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Hundeforum Der Hund
PON Buddy

Ständiges Fiepen

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Hallo,

seit ein paar Stunden auf dem Hupla fiept Buddy ständig, wenn wir warten müssen. Also, wenn jemand anderer gerade seine Übung macht und wir unsere schon hinter uns oder noch vor uns haben.

Wenn ich ihn ignoriere, kratzt er an meinem Bein und verfängt sich dabei mit den Vorderpfoten in der Leine. Ich mache die Leine dann wieder richtig und geben ihm wieder das Fuß-Kommando. Er bleibt eine Minute wieder so sitzen und dann krabbelt er richtig an mir hoch. Ich weiss er ist ein arbeitsgeiler Hund, aber das geht einem mächtig auf den Pinsel. Außerdem möchte ich dann denjenigen nicht stören, der gerade sein Übung macht. Buddy muss, und hat er ja früher auch, Geduld gezeigt bis wir wieder an der Reihe sind.

Was hat er denn nur, und wie soll ich bloß vorgehen, dass er wieder geduldiger wird? Hat jemand eine Idee ?

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Ignorieren? - Was sagt denn der Trainer auf dem Hundeplatz dazu?

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Wir haben solche *Ungeduldsbolzen* auch bei uns auf dem Platz.

Mit dem Ignorieren ist so eine Sache, die anderen wollen ihre Übungen ja auch in Ruhe absolvieren.

Die etwas ungeduldigeren Hunde werden bei uns dann für ne Weile ins Auto gebracht.

Zu Hause würde ich ein paar Geduldsübungen machen:

Den Hund ablegen, wenn du irgendwelche Arbeiten machst, damit er lernt, dass nicht imer Action angesagt ist, wenn du dich bewegst.

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Ich denke das Problem ist das Buddy mit seiner Fieperei Erfolg hat! Er muss nur lange genug rumfiepen und rumzappeln und Du schenkst ihm Aufmerksamkeit.

Ich denke wenn Du sein Gefiepe und sein Gekratze ignorierst (und ignorieren heißt nicht ansprechen ,nicht angucken und nicht anfassen auch wenn er sich mit der Leine vertüddelt!)

wirst Du Erfolg haben!

Sobald er drei, vier Sekunden ruhig ist dann lobe ihn. Fange nie mit einer Übung an solange er noch nervt! Warte bis er Ruhe gibt!

Wenn sein Gefiepe konsequent ignoriert wird, wird er es auch wieder lassen! Denke daran das ein Verhalten welches man ignoriert, sich kurz vor der Löschung wieder sehr verstärken kann, es kann also angehen das Buddy anfängt zu bellen und an Dir hochzuspringen. Er zeigt das Verhalten dann noch extremer wie vorher!

Doch wenn Du auch da durchhälst und ihn wirklich keine Aufmerksamkeit schenkst wird das Verhalten gelöscht!

Veileicht wirst Du die nächsten ein zwei Male auf dem Hundeplatz gar nicht mitmachen können ! Stelle Dich an den Rand und übe das ruhige Abwarten. Sobald er sich ruhig verhält mache einige Übung mit ihm und stelle Dich dann wieder hin und übe das Warten.

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Hallo,

Tipps hast du ja schon bekommen wie du es am besten hinbekommst.

Bei uns auf dem HP ist die Weimaraner Hündin von einem Trainer die ganze Zeit wie eine Seehund am heulen und man kann sein eigenes Wort nicht verstehen.Das nervt tierisch aber es dauert halt bis man das den Hunden wieder abegwöhnt hat.

Ich drücke dir die Daumen.

Lg Birgit

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@Simone, stimme dir 100%ig zu, nur auf dem Hundeplatz wird das schwierig!

Ich kenne das aus eigener Erfahrung!

Wenn ich mich mit den anderen Leuten unterhalte, flippt mein Boomer regelmässig aus, da Frauchen sich nicht um den *armen* Hund kümmert, er bellt was das Zeug hält.

ICH ignoriere ihn, aber meist geht nach ein paar Minuten irgend einer vom Verein hin, spricht mit dem Hund, der damit natürlich nur noch mehr bestätigt wird!

Meine Bitte, dies doch zu unterlassen, wird damit kommentiert, dass es nervt, und der Hund zur Ruhe gebracht werden muss.

Er gibt natürlich keine Ruhe!

Ich erkläre dann, wenn er auch auf Zuspruch keine Ruhe gibt, warum soll ich meine Energie verschwenden, reicht doch, dass mein Hund sich verausgabt, ignoriere also sein Verhalten.

Leider wird dies mit Kopfschütteln der anderen quittiert!

Zu Hause klappt das, weil keine Reaktion kommt, aber auf dem Platz ist immer ein Hirnie dabei, der meint, den Hund zur Ruhe bringen zu müssen, was natürlich voll in die Hosen geht!

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(bearbeitet)

Hallo,

das schlimme am nervigen Verhalten unserer Vierbeiner ist eben,dass es uns Menschen nervt.

Wir geben meist vielzuschnell nach,unsere Hunde wissen dies.Die haben Nerven wie Drahtseile und ausserdem kennen sie unsere "Schwachstellen"sehr genau.

LG Andrea

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Hihi, das Fiepen kenne ich auch viel zu gut.

Als wir letztens in Dänemark waren und Shelly abends anfing manchmal zu qietschen, fragte Caren mich immer, was sie hat. Schließlich war sie ausgelastet genug, draußen waren wir mit ihr... Ich meinte nur, es geht ihr gut hier, sie findets toll. (Wir dachten vorher immer, sie findets irgendwo nicht gut und fühlt sich unwohl.) Also haben wir sie "glücklich" ignoriert und prompt legte sie sich wieder entspannt hin und schlief ein.

Aber Michael (Daktari) meinte ja gestern auch zu mir, wenn ein DSH nix zu "erzählen" hat ist er "nicht gesund". ;) Also müssen wir wahrscheinlich damit leben... *hihi*

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Vielen Dank für eure Antworten.

Dann gebe ich wahrscheinlich zu schnell auf, denn wenn er mit dem Fiepen keinen Erfolg hat, geht es ans Kratzen und wenn das dann keinen Erfolg bringt, dann krabbelt er an mir hoch.

Es ist so schwierig, dies zu ignorieren. Vor allem, wenn er an mir hochgegrabbelt ist, und ausgerechnet dann sind wir mit der nächsten Übung dran. Weil, ist ja dann auch wieder eine Bestätigung für ihn.

Aber ich werde das jetzt so machen, auch wenn wir dann eine Übung nicht mitmachen können.

Denkt Ihr, er will Aufmerksamkeit haben wie ein Kind? Und warum fängt er auf einmal damit an, wo er doch sonst immer ganz ruhig abgewartet hat. Denn ich habe das Gefühl, wenn ich den Auslöser dafür finden könnte, dann könnte ich das Problem richtig anpacken.

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Hast Du vielleicht einmal ganz unbewusst auf so ein Signal reagiert? Die lieben Fellmonster merken sich so was ja auf Anhieb und probieren's dann munter weiter. Zumindest meine beiden sind so, vor allem die Kleine.

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