Jump to content

Schön, dass Du hier bist!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
JFK

Kalle knurrt (manchmal), wenn die Kinder ihn auf den Arm nehmen wollen

Empfohlene Beiträge

Ihr Lieben,

hier meldet sich mal wieder JFK, die frisch gebackene Irish Terrier-Besitzerin.

Seit fast zwei Wochen ist Kalle (inzwischen fast 12 Wochen alt) bei uns, und es geht uns prächtig. Trotzdem: Vor lauter Aufregung habe ich es nicht geschafft, zwischendurch zu schreiben. Leider habe ich immer noch kein Programm-kompatibles Foto. Morgen hat unsere Tochter Geburtstag und bekommt einen neuen Fotoappararat, vielleicht dann ...

Kalle also. In der Welpengruppe ist er ein ziemlicher Hausdegen, selbstbewusst, aber nicht nervös, er greift keine anderen Hunde an, stellt sich aber jeder Rauferei, zu der er aufgefordert wird - man merkt jetzt schon, dass kein ängstlicher Hund ist im Umgang mit anderen und bereit, sich zu verteidigen.

Zu Hause unter Menschen ist er lammfromm und absolut sanft. Er hat noch nicht ein einziges Mal etwas kaputt gemacht, weil er alle verbotenen Sachen sofort hergibt, wenn wir sie ihm abnehmen, inzwischen reagiert er auch schon auf „Nein!”. Er bettelt nicht bei Tisch, er macht Sitz und wartet auf Erlaubnis, bevor er am Napf zu fressen beginnt, er lässt sich problemlos aus der Hand füttern von uns und den Kindern, er reagiert nicht aggressiv, wenn wir ihm zwischendurch das Essen wieder weg nehmen oder Spielsachen abnehmen, auch die Kinder dürfen ihm Playmobil und Lego aus dem Maul nehmen, das sich in den Flur verirrt hat. Er bleibt an der Schwelle zu den Kinderzimmern sitzen, die er nicht betreten darf. Er springt nicht auf's Sofa und nicht in's Bett, sondern trollt sich auf seine Decke, wenn wir essen, abends im Bett lesen oder auf dem Sofa Fernsehen gucken. Er lässt sich streicheln und beschmusen und bereitwillig den Bauch kraulen, sowohl von uns Erwachsenen als auch von den Kindern. Im Kindergarten meiner Tochter begrüßt er zwanzig Kinder mit Schwanzwedeln und lässt sich von ihnen streicheln, wenn er genug hat, zieht er sich einfach zu mir zurück. Er beschäftigt sich viel allein, winselt nicht um Aufmerksamkeit, beißt beim Spielen schon nicht mehr in die Füße oder in die Hand. Man kann ihn bürsten, in die Ohren und ins Maul gucken, Salbe in die Augen schmieren (kleine Bindehautentzündung). Er geht schon ganz toll an der Leine, wenn er frei läuft, kommt er (meistens), wenn wir ihn rufen. Kurzum: Er ist absolut gelassen, friedlich, toll.

Nur eines mag er gar nicht: Wenn er gerade gemütlich herum liegt und eines der Kinder ihn auf den Arm nehmen will. Da hat er ein paar Mal geknurrt und so etwas Ähnliches wie geschnappt - weiß nicht wie ich das nennen soll, denn das geschah so sanft, dass im schlimmsten Falle ein kleiner Kratzer zu sehen war.

Ich bin nun unsicher, wie wir mit diesem Phänomen umgehen sollen. Habe mich schon umgehört und bin kurz gefasst auf zwei völlig gegensätzliche Positionen gestoßen:

1. Familienmitglieder anknurren oder gar nach ihnen schnappen, egal aus welchem noch so guten, nachvollziehbaren Grund, geht absolut und nie und nimmer gar nicht. Kalle zusammenscheißen, bis ihm Hören und Sehen vergeht, damit er das nie wieder tut.

2. Ein Hund hat kein Recht auf Hoheit über Ressourcen, aber ein Recht auf seine Privatsphäre und Ruhe. Kindern untersagen, Kalle hochzuheben, wenn er irgendwo herum liegt - und ihn im Notfall selbst hochheben (mich knurrt er nicht an).

Was meint ihr?

Dank für Euren Rat,

liebe Grüße,

JFK

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo :winken:

Sorge bitte dafür, das Kalle auf seinem Platz in Ruhe gelassen und nicht hochgehoben wird :) .

