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Hundeforum Der Hund
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Zwei Junghunde - Erziehung schwieriger?

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Ich würde gerne einmal die Motivation von Menschen verstehen, die sehenden Auges in eine selbst erwählte, schwierige Situation gehen und das auch noch lächelnd.

Respekt für diese Einstellung.

Selbst kenne ich nur wenige Hundehalter, die 2 Hunde, die sie von Welpe an haben und die unterschiedlichen Alters sind, wirklich gut führen können. Genauso wenig kenne ich viele Hundehalter, die ehemalige Straßenhunde problemlos führen können.

Wenn sie dann aus dem Tierschutz sind, bereits Straßenerfahrung gemeinsam gemacht haben, wage ich zu bezweifeln, dass sie gerade auf MICH warten, dass ich ihnen sage, was sie zu tun und zu lassen haben.

Aber so wild, wie Du entschlossen bist, wünsche ich Euch viel Erfolg und bin gespannt auf die Berichte. Möge es Dir anders gehen als vielen, die sich definitiv vorher nicht vorstellen konnten, wie es sich anfühlt und was alles möglich ist.

LG Anja

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wir sind sogar zweimal in diese Situation gegangen. Bagira und Mogli kamen im Abstand von ca. 2 Monaten im Alter von 8 bzw. 10 Wochen zu uns, Tapsi und Kimba waren vom Tag ihrer Geburt an bei uns, als diese Beiden das Rudel vergrößerten waren Bagira und Mogli ca. 1 1/2 Jahre alt und Merlin 3 Jahre. Und war das verrückt, ja absolut. Heute bin ich mit meinem Rudel sehr zufrieden, klar gibt es immer Ziele (gell Anja :D) aber sie gehorchen prima, es war kein leichter Weg, etwas Anderes zu behaupten wäre glatt gelogen.

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Man sollte sich wirklich gut überlegen wann man sich einen zweit Hund dazu holt.

Darko ist seid er Welpe ist bei uns und Benny kam mit 1 Jahr zu uns da war Darko 2 Jahre alt.

Wenn ich jetzt sage Ich hätte es nie bereut ,wäre es eine Lüge .

Nicht das man das falsch versteht .Benny ist ein ganz toller Hund ,der uns viel Freude bereitet.Die Hunde verstehen sich super.

Wir würden ihn auch um nichts auf der Welt wieder hergeben . Aber es ist so viel Arbeit .

Klar es wird immer besser und sicher auch irgend wann einfacher ,aber der Weg ist echt lang.

Benny ist jetzt 1 Jahr bei uns und hat so viel gelern,das wir echt mächtig stolz auf ihn sind .

Er ist Lieb und verträglich mit jedem Hund ,hätte aber auch anders sein können .

Das weiß man eben nicht wenn man einen secondhand hund nimmt.

Ich weiß nicht ob ich es noch mal tun würde.

Nimm dir Zeit ,denn es eine Entscheidung fürs Leben .

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Es wird nicht leicht.

Es wird anstrengender als jetzt usw.

Aber da Dir dies alles klar ist, denke ich, dass Du schon mit der richtigen Einstellung dran gehst.

Das wird schon.

Ich kann das gut verstehen. Seitdem ich 2 Hunde habe träume ich von 3 :D:D

Das wird schon. Viel Erfolg und viel Spass mit den Rackern

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Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt alle recht mit Euren Bedenken, die Euch die Erfahrung gebracht hat. Und ich bin froh und dankbar, das alles hier lesen und mir zu Herzen nehmen zu können.

Habe nun schon sooo viele Meinungen und Erfahrungsberichte dazu gehört - hier im Forum, bei Freunden und Nachbarn -, habe sehr intensiv nachgedacht.

Ich weiß, dass es gut geht. Ich kenne mich, ich kenne meinen Anspruch, meine Reizgrenze und weiß, dass ich die Brocken niemals hinschmeißen werde, komme was will. Im Gegenteil, das ist eine absolute Herausforderung für mich, wenns kompliziert wird. War schon mit den Pferden so . . . :-)

Ich werde berichten!

LG

Anja

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Hallöchen,

wollte mal kurz einen allerersten, kleinen Bericht geben nach 3 Tagen der Familienzusammenführung.

Die beiden haben sich sofort wiedererkannt und freuten sich sehr. Bisher klappt alles super.

