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Meideverhalten

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Als einzige Meideverhalten kenne ich bei Nelli nur wenn ich die Spritze raus hole (oder wir beim Tierarzt sind).

Dann ist sie in ihrem Körbchen und bibbert vor sich hin.

Nutzt zwar nix da ich sie rausnehme und trotzdem spritze aber das mach ich ja nicht zum Spaß.

Das spritzen dauert keine 10 Sekunden und danach ist wieder alles in Butter.

Edit: Bei HG´s Meidedefinition

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Originalbeitrag

HG,

wir können ja nichts dafür, wenn du Hunde derart reduzierst und ihnen Meideverhalten nur zusprichst, wenn sie aversiv mit Wurfdisc und co in Kontakt kommen.

Wenn du deiner Definition etwas hinzufügen möchtest: nur zu.

Irrtum, das hat nichts mit reduzieren von Hunden (Tieren) meinerseits zu tun, sondern mit präzisieren durch die Verhaltensbiologie.

Menschen sind deutende Wesen, für die reines Verstehen schon Selbstzweck ist.

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Yerom hat fast sein erstes Lebensjahr bei seinem Züchter zugebracht.

Er erhielt, so wie im SV üblich, seine Schutzhundeausbildung .

Das Ergebnis war ein Hund mit einem absoluten Meideverhalten.

Die Ausbildungsmethoden dieses Menschen haben den Hund veranlasst, nicht auf seinen Namen zu hören, vor der menschl.Hand weg zu laufen usw.

Die Methoden der Ausbildung haben den Hund zum Meiden bewegt.

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Irrtum, das hat nichts mit reduzieren von Hunden (Tieren) meinerseits zu tun, sondern mit präzisieren durch die Verhaltensbiologie.

Ja, meine Güte dann tu es doch und präzisiere hier mal!

@ Pesu, mir ist die Geschichte deines Hundes wohl bekannt, hab neulich viel drüber nachgedacht. Eben ein Beweis dafür, wie schädlich "Ausbildungsmethoden" sein können, wenn der Mensch zu dumm ist das Wesen eines Hundes zu erkennen.

Ich las, dass man früher nahezu (bestimmt nicht alle) immer Hunde im Schutz- und Wachdienst so ausgebildet hat, auch im privaten Bereich.

Man trieb sie ins Wehren und konditionierte bestimmte Schlüsselreize. So ein Hudn lernte, dass er erst in Ruhe gelassen wird, wenn er zubeißt.

Arme Schweine, wenn du mich fragst und ich schätze mit deinem hat man es auch so versucht.

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Yatzy"

Man trieb sie ins Wehren und konditionierte bestimmte Schlüsselreize. So ein Hudn lernte, dass er erst in Ruhe gelassen wird, wenn er zubeißt.

Ich glaube, genau das mein Hund dies nicht als seine Abwehrmethode angewandt hat, erklärt

das Meiden.

Meiden ist für mich eine Handlungsmöglichkeit.

Wir wollen Verhältensweisen unserer Hunde beibehalten, verändern oder heranbilden und festigen.

Dazu wenden wir meist nur "Erziehungsmethoden" an, die dem instrumentellen Lernen dienen.

(Reiz/Verhaltensweise/Verstärkung,also Bestrafung.Belohnung)

Und der Hund hat eigentlich nur drei Möglichkeiten zu reagieren:

+ das gewünschte Verhalten zeigen

+ sich dagegen wehren

+ meiden

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Was ist denn meiden im Kern? Ein Hund will einer unangenehmen Situation entgehen, am besten so schnell wie möglich.

Ein Hund der also so lange getriezt wird bis er zubeißt macht genau das: er will seine verdammte Ruhe haben und raus aus der Situation.

gleich mehr...........

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Originalbeitrag

Was ist denn meiden im Kern? Ein Hund will einer unangenehmen Situation entgehen, am besten so schnell wie möglich.

Ein Hund der also so lange getriezt wird bis er zubeißt macht genau das: er will seine verdammte Ruhe haben und raus aus der Situation.

gleich mehr...........

Ebend.

Drei Möglichkeiten, wie geschrieben.

Aber es gibt auch andere Lernmethoden, ebend nicht über den "Wehrtrieb", wie das genannt wird.

Es wird vom Hund mehr kognitive Erkenntnisse verlangt.

Beute machen, Versuch und Irrtum zu lassen.

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Reden wir jetzt noch über Schutzhundeausbildung?

Da gab es diese geschichte, dass man sich "konditionierte Angstbeißer" heranzog.

Dann gibt es die Möglichkeit das über Beutespiel zu machen, was sehr gut ist, da die Hunde bei guter Ausbildung ganz klar unterscheiden können. Das sind zudem meist sehr soziale Hunde mit denen man gut umgehen kann.

Und Ausbildung über "Aggressionsverhalten" - was, wie ich mir sagen lies, in Deutschland kaum wirklich gemacht wird. Solche Hunde sind schwerer zu handeln, soziale Raufer im Grunde, denen man Regeln gibt um ihr Potenzial voll auszschöpfen. Die Hunde musst du nicht erst zum beißen bringen, sondern denen Regeln vorgeben innerhalb derer sie sich austoben können.

Aber es ging ja um meiden.

Sich dagegen wehren ist im Kern = meiden (mit verkürzter Fluchtdistanz).

Es gibt also, um bei deinem Beispiel zu bleiben streng genommen nur zwei Möglichkeiten, wenn wir es derrat vereinfachen.

Warum ein Hund wehrt und ein anderer flieht hat ganz unterschiedliche Gründe.

Aber vlt verstehe ich auch einfach nicht genau, was du meinst?

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Ich will aufzeigen, dass Hunde meiden, wenn sie mit falschen Methoden zu bestimmten Verhaltensweisen gebracht werden.

Eigentlich das, was du auch schreibst.

Meiden ist eine der drei Möglichkeiten zu reagieren.

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*lach*

ok.

Ja, du hast Recht. Falscher Umgang kann zu einem derartig krassem Verhalten wie deinem Hund führen - das ist unbestritten.

Deshalb ist Meideverhalten aber nicht per se als "böse" oder schlecht anzusehen.

Es hat eben nicht immer was mit Ausbildunsgmethoden zu tun... Hunde meiden ganz unanbhängig davon.

Auch Hunde ohne menschlichen Kontakt zeigen Meideverhalten - einfach weil es zum Hund sein, zum Tier sein, dazugehört.

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