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polar-chat.de  Der Hund
Dana_2

Hundephobie – Ich will keine hysterische Kleinhundehalterin mehr sein

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Hallo liebe Foris, :winken:

ich bin durch google hier bei euch gelandet, habe schon viel interessante Infos hier gefunden und bräuchte nun ein bißchen euren Rat/Hilfe, bzw. muss mich auch mal ausheulen...

(Vorsicht lang)

Wir haben seit fast drei Jahren einen nun 11 1/2 jährigen Westierüden (unkastriert), denn wir über alles lieben (das machts´wohl auch etwas schwierig).

Aufgrund einiger negativer Erlebnisse (möchte ich jetzt nicht alles aufführen, wäre sonst wirklich ein Roman) habe ich (bei meinem GöGa ist´s nicht viel anders) wohl wirklich eine Hundephobie entwickelt, bzw. ich bin leider eine hysterische Kleinhundehalterin geworden.

Sehnsüchtig erinnere ich mich noch an die Anfangszeiten, als wir noch entspannt spazieren gehen konnten und nicht immer nach anderen Hunden und potentiellen Angreifern Ausschau hielten. Aber das wird wohl nie wieder so werden ...

Eigentlich bin ich ja ein absoluter Hundefan und dachte mir, so lange wir unseren eigenen Hund nicht dabei haben (und nicht um ihn Angst haben müssen) würde ich bei der Begegnung mit einem anderen Hund kein mulmiges Gefühl haben – aber als da letztens ein Riesenexemplar mit aufgestellter Rute, Bürste und fixierend auf mich zugestakst kam, da ist mir doch sehr, sehr anders geworden... (Männe ist zwischenzeitlich mit unserem Hund um die Ecke geflüchtet und ich dachte ich kann den anderen Hund etwas ablenken/aufhalten, denn der Halter war gut 50m hinter seinem Hund und hat mich auf meine mehrmalige Bitte seinen Hund doch anzuleinen nur blöd angegrinst ...)

Leider gibt es so viele egoistische, rücksichtslose und verantwortungslose Hundehalter, dass ich mich schon fast nicht mehr aus dem Haus traue ...

Jeder Spaziergang ist zu einem Spießrutenlaufen geworden, bzw. ich gehe eigentlich nur noch solche Strecken (Weg an Hauptstraße), wo man eher davon ausgehen kann, dass die Leute ihre Hunde an der Leine haben. Ist zwar leider auch nicht immer der Fall, aber da habe ich wenigstens noch die Möglichkeit die Straßenseite zu wechseln.

Und ich würde soo gerne auch über Wiesen, Felder gehen, da unserem Hundi das furchtbar viel Spaß macht. Nur ich/wir trauen uns das einfach nicht. Denn wenn da ein freilaufender Hund daherkommt, würde ich wohl einen halben Herzinfarkt bekommen. (Männe hat gemeint, wenn ich einen anderen Hund kommen sehe, dass ich da vor lauter Schreck oft ganz weiß im Gesicht werde... ) Und ich habe gemerkt, dass ich unseren Hund gar nicht schützen kann/den anderen vertreiben kann, da ich selber viel zu unsicher bin und zu viel Angst habe.

Früher konnte ich ein paar mal durch kräftiges Anbrüllen kleinere Hunde vertreiben. Das kam sicher auch ernst rüber und hat wohl auch deswegen gewirkt. Nur, je größer der andere Hund, desto mehr Angst habe ich und wenn ich dann mit schriller Stimme "Hau ab" brülle, hat dies wohl nicht die richtige Wirkung. Zumal ich zwischenzeitlich für sowas auch nicht mehr die Nerven hätte und eben jede Hundebegegnung (mit einem freilaufenden) zu vermeiden versuche. Mit Hündinnen hätte ich weniger Probleme, aber das sieht man ja leider nicht auf die Entfernung ...

Der größte Horror sind für mich Schäferhunde, auch wenn ich einen an der Leine sehe (jetzt bitte nicht persönlich auffassen, aber da haben wir wirklich die schlechtesten Erfahrungen damit gemacht). Wenn ich eine Frau (oder überhaupt eine Person sehe, wo ich mir denke "oh, die kann denn noch nie halten") schaue ich schnell, dass ich wegkomme... Ich weiß, typisch Kleinhundehalter – nur wir mussten es schon ein paarmal erleben, dass Hundehalterinen ihren großen Hund nicht halten konnten (2x war´s ein Schäferhund), und dieser dann voll auf unseren los ist... (Und ich kann einfach keinem mehr trauen... und bin lieber zu vorsichtig.)

