas von der Rolle ist, z.B. wenn wir zum Strand fahren o.ä.

Sie beruhigt sich dadurch zwar nicht unbedingt, aber sie schaut ständig, wo ich bin und gibt sich wirklich Mühe Fuß zu laufen (soweit das ihre Aufregung zuläßt :Oo ).

Früher war ich in solchen Momenten Luft für sie und nur das Gewicht am anderen Ende der Leine - sie war kaum ansprechbar. :(

Mittlerweile laufe ich kaum noch Kreise... Nur das langsame Gehen mache ich noch öfter.

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P.S. Und der Übungsaufbau von Odin hört sich für mich auch gar nicht nach Leinenführigkeitstraining an, sondern mehr nach einem Mix von Aufmerksamkeitstraining und einem "zu mir kommen"....

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Hört sich alles schon mal gut an und ich werde mir das Buch wohl auch einmal bestellen.

Aber eine Frage hätte ich.

Wie alt sind eure Hunde so?

Ab wann habt ihr mit dem üben begonnen?

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Also Richtungswechsel und stehen bleiben ist ja alles schön und gut. Nur leider kommt man beim spazierengehen nur schlecht von der Stelle. hmmm. Wer hat noch Tipps für andere gute Methoden.

Gruß Tanja

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Guten Morgen zusammen!

Wie alt sind eure Hunde so?

Ab wann habt ihr mit dem üben begonnen?

Debbie kam mit 17 Wochen zu uns und wir haben nach einer kleinen Eingewöhnungsphase mit der Hundeschule begonnen. Zwar haben wir erst mit "Sitz" und co angefangen, aber Leinenführigkeit folgte etwas später.
Also Richtungswechsel und stehen bleiben ist ja alles schön und gut. Nur leider kommt man beim spazierengehen nur schlecht von der Stelle. hmmm. Wer hat noch Tipps für andere gute Methoden.
Diese Übungen - oder überhaupt ein Training - kannst Du auch ausserhalb des Spazierengehens trainieren oder übst Du nur während dessen?

LG Marie

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Also das mit dem Richtungswechsel wurde mir und Shiva auch in der Hundeschule beigebracht. Wie haben im Alter von ca. 15 Wochen damit angefangen. Es klappte ganz gut, aber sobald ich mit dem Wechsel aufhörte, beachtete sie mich nicht mehr wirklich. Also bin ich dazu übergegangen einfach stehen zu bleiben wenn sie zog. Das wirkt bis heute. Teilweise brauche ich sie nur kurz anzusprechen wenn sie mal zieht (zieht nicht im Sinne von ziehen, sondern hält die Leine nur auf leichter Spannung). Der Zugzwang hört sodann sofort auf.

Andererseits finde ich das im nachhinein nicht so toll mit dem Richtungswechsel. Ich habe mal gelesen, dass jeder Zug am Halsband Verletztungen in der Halswirbelsäule verursachen kann. Mir wird ganz schlecht wenn das stimmt, weil unsere Ausbilderin z.B. beim Vorführen mit ihrem Hund, Ihr Tier ganz schön ruckartig von einer Seite zur anderen Seite regelrecht zerrte.

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