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Hundeforum Der Hund
BarnebyvomSalz

Barny versucht schon zu dominieren???

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Vielleicht kennt mich die/der Eine oder Andere schon aus anderen Themen.

Nun habe ich mal eine Frage:

Kann es sein, dass mein Barny - Mischling/Cattbomüfer ;) oder so - schon mit seinen 11 Wochen versucht zu dominieren?

Der Herr setzte sich gestern morgen beim Spaziergang auf einen Yorkshire und fing an zu "juckeln" - der Yorkshire (2 Jahre) ließ sich dass gefallen und ich hatte den ganzen Tag einen "aufsässigen" HUnd. Er ließ sich nichts mehr sagen, zog wie böd an der Leine, bellte mich an und schnappte also alles was er zu bieten hatte. Ignorieren brachte nichts, Leckerlieentzug auch nicht, wegschubsen (also als ob ihn ein großer Hund umrennt) auch nicht.

Barny hat sowieso die Angewohnheit, auf jeden anderen Hund - wirklich jeden!! egal welcher Größe und welchen Alters! aufspringen bzw auf den Rücken klettern zu wollen.

Er war der Erstgeborene und hatte nur Schwestern in seinem Wurf.

Was mache ich am besten mit ihm???? Ablenkung funktioniert auch nicht, wenn er erst mal einen anderen Hund "am Wickel" hat, läßt er nicht locker.

Gestern nachmittag geriet er an einen 5 Monate alten altdeutschen Schäferhund; trotz eindeutiger Unterlegenheit gab er nicht auf.

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Hmm. Dein Hund scheint momentan die Welt zu entdecken. Er hat offensichtlich ein furchtloses Wesen und bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Wir haben in unseren Welpengruppen immer wieder solche Kandidaten, die auf alles drauf springen, auch diese Juckebewegungen machen, grundsätzlich versuchen, "oben" zu sein und dann wideste Geräusche dabei machen.

Ich persönlich gehe dabei nach Bauchgefühl vor. Es wird beobachtet, wie hoch die Erregung ist, und je nach dem greife ich ein, nehme den Hund einen Moment raus und lasse ihn dann wieder mitspielen. Meist lernen sie ganz schnell, dass man sich auch mäßigen kann und es nicht so extrem übertreiben muss. Das ist Deine Aufgabe, das zu regulieren.

Es ist auch Deine Aufgabe, ihm zuhause und wo auch immer Grenzen zu setzen. Ruhig, souverän und möglichst emotionsfrei. Viele Menschen reden mit ihren Hunden nur per Namen und genervtem Ton. Sääääääääähääääääm, Säääääääääääääääm, och menno Sääääääääääääähäääääääm, nu zieh doch nicht so. Und der Hund backt sich nen Ei drauf.

Bei einem müpfigen Welpen wie Deinem gibt es bei mir ganz klare Feedbacks. Kurzes knackiges NA oder NEIN für Unerwünschtes; kurzes, knackiges Maßregeln bei Nichtbefolgen und danach ist die Welt wieder in Ordnung.

Zerrt er an der Leine, kommt er nicht vom Fleck, so einfach ist das. Dann hört das ganz schnell auf. Voran geht nur, wenn alles entspannt ist.

Ist mein Hund aufsässig, dann ist er entweder nicht ausgelastet, oder er kennt seine Grenzen nicht. In ersterem Fall muss ich mehr mit ihm für seine Kopfauslastung machen, in letzterem Fall begrenze ich ganz klar seine Bewegungsfreiheit. Ich schicke ihn auf den Platz oder in seine Box so lange, wie es mir gefällt. Es werden angenehme Privilegien wie Aufmerksamkeit und soziales Miteinander kurzfristig entzogen, und schon klappt das wieder.

Wenn Du einen solchen Haudegen hast, wie Du beschreibst, dann solltest Du Dich um eine ganz klare Linie bemühen. Kein Totgelaber, keine ständige Aufmerksamkeit. Ansagen machen, die er kennt, kleine Übungen machen, Spielen und dann ist auch wieder gut und Du machst Deinen kram.

Viel Erfolg. Ach und... bitte WAS war das noch für eine Rasse???

LG Anja

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:D Barny ist eine flotter Mix, bei dem sich auch der Tierarzt nicht so genau auskennt, die Mutter ist ein kleiner Schäferhundmix. Und in einem Forum habe ich dann den Ausdruck Cattbomüfer für Cattle Dog-Border Collie-Münsterländer-Schäferhund-Mix gelesen. Klingt ganz witzig.

Der Kleine kriegt von mir immer zu hören Barny AUS! - was ihn beim Yorkshire absolut nicht interessierte - nach einem Mal und nicht reagieren, habe ich ihn runtergeschubst. Hat ihn auch nicht tangiert, er wollte sofort wieder rauf.

Wenn er zieht und ich bleibe stehen und sage energisch AUS! hängt er sich noch eine Weile in die Luft - also zieht weiter bis er auf den Hinterbeinen steht. Was meinst du wie ich dann von anderen Hundehaltern böse angestarrt werde und Kommentare bekomme!

Zu Hause gehts bei solchen Aktionen ganz klar in seine Box.

Komisch ist nur, dass er bei meiner Enkelin (19 Monate alt!) bei NEIN sofort aufhört an ihr zu knabbern - der kleine Stinkstiefel :).

