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Hundeforum Der Hund
ingagro1

Wieviel Beschäftigung macht Sinn?

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Gleich vorweg: Der Hund ist sicherlich die beste Maßeinheit dafür, ob er zuviel oder zuwenig beschäftigt wird. Ein Hund, der zufrieden auf der Decke liegt und an seinem Spielzeug kaut ist sicherlich ausgeglichener als eíner der an sich selbst kauend auf seiner Decke liegt.

Ich frage mich nur manchmal, wie Ernst es Jette ist, wenn sie mit ihrem Spielzeug auf mich zukommt. Braucht sie dann ernsthaft Beschäftigung oder versucht sie mich nur zu manipulieren und mich mit Dackelblick und Co. zu animieren. Da reagiere ich natürlich nicht sofort darauf. Bin ja hier nicht ihr Spielautomat ;)

Ähnlich ist das mit der Überforderung. Wenn Jette nach einem ausgiebigen Spiel mit anderen Hunden völlig müde und kaputt auf ihrer Decke liegt, denkt Frauchen: "Ach herrje, war es jetzt doch zuviel?" Ich meine, wenn ich eine Dreiviertelstunde in Wasser und Sand gerannt bin, habe ich auch keinen Bock zu gar nichts mehr. Aber ich bin ja auch kein Hund.

Mir fehlt einfach noch das feine Gespür für ausgeglichener und unausgeglichener, überforderter bzw. unterforderter Hund. Vielleicht gibt es einen zeitlichen Rahmen, den man feststecken kann. Sowas wie, ca. 3, 4, 5 Stunden am Tag intensiv mit dem Hund arbeiten. Sicherlich ist nicht jedes Angebot von Jette ernstzunehmen und ein Hund muss ja auch mal zur Ruhe kommen dürfen. Ein Weilchen aus der Terassentür gucken kann ja für einen HUnd auch schön sein....

Ach herrje, die Übermutter kommt wieder durch.... :wall: Nehmt mich mit Humor, bitte ;)

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Kann ich mit einem Wort beantworten:

ausreichend.

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Wie jetzt? :think: Ist das deine Antwort auf die Frage: Wieviel Beschäftigung macht Sinn? Ja aber....

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Menno Pudlich, was ist denn "ausreichend"?

Es ist natürlich von verschiedenen Faktoren, wie Alter, Rasse, Temperament des Hundes abhängig. Auch von der Art der Beschäftigung.l

Ich kann meinen Hund geistig innerhalb von 10 Min. so auslasten, daß er platt in der Ecke liegt und nur noch Ruhe will.

Ich kann ihn in ca. 20 Min intensivem Spiel (wobei ich nach 10 Min. schon platt bin) auslasten.

ABER: Ich kann einen Hund auch künstlich auftrainieren.

So ist es einer Bekannten von mir gegangen, die einen Riesenschnauzer hatte. Dieser Hund war so ausdauernd, daß sie die glorreiche Idee hatte, ihm gefüllte Satteltaschen umzuhängen. Dies sollte den Hund ermüden. Hat am Anfang auch gut geklappt. Nur, auch ein Hund bekommt durch Training Muskeln und Ausdauer. War wohl ein Schuß in den Ofen, hihi.

Am ehesten merkst du es meiner Erfahrung nach, wenn dein Hund zuhause nicht zur Ruhe kommt und immer auf der Suche nach Spielzeug o.ä. ist. Weiß nicht genau, wie ich es erklären soll.

Vielleicht als Bsp.: Meine Samira (Temperamentsbündel hoch 10) holt sich, wenn sie nicht ausgelastet ist, Zeitungen oder Taschentücher vom Tisch (obwohl sie weiß, daß sie mir damit eine unendliche Freude :motz: :motz: macht) und zerkleinert diese Dinge in 1000 Teile. Oder sie ärgert meinen Rüden bis aufs Blut.

Ist sie ausgelastet, dann legt sie sich auf ihren Platz und schläft oder schaut einfach gemütl. in die Runde,

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Lg Annette

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Ja, Annette. Das hilft mir schon weiter :) Manchmal komme ich vom Spaziergang wieder bei dem wir nur ein bißchen rumgeeiert sind, also nur gelatscht ohne Action in Form von Suchen o.ä. Dann will sie zu Hause noch mehr. Wenn ich dann ein bißchen Nasenarbeit nachschiebe, ist eigentlich nach kurzer Zeit Ruhe.

Von dieser 10minütigen geistigen Arbeit hätte ich gerne mal genaueres erfahren. Das klingt je spannend:)

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Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Z.B. clickern (gibt es hier auch irgendwo einen thread drüber).

Ich lege meine Hunde auch manchmal im Nebenzimmer (Esszimmer) ab und verstecke im Wohnzimmer Futterbrocken. Teils in den Ecken, teils unter eine Zeitung oder sonstwo, wo sie halt hinkommen.

Dann kannst auch eine alte Plastikschüssel (nicht zu groß) umgedreht auf den Boden legen und Futter drunter. Da kann sich der Hund dann überlegen, wie er da am besten rankommt.

Samira schiebt diese Dose z.B. ewig durch den Raum, bis sie gg. eine Wand kommt und dadurch sich eine Seite hebt. Jambo nimmt die Dose ins Maul und schwupp weg damit.

Geh mal unter www.spass-mit-hund.de

Da gibts jede Menge Hundespiele.

Viel Spaß beim Spielesuchen

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(bearbeitet)

Hallo,

es gibt mit Sicherheit keine Pauschalregel, die Dir sagt, wieviel Beschäftigung ein Hund braucht.

