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Hundeforum Der Hund
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Meine Probleme

Empfohlene Beiträge

Achtung, wird lang!

Also, in erster Linie ist mein größtes Problem die Leinenagressivität.

Vorgeschichte:

Als Snoopy ein halbes Jahr alt war, kam Laika dazu. Die ersten Monate gabs mit keinem Hund, weder mit noch ohne Leine probleme.

Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass ich unter anderem versäumt habe, ihnen beizubringen, dass ich die Ansage deutlich mache, wann sie zu anderen Hunden dürfen.

Da war ich zu unkonsequent, weil sie sich mit allen vertrugen.

Nicht, das ich sie frei hätte auf alle losstürnmen lassen, aber wenn wir bekannte trafen, wurden die Hunde einfach abgemacht oder auch an der Leine schnüffeln lassen., ohne sie vorher konsequent bei mir zu lassen. Fremde Hunde vorbeigehen war aber auch kein Problem.

Auslösesituationen (in meinen Augen):

1. zweimal innerhalb einer Woche wurden wir von zwei Hunden , die plötzlich geifernd am Gartenzaun standen, geschockt. Keine ausweichmöglichkeit in dem Moment. Laika und Snoopy hüpften auf die Strasse, Autos fuhren und ich mußte sie auf den Bürgersteig, direkt an den Zaun ranreißen.

Danach meidete ich soweit es ging diesen Zaun und konnte die Besitzerin der Hunde überzeugen (das ist direkt an der Strasse in der ich auch wohne), dass es gut wäre, gemeinsam spazieren zu gehen und die Hunde zusammen zu gewöhnen. Klappte prima.

Für mich war das im Bezug auf meine Hunde, in der Paniksituation ein erster großer "Einsturz", was meine "Führungsqualitäten" betrifft.

2.Meine an der Leine, eine große Mixhündin offline, kommt trotz rufendem Herrchen auf meine beiden zu, Leinen locker gelassen, da packt die Hündin Laika und stürzt sich auf sie. Die Hündin kannte Snoopy von Welpenbeinen an.

Dreimal im Zeitraum von ein paar Wochen passierte das in ähnlicher Form, wobei ich aber einschreiten konnte, bevor sie sich verbissen hatten.

3. Eine Hündin, Laikas Größe, immer frei oder an Flexi (weil sie an kurzer Leine nicht gehen kann, wegen ebenfalls Agressionen (Trifft auch auf die andere, große Mixhündin zu),

begegnete uns öfters, wobei sich die Hündinnen dann schon anfingen, anzuknurren. Ihr aus dem weg zu gehen war nicht immer möglich, denn bei Sichtkontakt büxt sie ihrem Frauchen aus und hört nicht. Wieder neben der Strasse, meine an der leine, packt sie die Laika. Hab Snoopy entfernt und die Hündin von laika runtergezogen.

Hätte ich sie das "unter sich" ausmachen lassen sollen???? Neben der befahrenen Strasse war mir das zu riskant, auch weil Laika schon ziemliche Abwehrreaktionen agressiver Art zeigte, wenn sich diese Hündin oder die andere näherten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Möglichkeit mehr gefunden, zu ihr durchzudringen, wenn sich ein Hund näherte. Sie checkte selber, ob ok oder nicht und reagierte dementsprechend.

Nach dieser Situation knallte bei Laika die Sicherung bei ALLEN Hunden die sich ihr näherten durch.

Auf dem Hundeplatz fand ich die Möglichkeit, sie mit manchen frei spielen zu lassen, auch am Platz an der Leine blieb sie ruhig, aber draußen........null Chance.

Damals hieß es dort, die Situationen nicht meiden, sondern fordern und so lange mit anderen gehen, bis sie sich beruhigt hat. Klappte auch, sogar mit der Hündin und noch nem Westy, ebenfalls Erzfeind.

Nebenher hab ich viel UO mit beiden geübt, viel Leckerchen verteilt (sicher oft falsch im timing), aber wir konnten dann ne Zeit lang im Komando auch ohne Abstand an anderen vorbeigehen, auch an den "Feinden",meine beiden mich freudig anguckend.

Die Feindbesitzer hatten eigentlich die Ansage bekommen, ihre Hunde anzuleinen oder wegzugehen, bzw, ihre gefälligst unter Kontrolle zu halten.