Ich habe hier bei uns sogar schon Kinder alleine mit einem Schäferhund an der Leine gesehen – da kriege ich echt die Krise....

Ich habe hier bei uns in der Gegend das Gefühl, dass die schönen Wege hauptsächlich nur den Haltern mit großen Hunden vorbehalten sind. Viele andere Kleinhundehalter trauen sich da wohl gar nicht zu gehen.

Aber unser Hund will ja eigentlich auch solche Wege gehen... Ich merke oft direkt, wie ihn unsere Runden ankotzen...

Manchmal fahren wir zu Verwandten (wohnen leider zu weit weg), da sind wir dann mit drei Hunden unterwegs (noch eine Hündin und ein Rüde – ist aber kein Problem), da gehen wir dann über Feldwege und ich merke direkt, wie sich Hundi freut und läuft – das macht mich dann immer sehr traurig.... :(

Seitdem mir eine andere Westihalterin aus dem Ort erzählt hat, dass hier ein Mann mit zwei Schäferhunden unterwegs ist (wovon der eine nicht gerade verträglich sein soll) und seine Hunde auch bei anderen Hunden nicht anleint, sondern nur blöd daherredet... Da bekomme ich ja schon fast Albträume davon...

Ich hatte früher schon mehrmals versucht daran zu arbeiten: nur, wenn eine Hundetrainerin zu mir sagt, "die Hunde regeln das schon unter sich und sie würde nie eingreifen, schon gar nicht, wenn´s ernst wird, weil da sei ihr das eigene Leben zu schade..." (Diese Frau hatte einen 80kg Rüden ...) Verständlicherweise habe ich mich dann mit dieser Hundetrainierin bei Gassigängen auch nicht sicherer gefühlt (und habe das auch schnell wieder bleiben lassen). Denn was habe ich davon, wenn mir jemand sagt, jetzt wird´s ernst und greift aber nicht ein ...

In der Hundeschule hat´s z.B. geheißen, dass unser Rüde sehr dominant ist und wir ihn bei anderen Rüden an die Leine nehmen sollen. Ja, aber was mach ich, wenn der andere Hund einfach herkommt....??

Auch hatte ich mich mal in einem regionalen Hundeforum angemeldet, da hatte mich dann ein ehemaliger Polizeihundetrainer zu einem Treffen mit seinem Hund und einigen anderen überredet. Mit den anderen Hunden hatte es ganz gut geklappt, aber ... dieser Mensch hatte einen kastrierten Dobermannrüden (ich mir weniger dabei gedacht, da es mit unserem Westi und kastrierten Rüden meist gut klappte. Zumal mir der Halter auch noch versicherte, dass sein Hund ein ganz lieber und absolut verträglich sei...). Nun, dieser Dobermann kam ums´s Auto rum und hat sich sofort auf unseren Hund gestürzt (dieser war gerade voll mit schnüffeln beschäftigt und hatte ihn gar nicht bemerkt, konnte ihn somit auch null provoziert haben). Es war der Albtraum: dieser Dobermann hatte unseren Westie im Maul, welcher in Todesangst geschrien hatte.. Ich könnte jetzt noch heulen, wenn ich daran denke...

Der Kommentar des Halters war dann nur "das hat er ja noch nie gemacht".

Versteht ihr, dass ist ungefähr so, wie wenn jemand eine Fahrstuhlphobie hat. Versucht dann doch mal wieder mit dem Fahrstuhl zu fahren und dieser bleibt stecken ...

Kurz zu unserem Hund:

eine Hundetrainerin meinte, dass er sehr selbstbewusst ist (ist wirklich so, obwohl ich mir manchmal denke, können Hunde das auch vortäuschen? z. B. bei Hundebegegnung?) und ein sehr gutes Sozialverhalten hat.