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Wenn die Konsequenz des Runterschubsens nicht ausreicht, dann halte ihn einen Moment fest. Manchmal hilft auch wirklich mal kurz auf die Seite schubsen (nicht grob), und mit den Händen so lange festhalten, bis er nicht mehr zappelt. Ist er ruhig, darf er wieder weiter spielen. Geht es genau so weiter, wiederhole ich die Aktion, bis er versteht, dass dieses Verhalten schlicht unerwünscht ist.

Ich rede hier nicht von dem so genannten Alphawurf, wo der Hund auf den Rücken geschmissen wird und man ihm an die Kehle geht. Seit längerem arbeite ich mit meinen Welpenleuten wieder ganz entspannt mit "mal eben fixieren" in Situationen, wo der Hund einfach überdreht und keine Box vorhanden ist. Dabei wird niemasl ein Schmerz zugefügt oder bedrohlich oder emotional reagiert, einfach nur mal eben kurz der Bewegungsdrang eingeschränkt durch den Hundeführer, der genau dieses Recht hat.

Ich sage GAR nix, wenn ein Hund sich in die Leine hängt. Damit könnte ich ihn noch bestätigen. Ich warte. Oder ich gehe ganz konsequent in die andere Richtung. Ich hoffe, Du verwendest ein Geschirr bei Deinem Hund, so wie der abgeht. Es geht jedenfalls gar nie nicht in die Richtung, in die er will, immer in meine.

LG Anja

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Das mit dem Festhalten werde ich noch mal etwas länger mit ihm probieren, vielleicht habe ich ihn bislang zu kurz festgehalten :???

Ein Geschirr verwende ich, jetzt ein anderes, weil er sich aus dem ersten Welpengeschirr rausgewunden hatte (Hundini?)

Für den Kopf versuche ich auch immer etwas zu bieten. Mein Bruder - praktischerweise Tischler - baut grad ein neues Leckerlie-Versteck - eine Box mit Schubladen und Deckelfach in die man Leckerlies vereckt und der Hund rauskriegen muss, wie er rankommt. Bei seinem ersten Ball am Band hat er nach 1 Tag rausbekommen, wie er den Knoten aufgnibbeln kann. Erst nen einfachen, jetzt versucht er es seit 2 Tagen bei dem Segelknoten :) das scheint schwieriger

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nun

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Wow, das ist ja ein Schicker. Mir scheint, dass da der Cattle schon deutlich mitgemischt hat. Das würde auch sein Verhalten erklären. Und seine Intelligenz.

Wichtig ist, dass DU weißt, was Du willst, und das immer und ganz cool durchsetzt.

So ein Bruder ist übrigens Gold wert. Halte ihn Dir warm ;) .

LG Anja

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Der Kleine ist nicht nur ganz hübsch - was er übrigens (glaube ich) ganz genau weiß, sondern ein ziemlich schlaues Kerlchen. Es braucht nur einer in seiner Nähe zu sagen, ist der SÜß - schon macht er Pose. Es kann doch nur er gemeint sein!

Ich habe schon gemerkt, dass es bei ihm extrem darauf ankommt, dass ich die Richtung bestimme, sonst "läuft er aus dem Ruder"

Habe gestern abend übrigens mal umgesetzt, was du mir empfohlen hast. Beim Ziehen einfach stehen geblieben ohne das AUS. Er hing zwar noch ein paar Sekunden, war dann aber doch irgendwie irritiert, dass nichts kam von mir. Dann kam er ran und als die Leine locker war, bin ich in die andere Richtung gegangen - da er sich hingesetzt hatte, bis die Leine leicht gespannt war - und gleiches Spiel. Heute morgen hat er dann echt besser auf mich geachtet und ist fast gut (kleine Ausrutscher waren dabei) mit in meine Richtung gegangen. Ich habe wohl doch zu viel geredet.

Ich freue mich aber schon über diesen kleinen Erfolg, den wir beide haben.

Hast du vielleicht noch einen Tipp? Wenn Barny spielt, vergißt er die Welt und gerät förmlich in einen Spielrausch. Er tobt dann herum und ich weiß nicht recht, wie ihn beruhigen????

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Huhu, freut mich, dass Du das mit dem Reden schon erkannt und abgestellt hast. Die meisten Menschen reden zu viel mit ihren Hunden.

Was das Thema Hochfahren im Spiel betrifft...

Mein Rat ist, immer nur so weit hoch fahren, dass ich immer und jederzeit auch wieder runter fahren kann, ohne gebissen oder anderweitig bedrängt zu werden. Bei Übergriffen erfolgt sofortiger Entzug der Aufmerksamkeit und wenn das nicht reicht das Verbringen in die Box bzw. wenn man unterwegs ist das anpflocken an einen Zaunpfahl oder Baum und so lange warten, bis Ruhe ist. Dreht "es" sofort wieder hoch, wenn man abholen kommt, geht die Boxentür leider, leider wieder zu bzw. geht man leider leider wieder ein paar Meter vom Baum weg.

Diese Kontrolle über das Hochfahren halte ich für seeeehr wichtig. Wenn man das von Anfang an im Griff hat, werden auch andere Dinge gut laufen.

LG Anja

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