Jump to content
Hundeforum Der Hund
Nikosch

Wer verwendet Beschwichtigungssignale?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich lese hier häufiger über ängstliche Hunde und denke oft, da würden Beschwichtigungssignale helfen. Ich frage mich nun, wer verwendet diese Signale bei seinen Hunden? Das Buch wird immer hochgelobt, doch wer setzt es in der Praxis wirklich um? Ist es überhaupt umzusetzen?

Gähnen, Augenzwinkern helfen mir wirklich, Stress-Situationen entgegenzuwirken, doch in erster Linie helfen mir die Signale, meine Hunde besser zu verstehen. Ihre Kommunikation untereinander und zu uns wird für mich deutlicher. Wie seht ihr das?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe gelesen, bevor meine Angsthündin bei mir einzog - ohne, hätte ich mit Sicherheit viele Fehler gemacht, kann es nur empfehlen ! Es geht ja nicht nur darum, den Hund zu beschwichtigen sondern auch darum zu verstehen, was ER dir sagen will.......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

ich finde dieses Thema sehr spannend. Nur umsetzen tue ich das eigentlich nicht. Ich denke meine Hunde wissen sicher das ich kein Hund bin, also möchte ich auch nicht so tun als wäre ich einer ;)

Das andere ist, das ein Gähnen z.b. nicht immer nur Stress bedeutet sondern es immer auf die Gesamtsituation ankommt. Wenn man etwas darüber gelesen hat, beginnt man häufig alles was der Hund an Verhalten zeigt interpretieren zu wollen.

Jetzt habe ich aber auch keinen ängstlichen Hund, sondern sehr unkomplizierte Hunde, daher kann ich das sicher nicht so auf alle Hunde übertragen :)

Aber es wäre sicher interessant, wenn du etwas darüber schreiben könntest, wie deine Erfahrungen dazu sind?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
;) Ich verwende jeden Tag Beschwichtigungssignale, aber nicht, weil es gerade *in* ist und ich meine Hunde nicht mehr aus den Augen lasse, um immer wieder zu beschwichtigen, sondern es einfach zum täglichen Miteinander dazu gehört, also selbstverständlich ist! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe das Buch: Calming Signals von Turid Ragas gelesen bevor meine Angsthündin bei uns einzog, weil es mir auch wichtig war meinen Hund in "diesen Situationen" zu beschwichtigen UND in Hauptsache auch zu verstehen !

Ein Bsp. Ein Bild, eine Frau nimmt ihren Hund in den Arm und knuddelt.......der Blink UND Kopf des Hundes ist abgewendet, der Frau fällt dies nicht auf......der Hund beschwichtigt sie und "bittet sie physisch, damit aufzuhören, da es ihm unangenehm ist"

Ich würde sagen, jemadnd er einen problemlosen Hund hat kann es lesen und sicher etwas mitnehmen, jemand der aber einen Angsthund o.ä besitzt, sollte zumindest versuchen und lesen ob er etwas lernen kann.

Ich von meiner Seite her bin begeistert und zufrieden..... =)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe das Buch auch, und sogar gelesen ;)

Das Buch zusammen mit der DVD "Fremdsprache hündisch" haben mich

ein ganzes Stückchen vorwärts gebracht.

Es ist wirklich hilfreich.

Anwendung findet es meist bei fremden ängstlichen Hunden, mit denen

ich hin und wieder umgehen muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Habe das Buch gelesen.

Für mich sind es allerdings nicht alles Beschwichtigungssignale.

Denn wenn ich mir meine Hunde so ansehe, dann sind die den ganzen Tag am beschwichtigen. Warum denn?

Ne, die Kommunizieren!, und das ganze sollte eher Kommunikation unter Hunden heißen und nicht Calming Signals.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn ich mich recht erinnere, ist da was bei der Übersetzung schiefgegangen...(Dies erwähnte mal ein Trainer aus der Schweiz, der bei Turid Rugaas die Ausbildung machte)

calming signals = Beruhigungssignale und nicht Beschwichtigungssignale

Seit ich hier nicht mehr jedes Gähnen argwöhnisch betrachte, klappt die Kommunikation fiel unverkrampfter. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich setze die Beschwichtigungssignale eigentlich schon ein. Feli habe ich dadurch ein wenig bei der bewältigung seiner Angst vr LKW,s geholfen. Er weicht heute noch aus, aber erflüchtet nicht mehr panisch, sondern guckt was ich mache. Auch seine ngst vor Schussgeräuschen konnte ich dadurch deutlich lindern.

Ich halte sehr viel davon und auch davon, sie bei Bedarf einzusetzen, weil das einfach Signale sind, die jeder Hund versteht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde es wichtig, die Körpersprache meines Hundes kennen zu lernen und versuche meinen Hund zu verstehen. Aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihren Hunden ständig was vorgähnen. Täte ich das, wäre meine Körpersprache in dem Moment für den Hund vielleicht nicht mehr 100%ig authentisch sondern gespielt? Ich glaube wir unterschätze unsere Tiere manchmal ein bisserl, die lesen unsere Körpersprache nämlich wesentlich besser als wir oft ihre. Ich glaube, nur mit Gähnen alleine beruhige ich keinen Hund in einer wirklichen Angstsituation, da gehören noch ein paar andere Dinge mehr dazu.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...