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Hundeforum Der Hund
Emile1982

"Schlechtes Blutbild" durchs Barfen?

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Kathi...

Arwen ist auch schon komplett durchgeröngt worden und da war gar nichts unauffälliges :???

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Jetzt mal an die, die "viel" Knochen füttern.

Auf wieviel Gramm/Kilogramm kommt ihr denn in der Woche?

Wenn ich nach Martinas Werten von 80mg/kg gehen würde, bekäme Dobi 400 Gramm Rinderbrustbein die Woche...

Er bekommt aber 750g Brustbein und 250g Hühnerhälse...

Bei dem Blutbild würde ich mir auch nicht so viele Gedanken machen. Es kommt halt darauf an, was der Hund zuvor gefressen hat, ist bei uns Menschen ja auch so.

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Ist das wirklich so, ja?

Aber dann ist ja ein Blutbild eigentlich nie aussagekräftig?!

Theoretisch müsste ich dann morgen und übermorgen und überübermorgen auch noch mal Blutbilder machen lassen...

Also dann werde ich ab so fort mehr Putenhälse füttern. Gilt für Putenhälse die gleiche INhaltsmenge an Ca wie für Hähnchenhälse?

Eierschalenmehl bekommt er immer. Er soll 4 gramm bekommen, aber ich habe keine Feinwaage und mache das so pi mal Daumen.

Ist jetzt eigentlich nur erheblich, dass die P:Ca Verhältnisse stimmen, oder sollte auch von beidem nicht zu viel gefüttert werden? Scheidet der Körper nun überflüssiges aus, oder führt das dann wieder zu Mangeln?

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Das Problem beim Welpen mit P:Ca ist, dass wenn duzuviel fütterst, der Körper das nicht ausscheidet und wenn du zuwenig fütterst der Körper einen mangel hat.

Deswegen ist es gerade in der Zeit wichtig, dass der Hund das Mittelmaß bekommt.

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100 g =

Hühnerhälse 1500mg

Hühnerrücken (Hühnerklein, Karkassen) 1000mg

Hühnerflügel 1000mg

Putenhals 1750mg

Rinderbrustbein 3000mg

:)

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Ich hatte Dir ja auf Seite 2 einen entsprechenden Link eingestellt.und zwar diesen:

klick in dem alle Fragen beantwortet werden, die Du eben gestellt hast.

Darin stand u.a.

Ernährungsbedingte Krankheiten (VII)

Calcium und Phosphor: Was die Knochen zusammenhält

Ausschnitt aus "Alathea Talbot, Gräfin in Shrewsbury" von Peter Paul Rubens (1620)

Calcium (Ca) ist ein unverzichtbarer strukturaufbauender Anteil jeden Knochens. Das Mengenelement ist zudem an vielen biologischen Prozessen beteiligt (Muskelkontraktion, Blutgerinnung, Hormonfreisetzung, Nerventätigkeit, u.a.). Grundsätzlich ist Calcium ein Element, das in jeder Körperzelle vorkommt (Mengenelement) und für deren Funktionen unverzichtbar ist. Etwa 1 bis 1,5 Prozent des Körpers besteht aus Calcium, 99 Prozent hiervon sind in den Knochen enthalten. Phosphor (P) wiederum ist - außer im Knochen (80 %) - auch in Weichgeweben (20 %) enthalten und stellt einen integralen Bestandteil des Energiestoffwechsel jeder Zelle dar. Zudem ist Phosphor ein wichtiger Baustein der Zellkerne. Der Phosphorgehalt des Körpers liegt bei 0,5 bis 0,8 Prozent.

Nicht alles Nahrungs-Calcium kann vom Darm aufgenommen werden. In Abhängigkeit vom Calciumspiegel im Blut, nimmt ein erwachsener Hund zwischen 5 und 50 Prozent des angebotenen Calciums auf. Die absolute aufgenommene Menge hängt auch von der Qualität der Nahrung, ihrem Calcium-Gehalt, dem Calcium-Phosphor-Verhältnis und von einzelnen Nahrungsbestandteilen ab: So kann ein gesteigerter Phytat-Gehalt (Bestandteil v.a. von Getreiden) der Nahrung die Calcium-Aufnahme im Darm negativ beeinflussen. Die Verwertung von Phosphor variiert mit 46 bis 90 Prozent ebenfalls stark.

Bedarf nach wissenschaftlicher Erkenntnis decken

Normale Calcium- und Phosphor-Spiegel im Blut hängen von

* einer angemessenen Zufuhr verfügbaren Calciums und Phosphors mit der Nahrung,

* dem richtigen Verhältnis von Calcium und Phosphor im Futter und schließlich

* bedarfsdeckenden Vitamin-D-Mengen ab (ohne Vitamin D ist die Mineralisierung des Knochengewebes nicht möglich).

