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Catahoulaami

Hat jemand einen Weimaraner?

Empfohlene Beiträge

liquidsonnschein   

Ok. Hab verstanden. Ich lass mich gerne belehren. Deswegen habe ich ja auch gepostet. Werde abstand davon nehmen. Meine zweite Wahl und scheinbar die bessere ist ein Labrador.

Wäre über Meinungen zum Labrador dankbar.

Danke Euch,

Heike

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Bärchen   

Der Labrador ist von Natur aus offener für Begegnungen mit Menschen. Ich würde mal menschlich ausgedrückt sagen der Labbi ist ein freundlich gestimmter Hund (klar gibts da auch Ausnahmen) der Weimaraner eher abschätzend.

Ich denke nicht das er als Therapiehund geeignet ist (klar gibts auch da Ausnahmen).

Sportlich sind beide. Arbeitsfreudig sind auch beide.

Aber den Weimaraner würde ich never ever als Anfängerhund empfehlen. Würde ich noch mal anfangen können wäre meine Entscheidung auf jeden Fall eine andere :D Würde mir eine Menge grauer Haare ersparen.

Was den Schutztrieb angeht.....Beschützen würde dich der Weimaraner auf jeden fall aber ich denke nicht das das in deinem Sinne wäre. Durch die Mannschärfe hat meiner am Anfang alles Zweibeinige im dunkeln versucht zu stellen.

Ist nicht witztig wenn im dunklen versucht ein 30kg Kerl das Kind einen Meter vor dir zu stellen.

Labbi wäre für Therapie und Kinder wohl fürs erste die besser Wahl.

LG Anna

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Dylan   

ich finde es gut das Du dir im Vorfeld Gedanken machst.

Vom 11.-13.05 ist in Dortmund die VDH Ausstellung. Da präsentieren Züchter ihre Rassen.

Ist sehr interessant und man kann sich die verschiedenen Rassen bei der "Arbeit" anschauen. Vor allen Dingen kann man hier auch Kontakte zu Züchtern knüpfen und diese mit Fragen löchern.

Was den Labrador betrifft: ja, den könnte ich mir auch für Euch vorstellen. Informier dich mal über die Field Trial Linie. Die sind etwas aktiver. Ich weiß aber nicht wie die sonst so drauf sind.

LG

Andrea

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liquidsonnschein   

Ich danke euch für die Antworten und werden uns dann um einen Labrador kümmern.

Den Tip mit der Field Trial Linie werde ich berücksichtigen. Denke das ist eine gute Alternative.

Schöne Ostern

Heike

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Gerda2011   

Guten Tag,

ich antworte hier auf den Weimaraner-Beitrag "hat jemand einen Weimaraner". Ich bin wirklich aufrichtig erschüttert, was hier an Beiträgen zusammen kommt. Ich will aber aufrichtig versuchen, dazu sachgerecht Stellung zu nehmen. Wir - meine Frau und ich - haben vor 1 1/2 Jahren unseren dritten Weimaraner bekommen. Unsere Gerda (Langhaar). Vorher hatten wir Alf (auch Langhaar) und Anna (Kurzhaar). Zusammen macht das jetzt mehr als 16 Jahre. Um eines klar zu machen: aufgrund ihres Wesens, ihrer außergewöhnlichen Intelligenz, ihrer unglaublichen Kondition, ihrer sagenhaften Spürnase und ihrer Menschenbezogenheit (in den richtigen Händen) gehören Weimaraner unbedingt nur in die Hände eines sehr erfahrenen Hundeführers. Da ihr Wesen und ihre einzigartigen Fähigkeiten exklusiv für die Jagd gezüchtet wurden, folglich in die Hand eines Jägers. Sorry, aber es ist so. Und zwar in die Hand eines ambitionierten, der Natur verbundenen, aber sorgsam agierenden Jägers. Kein Trophäenarsch, kein Auslandsjäger, der nebenbei die Schönheiten Afrikas fickt, kein reicher Affe, der ab und zu in seinem für teuer Geld gepachteten Revier ansitzt und tagsüber brave Leute um ihr Geld prellt. Das sind keine Jäger, sondern durch zuviel Geld verdorbener Auswuchs der schlimmsten Art. Die hegen nicht, sondern ballern nur - ohne jeglichen Sachverstand belastet. Diese Herrchen oder Frauchen sind so mit das Schlimmste, was dem Weimaraner begegnen kann. Manche von denen halten den Weimaraner im Zwinger - auspeprägter Hospitalismus des Hundes inbegriffen. Damit sind wir beim zweiten Märchen: der Mannschärfe. Hierzu ein Zitat, dass ich mir vor meinem ersten Weimaraner sehr sehr zu Herzen genommen habe: "Weimaraner überfordern ihre Besitzer häufig durch ihre Intelligenz". Damit meine ich nicht, dass W-Besitzer Akademiker sein müssen; hier ist Verständnis im Hundesinn gemeint. Dieser Hund liebt seinen BesitzerInn und passt - im besten Sinn - auf. Unsere Anna hat mit unseren Katzen im Haus perfekt gelebt - draußen hat sie jede abgewürgt. Alf war fanatisch auf Sauen - zuhause hat er unseren Kater abgeleckt, jede Berührung meiner Frau durch mich beknurrt - Probleme: Null. Es kommt auf die rechte Hand an, viel Gelegenheit im Welpenalter zu Kontakt mit anderen Hunden und dann....ja dann auf die Erziehung, die diesen einzigartigen Hund fördert. Stadt: Sch....keine Jagdgelegenheit: Sch....Zwinger: Sch....Der Weimaraner ist und bleibt kein Modehund, obwohl er schön ist. Nichtjäger Hände weg. Pinscher sind auch schön.

