Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Simmerl

Junge Familie/ Heilerziehungspfleger sucht Hund, welche Rasse???

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo zusammen,

ich bin der Daniel, Heilerziehungspfleger und verheiratet, ich arbeite in einer großen Einrichtung der Diakonie in Oberbayern.

Dort betreue ich Menschen mit geistiger Behinderung ambulant, die in eigenen Wohnungen und kleinen WGs im Umfeld der Einrichtung leben.

Wir wollen uns nach langen Überlegungen einen Hund anschaffen. Ich kann ihn fast jeden Tag mit in die Arbeit nehmen und wenn nicht kann ihn meine Frau mitnehmen, die in einem Internat mit Jungs arbeitet und wenn keiner von uns Zeit hat kann sich mein Vater der Rentner ist um ihn kümmern.

Jetzt ist die Frage die Rasse???

- Es ist unser erter Hund

- Er soll mit unserem Kind, dass bald kommt aufwachsen

- Er soll auf jedenfall gutmütig und starke Nerven haben evtl. eine Therapie Unterstützungsausbildung bekommen

- Er soll uns beim Sport und im leben begleiten

- Er soll auch mal bei meinem Vater und meiner Mutter bleiben

Wir dachten an einen Hoverwart!!!

Meine Frage, wer kann uns Tipps zur Rasse geben????

Vielen Dank im vorraus!!!

Wir dachten an einen Hovawart

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Daniel,

herzlich Willkommen in unserem Forum ....

Ich kann Dir keinen Rat zur Hunderasse geben, aber hier im Forum gibt es einige die sich sehr gut auskennen auch was "Therapiehunde" betrifft....

Bekommst bestimmt bald kompetente Beratung ... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Daniel,

herzlich Willkommen im Forum und ja, ich kann Dir eine ganze Menge zum Thema Hovawart sagen, da ich selbst einen habe und der Rasse mit Haut und Haaren verfallen bin.

Zunächst möchte ich Dir die Lektüre von unserer Wikipedia-Seite zum Hovi ans Herz legen. Besonders gut ist der Link ganz unten zu einer super Seite von einer Frau, die diese Rasse wirklich kennt und nicht nur Lobeshymnen singt.

- Es ist unser erster Hund

Ein Hovawart KANN als Ersthund ein sehr guter Trainer sein und dem Menschen das beibringen, was sie bisher noch nicht über Hund wussten. Das erfordert aber viel Zeit, Geduld und Kraft. Ich spreche da aus Erfahrung :) .

- Er soll mit unserem Kind, dass bald kommt aufwachsen

Das ist kein Problem bzw. bei jedem Hund ein gleich großes Problem. Hunde und Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt sein und beißen kann grundsätzlich jeder Hund, der gestresst und genervt ist.

- Er soll auf jedenfall gutmütig und starke Nerven haben evtl. eine Therapie Unterstützungsausbildung bekommen

Es gibt sehr unterschiedliche Linien bei den Hovis. Es gibt die so genannten Gemütshovis, ich glaube, ich habe einen solchen erwischt. Es gibt aber auch die Sportskanonen mit ihren schlechten Nerven, die für den Schutzdienst einmal von Fanatikern so stark selektiert wurden, dass eben auch Extreme dabei heraus gekommen sind. Man sollte zuvor sehr gut schauen, wo man kauft und wie die Nachzucht so aussieht.

- Er soll uns beim Sport und im leben begleiten

Das kann eigentlich ein jeder gesunde Hovi, das ist eine Frage des Trainings.

- Er soll auch mal bei meinem Vater und meiner Mutter bleiben

Das ist Erziehungssache, der Hovi ist froh, wenn er dabei sein darf, er braucht eine gute soziale Anbindung.

Spontan möchte ich Euch dennoch vom Hovawart abraten und das, was ich jetzt schreibe, wird Dir vielleicht nicht so ganz gefallen oder Dir nach Vorurteil anhören.

Ich arbeite seit vielen Jahren als Trainerin und habe einschlägige Erfahrungen mit Hundeführern gemacht, die pädagogische Berufe ausüben. Sie haben nahezu alle eins gemeinsam, sie möchten mit ihren Tieren diskutieren und ausschließlich über positive Bestärkung und Ignorieren arbeiten. Das mag mit Hunden ganz gut klappen, die den Will to Please etwas mehr im Blut haben als der Hovawart, der dazu gezüchtet wurde, Dinge durchaus alleine zu entscheiden.

Mein Hovi ist mit viel Liebe, aber eben mit gnadenloser Konsequenz erzogen worden und ich kenne weitaus mehr Exemplare, denen genau das abgegangen ist und die ihren Menschen auf der Nase herum tanzen bzw. nur mit bösen Halsbändern geführt werden können.

Hinzu kommt, dass ein Hovawart nicht jeden mag und ein natürliches Misstrauen mit bringt und sich eben nicht über jeden freut und schon gar nicht über jede Berührung. Für einen Hund im Theapiebereich würde ich eher in Richtung der Retriever-Rassen gehen, die diesen Wunsch nach Nähe genetisch mit sich bringen.