Eines Tages kam gleichgroße Feindin des Weges, meine beiden brav im komando an ihr vorbei, Frauchen hielt es für unnötig, ihre anzuleinen, und als wir schon ein paar Meter vorbei waren, drehte die um und stürzte sich geifernd von hinten auf Laika, die mich immer noch freudig angeguckt hatte. Dann wars erstmal wieder aus mit Entspannung.

Trotzdem reagierten meine beiden nicht wieder im allgemeinen auf alle, sondern nur auf drei Feinde.

Aber auch das bekam ich wieder langsam in Griff, mit viel Üben, Spielen und Beschäftigung.

Dann eine Situation, die für Laika und mich ein "Schlüsselerlebnis" bedeutet.

Beide offline bummelnd, Laika neben mir, Snoopy ein paar Meter weiter, an Kot schnabulierend. Ich werf ihm nen Schlüsselbund zu um ihn zu unterbrechen (wollte ich anfangen, hatte ich vorher nie gemacht). Snoopy guckte nur und brachte mir den Schlüsselbund....uiii, Frauli, hast was verloren...hihi....

Aber Laika war von dem Moment wie ausgewechselt. Zitterte vor Angst und traute sich nicht mehr in meine Nähe.

Im nachhinein hab ich dann festgestellt, dass sie öfters schon etwas ängstlich auf Kettenrasseln, Schlüsselscheppern war, aber ich hatte das nie sehr beachtet, weil sie sowieso viele Ängste hatte und die nach und nach gut abgebaut hat. Hab das auch oft nicht mit genau diesen Signalen in verbindung gebracht.

hab sie dann versucht, mit Snoopys Hilfe zu desensibilisieren. Snoopy bringt freudig alles, egal was. Anfangs spielte ich das mit ihm, ohne die Maus zu beachten, clickerte ihn dafür, und als sie neugierig wurde, hab ich angefangen auch sie im Zusammenhang zu clickern. Klappte auch prima, sie ging wieder mit, auch wenn was schepperte, dachte, schön geschafft.

Im Nachinein wars wohl ziemlicher Stress für die Maus.

Parallel zu diesen Dingen hatte ich persönliche, familiäre Probleme, die mich seelisch aus der Bahn geworfen hatten, so dass ich nicht mehr unbefangen mit den Hunden umgegangen bin.

Dann ging Laika einem Hasen nach, was schon Monatelang kein problem mehr gewesen war, und ich hab mich da verhalten wie ein A-L......und danach hat sie mich bei einem Ausraster wegen einer anderen Hündin und einmal wegen eines exfeindes, den wir schon bewältigt glaubten, als ich sie festhalten wollte, gebissen.

Am Dienstag kommt die Animallearntrainerin und guckt sich die Misere mal an.

Inzwischen hat sich die Lage zwar wieder entspannt und wir hatten auch wieder Erlebnisse, wo wir ohne Konflikte aus Hundenähe rauskamen, aber eine Einschätzung von jemandem Fremden, kompetenten, denk ich, ist da bestimmt hilfreich. Manchmal sieht man ja selber vor lauter Wald die Bäume nimmer.

Ich geh im Moment viel einzeln, damit Snoopy sich nicht auch wieder hochpuscht, denn er ist grad in der Phase: ich werd erwachsen und bin ein Mann (Frühkastrat, der nun mit zwei Jahren anfängt das Bein zu heben, zu imponieren und das Weibi sehr zu dominieren, und ich glaub, er will sie direkt auch decken!)

Allein mit Snoopy gehts im Komando an anderen vorbei. Ohne Motzen, da muß ich aber früh genug ne strenge ansage machen.

Mit Laika brech ich blickkontakt zu anderen Hunden sofort streng ab (verbal) und geh zügig aus der Situation raus.

Mit beiden konnte ich unvorhergesehener Weise auch schon einige Situationen gut managen.

Im Moment fehlts mir aber noch stark an meiner Selbstsicherheit, was die Vorgehensweise in Konfliktsituationen betrifft.

Wenn jemand geschafft hat, bis hierhin zu lesen, und irgendwelche Gedanken, Kritik, Denkanstöße hat: Bitte her damit!!!!;)

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Hallo Angie,

warte doch mal, was die Animal-Learn-Trainerin sagt. Sie sieht Euch direkt vor Ort und kann da ganz anders helfen, als Fremde per web.