Die meisten Hündinnen liebt er, mit kastrierten Rüden klappts´meist auch ganz gut (er geht wohl sehr nach dem Geruch des gegenüber, denn auch wenn ein kastrierter Rüde voll das Imponiergehabe zeigt, juckt ihn das oft herzlich wenig). Nur mit intakten Rüden habe ich mittlerweile sehr starke Bedenken ... Wenn´s jetzt einer ist wie er, dann scheppert´s mit Sicherheit – oder z.B. auch mit JackRusselrüden, da liegt´s aber wohl auch am gegenüber...

Früher, in unserem alten Wohnort, da gab´s auch zwei große unkastrierte Rüden, welche aber sehr sozial waren. Haben die sich getroffen, unserer hat dann voll das Imponiergehabe abgezogen (da war mir aber auch schon nie wirklich wohl dabei und ich habe immer befürchtet oh, jetzt scheppert´s gleich): Rute hoch, Ohren ganz aufgerichtet, rumgestakst und den anderen dabei nicht angesehen... Der andere hat ihn dann entweder ignoriert, oder dieselbe Show abgezogen – und gut war´s.

Eine Hundetrainerin meinte mal: unserer zeigt ganz klar, dass er der Ältere und Erfahrenere ist und keinen Kontakt wünscht.

Wenn aber der andere das nicht akzeptiert?

Hatte auch schon erlebt, dass auf einmal ein großer Jagdhund (war so um die zwei Jahre alt habe ich später erfahren) daherschießt, unserer dieselbe Körpersprache wie immer – und dieser geht voll auf ihn los.

Und das sich unser Senior nicht einem Jungspund unterwerfen will, kann ich ja auch verstehen.

Oder liege ich da verkehrt? Sollten sich ältere Hunde durchaus jüngeren unterwerfen, nur weil die größer (und vielleicht auch größenwahnsinnig) sind.?

Ich denke mir auch oft, wenn wir jetzt einen größeren Hund hätten, hätte ich wohl nicht so viel Angst – denn ein größerer Hund hält einfach mehr aus.

Aber wenn da jetzt eine Rangelei mit einem Hund stattfindet (muss noch nicht mal böse Absicht des anderen dahinter stecken), der 10mal so groß ist als unserer – da kann einfach zu viel passieren.

Es heißt doch immer, bei Rüden sind´s ja meist nur Kommentkämpfe und man soll nicht eingreifen. Nur, was ist, wenn die Größenunterschiede sehr eklatant sind – was macht ihr dann?

Habe mir auch schon gedacht, hätte die Vorbesitzerin ihn in jungen Jahren bloß kastrieren lassen... Dann würde er für andere Rüden nicht mehr nach Rüde riechen und es wäre nicht so gefährlich für ihn....

Seitdem ich mich im Internet informiert habe und dann auch mitbekommen habe, dass kleinere Hunde durchaus schwer verletzt oder gar getötet werden können, ist´s mit meiner "Phobie" noch vieeel schlimmer geworden und es schränkt unser aller Leben sehr ein, wenn man ständig daran denken muss: wo gehe ich bloß die nächste Runde, hoffentlich treffen wir keinen Hund, usw.:(

Das es so einfach nicht ewig weiter gehen kann ist mir schon lange klar geworden. Deshalb habe ich nun noch eine Hundetrainerin ausfindig gemacht, zu dieser habe ich aber noch keinen Kontakt aufgenommen. Denn ich würde gerne auch von euch wissen, was denn so eine Hundetrainerin für uns tun könnte? Bin mir da selber nicht so ganz sicher... Denn wenn die jetzt sagt, sie hat da einen sehr verträglichen Rüden, mit dem sollen wir unseren einfach mal zusammen lassen. Ich würde mich das einfach nicht mehr trauen...

So, jetzt habe ich euch aber genug zugetextet (obwohl ich noch viel weiter ausholen könnte...)

Geht`s einigen von euch auch so wie mir?

Was habt ihr dagegen getan? Habt ihr evtl. noch einen Ratschlag für uns?

Tut gut, sich vieles mal von der Seele geschrieben zu haben...

:danke

Liebe Grüße!

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Hallo und herzlich Willkommen,

Da hast du aber einiges hinter dir :(

Nimm Kontakt mit dem Hundetrainer auf und hör dir an was er dir dir empfiehlt in deiner Situation.

Das einzigste was ich dir raten kann ist das du dich mit einer Spritzflasche oder Wasserpistole bewaffnest um die freilaufenden Hunde zu vertreiben wenn du es vor lauter Angst nicht mehr mit deinem Auftreten schaffst.

