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Hundeforum Der Hund
Emile1982

"Schlechtes Blutbild" durchs Barfen?

Empfohlene Beiträge

Ich bin grad völlig aus dem Häuschen:

Ich habe bei Emil routinemäßig ein Blutbild machen lassen, und das ist nicht in Ordnung. Das Phosphor ist an der obersten Grenze und noch ein paar Kleinigkeiten stimmen nicht, ich stelle die Werte mal hier ein, wenn ich sie hier habe.

Aber vermutlich ist das auf ein falsches Ca:Ph Verhältnis zurück zu führen. Ich bin kurz davor, das mit dem Barfen wieder aufzugeben...

Ich will mir keinen kranken Hund machen!!!

Hatte extra eine Rationsanpassung von einer Tierärztin machen lassen, und scheinbar stimmt trotzdem nix.

Was meint denn ihr dazu?

Wie tragisch ist sowas wirklich?

Wie aussagekräftig ist so ein Blutbild überhaupt?

Was soll ich denn jetzt machen????

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Also

ich bin ja kein Tierarzt - lasse aber seit Jahren jedes Jahr ein Blutbild aller Hunde machen und versuche Dir jetzt einfach mal die Panik zu nehmen. :)

Cleo bekam früher ja Fertigfutter und das Blutbild war immer ein Bild des Grauens. Die Leberwerte waren immer total daneben, die Allergenwerte angehoben und die Anzahl roter und weißer Blutkörperchen auch nicht im Lot.

Ich war vollkommen panisch, aber meine Tierarzt hat mich beruhigt... schließlich ging es dem Hund nicht schlecht, er war nicht krank und es gab keine Anzeichen dafür, daß er gerade gravierende Schäden erleidet.

Dann habe ich auf barf umgestellt, und sämtliche Werte waren prima, vor allem die Leberwerte.

ABER : ein Blutbild ist keine Langzeitdiagnose .. ich vermute mal ganz laienhaft, wenn ich in den Tagen davor viel Fleisch und wenig Knochen gefüttert habe, werden die Phosphorwerte sicher höher sein als sonst. Denke ich .. nix Wissen.

Wenn Du beim barfen ein schlechtes Gefühl hast, lass es - meine Meinung.

Ich weiß, ICH könnte damit leben und würde mir Gedanken machen, wo ich wann was nicht perfekt gefüttert habe, mir vielleicht noch ein weiteres Buch einverleiben oder mir in einem Barfer-Forum Hilfe holen.

Ich habe aber auch den Vorteil, daß ich früher zum Thema Oecotrophologie verschiedene Fortbildungen besucht habe und Ernährungswissenschaften eines meiner Steckenpferde ist. ;)

Mach das was Dein Bauch sagt, und womit Du am Besten leben kannst. Auch nicht gebarfte Hunde leben normal.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Eigentlich will ich schon beim Barf bleiben, weil es meiner Überzeugung entspricht.

Aber ich will halt auch nichts falsch machen! Emil ist erst 6 Monate alt, wenn das Ca:P Verhältnis nicht stimmt, so wird einem immer erzählt, kann das schlimme Spätfolgen haben.

Der Wert liegt übrigens bei 3.4 mmol/l.

Bei einem wachsenden Junghund ist exakt das die Obergrenze.

Er hat jetzt also nicht extrem zu viel oder zu wenig, aber anpassen sollte man die Ration schon.

Mein Problem:

Was soll ich jetzt verändern?

Einfach mehr Kalzium füttern (Eierschalenmehl) oder weniger Phosphat (z.B. weniger Monocalciumphosphat - das mir die Ernährungsberaterin empfohlen hat) geben? Oder beides?

Ich habe jetzt woanders gelesen, dass auch im Getreide viel Phosphat ist. An anderer Stelle wird das aber wieder dementiert. Soll ich die Haferflocken weg lassen?

Es gibt so viel widersprüchliche Empfehlungen, ich finde das echt schwierig...

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Liess mal das Buch von Ian Billinghurst 'Give your dog a bone'. Er hat ein riesen Kapitel ueber die Ernaehrung von Welpen.

Was er nicht ueber Ernaehrung weiss, ist es auch nicht wert zu wissen.

Lucy bekommt jeden Tag ihre Ration Knochen. Das halte ich fuer ziemlich wichtig.

ganz liebe Gruesse von uns

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Hä? Warum ist denn hier jetzt der Betreff geändert?

Billinghurst habe ich nicht gelesen. Habe das Buch auch leider nicht. Was schreibt er denn so grob über die Ernährung von Welpen?

Emile bekommt auch Knochen gefüttert. Zweimal pro Woche Putenhals, hin und wieder (als eine Ration natürlich, nicht zusätzlich!) Ochsenschwanz oder Beinscheibe.

Und ziemlich viel frischen Pansen mit Inhalt. Ansonsten gewolftes Fleisch verschiedenster Sorten.

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Er schreibt das Welpen Knochen brauchen damit ihre Knochen richtig wachsen.

Zuviel Fleisch fuettern, findet er genauso schlimm wie Fertigfutter fuettern. Weil es seiner Meinung genauso einseitig ist. Seine Empfehlung ist 60-80% der Tagesration fleischige Knochen. Der Rest sollte gruenes (green leafy) Gemuese plus Obst sein. Dann erst kommen Fleischalhzeiten, Innereinen, Milchmahlzeiten und dann ganz hinten Getreiden (wenns denn ueberhaupt sein muss).

So ungefaehr. Ich kann das Buch aber nur empfehlen.

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(bearbeitet)

Zu den Haferflocken kann ich Dir nix sagen - ich füttere komplett getreidefrei.

Mit dem, was ich als Calciumbedarf für meine Hunde ausgerechnet habe, komme ich auf etwa 5 mal Knochen pro Woche .... ich war nämlich anfangs bei Billinghurst etwas kritisch, weil mir einmal am Tag Knochen sehr viel vorkam .. na ja .. s deckt sich fast. ;)

Da Du inzwischen weitergeschrieben hast, kann ich Dir sagen, daß ich glaube, daß das zuwenig ist.

Rechne doch mal aus :

Pro Tag pro Kilo Hund 50 - 100 mg Calcium = ?? ( ich rechne mit 80 mg :) )

100 g =

Hühnerhälse 1500mg

Hühnerrücken (Hühnerklein, Karkassen) 1000mg

Hühnerflügel 1000mg

Putenhals 1750mg

Rinderbrustbein 3000mg

Soweit ich gelesen habe, wird empfohlen, Welpen und Junghunden mindestens 40 - 60 % des Gesamtbedarfes ab rohen, fleischigen Knochen zu füttern.

Hast Du ein gutes Barf / Welpen Buch daheim ??

:winken:

Martina mit Cleo & Yuma

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Aber Knochen haben doch gerade wieder so viel Phosphor???

Das verstehe ich nicht!

Ich habe Schäfer/ Messika zuhause, nach dem Buch habe ich meine Ration zusammengestellt und von Futtermedicus.de überprüfen lassen.

Das Problem ist, dass ich sehr viel gewolftes Fleisch füttere (u.a. weil ich nur aus der Hand, bzw. Tube füttere). Da kann man nicht ausmachen, wie hoch der Knochenanteil ist, und wieviel Muskelfleisch ist.

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(bearbeitet)

Huhu,

in dem Natural Dogfood Buch von Susanne Reinerth wird nur mit 50mg pro Kg Körpergwicht gerechnet.

Das macht bei Naomi glatt einen Unterschied von 600mg pro Tag...

hm.. :( ?? Und ich stelle gerade fest, dass ich zu wenig Knochen füttere..

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