Evtl. könntest Du auch noch bei Canis Kynos nachfragen, ob's jemanden in der Nähe gibt. Die haben auch eine sehr fundierte Ausbildung.

Wenn Du allerdings schon den Eindruck hast, es könnte an DEINEN derzeitigen Problemen liegen - so eine Leine ist ein prima Leitung für solche Sachen ;) - dann könntest Du evtl. auch mit jemandem reden, der Dir da fachlich weiterhilft. Hättest Du nicht evtl. in der Arbeit einen guten Kollegen als Ansprechparter?

Alles Gute :)

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Hallo Miro!

Das ist mir absolut bewußt und ich weiß, dass vor allem Laika da eben hoch sensibel drauf reagiert hat.

Das seelische Tief hab ich nun wieder überwunden, mich klar damit auseinandergesetzt. Da hab ich tolle Ansprechpartner;)

Das war ein starker mitauslösender Faktor.

Zusätzlich hatte ich auch vorübergehend Gesundheitliche Probleme.

Mir gehts darum, für mich l zu sortieren.

Was ich meine, ist, dass ganz einfach nach so vielen verschiedenen negativen Faktoren, die zusammengespielt haben, nun mal eine schwierige Situation entstanden ist, die Auswirkungen hat.

Um nicht nur den großen , kompletten "Berg" vor Augen zu haben, versuch ich , mich an die einzelheiten zu machen. Schritt für Schritt.

Mich hätten aber, unabhängig von den Schritten, die ich schon eingeleitet habe, trotzdem die Gedanken von anderen dazu interessiert. Manchmal machts dann wieder "AHA" und hilft, aus ner anderen Perspektive zu gucken.

Hilfe erwart ich keine, da denk ich auch, das muß vor Ort passieren.

Bin einfach nur ein furchtbar neugieriger Mensch:)

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Hallo,

wenn ich mir deinen Bericht durchlese hast du ja meistens schon eine Antwort auf das Fehlverhalten gegeben.Deshalb ist es schwer als Aussenstehender was dazu zu sagen.

Ich denke aber wenn du deine Probleme jetzt wieder im Griff hast und mit einem neutralen Trainer zusammenarbeitest wird sich der Rest schon ergeben.

Wäre nett wenn du berichtest was der Trainer gesagt hat.

Ich drücke dir die Daumen.

Lg Birgit

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ich seh das so:

Es sind nur meine Interpretationen der Situationen.

Klar, wenn man nicht life dabei ist, kann man natürlich nichts sicher beurteilen, und selbst wenn man es erlebt, kann man sich auch täuschen.

Auch ne Hundetrainerin kann sich in einer Beratungsstunde nie ein ganzes Bild machen....zwar viel unvoreingenommen draus lesen, aber trotzdem auch nur , Dank erfahrungen, das richtige reininterpretieren und raten.

Mich hätte interessiert, was der ein oder andere von euch für spontane Gedanken zu einzelnen Äußerungen in meiner Beschreibung hat. Einfach nur so ein "Brainstorming", ne Stoffsammlung zu den Vorgängen.

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Angie, hast du schon mal die Bausteine von Karl (Anita) gelesen?

Ich hab hier auch so einen *Rüpelrüden*, nach dem Lesen der Bausteine ging mir ein Licht auf! =) bzw. ne ganze Flutlichtanlage!

Ich hab gemerkt, dass das eigentliche Problem gar nicht mein Hund ist, sondern ich in totale Panik bei nem anderen Rüden verfalle, und das dann automatisch auf meinen Hund übertrage!

Ich gehe mittlerweile lockerer und cooler mit den Begegnungen um, und es wirkt.

Boomer motzt zwar noch, aber macht nicht mehr den Affenaufstand wie sonst!

Vielleicht konnt ich dir bissl helfen, ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man manchmal völlig ratlos da steht!

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Den Newsblock hab ich durch. Da waren viele BINGO Auslöser dabei.

Es hat sich auch wieder einigermaßen entspannt hier.

Grade gestern Abend eine Situation: Beide offline, in der Siedlung auf einem großen Feld.

Seh ich einen mir fremden, Riesenhund auf uns zukommen.