Lg Birgit

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Hallo Dana,

erstmal Herzlich Willkommen im Forum :winken:

also, ich kenne mich mit Rüden nicht so gut aus, da ich immer nur Hündinnen hatte. Aber dass bei euch so oft was passiert und soviel schon passiert ist, ist nicht normal, denke ich. Die Hundetrainerin könnte möglicherweise analysieren, warum ihr euch sosehr in der "Opferrolle" seht. Hätten wirklich alle diese Begegnungen in einer Beißerei geendet? Oder bist du mittlerweile so übervorsichtig und dein Hund so verwirrt (weil er keine starke Führung hat), dass ihr solche Begegnungen provoziert? Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine Trainerin, die sich das vor Ort ansieht, euch weiterhelfen kann.

Und wenn ein Riesenexemplar Hund mit aufgestellter Bürste auf mich zugerannt käme, da hätte ich auch Angst. Da braucht man keine Hundephobie :D .

Achso, du wohnst ja auch im schönen Bayern... wenn du also mal nach München kommst sag Bescheid, dann könnten wir zusammen Gassi gehen und du lernst die liebste Schäferhund-Mix-Dame aller Zeiten kennen :) Vielleicht hilft dir das ein bisschen deine Schäferhund Bedenken zu revidieren.

LG

Stefanie

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Das einzigste was ich dir raten kann ist das du dich mit einer Spritzflasche oder Wasserpistole bewaffnest um die freilaufenden Hunde zu vertreiben wenn du es vor lauter Angst nicht mehr mit deinem Auftreten schaffst.

Eiweih, das lassen wir doch lieber.

Ich habe selber ne Schäferin und ich kann dir sagen, das die unter 1000 Menschen den einen findet der angst hat. Alle anderen interessieren sie die Bohne nicht, aber der eine muß es sein und da müssen wir uns dann auch benehmen als wären wir nie erzogen worden ;)

Das war bei allen meinen Schäfern so und das waren schon ein paar.

Was ich damit sagen will, arbeite an erst an deinen ängsten bevor du auf die Idee kommst einen Schäferhund mit einer Wasserpistole vertreiben zu wollen dabei aber selber angst hast. Es könnte sein das der dann richtig sauer wird und dem bist du dann nicht mehr gewachsen.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste ;)

Gruß Iris

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Wahrscheinlich hast du Recht Iris aber das mit den Ängsten abbauen wird eine langwierige Sache und das wäre vielleicht eine alternative gewesen.War halt ne Idee :???

Lg Birgit

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Hallo , herzlich willkommen hier!!

Ich denke, das dein Hund deine Angst und Unsicherheit ganz genau spürt und wenn ihr dann einem anderen Hund begegnet, glaubt er, dich auch noch mit beschützen zu müssen! Deshalb macht er sich größer als er eigentlich ist :motz:

Was wäre, wenn du dir ein paar Leute aus der Gegend suchst, um mit denen zusammen spazieren zu gehen? Vielleicht auch mit kleinen Hunden, die sich mit deinem gut verstehen? Dann drückst du vielleicht nicht soviel Angst aus und dein hund hat auch weniger Stress? Ist nur ne Idee, gibt hier bestimmt Leute, die mehr Ahnung haben als ich ;-)

Viel Glück und stressfreie Spaziergänge für Euch zwei!! Britta

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Hallo,

ich habe mir mal den Text in Ruhe durchgelesen und gemerkt wie viele negativen Erfahrungen Du bereits gemacht hast. Ich habe zwar keinen Westi sondern einen Jack Russell :D , habe aber auch schon schlechte Erfahrungen mitmachen müssen.

Das beste für Euch wäre eine Hundetrainerin, die sich zu Anfang Zeit für Euch nimmt und sich ganz genau Euer Problem anhört. Und sie sollte zu Anfang Ihren Hund (egal ob ein großer oder ein kleiner) zu Hause lassen und Euch mal auf Euren Gassigängen begleiten. Ein guter Hundetrainer sieht dann erst die Lösungsansätze. Euch in ein Rudel Hunde zu schicken wäre hier ganz falsch, da ich nicht das Problem beim Hund sehe sondern vielmehr bei Euch (Psychisches Problem).

