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Hundeforum Der Hund
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Meine 2-jährige Beagle Hündin haut jeden Tag beim Spazieren ab... Was soll ich dagegen tun?

Empfohlene Beiträge

Der Beagle stammt aus Kreuzungen zwischen Dachsbracken und Terriern. Er gehört lt. FCI zur Gruppe 6, Laufhunde und Schweißhunde.

In den letzten Jahren hat sich die Beagle-Zucht stark gewandelt. Es selektieren sich zunehmend jagdlich nicht ambitionierte, leichtführige Beagle heraus, andererseits dementsprechend auch höchst leistungsfähige Jagdhunde.

Du scheinst ein jagdlich ambitioniertes Exemplar erwischt zu haben.

Dein Hund hat dieser Ambition mehrfach nachgegeben.

Das bedeutet, dein Hund ist drogenabhängig, denn Jagen ist selbstbelohnend durch massive Ausschüttung von suchtauslösenden Glückshormonen.

Damit ist dein Problem umrissen, du willst deinem Hund einen Entzug verpassen, ähnlich dem eines Heroinsüchtigen. Wir reden also nicht mehr über Spielchen und Bettschlafen, hier ist ganz nüchterne, sachliche Arbeit angesagt, oder du wirst deinen Hund entweder nicht mehr von der Leine lassen können oder er kommt irgendwann nicht mehr wieder, weil er überfahren oder aufgegriffen wird oder ein Jäger ihn völlig zu Recht erschießt.

Wenn du das durchstehen willst, was ich dir übrigens keinesfalls zutraue, verabschiedest du dich bitte von allen deinen Gefühlen dem Hund gegenüber, die über ein "Mögen" hinaus gehen. Du bist wie ein KFZ-Mechaniker an einem kaputten Auto, wie ein Arzt bei einem Krebspatienten. Sachlich, cool, pragmatisch.

Ganz offen gesagt, deine Chancen sind unglaublich schlecht. Weil du als Hundeführerin versagt hast und weil du dich dem Hund völlig ausgeliefert hast. Du bist genauso abhängig von dem Hund wie der vom jagen. Das ist dein größtes Problem. Du hast aus Sicht des Hundes keine Autorität. Und glaube bitte nicht, daß er dich mag. Jedenfalls nicht mehr als ein Seemann eine Hafendirne. Dein Hund benutzt dich. Mehr nicht.

Dein Chancen sind ferner schlecht, weil der Bagle ähnlich wie der Teckel oder die Dachsbracken nicht mit Gewalt oder Züchtigung ausgebildet werden können. Die musst du vielmehr überzeugen.

Deine Chancen sind umso schlechter, weil du dich bisher nur nach völlig inkompetenten Vorschlägen gerichtet hast, sei es der des Setter-Führers oder dieser unerträglichen Hundeflüsterin. Das heißt, dein Hund hat gelernt, daß du völlig inkonsequent bist.

Zunächst müssen die Grundvoraussetzungen stimmen, der Hund muß komplett neu aufgebaut werden. Also: Führleine raus, Sitz, Platz, Bleib und Fuß üben. Bis der Hund das im Schlaf beherrscht. Dabei darfst du nicht schlampen, du darfst nur wütend werden. Aber nicht auf den Hund, sondern auf dich. Der Hund ist genau so wie du ihn offenbar haben wolltest. Sonst hättest du ihn ja nicht so erzogen. Wenn der es nämlich nicht rafft, warst du zu doof.

Zu Hause bekommt der Hund einen Kennel. Da hat er nach den 3 täglichen Arbeitseinheiten jeweils eine Stunde zu bleiben. Ansonsten wird er zu Hause weitestgehend ignoriert. Keine Bespassung, keine Spielchen mehr. Er bekommt einmal am Tag Futter, ansonsten NICHTS! Wenn er nicht gleich frisst, kommt die Schüssel weg.

Wenn er dir im Weg steht, tritt ihn um! (Sollst du natürlich nicht, aber lass es ihn ruhig glauben). Im Moment hält dein Hund dich für einen totalen Looser, den notwendigen Respekt mußt du dir erst mal verdienen. Also: gib ihm nur die Kommandos, die du auch ernst meinst, setze sie aber auch erbarmungslos durch. Erspare dir und ihm die Peinlichkeiten irgendwelcher Zuwendungen, mach ihm klar, daß sein Leben an einem seidenen Faden hängt und du gerade die Schere aufmachst.

