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Befund C-Hüfte ... und nun?

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Moin an alle!

Unsere TÄ hat mir heute gesagt, dass unsere 6monatige Labradorhündin links eine angehende C-Hüfte hat. Rechts sieht es im Moment nach A bis B aus. Wir haben sie jetzt schon röntgen lassen, da sie länger gelahmt hat. Die TÄ meinte, dass das Lahmen nicht von der Hüfte kam und das ich mir nicht so viele Sorgen machen soll. In einem Jahr will sie nochmal röntgen. Bis dahin soll ich so weitermachen wie bisher.

Ich bin natürlich erst mal ganz schön erschrocken. C-Hüfte klingt für mein Verständnis schon schlimm.

Natürlich mache ich mir nun auch Vorwürfe etwas falsch gemacht zu haben. Ihre Eltern haben beide A2-Hüften. Ich habe immer darauf geachtet, dass sie keine weiten Strecken läuft, keine Treppen etc. Leute, die ihre Hunde längst nicht so schonen haben dann Hunde mit A1-Hüften.

Oje, ich will doch, dass mein schwarzer Zwirbel lange, lange, lange gesund und schmerzfrei leben kann...

Bin gerade ein wenig hilflos! :(

Liebe Grüße

von INGA

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Hallo Inga,

C-Hüfte ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Mit einer C-Hüfte kann ein Hund ein ganz normales Leben führen - der Boxer Club lässt sogar Hunde mit C-Hüfte zur Zucht zu.

Die Hüfte ist nicht perfekt - aber es heisst nicht, daß sie Schmerzen haben wird.

Wichtig ist immer - auch für einen Hund mit gesunder Hüfte - daß er ausreichend bewegt wird, nicht überlastet, aber so, daß er gut Muskeln ansetzen kann. Denn die kräftige Muskeln sind die beste Unterstützung für die Gelenke.

Wir haben bei uns auf dem Hundeplatz einen Hund mit D-Hüfte (er ist jetzt 2,5 Jahre), der keinerlei Beschwerden zeigt. Er wird bezüglich springen etc. nicht belastet, läuft aber regelmässig - in gleichmässigem Tempo - am Fahrrad.

Mach Dir nicht zuviele Sorgen - bewege Deinen Hund angemessen (und schone ihn nicht zu sehr).

Liebe Grüsse,

Claudia

edit und P.S.: Und achte auf sein Gewicht - jedes Gramm zuviel belastet die Gelenke - auch gesunde Gelenke!

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Hallo Inga,

wäre natürlich an deiner Stelle auch erstmal geschockt, bin sowieso eher der Pessimist und denke immer sofort und bei allem an das Schlimmste! :Oo

Vielleicht kannst du auch mit dem Futter etwas beeinflussen, gibst du ihr noch Welpen- bzw. Junghund-Futter? Frag doch mal den Tierarzt ob es nicht besser wäre schon auf Adult-Futter umzustellen.

Wie Claudia auch schon sagte, achte darauf daß sie kein Gramm zuviel hat, gerade Labradore (zumindest die meisten) sind ja wahre Staubsauger in Bezug auf Futter, und neigen leider dazu sehr schnell zu dick zu werden.

Wenn du mit dem Tierarzt sprichst dann frag mal was er von der Goldakupunktur hält, wäre evtl. auch eine Maßnahme, gerade jetzt wo sie noch jung ist.

Vielleicht verwächst sich das alles auch noch, drücke mal die Daumen!

LG Elke ;)

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Hi Inga!

Lass dich erstmal drücken! Ich weiß, wie mistig sich so ein Befund anfühlt... wir hatten das vor einem halben Jahr auch (wobei die Verwirrung mittlerweile vollständig ist, da ein anderes Gutachten 2 A-Hüften bescheinigt...).

Ich würde, auch wenn sie noch keine Beschwerden zeigt, jetzt schon anfangen, die Hüfte durch Futterzusätze zu unterstützen. Gut sind Grünlippmuschelextrakt und Gelatine. Über die Auswirkungen von Getreide auf Gelenkprobleme gehen die Meinungen zwar auseinander, aber ich würd's bei einem Hund mit HD auf jeden Fall weglassen.

Weiterhin ist ein guter Muskelaufbau wichtig. Das heißt: viel Bewegung, und vor allem gleichmäßig. Joggen ist gut, Radfahren geht auch, aber alles bitte nur auf weichem Waldboden, nicht auf Asphalt. Schwimmen eignet sich auch ganz hervorragend.

Vermeiden solltet ihr aprubte Bewegungen, Sprünge, Wendungen, Stops... Bällchen werfen ist also gar nicht gut.

Und zu guter Letzt: nicht zu viel drüber nachdenken. Ich weiß, das ist super schwierig, aber je mehr man drüber nachdenkt, desto mehr neigt man dazu, den Hund in Watte zu packen, und das ist nicht gut.

Alles Gute für euch!

Viele Grüße, Iris

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