Als meine ihn sahen sagte ich "lasses", damit sie nicht fixieren und ging ruhig weg, im "zumir", wie Fuß mit beiden.

Der Andere kam aber nach und im Abstand von 30 Metern stand er starr, groß, angespannte , aufgerichtete Rute.

Hab meinen Beiden ein strenges "bleib" befphlen und bin ein paar Schritte auf ihn zugelaufen und hab ihm nen Schneeball hinterhergeworfen. Dann suchte er das Weite.

Meine beiden waren brav, wie angewurzelt stehengeblieben.

Laika absolut ruhig, Snoopy in Imponierhaltung, wollte, als ich die Aufforderung "zumir" gab noch nach hinten imponieren, was ich ihm verbot. Er hat sich dann sofort runtergefahren und entspannt.

Hab es wieder soweit im Griff, dass ich an der Leine mit ner Strasse dazwischen bei beiden gut durchkomme, bzw, ich kenn den Moment, wenn ich umdrehen muß, bevor Laika übernehmen will. Ich erarbeite mir die Distanzen wieder spielerisch und mit konsequenten Ansagen an die Hunde.

Mir fallen einige Punkte zu den Vorgehensweisen ein.

Das Üben mit den Hunden, wo sie geiferten, und wir dann solange gemeinsam mit denen gegangen waren, bis sie ruhig waren (Tipp vom Hundevereinstrainer), hatte ein Manko.

Es gab für die Hunde Stress, sie beruhigten sich zwar, aber diese Hunde waren an sich ebenfalls "problematische " Hunde, mit denen kein positiver Abschluß möglich war, wie zb gemeinsames Spielen. Nur in den wenigsten Einzelfällen.

Was konnten die Hunde da lernen????

Dass sie zwar die anderen dulden müssen, den Stress aushalten müssen, sich provozieren zu lassen, nicht artgerecht kommunizieren zu können. Also bleibt in meinen Augen die Grundproblematik vorhanden, wurde nur unterdrückt.....was sich dann in den eskalierenden Situationen entladen hat.

Um zu lernen, meiner Führung zu vertrauen, muß ich einen Unterschied machen. Hunde, mit denen eine artgerechte Verständigung nicht möglich ist, die auch "assoziales Verhalten zeigen, meide ich nun, bzw manage es so, dass wir diese "umgehen".

Vorerst Einzeln suche ich kompatible Hunde um positive Begegnungen zu fördern, wo am Ende, nach dem Beruhigen im Stress, die Möglichkeit besteht, die Hunde im freien Kontakt kommunizieren zu lassen.

Ich sehe auch einen Zusammenhang zwischen Laikas massiven Reaktionen und den neuen Bedingungen zu Hause, die durch Snoopys Erwachsenwerden bedingt sind.

Schon da fängt die Möglichkeit an, ihnen zu zeigen, WER führt.

Dazu versuche ich die Situationen zu "lesen", und zu handeln, bevor er sein manipulatives Verhalten zeigt und ihn, nachdem ich aktion eingeleitet und auch wieder beendet habe, ihn danach räumlich begrenze, bis er sich entspannt hat.

Klappt schon gut.

Bei beiden hab ich das tägliche Pensum an Aktion erstmal runtergefahren. Vor allem Snoopy neigt dazu, hibbelige Aktionsucht zu entwickeln. Bedeutet im Endeffekt meiner Ansicht nach ebenfalls Streß für ihn. Zuviel Stress fördert "Überreaktionen", zumindest hab ich das Gefühl bei mir selber, und denke, den tieren gehts nicht anders.

War jetzt mal meine "Stoffsammlung" dazu.

ich werd berichten, was die Trainerin meint.

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Heute sollte eigentlich die Trainerin kommen.....aber die hat telefonisch abgesagt, weil sie im Team einen Krankheitsfall und einen Notfall hat.

Wir haben lange telefoniert und sie hat mir vorerst ein paar Tipps gegeben und das bestätigt, wie ich es zur Zeit angehe.

In zwei Wochen haben wir einen neuen Termin vereinbart.

Laika lief heute einen Vogel nach, der unter dem Schnee unsichtbar gehockt hatte. Ich hatte das Flatterdings mit dem Ball getroffen, beide Hunde dem Ball nach und dann flatterten die Vogelein hoch. waren mehrere, die hochgeschreckt wurden.