Tom gewöhnt sich auch sehr schnell an die katzen und umgekehrt. Nach einer nacht, in der er hin und wieder bellte, weil der erstmal die "Normalgeräusche" checken musste, auch ins Haus machte, weil er nachts wohl nicht durch die Hundeklappe wollte (er benutzt auch noch zu gerne die katzenklappe, obwohl die viel enger und aus Holz ist), verlaufen die Nächte nun problemlos.

Er bellt sowieso grundsätzlich mehr als Finn. Tom antwortet momentan immer noch aufs Gebell aus dem Dorf. Aber es ist auch schon weniger geworden.

Die Erziehung mache ich getrennt. Gehe mit beiden einzeln spazieren zum üben von Lektionen. Und später machen wir dann noch immer einen gemeinsamen Spaßspaziergang mit gelegentlichen Rückruf- und Sitzübungen. Klappt schon ganz gut bei Tom. Finn hat ihm natürlich 2 Monate voraus. Und seit Tom da ist, zeigt Finn sich nur von seiner Schokoladenseite. Er führt jeden Befehl sofort und besser als vorher als "Einzelkind" aus. Obwohl er alles in allem "babyhafter" ist als Tom.

Tom dagegen kommt auf gemeinsamen Spaziergängen - auch die mit der Nachbarin und dessen Hunden - relativ oft von selbst zurück zu mir, um die Lage zu checken.

Sie schlafen viel, zanken sich ums Stofftier, spielen und raufen, saufen zusammen aus einem Napf Wasser. Da Tom ziemlich verfressen ist, kann ich bei ihm viel mit Leckerchen arbeiten. Das zieht gut. Bei Finn allerdings auch, obwohl der nicht so verfressen ist wie sein Bruder.

Werde demnächst wieder berichten. Die 3 Tage bisher waren ein guter Anfang. Die Phase, in der sie jetzt sind, problemlos und absolut lernbereit und -willig, muss ich schamlos ausnutzen, damit ich aufs Flegelalter einigermaßen gut vorbereitet bin. :-) Und die zwei auch.

Bis bald, liebe Grüße

Anja

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Ja, cool.

Hört sich doch super an :D

Viel Spaß mit den beiden, bin schon gespannt auf mehr Berichte

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Oh, das freut mich :klatsch:

Nutz die Phase aus - man weiß nie, ob sie wiederkommt :D

Marlowe war nach Butch's Einzug auch plötzlich viel eifriger in der Komandoausführung. Hat Spaß gemacht - nutze es ;)

Viel Erfolg weiterhin :winken:

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Huhu,

ich wollte mich mal wieder melden und kurz berichterstatten.

Je ne regrette rien!!! Ich bin soooo froh, dass ich meine beiden Rabauken habe!!!!! Um nichts in der Welt würde ich sie hergeben. Sie sind der absolute Hammer, Traumhunde. Wirklich!!!

Nicht, dass es nicht die ein oder andere Situation gab (und geben wird), in denen ich sie auf den Mond schießen könnte ;-) , aber sie sind einfach eine absolute Bereicherung für mich. Und die beiden haben ein traumhaftes Zuhause gefunden.

Sicher wäre es mit einem Hund wesentlich einfacher und auch nicht so zeitaufwändig, aber die Herausforderung mit den beiden und auch der Erfolg dabei sind hochmotivierend.

Sie sind top erzogen (für meine Skala ;-) ) und wir vertiefen natürlich täglich die vorhandenen Kommandos und erarbeiten uns langsam aber stetig neue.

Es ist herrlich, wie schnell die beiden begreifen. Und dankbar und euphorisch sie sind, wenn sie für prima Leistung gelobt werden. Sie fühlen sich einfach phantastisch, wenn sie etwas gut gemacht haben und ich sie mit meiner Freude darüber belohne. Das gefällt ihnen mehr, als die diversen Belohnungsleckerlie, die sie natürlich auch bekommen.

Wir arbeiten derzeit an der Verfestigung der vorhandenen Befehle und haben als Ziel den Gehorsam in jeder Situation. Wir sind auf einem sehr guten Weg und glücklich dabei!!!

Was nicht heißt, dass es nicht mitunter tierisch anstrengend ist. Aber der Erfolg belohnt uns alle drei!

Getreu dem Motto: Kaum macht mans richtig, schon funktionierts!!! :-)

LG und bis bald,

Anja, Finn und Tom

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Super :no1

Wenn ihr alle glücklich seid, dann ist es gut so, wie es ist ;)

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