Wie Anette schon treffend sagt, hängt es von Alter und Rasse des Hundes ab.

Dein Hund ist 6 Monate alt und Hunde in diesem Alter kennen ihre Grenzen gar nicht. Die kannst Du theoretisch totspielen.

Nur, je mehr Du ihm, gerade in diesem Alter, anbietest, desto mehr wird er fordern.

Wir haben auch ein Powerpaket, der von sich aus niemals aufhören würde.

Da sind wir gefragt.

die Art der Beschäftigung macht es.

Wenn wir bspw. 10 Minuten intensive Nasenarbeit machen, sind die Hunde richtig ausgepowert, denn diese Beschäftigung ist sehr anstrengend, ohne die Hunde körperlich zu überfordern.

Es muss nicht immer das volle Programm sein.

Bringt Dein Hund Dir zu Hause permanent ein Spielzeug, ist es richtig, das ersteinmal zu ignorieren und dann mit dem Spiel zu beginnen, wenn Du es willst.

Ich kenne eine Frau mit einer 1 jährigen Border-Collie-Hündin, die von Welpe an total ausgepowert wurde. D.h. es flogen Bälle, Frisbeescheiben und anschließend gingen sie noch ewig lang im Wald spazieren.

Diese Hündin ist heute so hyperaktiv, dass ein normaler Spaziergang nicht möglich ist. Frauchen wird ständig fixiert und aufgefordert, den Ball etc zu werfen.

Zu Hause ist der Hund dann zwar ruhig,a ber um welchen Preis?

Weniger ist oft mehr.

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Ich kenne eine Frau mit einer 1 jährigen Border-Collie-Hündin, die von Welpe an total ausgepowert wurde. D.h. es flogen Bälle, Frisbeescheiben und anschließend gingen sie noch ewig lang im Wald spazieren.

Diese Hündin ist heute so hyperaktiv, dass ein normaler Spaziergang nicht möglich ist. Frauchen wird ständig fixiert und aufgefordert, den Ball etc zu werfen.

Zu Hause ist der Hund dann zwar ruhig,a ber um welchen Preis?

Weniger ist oft mehr.

Hallo,

als großer Fan dieser Rasse möchte ich dazu auch etwas sagen. Es ist ein riesen Fehler den viele Hundebestizer machen ihren Hund "auspowern" zu wollen. Also fliegen Bälle, Frisbeescheiben und was sonst noch alles wie verrückt - man fährt mit dem Hund Fahrrad oder macht stundenlange Spaziergänge.

Hey.....das alles lastet keinen Arbeitshund aus! Körperlich kann man sie sowieso nie auslasten - aber geistig! Diese Hunde brauchen eine sinnvolle "Aufgabe". Sie müssen ihren Grips anstrengen - das passiert beim Balli hetzen eben nicht! Ich lehne solche Hetzspiele ganz ab.

Das ständige Fixieren sollten man diesen Hunden untersagen (Abbruchkommando) - ist wie ein Schalter - ein/aus. Also meine Hündin weiß genau wann es sich lohnt mich zu fixieren und wann "fertig" ist.

Meine Hunde sind zu Hause auch ruhig obwohl ich sie nicht körperlich stundenlang auspowere. Ist eine Frage der Erziehung und Gewöhnung (Konsequenz).

Es macht mich immer wieder traurig von solchen hyperaltiven BC zu lesen weil ich weiß was das für super gute Hunde sein können wenn man sie (ihr Wesen) versteht und auf ihre Bedürfnisse einzugehen versteht. :(

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Karen, Du sprichst mir aus der Seele :)

Wir haben auch 2 Hütehundmixe, die wir körperlich nicht bis zum Umfallen auspowern. Wie Du schon sagst, ist das gar nicht nötig, eher schädlich.

Das versuche ich dieser Frau seit Monaten klarzumachen, doch es ist, als würde ich mit einem kranken Gaul reden. Die Antwort ist immer die gleiche "Jeder sagt mir etwas anderes".

Statt sich eine Hundeschule oder einen Verein zu suchen, doktort sie selber herum. Der Hund hat keinerlei Erziehung, läuft nur an der Schleppleine, weil er sonst abhaut.

Ein ganz armer Hund.

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Ich kenne eine Frau mit einer 1 jährigen Border-Collie-Hündin, die von Welpe an total ausgepowert wurde. D.h. es flogen Bälle, Frisbeescheiben und anschließend gingen sie noch ewig lang im Wald spazieren.

Diese Hündin ist heute so hyperaktiv, dass ein normaler Spaziergang nicht möglich ist. Frauchen wird ständig fixiert und aufgefordert, den Ball etc zu werfen.

Ja, solche Border Collies begegnen einem tatsächlich öfter mal...

Wir haben Paula von Anfang an beigebracht Auszeiten zu nehmen, das finde ich mindestens genauso wichtig wie das "auslasten".

Und ich denke auch, dass Hunde von "Spaziergängen" allein niemals ausgelastet sind, eher schadet man den Gelenken bei jungen Hunden, wenn man das allzu exzessiv betreibt.

Paula bspw. ist nach Nasen- und Kopfarbeit schon nach 15 Minuten total groggy. Bällchen werfen machen wir nicht allzu oft, weil sie da schon extrem drauf fixiert ist... also lieber wieder Kopfarbeit und Tricks, das macht uns beiden Spaß und der Hund ist abends müde :)

LG

Stefanie

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