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Andrea2011   

Ich darf mal übersetzen: Du magst einen Teil der Jägerschaft nicht und traust einem Nicht-Jäger nicht zu, einen Weimeraner artgerecht auszulasten.

Aber von jagdähnlichen Sportarten hast du schon gehört, oder?

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Bärchen   

Hm sollte ich wohl meinem Hund mal erzählen das er es bei mir nicht gut hat.

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Andrea2011   

@ Bärchen

Mach das bloss nicht! Nachher wendet er sich noch an einen Tierschutz-Anwalt und erteilt dir ne Abmahnung! :D

Vielleicht solltest du dir Sauen kaufen? Dann hat dein Weimi was zum Spielen - und du Schnitzel? :D

So, und nu wieder ernst:

Meiner Meinung nach stammt die antiquerte Meinung von Gerda2011 aus der Zeit, in der der Weimeraner ein "Luxusobjekt für den priviligierten Jäger" war. Die ottonormal-Jäger hatten einen Deutsch-Drahthaar (oder halt nen anderen Klassiker), die besser betuchten einen Weimeraner.

Da sich in unserer Welt viel geändert hat, u.a. die Exklusivität von Hunderassen, sehen die Jägerslüüt mit veraltetem Weltbild ihre Felle schwimmen.

Meine Theorie zum Thema.

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Reena   
(bearbeitet)

Ich möchte gerne den Thread aus der Versenkung holen, weil auch ich mir einen neuen Hund zulegen möchte und zu einigen Jagdhunderassen tendiere, weil ich sie kenne. Allerdings halte ich einen Weimaraner, der unter dem Deckmantel des Familienhundes geholt wurde, weil er doch ein angeblich ein so menschenbezogener, familientauglicher und treuer Hund ist, für die vollkommen falsche Wahl. ;)

Der Weimaraner hat einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb und wird sich in den meisten Fällen nur einer Person im Haushalt anschließen. Ich kenne sowohl Weimaraner, die jagdlich geführt wurden, als auch welche, die nur als "Familienhunde" leben. Trotz unterschiedlicher Auslastung ist der Schutztrieb vorhanden, der manchmal erst ab dem Alter von 3 - 4 Jahren auffallend wird. Somit manche Halter dann beginnt zu überfordern. :(

Es ist keineswegs so, daß die Hunde, die jagdlich gezüchtet werden, seltener werden und den Jägern die Felle davon schwimmen. Das Gegenteil ist der Fall. Aus einer rein jagdlichen Zucht kann ich bereits einen Welpen mit besten Ahnen und hervorragenden Papieren um die 800 € bekommen - Nicht-Jäger, die sich in das Äußere dieser Tiere verliebt haben, bereiten seit Jahren jedoch den Nährboden für einen Markt, wo ein Welpe um die 2.000 € bringt. Also wo liegt wohl der Hase im Pfeffer? ;)

Ich spreche keinem Nicht-Jäger ab, einen solchen Hund halten zu können, sofern er sich gründlich über die durchaus problematische Mannschärfe dieser Rasse (die übrigens immer erwünscht und ausdrücklicher Hintergrund dieser Rasse ist) informiert haben - doch ich verwehre mich gegen die platte Behauptung, daß der Weimaraner generell als "Familien- oder Begleit- und Freizeithund" gelten kann. Ich orakel sehr düster, dass in naher Zukunft nicht nur die sogenannten Listenhunde unsere Tierheime füllen werden, sondern gerade und leider auch der Weimaraner. :motz:

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