Was die Persönlichkeit des Hundeführers angeht, so empfielt sich für einen Hovawart eine Person mit einem gewissen Auftreten, Gangbild und Selbstbewusstsein. Der Hovawart entscheidet selbst, wenn er nicht souverän geführt wird, und diese Entscheidungen können in der heutigen Gesellschaft durchaus unangenehm sein.

Würde ich Hovawarte züchten, hätte ich es sehr schwer, aus meiner Sicht geeignete Käufer für meine Welpen zu finden. Leider sehe ich auf Rasse-Veranstaltungen zu 80% Hovawart-Führer, die aus meiner Sicht ungeeignet sind. Entweder, sie machen alles mit Druck und Gewalt, oder sie sind hoffnungslos überfordert. Dazwischen liegt die Wahrheit beim Hovi und wer diesen schmalen Grat begehen kann, hat den Traumhund schlechthin.

Ich hoffe, ich konnte helfen...

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Herzlich Willkommen,

ich hätte dir spontan jetzt auch eher zu einem Retriever geraten. ;)

Anja hat es ja schon super formuliert.

Was ich noch fragen wollte (hab in deinem Profil gelesen): Was ist Intuitives Bogenschießen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich würde Euch zu einem Neufundländer raten...........bin ich vorbelastet :???;):D

Allerdings ist die Fellpflege etwas aufwendig :Oo

Dalmatiner.......vielleicht, sind etwas sportlicher ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Anja,

danke für die gute Beratung!

Konntest uns sehr weiterhelfen, mal kucken was noch kommt, bin gespannt und freue mich schon auf die Anrtworten!

GGLG

Daniel und Justyna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Nici,

intuitives Bogenschießen ist schießen mit Pfeil und Bogen aber ohne jegliche Zieleinrichtung am Bogen, also Du schießt ohne zu zielen, dass macht dein Unterbewusstsein.

Du kannst Dir das so vorstellen wenn du nen Stein auf ein Ziel wirfst, z.B. auf Nachbars Katze.

Das machst du intuitiv und zielst auch nicht, es zielt sozusagen dein Unterbewusstsein für dich!

LG

Daniel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du kannst Dir das so vorstellen wenn du nen Stein auf ein Ziel wirfst, z.B. auf Nachbars Katze.

Das machst du intuitiv und zielst auch nicht, es zielt sozusagen dein Unterbewusstsein für dich!

LG

Daniel

Grüße,

*arg* - mein Unterbewußtsein würde niemals mit einem Stein auf eine Katze zielen und schon garnicht werfen.

Ganz ganz blödes Beispiel, sorry und ich hoffe, dass soetwas nicht wirklich in deinem Unterbewußtsein intuitiv vorhanden ist

gruß

sabine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Simmerl,

herzlich Willkommen erstmal hier im Forum.

Alsich deinen Beitrag gelesen habe, habe ich auch direkt an einen Golden Reriver oder

an einen Labrador gedacht und war am Ende sehr überrascht als ich laß,

das ihr einen Hovi euch zulegen wollt.

Wieso sollte es denn ein Hovi sein?

Freunde von uns haben einen Labbi und er arbeitet in einem Altenheim und nimmt den

Labrador auch hin und wieder mit und alle alten Leute in dem Heim freuen sich immer

sehr wenn sie den Labbi sehen.

Ein Hovi als Therapiehund? Na ich weiß nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Simmerl und recht herzlich Willkommen im Forum,

ich als Appenzeller-Sennenhund-Fan plädiere natürlich für diese Rasse.

Hab auf die Schnelle folgenden Link gefunden.

Wenn du etwas googelst kannst Du einige Sachen über den Appenzeller finden.

Erfahrungswerte als Therapiehund hab ich persönlich noch nicht, aber aus unserem aktuellem Wurf soll auch ein Appenzeller Sennenhund als Therapiehund eingesetzt werden.

Ich selber bin der Meinung, dass es keine bestimmte Rasse gibt, die als Therapiehund die absolut Richtigen sind, denn unser 1. Hund war ein Dobermann-Setter-Mischling und wir bekamen den zu der Zeit, als unser Opa mit einem Herzinfarkt in der Klinik lag. Ich muss zugeben, wir holten uns damals den Welpen ohne Rücksprache mit ihm ins Haus, da er eigentlich immer dagegen war einen Hund in der Familie zu halten. Als er dann nach langem Klinikaufenthalt nach Hause kam, war es der Hund, der ihm über seine Krankheit hinweg geholfen hat und es hätte keine bessere Therapie für ihn geben können. Selbst der Hausarzt hat einmal gesagt, das hätte er nicht für möglich gehalten, dass sich unser Opa so schnell von seinem schweren Infarkt erholte und machte den Hund dafür verantwortlich. Die zwei waren aber auch ein eingeschworenes Team und verstanden sich auch ohne Worte.

Liebe Grüße aus dem schönen Frankenland :):)

Rossi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.