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Hundeforum Der Hund
DarkAkira

Mein Welpe bellt und beißt mich ohne Grund

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Hallo, Mein Alaskan Malamutewelpe bellt rum ohne grund und knurrt mich manchmal an und wen ich gehe beißt er mir in die Füße oder wen ich ihn streichele in die Hände, er beißt ziemlich stark.

Ich glaube der kleine meint er wäre der Chef und es geht nach seinen regeln, wie kann ich das verhindern.Die Rangordnungsphase beginnt wie kann ich in klar machen wer der rüdelanfürher ist?

Ach ja wen er mich beißt dan sage ich "Aus" und halte in kurz leicht die Schnauze zu,aber er reagiert nicht,ignoriern geht auch nicht . Was kann ich machen ? Alle sagen es sei nur Spielen aber langsam geht der spaß vorbei.

Er ist ausser Kontrolle....

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Wie alt ist denn dein Welpe?

Ich nehme mal an, dass er noch ziemlich jung ist. Einen Welpen muss man erst mal erziehen. Woher soll er sonst wissen was er darf und was nicht? Er ist noch ein Baby.

Wenn sie 4 Monate alt sind beginnen die Zähne zu wechseln, d.h. die Milchzähne fallen aus und die bleibenden kommen nach. In der Zeit beißen sie sehr viel, damit der Zahnwechsel leichter klappt. Sie können in dem Alter auch noch nicht kontrollieren wie fest sie zubeißen dürfen.

Gib ihm einfach immer wieder etwas zum Kauen und wo er drauf rum beißen kann. Gut bewährt haben sich Baumwolltaue. Da bleiben die Milchzähne gerne drin hängen.

Das Bellen und Knurren würde ich (im Moment, da ich nicht weis wie alt dein Welpe wirklich ist) bei so einem Welpen als Aufforderung zum Spielen interpretieren. Damit er dir nicht in die Hand beißt, kannst du das auch mit einem Baumwolltau gut kontrollieren.

Chef-denken gibts in dem Alter noch nicht. Er ist noch ein Baby.

Schnauze zuhalten ist keine gute Lösung. Ich empfehle dir eine Welpenschule zu besuchen. Dort lernst du wie du in welchen Situationen wie reagieren musst.

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ich gebe ihn immer ein spielzeug aber wen ich weiter gehe beißt er wieder er ist 14 wochen alt

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Dein Welpe ist doch erst 14 Wochen!

Wenn er Dich beist würde ich mal schrill "Aua" quieschen, ihn kneifen und dann ignorienen. So haben das seine Geschwister auch gemacht. Ein Welpe kann noch nicht einschätzen wie fest er beisst, er muß erst lehrnen.

Als Leidak in dem Alter war ist er auch schon mal in die Box gekommen, wenn er sogarnicht auf hören wollte.

Ich glaube nicht, das Dein Welpe sich als Chef sieht, er probiert erstmal aus wie weit er gehen kann. Es wird sicher besser.

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Benn iaht das auch mit Vorleibe gemacht, wenn er beißt, dann gibts ein klares NEIN und das Spiel wird abgebrochen.

Darf ich fragen, wie alt du bist? erziehst du den Hund alleine?

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Hallo!

Mal abgesehen davon dass ich von diesem ganzen "Rangordnungsdings" im Hund-Mensch-Rudel überhaupt nichts halte....

Dein Zwerg ist ja erst 14 Wochen alt, also noch ein Baby! Er muss erstmal lernen was er darf und was nicht. :winken:

Wir haben einen 9 Wochen alten Stinker zu Hause, der kann auch schon kräftig zubeißen, ich kenne dein Problem also. *mitfühl* :kuss:

Wir beenden das Spiel einfach wenn er zu grob ist oder anfängt ins Gesicht zu springen. Das klappt auch ganz gut bisher. Mal sehen wie es wird wenn er älter wird. :think:

lg

Tina & Co.

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Huhu, dieses Verhalten ist für Welpen normal. Es ist eine recht fordernde Spielaufforderung und ein Nichtakzeptieren der Tatsache, dass Du nicht willst. Hinzu kommt, dass der Welpe noch keine richtige Beißhemmung gelernt hat.

Wenn Du ihn ignoriert hast, wenn der Schnauzengriff nichts genützt hat, dann solltest Du ihn für einen Moment in einen Raum bringen, wo er keine Aufmerksamkeit von Dir bekommt und wo er nichts anstellen kann. Das kann eine Box sein, oder ein Gästeklo mit einem Kindergitter vor der Türe. Die Türe ganz zu würde ich nicht machen. Er darf Dich sehen können, aber Du schaust bitte noch nicht mal hin, egal, wie er tobt und kreischt. Du gehst erst wieder hin, wenn er ganz ruhig ist. Dann kann er raus und ich würde ihn dann auch zunächst nicht weiter beachten. Wiederholt er sein Verhalten, wiederholst Du das Wegführen so lange, bis er verstanden hat, dass ein solches Verhalten sofort zum Ausschluss aus der sozialen Gemeinschaft führt.

Wenn er beim Wegführen nach dir schnappt, dann mach ihm eine leichte, kurze Hausleine dran. Die schleift einfach so über den Boden mit und Du kannst ihn jederzeit irgendwo hin führen, ohne dass Deine Handgelenke gefährdet sind.

Was die Beißhemmung an sich betrifft, habe ich mit meinem Hund in diesem Alter sehr viel mit den Händen gemacht. Sobald er rein gebissen hat, hab ich Aua gequietscht und die Hände und damit die Spielpartner sind verschwunden. Er muss erst lernen, wie feste er zuhacken kann, ohne dass es weh tut. Diese Übung ist wirklich sehr wichtig.

Wenn er Dir in die Hacken beißt und Du gibst ihm dafür ein Spielzeug, dann lernt er, dass Hackenbeißen was Tolles ist, da man dafür ein Spielzeug bekommt... also überlege Dir gut, was Du bestätigst. Auch ein Runterbeugen und ihn wegschieben ist eine Form von Bestätigung, da es Aufmerksamkeit bedeutet.

Also sei konsequent, bringe eine Art Trennwand und ein paar Minuten Ruhe zwischen Euch und gib ihm dann eine neue Chance.

LG Anja

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Also ihn "wegsperren" würde ich nicht. Ich hatte zu viele Bedenken dass er Trennungsängste bekommt.

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Wer redet denn hier von WEGSPERREN??? Es geht darum, dem Hund für ein paar Minuten das Privileg des sozialen Beisdammenseins zu entziehen. Für einen Welpen empfinde ich das eine angemessene Maßnahme, wenn er mein Ignorieren selbst ignoriert und mich traktiert wie eine Beißwurst.

So schnell bekommt ein Hund keine Trennungsängste. DAS, was wir hier häufig als Trennungsängste lesen, sind zumeist Folgen von inkonsequenter Erziehung und absoluter Führungslosigkeit von Hunden, die der Ansicht sind, ihre Besitzer wären ohne sie nicht in der Lage, einen geraden Schritt zu gehen. Also vorsicht mit solchen dramatischen Begriffen.

LG Anja

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wenn Benni auch im Spiel beißt oder auch nur knabbelt, dann breche ich auch sofort das Spiel ab mit "nein und ignoriere ihn.

Wegsperren verstehe ich auch nur in dem Sinne, aus dem Geschehen weg bringen, damit wieder Ruhe einkehrt.

Trennungsängste bekommt der Welpe dadurch nicht, Trennungsängste hat nur der Mensch, der sich nicht trennen kann.

Auch ein Hund muss von klein auf lernen, auch mal für gewisse Zeit alleine zu bleiben.

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