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avelst

Zwei Junghunde - Erziehung schwieriger?

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:-) wenn die beiden mir auf der nase rumhüpften, hätte ich anschließend keine mehr im gesicht! :-D

klare regeln gibts auch bei dem einen schon. anders läufts nicht. er muss sich schließlich auf meine, als rudelführer, konsequenten entscheidungen verlassen können.

viele sagen, lass es bzw. warte noch, andere sagen, alles kein problem. hm.

ist ja logisch, dass es davon abhängt, wie ich bin, und wie die hunde sind. dass man generell nicht einfach ja oder nein sagen kann, leuchtet mir ein.

aber wahrscheinlich kann man jetzt in purer theorie nicht entscheiden. wenn ich versucht hätte, wüsste ich es. ;-) aber wenn ich es wage, müssen wir alle da durch. will ja keine unerzogenen rüpel, sondern ein harmonisierendes mini-rudel, mit mir als alpha, is klar. ;-)

hoffe hier noch auf ein paar weitere antworten. ;-)

aber lieben dank schonmal an diejenigen, die sich schon die mühe gemacht haben! :-)

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Ich hatte 2 fast gleichaltrige Hündinnen, die als junge Hunde jeden Mist zusammen gemacht haben:

- Himbeertriebe bis zum Boden abgenagt,

- Apfelbäumchen ausgebuddelt und zerkaut,

- Mülleimer ausgeräumt,

- Blumentöpfe von der Fensterbank geholt und im Bett meiner Mutter dann zerlegt

- Wäsche zerkaut .. etc...

...im Nachhinein sehr spassig ;) .

Damals GAR nicht, und der Grund, warum ich mit 17 von Zuhause ausgezogen bin.

Meine Mum fand das irgendwie nicht so erquicklich. :so

Bei meinen jetzigen Rüden ging es mir 2 mal so, daß ich einen Rüden nahm und ein Wurfbruder im TH blieb. Beide Male fiel es mir unglaublich schwer. :(

Aber beide haben ein Zuhause gefunden. :) Zu dem Bruder vom Cattle Tyler haben wir heute noch engen Kontakt. Der Bruder von Yuma wurde in Ungarn vermittelt.

Zwei gleichaltrige Hunde zu erziehen ist nicht einfach, machbar, aber anstrengend und fordert

Opfer. Das sollte Dir klar sein.

Bei mehreren Hunden ist es schwer genug, allen und allen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Sind die Hunde aber gleichaltrig und haben genau die gleichen Bedürfnisse ist es wirklich eine anstrengende Sache. Unter Umständen kommen alle zu kurz. Du auch.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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:-) danke für deinen bericht. ich weiß, wie schwer dir das fiel, den anderen zurückzulassen.

ja, opfer wird es sicher fordern. wenn ich warte, entgeht den beiden aber auch etwas, nämlich dass sie zusammen als junghunde herumtoben können. mit sicherheit wird sein bruder im TH eine familie finden, da bin ich mir sicher. ist ja auch ein prima kerl!

ich werde nichts übers knie brechen und mir alles gut überlegen. werde auch mal mit ner bekannten sprechen, die eine hundeschule hat. besorge mir zurzeit von allen seiten erfahrungsberichte von anderen, in der hoffnung, es hilft ein wenig. ;-)

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So, Ihr lieben, ich habs mir überlegt. Ich werde Finns Bruder nächstes Wochenende im Tierheim besuchen. Natürlich mit Finn zusammen. Bin sehr gespannt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich dann wahrscheinlich mit zwei Hunden nach Hause fahre! ;-)

Ich schaff das schon mit zwei Gleichaltrigen. Ich glaube Euch allerdings sehr wohl, dass das auch das ein oder andere Mal sehr anstrengend werden wird. Aber ich möchte auch, dass Finn einen Hundefreund zuhause hat. Das wird ihm sicher sehr viel Freude bereiten.

Werde Euch sicher trotzdem hin und wieder mit Fragen löchern. :-)

Danke nochmal für Eure Antworten!!!

LG

Anja

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Ein Aspekt wurde noch vernachlässigt: auch wenn die Hunde Wurfbrüder sind, muss das nicht heißen, dass sie sich verstehen und das auch so bleibt.

Der Konkurrenzgedanke kann bei zwei gleichalten Hunden ganz schön durchschlagen und das stellt an einen Besitzer besondere Anforderungen.

Auch wird sich ihr Verhalten mit ca 2-3 Jahren noch mal ausprägen; es muss nicht bei einer Freundschaft unter Brüdern bleiben und es kann zu ernsten Beißereien kommen. Und zwar aus nichtigem Anlass; auf einmal passen sie nicht zusammen durch die Tür oder ähnliches.