Nachdem mich von nicht allzu langer Zeit ein Labrador angegriffen hatte haben wir beide mittlerweile ein Problem mit Rüdenbegegnungen. Da hilft es nur daran zu arbeiten. Und dabei kommt es in Deinem Fall auf die Sensibilität des Hundetrainers an.

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Wahrscheinlich hast du Recht Iris aber das mit den Ängsten abbauen wird eine langwierige Sache und das wäre vielleicht eine alternative gewesen.War halt ne Idee :???

Lg Birgit

Die Idee war auch nicht schlecht, aber nicht in der Konstellation. Wenn man das Problem wirklich in den Griff bekommen will, dann hilft nur an den eigenen ängsten zu arbeiten. Damit wird sie alle ihre derzeitigen Probleme auf einmal Los. Denn klar ist der eigene Hund dann auch schwerer zu führen.

Das einzige was mir dazu einfällt ist tatsächlich Rütter. Der kann nicht nur mit Hunden umgehen, sondern auch mit Menschen sonst wäre er nicht so bekannt ;)

Er kann jedem erklären, was und warum etwas passiert und zwar so, das man es auch versteht und Lösungen aufzeigen.

Er ist halt der Hundetrainer den ich selber erlebt habe, andere mögen das auch können, aber die kenne ich nicht.

Gruß Iris

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Hallo Dana_2,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

Mein Rat : Suche Dir einen wirklich guten Hundetrainer!!!

Jeder auf Dich zukommender Hund, ob groß oder klein, riecht Deinen Adrenalinausstoß. (Adrenalin = Stresshormon bzw. Angsthormon). Für den anderen Hund : Oh, das ist was los.

Ich habe auch eine DSH - Hündin. Wenn mir ein HF mit kleinem Hund entgegenkommt, nehme ich meine Hündin erst einmal ins Fuß bzw. leine sie auch an. Dann tausche ich mich mit dem andern HF

aus. Ich würde meinen Hund auch niemals etwa 50 m vorauslaufen lassen. Ist in meinen Augen einfach zu weit.

Meine Hündin spielt fast jeden Tag mit einem Jack Russel und seinem Kumpel, einem Rehpinscher.

Beide Hunde gehören einem Halter.

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Danke für eure Antworten.

Ich weiß, dass ich da ein ganz arges psychisches Problem habe und das ich das alleine nicht mehr schaffen kann... Ich habe halt so Angst, dass nochmal was passiert...

Werde nun mal wirklich Kontakt zu der Hundetrainerin aufnehmen und mal kucken, ob denn die Chemie überhaupt stimmt.

Hab ich vergessen zu erwähnen: wenn ich weiß, dass ein Schäferhund eine Hündin ist, dann hab ich da weniger Probleme damit. Waren bis jetzt immer nur Rüden...

Wasserpistole hatte ich früher mal mit, die ist aber immer ausgelaufen. Und ich glaube, ich würde mich auch nicht trauen, diese bei einem großen Hund einzusetzen...

Ich denke (auch laut früherer Hundetrainerin), dass wir eigentlich einen ganz normalen Rüden haben – vielleicht ein bißchen zu selbstbewusst (meine Meinung). Und dass dieses Rüdengehabe ganz normal unter unkastrierten Rüden sei.

Nur offenbar gibt es wohl auch viele andere männliche Hunde, die einfach keine Rüden mögen und den Haltern ist das wurscht, wenn da jetzt ein kleiner Hund daherkommt...

Was ich ja toll fände, wenn unser Hund bei anderen Rüdenbegenungen nicht dieses Mach-/Imponiergehabe abziehen würde. Aber das kann man einem 11 1/2 jährigem Terrier wohl nicht mehr ändern...

Die Hundetrainerin von damals meinte: "ich soll froh sein, dass er so selbstbewusst ist, denn gerade die unsicheren Hunde werden eher Opfer"

Ich weiß, Hundi wird von meinen Ängsten sicher nicht positiv beeinflusst...

Aber einmal kam auf einmal ein Schäferhund um die Ecke, ich bin erschrocken wie noch was – unserem Westi war meine Reaktion egal. Der hat den Schäferhund angewedelt, weil´s eine Hündin war... (da hat ihn also mein Verhalten gar nicht interessiert)

@ Marlies: du hast ja auch einen kleinen Hund (zumindest äußerlich). Wie arbeitest du an Rüdenbegegnungen?

LG,

Dana

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