Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Miró

Wie finde ich das richtige Futter?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich stand schon des öfteren mehr oder minder hilflos vor dem riesigen Angebot der Futtermittelhersteller. Wonach entscheiden? Nach der Farbe des Sacks, dem Preis, den Inhaltstoffen (aber wer sagt mir, was davon ausge rechnet mein Hund braucht?), der Werbung?

Ich hab schließlich kapituliert und mir ein paar gute Ernährungsbücher gekauft und in der Evolution geschaut.

Die erste Überraschung war: der Hund ist gar kein reiner Fleischfesser wie die meisten anderen Carnivoren, sondern eher ein Allesfresser. Diese Eigenschaft hat sich im Laufe der Evolution noch weiter verstärkt, als der Hund mehr und mehr als Kommensale von den Abfällen des Menschen lebte. Und genau darauf ist sein Verdauungstrakt auch heute noch ausgerichtet. Sein Darm ist länger als einer eines reinen Fleischfressers, aber kürzer als der eines Pfanzenfressers. Auch der Mensch ist übrigens so ähnlich angelegt.

Die zweite Überraschung: Auch der Hund braucht Ballaststoffe. Ballaststoffe führen dazu, dass die Abfallprodukte möglichst schnell aus dem Organismus ausgeschieden werden, machen aber relativ

große Kothaufen - warum gilt dann ausgerechnet wenig Kot als Indikator für gutes Futter? Da ist wohl eher der Wunsch der Herrchens der Vater der Idee .....

Die dritte Überraschung: der Hund braucht mitnichten all die Bestandteile eines handelsüblichen Fertigfutters in der angegebenen Dosierung. Die Industrie hat da ein großes Sicherheitspolster eingebaut und so frisst der Hund viel zu viel von allem - was die Ausscheidungsorgane belastet, im Körper angereichert wird oder mitunter zu irreparablen Schäden führt (wenn man große Hunde z.B. mit Welpenfutter füttert, bis sie ausgewachsen sind - da ist dann das Skelett hin, weil sie zu schnell gewachsen sind).

Daraus haben sich für mich folgende Anforderungen an ein gutes Futter ergeben - gar nicht so anders wie die an gutes "Menschenfutter" ;)

- weniger ist mehr ;)

- moderater Proteingehalt

- große Brocken, damit er was zu kauen hat und die Zähne gereinigt werden

- möglichst wenig Verarbeitungsschritte (also nicht frittiert, etc.)

- verschiedene Bestandteile wie Fleisch, Pflanzen, Mineralien in ausgewogener Zusammensetzung

- nicht übervitaminisiert

- keine Konservierungsstoffe, Geschacksverstärker etc.

Wer sich nicht sicher ist, wieviel/was sein Hund braucht: es gibt den Meyer der Hundeernährung (Helmut Meyer, Ernährung des Hundes)- da ist alles drin - wenn auch trocken zu lesen :Oo

Ach ja - und möglichst mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, evtl. sogar ad libitum füttern.

PS: Solche Futter gibt's sogar relativ preisgünstig :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

unsere zucht füttert köbers www.koebers.de:rock:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ach ja - und möglichst mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, evtl. sogar ad libitum füttern.

PS: Solche Futter gibt's sogar relativ preisgünstig :)

Und was heißt: ad libitum füttern - ich hatte kein Latein.

Jag kan inte översetters den här texten: ad libitum

Und welches Futter wäre das z.B. - kennst du Anifit - was sagst du zu der Zusammensetzung - hatte ich heute als neues Thema reingestellt.

Unser bekommt neben dem Fertigzeugs auch noch selbstgemachtes und Reste vom Tisch - wenn's kaum gewürst ist - nicht blähend usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Als ich schwöre auf Pro pac Futter. Gibt es in Deutschland jedoch nicht im Handel. Nur direkt beim Hersteller.

Wir hatten schon dieses Thema im Forum ziemlich durchtekaut. Schau mal unter http://http://www.polar-chat.de/topic_24.html nach.