Nur der Vollständigkeit halber ;)

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Hi Tina,

ja, da hast Du vollkommen recht!!! Aber das kann mit jedem anderen Zweithund eben auch passieren.

Ich finde, zwei sind und bleiben ständig eine Herausforderung! Aber sonst wärs ja auch langweilig. ;-)

Und da ich kein Typ bin, der aufgibt, kriegen wir das bestimmt gut hin! :-D

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@ Avelst: Respekt vor Deinem Mut - Du bist ja wild entschlossen :) . Ich wünsche Dir, dass es mit den beiden Brüdern gut klappt. Dass es viel Arbeit und Nerven kosten wird, weißt Du ja.

Viel Erfolg! ;)

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:-) Ja Meiwa, das weiß ich wohl!

Aber dabei lass ich mir meine Nerven gerne strapazieren. Da gibts andere Stellen, wo die Nerven bis aufs Äußerste gereizt werden (im Job z.B.) - das ist viel ätzender.

Ehrlich gesagt freu ich mich auf den Stress mit den Rackern. ;-) Wenn man keine Kinder hat, die einem die Nerven ruinieren, schafft man sich zwei Jungspunde an, die nur Dummheiten im Kopf haben!

Nee, ganz ehrlich: Klar weiß ich, dass es anstrengend wird. Aber ich weiß auch, dass ich viele Belohnungen dafür bekommen werde und ganz viel wunderbare Zeiten mit ihnen erleben werde.

Ich freu mich drauf! :-)

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Ein Aspekt wurde noch vernachlässigt: auch wenn die Hunde Wurfbrüder sind, muss das nicht heißen, dass sie sich verstehen und das auch so bleibt.

Der Konkurrenzgedanke kann bei zwei gleichalten Hunden ganz schön durchschlagen und das stellt an einen Besitzer besondere Anforderungen.

Auch wird sich ihr Verhalten mit ca 2-3 Jahren noch mal ausprägen; es muss nicht bei einer Freundschaft unter Brüdern bleiben und es kann zu ernsten Beißereien kommen. Und zwar aus nichtigem Anlass; auf einmal passen sie nicht zusammen durch die Tür oder ähnliches.

Nur der Vollständigkeit halber ;)

Darüber würde ich mir sehr viel mehr Gedanken machen, als darüber ob ich die händeln kann. Klar ist das anstrengend, aber machbar.

2 Wurfbrüder? Nein danke, das Risiko wäre mir zu hoch.

Gruß Iris

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Hallo Anja,

ich fürchte Dein Entschluss stand doch eigentlich vorher schon fest und Du hast hier überwiegend positive Antworten erwartet.

Mein Ersthund war 6 Monate alt, als ich noch einen Welpen dazugeholt habe (das war nicht wirklich so geplant) - manchmal läuft einem das Leben irgendwie quer :???

Das erste Jahr mit beiden Hunden war teilweise der reinste Horror - die Hunde verstehen sich zwar prima, der Arbeitsaufwand ist aber viel grösser als man es sich vorstellt.

Mit 2 Hunden abwechselnd in den Welpen- bzw. Junghundkurs gehen - mit jedem Hund einzeln trainieren und auch schauen, dass unterwegs mit 2 Hunden alles gut funktioniert.

Die Pubertät kann einen in den Wahnsinn treiben, wenn der eine Hund grad mittendrin ist und der zweite Hund dann auch noch die Ohren auf Durchzug stellt.

Du solltest also sehr viel Zeit und Nerven mitbringen und von Anfang an genau arbeiten und konsequent sein in der Erziehung.

Jeder Hund hat seine Eigenheiten und 2 Hunde können doppelt so viel Blödsinn machen oder Schaden anrichten.

In der Pubertät aber auch später kann es zu Rangstreitigkeiten kommen ....

Wenn Dein Hund nicht furchtbar darunter leidet, dass er von seinem Bruder getrennt ist, dann konzentrier Dich erst Mal auf die Erziehung dieses Hundes und wenn das alles klappt, dann kannst Du immer noch einen Hund dazunehmen - es muss nicht sein Bruder sein! :(

Ich hab mich oft gefragt, warum ich mir das nur angetan habe - da muss man schon sehr viel

Nerven zeigen, um solche Zeiten zu überstehen.

Cony

Ehrlich - ich fände es schlimmer, den Bruder dazuzuholen und ihn wieder abgeben zu müssen, wenn es nicht klappt oder Du damit überfordert bist.

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