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Hundeforum Hundeforum
Tina0401

Anpfiff der Trainerin

Empfohlene Beiträge

Hallo alle zusammen,

muss mich jetzt mal ein bißchen ausweinen.

Wir hatten gestern wieder Hundeschule. Und es ist mal wieder deutlich geworden, dass das ganze ja eher Hundehalterschule heißen könnte. Unsere Trainerin hat einige Übungen mit uns gemacht, deren Sinn wir erst nicht ganz erfasst haben. Nachher bei der Aufklärung kam heraus, dass mehr als die Hälfte der Gruppe, unter anderem auch ich, noch schwere Probleme mit der Unterordnung ihrer Hunde haben. Unsere Hunde versuchen, uns zu kontrollieren!

:heul:

Geahnt habe ich es ja schon, gab da schon jede Menge Hinweise. Es aber dann so direkt zu hören, war nicht schön. Es gab noch jede Menge Input von ihr, denn ich innerlich noch am sortieren bin und sie hat natürlich jede Menge Tips gegeben, wird auch in den nächsten Stunden vermehrt mit uns daran arbeiten.

Am meisten ärgert mich, dass ich die Baustelle echt selber aufgemacht habe, weil ich immer ganz viel "sende", wie sie sagt, sprich, Kiara das Gefühl gegeben habe, der totale Mittelpunkt zu sein :wall:

Na, ich werde mir hier nochmal die zahlreichen Beiträge zu diesem Thema durchlesen und schwer an mir und mit meiner Kleinen arbeiten müssen...

Danke für's zuhören!

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Hallo!

Na, da bist Du ja schon wesentlich weiter als viele andere! Glückwunsch! ;)

Nicht verzweifeln...mit dieser Einsicht wirst Du sicher ein ganz toller Hundeführer!!

LG Tanja

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Aber ich befürchte, es wird nicht einfach für mich. Ich habe sie schon sehr vermenschlicht und weiß, dass es für mich nicht leicht wird, sie konsequent auf ihren Platz im Rudel zu verweisen...

Darf ich ihr für die nächste Zeit eine Sonnenbrille aufsetzen, damit ich diesen "schrecklichen" Herz-Schmerz-Dackelblick nicht sehen muss?! :D

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Hihi...das kenn ich... :D

Ich habe irgendwann einen Mittelweg gefunden. Einen, der für mich und meine Hunde passt. Ich kann mich nicht verbiegen, weil es laut einem Hundebuch sinnvoll ist.

ICH muss mit meinen Hunden zurecht kommen!

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf der Suche nach dem passenden Weg!

LG Tanja

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Huhu Tina! :winken:

Was habt ihr denn für Probleme???? Was machst du denn falsch???? Magst erzählen? :)

LG,

andrea, merlin, gwyn und fearne

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Hallo Tina,

als ich deinen Beitrag las, mußte ich doch etwas schmunzeln. Es ist schon erstaunlich, irgendwie erinnerts mich an das Chamäleon, das die Farbe wechselt. Genauso wechselt die Kontrolle: Sie geht vom Hund auf den Trainer über. Kontrolliert wird der "Schüler" aber trotzdem weiter. Ich finde es wirklich erstaunlich, es erinnert an einen Zahnarztbesuch - man bezahlt jemanden dafür, daß der einem weh tut.

Einer der Gründe, warum ich nix von Hundeschulen halte:

Sehr sehr häufig liegen die Mißverständnisse, ich will nicht von Fehlern schreiben, im persönlichen Bereich, im Charakter des Halters begründet. Und den kann man nicht ändern. Die Wesenseigenschaften der Halter sind ebenso wie die der Hunde unverrückbar fest genetisch verankert. Deshalb überbrücken Hundeschulen sehr oft die Zeit der Mißverständnisse, aber sie heilen sie nicht wirklich.

In deinem Fall: du schreibst vermutlich ganz richtig, daß du deinem Hund den Eindruck vermittelst, dein Lebensmittelpunkt zu sein. Wäre dein Hund ein Kind, hätte man es früher vielleicht ein verzogenes,verwöhntes Balg genannt.

Dein Trainer kann dir jetzt in Sachen Hund vielleicht den einen oder anderen Tip geben. Deswegen ändert sich aber dein Bedürfnis nicht, deinen Hund so falsch zu "placieren", das tust du ja aus einem ganz anderen, vermutlich viel tiefer liegenden und dir überhaupt nicht bekannten Grund.

Genau da müsstest du aber dran arbeiten, wenn du mittelfristig Erfolg mit diesem Hund haben wolltest. Oder du akzeptierst dich so wie du bist und wechselst den Hund. Oder du akzeptierst dich, deinen Hund und sitzt die Angelegenheit einfach aus, bis der Hund altersbedingt "resigniert".

Es ist das alte Problem der hundeführenden Übermütter, sie lassen sich eher dreimal scheiden als einmal den Hund zu wechseln. Und finden auch noch, das sei kein Fall für einen guten Psychologen.

Womit ich dich weder als Übermutter noch als Fall für den Psychologen betrachte.

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Pudlich, magst du vielleicht mal kurz den Psychologen für mich spielen?

Na, eigentlich hast du jetzt keine Wahl, ich erzähl einfach:

Ich habe mir den Hund als Kinderersatz angeschafft, das ist mir im nachhinein erst klar geworden. Ich habe zwar einen Sohn, hatte mir aber eigentlich noch ein zweites Kind gewünscht. Das gab die Lebenssituation aber leider nicht her. Also habe ich mir einen Hund angeschafft, den ich jetzt in jeder freien Minute betüddel und bemutter und animiere und bespaße (überspitzt)

Ich denke, ich werde nie so ein konsequenter Hundeführer wie du, da ist mir allerdings mein weicher Charakter im Weg. Aber nichts desto trotz muss ich an mir arbeiten, damit sie ihren Platz kennt. Denn auf die Dauer, denke ich, kann es nicht gut sein, wenn sie meint, dass sie mich kontrollieren kann. Bevor unser Probleme aufgrund dieses Missverständnisses extrem werden, möchte ich handeln. Verstehst du, was ich meine?

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Tja, da ich kein Psychologe bin - was soll ich dazu sagen?

Doch - Hunde sind keine Menschen und können auch keine Menschen ersetzen. Mant tut einem Hund nicht gut, wenn man ihm eine solche Last aufbürdet.

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Genau deswegen möchte ich dringend dran arbeiten!

Ich denke auch nicht, dass ich mich wahnisnnig dafür verbiegen muss, sondern halt nur ein für allemal einsehen, dass sie ein Hund ist, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Na, ich hoffe, dass wir das schaffen werden, mit Hilfe der Trainerin und den tollen Beiträgen hier im Forum zu diesem Thema...

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Hallo Tina,

ein schwerer Weg, aber zu schaffen! :)

Verfalle aber, jetzt bitte nicht in das andere Extrem, das der Hund nun gar nicht mehr"betüdelt" wird ;) !

Sonst weiss dein Wuff nähmlich gar nicht mehr was los ist.

Konsequenz fängt bei einem selbst an, du musst diesen "Inneren Schweinehund" überliesten, in dem du wirklich konsequent bleibst, auch wenn dir das schwer fällt.

Nutze die Chance die sich hier aufzeigt, und mit dem "neuen Hund" wirst du ganz tolle Erfahrungen machen, denn es gibt nichts schöneres als einen "richtigen Hund" der sich benehmen darf, wie Hund! :D

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