Wenn du Fragen hast kannst dich auch an archiv-master wenden. Sie kennt sich da sehr gut aus.

Aber es stimmt schon, das richtige Futter zu finden ist wirklich nicht so einfach.

Was fütterst du denn?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann den Link leider nicht öffnen - aber vielleicht können die Mod's ja diesen Beitrag dahin verschieben?

Sorry, ich wollte kein Thema doppelt eröffnen :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@ Jutta

ad libitum heißt "zur freien Verfügung" - der Hund kann also fressen, wann und so viel er will. Geht aber nicht mit allen Hunden und schon gar nicht mit allen Futtersorten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hi jhr,

meiner bekommt das select gold adult. das sind mehr fette als proteine drinne. er hatte früher so ganz schlimme schuppen und durch das ist es besser geworden.

grüßle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich bin der Meinung, es gibt kein "bestes" Futter.

Jeder Hund verarbeitet das Futter anders. Was für den einen gut ist, muss der andere trotzdem nicht vertragen können.

Ausprobieren heißt die Devise.

Du weißt ungefähr was dein Hund an Energie verbaucht und wie er das Futter verwertet und jetzt muss du halt schauen welches am besten zu deinem Hund passt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo Miro ! :D das mit dem `klappt bei mir nicht !

Keine Ahnung, welche Bücher Du gelesen hast, habe über Hundeernährung einiges an Literatur in mich reingestopft und bin da nur beinahe Deiner Meinung.

Ein Hund ist vorrangig ein Fleischfresser.

Nach meinem Wissensstand frißt der Hund auch Kräuter, Beeren, Erdäpfel, was er halt so findet.

Die meiste Trockennahrung enthält nur viel zu viel Getreide, Mais, weil billige Füllstoffe, z.T. Zucker ( Melasse), als Lockstoff und das ist für den Hund nicht gut geeignet.

Ich schaue, daß auf meiner Nahrung für den Hund, daß an erster Stelle Fleisch steht, möglichst kein Getreide drinnen ist.

Die Zeit, in der der Hund sich an die menschlichen Reste gütlich getan hat, war angeblich ( bin ja kein mediziner ) zu kurz, um sein Verdauungsystem angepaßt zu haben.

Er steht sicher noch immer der wölfischen Nahrung viel näher, als der menschlichen.

Meine Kriterien für gutes Futter sind :

an erster Stelle Fleisch

möglichst kein Getreide, eher Reis oder Kartoffeln

natürlich keine künstlichen Konservierungsstoffe, wie K3

kein Zucker, keine Melasseschnitzel oder ähnliches.

so gehe ich vor.

Die unbestritten beste Art einen Hund zu füttern, wäre BARF, aber das ist auch mir zu umständlich und zu teuer bei 4 Wuffis.

lg

Regina

Ps: Danke Archilles für Dein Vertrauen in mich, was die Kenntnisse von Futter betrifft. *freusichund stolzsei*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
@ Jutta

ad libitum heißt "zur freien Verfügung" - der Hund kann also fressen, wann und so viel er will. Geht aber nicht mit allen Hunden und schon gar nicht mit allen Futtersorten.

Vielen Dank noch mal für die Übersetzung aus dem Lateinischen.

Da hat unsere ja Glück, dass sie das fast immer so bekommt.

Ihre Portion teilt sie sich meist selbst ein. Sie ist zum Glück kein Fressenwegschlinger - eher ein "ach jetzt mal ein bischen und später noch mal ..."

Mir wurde zwar mal gesagt, man soll's dann wegnehmen usw.

Hab' den Sinn aber nicht wirklich verstanden und mach' das halt weiter so, dass sie nach der großen Runde nachmittags ihre Portion bekommt und meist wird der Rest in der Nacht gefressen, oder aber garnicht leer.

Dann gibt's aber auch erst "Nachschlag", wenn alles weg ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.