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Hundeforum Der Hund
Kuma

Wessen Hündin wurde früh kastriert?

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Mein Mitbewohner hat seine Hündin aus meinem Wurf vor der Läufigkeit kastrieren lassen.

Rahja ist zwar immernoch ein Junghund (14 Mon), aber im Rudel erscheint sie sogar viel erwachsener als ihre Geschwister, zu denen noch Kontakt besteht. Sie war von Anfang an eher zurückhaltend und vorsichtig, jedoch nicht auffallend ängstlich. Ich habe mir, da ich sie regelmäßig betreue, erlaubt, ein wenig mit ihr zu arbeiten- man muss sie zwar bei Laue halten, aber das ist nach meiner Einschätzung eher ein Ausbildungsproblem ihres Halters...

Ihr Bruder war vermittelt und wurde mir nach 1 Woche als Eunuch zurückgebracht :heul:

Bei ihm zeichnet sich eher das Riesenbaby ab, - naja, noch ist er ja auch eins. ;)

Alles in allem- wenn schon Kastration, dann sehe ich keinen Grund das so früh zu tun. Wir würden doch auch kein 10-jähriges Mädchen auf den OP- Tisch legen, oder? ;);)

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Tja...meine Hündin wurde auch sehr früh kastriert, allerdings aus med. Gründen.

Sie hatte von Anfang an die Eierstöcke stark entzündet. Das führte zu Blutlachen , sie nahm ab....Antibiotika etc zeigten nur vorrübergehend wirkung. ich dachte wir verlieren sie.

Durch die Kastration wurde sie gerettet. Sie hat keinerlei schwierigkeiten, entwickelte sich prächtig...ich hätte es aber nie gemacht währe es nicht notwendig gewesen.

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Huhu,

hier mal zur Info!

Autor Gabriele Niepel:

Gedanken zur Frühkastration der Hündin

Der gegenwärtig zu beobachtende Trend der Frühkastration von Hündinnen muss als besorgniserregend betrachtet werden. Nicht nur, weil solche Hündinnen nie richtig erwachsen werden können und den Schub Richtung reifen Erwachsenenverhaltens, der in der Pubertät ansteht, nicht bekommen, sondern auch aus handfesten medizinischen Gründen. Wer allein wegen der Unannehmlichkeiten in der Läufigkeit seine Hündin kastrieren lässt, dem ist erstens zu entgegnen, dass er sich tierschutzwidrig verhält, und zweitens, dass er mit einem Stoffhund wohl besser beraten wäre. Zum Lebewesen Hund gehören auch sein geschlechtsspezifisches Verhalten, die Stimmungsschwankungen bei hormonellen Veränderungen und seine Veränderung im Wesen, wenn er pubertiert und langsam erwachsen wird. Wer diesen Weg nicht mit seiner Hündin mitgehen will - der sollte auf das Halten eines Hundes besser verzichten.

Sollte vielleicht mal zum nachdenken anregen!

Da sieht man mal wieder, wie verschieden da die Meinungen sind.

http://www.adrk.de/Downloads/Kastration%20einer%20Hündin.pdf

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Ich liebe ja Zusammenfassungen, wo die Autoren völlig unkritisch mit irgendwelchen Prozentzahlen um sich werfen. :Oo

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Meine ist auch vor der ersten Läufigkeit kastriert worden.

Und ich kann alle deine Fragen verneinen.

Ausser die Frage wegen dem Fell, dass wird von Jahr zu Jahr heller, aber dass hat nix mit dem kastrieren zu tun. ;)

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Zitat aus dem Link von aggertal

Zwei Mal im Jahr einer unkastrierten Hundedame wird die Läufigkeit dem

Tierhalter zur Qual. Die Hundedame ist wesensverändert, gereizt anderen

Hündinnen gegenüber, wird ständig von Rüden bedrängt, ist unruhig, zerrt an

der Leine und blutet den guten Perserteppich voll...

:think: Ist das ernst oder ironisch gemeint :???

Nur sicherheitshalber, falls es doch ernst gemeint ist:

1) Ich hab die bisherigen 3 Läufigkeiten meiner Hündin als natürlich empfunden und niemals nicht als Qual

2) wesensverändert: stimmt, so wie ich wenn ich läu... äh meine Tage habe :D

3) wird von Rüden bedrängt: ich lebe am Rande einer Großstadt, viele Hunde in der Umgebung, aber diesbezüglich hatte ich bisher keine Probleme. Sich nähernde Hundebesitzer werden auf die Läufigkeit hingewiesen, Hundezone mag ich sowieso auch ohne Läufigkeit nicht, also ganz entspannt

4) zerrt an der Leine: das Zauberwort heißt Erziehung :D

5) blutet den guten Perserteppich voll: ich habe definitiv weitaus mehr Probleme mit Matschepfoten, als mit den Blutungen. Und wer einen Perser hat sollte vielleicht auf einen Hund verzichten ... und umgekehrt ;)

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Hallo ,

ja ich denke auch das die meisten aus bequemlichkeit kastrieren .

Da schliesse ich mich nicht aus .

Das problem ist nur das (jazzy wurde mit 3 glaube kastriert ) sie zweimal im Jahr für 2-3 wochen zuhause bleiben musste und ich sie nicht mit in den stall (arbeit) nehmen konnte . was der hund nicht verstanden hat . Da wir zu der zeit ständig uneingeladenen herren besuch hatten ... sehr lästig ....

Und Nala ist mitlerweile 8 und läuft nicht aus ...

Lg

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Piper wurde damals schon mit 5 Monaten läufig und auf Anraten meiner damaligen Tierärztin kurz danach bereits mit 6 Monaten kastriert.

Es ist als keine richtige Frühkastration, aber aus meiner heutigen Sicht doch recht früh, mMn sogar zu früh.

Sie ist jetz 13,

1)bisher nicht inkontinent, zumindest nich aufgrund der Kastra, hat aber öfters mal eine Blasenentzündung und läuft dann aus.

2) Sie ist trotzdem ein richtiger Hund, neigte schon immer eher zu rüpelhaftem Verhalten, markiert viel, hebt sogar das Bein . Da ihre Mutter das auch mit schiebe ich das aber eher nicht auf die Kastra

3)Fell hat sich nicht verändert- insgesamt wird sie aber von vielen Leuten jünger gehalten als sie ist. Mag aber auch den Pekinesen-Augen liegen=Kindchenschema.

Viele lassen einfach aus Bequemlichkeit kastrieren, wollen es nur einfach nicht zugeben.

Ich glaube das bei vielen eher der Tierarzt oder die Hundeschule dahintersteckt....

Zumindest habe ich in meinem Umfeld das Gefühl, höre oft "Die Trainerin/der Tierarzt hat gesagt"

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Meine ist auch vor der ersten Läufigkeit kastriert worden.

Ausser die Frage wegen dem Fell, dass wird von Jahr zu Jahr heller, aber dass hat nix mit dem kastrieren zu tun. ;)

Smilla wurde auch vor der ersten Läufigkeit kastriert. Habe nie irgendwelche Nachteile in den letzten 10 Jahren gesehen .... allerdings .... ihre Ohren werden schneeweiß .... ???? vielleicht hängt das damit zusammen .... ????

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