Also, nix mehr mit Mamas Liebling, nix mehr mit Kuscheln, nix mehr mit Herzschmerz. Dein erster Gedanke morgens und dein letzter abends ist es, wie du der "Mistmade" das Leben zur Hölle machen kannst. Indem du ihm etwas beibringst, was er bis heute nicht kennen gelernt hat: Gehorchen MÜSSEN. Solange, bis aus dem Müssen ein WOLLEN wurde.

Halte dir immer vor Augen: Er ist drogenabhängig. Und du bist schuld dran.

Wenn du damit fertig bist, was einige Wochen dauern dürfte, dann kannst du langsam an die Schleppleine denken.

Zusammen gefasst: Der Hund braucht nicht nur eine kompetentere Erziehung, er braucht jemanden, der führen kann und führen will und nicht gewillt ist, sich auf der Nase rumtanzen zu lassen. Er verlangt, daß du dich und dein Verhalten ihm gegenüber komplett in Frage stellst und zu einer autoritären, respektablen Hundeführerin wirst.

Ob du das kannst, weiß ich nicht. Aber versuche im Himmels willen nicht, etwas zu sein, was du nicht bist, das merken die Laufhunde sofort und dann hast du verspielt und verloren. Dann ist der letzte Funken Hoffnung auch noch dahin. Dein Hund hat dir deine Stellung schon klar gemacht, als er nach dir geschnappt hat - eine grössere Bankrotterklärung kann ein Hundeführer nicht bekommen. Er wirds wieder versuchen, wenn du nicht die innere Einstellung zu ihm änderst.

Wenn du das nicht schaffst oder dir nicht zutraust, suche Hilfe bei Jägern und nicht bei irgendwelchen Trainern.

Und jetzt wäre ich an deiner Stelle ganz schön sauer.

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Es tut mir leid, aber ich bin einfach dafür, dass Hunde ( weningsten meine) nicht an die Leine gehören.

Doch, gehören sie, wenn sie nicht gehorchen, auch deiner!

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Huhu,

anstatt das du dir einiges hier zu Herzen nimmst, erklärts du uns das dir die Tipps zu "kratzbürstig" sind!

Es ist schade, du solltest noch einmal tief in dich hineinhören! ;)

Ich wünsche dem Hund viel Glück! :)

Hier fällt mir nur noch der Spruch ein:

"Der Tut nix"! ;)

Schade das du so gar nicht zuhörst, vielleicht ja irgendwann einmal doch! :)

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Es tut mir leid' aber ich bin einfach dafür, dass Hunde ( weningsten meine) nicht an die Leine gehören.

Doch, gehören sie, wenn sie nicht gehorchen, auch deiner!

jepp, vor allem wenn einem an seinem Hund was liegt und man ihn

nicht von einer Straße abkratzen will.

Meine Hunde haben auch nicht soviel Freilauf draußen da wir

hier im Naturschutzgebiet sowieso Leinenpflicht haben,

aber, unglücklich sind sie deshalb sicher nicht.

Sie haben Ihren Spass, Ihre Bewegung und halt auch kontrollierten

Freilauf. Sie hören aber auch und ich kann sie freilaufen lassen.

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Ich würde auch sagen, unbedingt schleppleine - und zum Rest des Textes (wegen ins Bett nehmen und so)

SIE ist ganz klar die, die DICH dominiert - und SIE akzepziert dich NICHT als Alpha. Tanzt dir ganz schön auf der Nase rum die Diva.... Ignorier sie des öfteren...

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Hör auf, Mick, sonst kommts demnächst zum Alphawurf...

:zunge:

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Hör auf, Mick, sonst kommts demnächst zum Alphawurf...

:zunge:

pssssssssssssschhhttttttt! :klatsch:

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??

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Sorry, Dundee, ich hatte statt Dundee Mick geschrieben.

Und den Alphawurf siehst du hier:

http://de.youtube.com/watch?v=alMqtXa-gBk

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wie soll ich das verstehen?

So wie der mit dem Schäfer läuft - meine Aussage: SCHROTT!

von solchen S... Clips krieg ich das grosse Kotzen - Hundeversteher jaja - und mein Name ist Prinzessin auf der Erbse

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