Auf "nein" kam Snoopy sofort zu mir und holte sich den Jackpot....Laika flog durch den Schnee, den Vögeln nach. Als sie hinter nem Kieshaufen verschwunden war,(dreihundert Meter weg) , pfiff ich und sie kamm zurückgerannt, machte einen Stopp, aber auf die Aufforderung "zumir" kam sie ganz zu mir hergelaufen. Erstmal wieder Schleppe für die Maus und üben.

Snoopy hat nen Orden verdient. Ich finde, das war toll, als er zu mir kam , obwohl seine kameradin den Vögeln nachfetzte!!!

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Ja,das ist wirklich klasse! Da habe ich Aba nur zu 90%unter Kontrolle..

Ich kann mich sehr gut in Deinen Schilderungen wiederfinden. Mit Aba ist es ähnlich und ich habe ähnlich viel probiert und überlegt. Ich dachte auch immer, wie man es uns früher bei gebracht hatte, daß man das die Hunde unter sich ausmachen lassen soll-ich bin felsenfest davon überzeugt, daß das falsch und schädlich ist!

Dann bekam ich gesagt ich solle Situationen mit fremden Hunden komplett meiden, aber das geht nicht immer und dann ist der Streß nachher umso größer.

Ich habe leider ja auch die anderen Deppen nie im Griff, die mir mit ihrem freilaufenden, nicht gehorchenden Hund entgegen kommen. Das ist mein größtes Problem! Wie oft habe ich schon geübt, gemacht, getan, dann kommt wieder irgend so ein Trottel und macht alles kaputt. Aba ist mittlerweile bei Hündinnen so verunsichert, daß es eigentlich immer zu Beißereien käme, wenn wir denen nicht auf Biegen und Brechen aus dem Weg gingen. Mit Rüden lasse ich es zu, denn das klappt ganz gut.

Ich sehe für mich keine 100%ige Chance das Ganze in den Griff zu kriegen, solange ich nicht zuverlässig mit ihr üben kann-und das geht eben dank der anderen Hundebesitzer nicht....

Ich habe jetzt ein Pfefferspray dabei, das mir ja auch ein wenig mehr Sicherheit gibt und sollte es wieder einmal eng werden, hat der andere Hund Pech gehabt. Am liebstn würde ich es zwar dann dem Besitzer ins Gesicht sprühen, weil der das zu verantworten hat, aber das geht ja leider nicht. Ich hoffe, daß ich nie in diese Situation komme:(

Mich würde es sehr interessieren was die Trainerin sagt, vielleicht kann ich mir da etwas abgucken, auch wenn die Situation nicht eins zu eins ist.

Ich habe Dir zwar nicht weiterhelfen können, aber das war mein Brainstorm ;)

LG

Nicky

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Danke Nicky;)

Ich glaube, wir haben echt ähnliche Situationen.

Hab es schon so hinbekommen gehabt, dass meine beiden freudig im "zumir", ähnlich "fuß" für beide, an anderen, auch Feinden vorbeigingen.......bis die blöde Zicke ihre Hündin frei gelassen hat, die sich dann zum wiederholten male auf Laika gestürzt hat. Rücklings!!!!

Ich machs zur Zeit so, dass ich ganz genau beobachte, was in Laika abläuft. Ich geh nur soweit an andere Hunde ran, solange sie ohne Komando, aber mit Geräuschen als Signale, noch auf mich reagiert und halte den Abstand so groß, dass wir auf die Art ohne Stress vorbeikommen.

Klappt auch bei der Feindin wieder mit Strassenbreite dazwischen. (breite Strasse:D)

Komando deshalb nicht, weil sie dann in den Konflikt gerät......sich zu fürchten.....aber gehorchen zu müssen, Aber für mich ist das Ziel, nicht bedingungsloser Gehorsam, sondern dass sie lernt, sich von sich aus an mir zu orientieren, weil sie die Erfahrung macht, ich bring sie ohne Schaden durch die Situation. So in etwa hat mir das die Trainerin auch bestätigt, dass aus ihrer Sicht, das auch der passende Weg für die Laika ist. Sie hat sie allerdings noch nicht kennengelernt, aber von der "Philosophie" her, und auch meinem Erleben mit Laika, denk ich passt das.

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