Bei einer Versorgung mit 100 mg Calcium und 85 mg Phosphor pro kg Körpergewicht/Tag wird der Erhaltungs-Bedarf eines erwachsenen Hundes sicher gedeckt. Es kommt dabei entscheidend auf das Calcium:Phosphor-Mengenverhältnis an; optimal ist es zwischen 1,2:1 - 1,4:1. Dieser Bedarf wird gedeckt, wenn eine Vollnahrung 1,0 bis 1,1 Gramm Calcium und 0,8 bis 1,0 Gramm Phosphor pro 100 Gramm der Trockensubstanz enthält. In einigen Fällen, z.B. bei sehr energiedichtem Futter, sollte der Mineralstoffgehalt etwas höher liegen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Nimm Dir doch mal ein paar Minuten Zeit und lese alles in Ruhe durch. Das kann Dir keiner abnehmen, bei aller Hilfestellung.

Und dann mal gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz ruhig durchatmen und wenn Du dann noch Fragen hast : Her damit ;)

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Aaaalso,

das Futter am Tag davor kann ein Blutbild beeinflussen. Ist beim Menschen auch so, daher soll er nüchtern kommen. Dies halte ich auch so, Aias geht nüchtern zur Blutabnahme und das mache ich jedes Jahr so!

Seit Jahren ist sein Blutbild absolut unauffällig, ausser ein Nierenwert (oder Harnstoff, habs vergessen...) ist etwas höher, was bei "Barf-Hunden" aber normal sein soll. Dieser Wert ist nur etwas höher als der Mittelwert, sonst nichts.

Ich habe noch keinen Welpen roh gefüttert, weiß aber, dass sie einen wesentlich höheren Kalziumbedarf haben, als erwachsene Hunde. Und wenn ich mir anschaue, was du aufzählst, finde ich den Knochenanteil zu niedrig. Und Martina hat Recht, Phosphor ist in Fleisch, und eben besonders viel in Innereien.

Keine Panik, alles wird gut.

LG Manuela

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Hi ihr,

@Kuhhund:

Ich habe die Sachen gelesen. Das Problem ist aber, dass in jedem Buch was anderes steht (was nicht gerade für die Wissenschaftlichkeit von Barf spricht... obwohl ich das immer angenommen hatte!!). Ich füttere Emil nach einem Futterplan, den ich nach dem Buch von Messika/ Schäfer entworfen habe. Da ist von 10% Knochenanteil die Rede! Den Hauptteil bildet Muskelfleisch mit 50%.

Ich werde jetzt halt mal den Knochenanteil erhöhen.

Aber das Problem ist wie gesagt, dass ich fast nur gewolftes Fleisch füttere, und da ist es echt schwer zu sagen, wie hoch der Knochenanteil überhaupt ist.

Also Emil war nicht nüchtern, als er Blut abgenommen bekam! Ich hatte extra bei der Tierärztin angerufen und nach gefragt. Und sie meinte, das wäre beim Hund nicht nötig. Hmm. Auch hier steht wieder Aussage gegen Aussage. Und das macht mich wahnsinnig, denn irgendwas muss man ja glauben. Aber man läuft permanent Gefahr, das falsche zu glauben. So wie ich mich auf die Aussage von Schäfer/ Messika verlassen hatte...

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Ich hab das Schäfer / Messika Buch auch - die schreiben aber z.B. beim Futterplan für einen Junghund, 6 Monate JDEN Abend einen Knochen - schau mal auf Seite 62 .. da ist ein Wochenplan und der endet immer mit Knochen ..

Die gehen von 70 % fleischigen Knochen aus.

Edit. Kopf hoch ...Ich weiß, ich hab anfangs auch Fehler gemacht .. und hier Fragen über Fragen gestellt.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Ja, jetzt weiß ich es wieder!!

Barf für Welpen - die Broschüre von Swanie Simon!

Daraus habe ich folgende Formel:

Tierisch 70%

Davon:

Muskelfleisch 50%

Pansen/ Blättermagen 15%

Innereien 15%

Knochen/ Knorpel 20%

Pflanzlich 30%

Davon:

Gemüse/ Salat 70%

Obst 30%

Genau danach habe ich Emil gefüttert!!! 20% Knochen der Tierischen Ration!! Wie kommt die denn dann um Himmelswillen auf sowas??

Dann habe ich ja Emil vieeeeeel zu wenig Knochen gegeben. Und nicht nur das, auch viel zu viel Muskelfleisch (Phosphat...), das die Hälfte seiner Tierischen Ration ausmacht!

Ich wundere mich nur, dass die Tierärztin, die per Mail meinen Futterplan überarbeitet hat, nichts dagegen gesagt hat.

Sollte ich wohl meinen Futterplan entsprechend dem Schäfer/ Messika Buch umstellen, oder??!

Ich hatte halt ein Mittelding aus den zwei Büchern gewählt.

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