Das ist eins der wichtigsten Dinge im Zusammenleben Kinder / Hund, das sowohl der Hund seinen ungestörten Rückzugsplatz vor den Kindern hat und umgekehrt natürlich die Kinder vor dem Hund.

Was Du ansonsten beschreibst klingt für mich super harmonisch, lass nicht zu das dass dadurch zerstört wird, das der Hund an seinem Ruheplatz gestört wird.

Ihn wegen dem knurren zusammen zu stauchen kann ein Fehler sein, weil er dann irgendwann das knurren überspringt und direkt zuschnappt. Sorge stattdessen wirklich lieber dafür, das er an seinem Platz seine Ruhe hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nur eines mag er gar nicht: Wenn er gerade gemütlich herum liegt und eines der Kinder ihn auf den Arm nehmen will. Da hat er ein paar Mal geknurrt und so etwas Ähnliches wie geschnappt - weiß nicht wie ich das nennen soll, denn das geschah so sanft, dass im schlimmsten Falle ein kleiner Kratzer zu sehen war.

Ganz ehrlich, das würde ich auch nicht mögen.

Wenn er an seinem Platz liegt und schläft, sollte ihn jeder in Ruhe lassen. Und vorallem nicht hochheben. Soetwas sollte man in meinen Augen eh nicht machen, ausser wenn der Welpe noch keine Treppensteigen darf oder so.

Sonst hat Hundi nichts auf dem Arm verloren, er hat vier Beine zum Laufen, nicht um herumgetragen zu werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist kein Spielzeug und du solltest den Kindern ganz klar machen das wenn der Hund ruht das sie ihn in Ruhe lassen sollen.

Ich wollte dann auch nciht auf den Arm genommen werden und kann verstehen das er knurrt auch wenn das natürlich nicht ok ist aber wie soll er es sonst äußern.

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke,

Eure Meinungen entsprechem dem, was ich intuitiv auch gedacht habe. Allerdings lassen die Kinder ihn auf unsere Anweisung auch schon strikt in Ruhe, wenn er schläft.

Was ich meinte, war „gemütliches Herumliegen” - also mit offenen Augen oder einem Knabberschuh oder einer alten Socke im Maul. Auch da kann er es nicht besonders gut leiden, wenn die Kids ihn hochnehmen. Wir haben halt eine Treppe zum Garten, die wir ihn noch zum Pinkeln herunter tragen, wenn er aufgewacht ist, in solchen Fällen muss ich die Kinder dann wohl bremsen und das selbst erledigen.

Ein einziges Mal, vor einer Woche, hing das Knurren mit Fressen zusammen, Kalle hatte einen Knochen geschenkt bekommen und im Garten vergraben, da schnüffelte er gerade herum, als mein Sohn ihn reinholen wollte. Wir haben dann später, als der Knochen wieder aufgetaucht war, das Knochenhergeben an die Kinder geübt, da lief es problemlos.

Vielleicht hat er bei den Kindern auch Angst und vertraut denen nicht, was das Tragen angeht, weil die sich natürlich ungeschickter anstellen und weniger kräftig sind als mein Mann und ich: Ich würde mich auch nicht gerne von meiner Tochter tragen lassen ....

JFK

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Selbst beim gemütlichen Herumliegen hat der Hund nichts auf dem Arm der Kinder zu suchen. Das hat er meiner Meinung nach in keiner Situation.

Ih würde das auch nicht toll finden, egal was ich mache, wenn mich dann ständig jemand hochnehmen würde.

Ein Hund ist nunmal nicht zum Rumtragen gemacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, :winken:

Natürlich sollte er ein Recht auf seinen Platz und seine Ruhe haben - und die Kinder sollten lernen das zu respektieren... ABER: Menschen anknurren und/oder schnappen geht überhaupt nicht. Paula hat genau einmal jemanden angeknurrt und hat den Anschiss ihres Lebens bekommen. Ich finde, man sollte so ein Verhalten sofort unterbinden. Aber das ist meine Meinung. Ich möchte keinen Hund, der meint, so etwas selbst regeln zu müssen. Sonst muss ich doch ständig Angst haben, dass er wirklich mal richtig schnappt.

LG

Stefanie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn der Hund knurrt, ist es eine Warnung. Die Warnung vor dem eigentlichen Schritt, dem Schnappen oder beissen. Was ich immer nicht verstehe, es wird immer wieder gesagt, das Knurren soll sofort unterbunden werden.

Toll, dann habe ich irgendwann einen Hund der nicht mehr warnt indem er knurrt, sondern gleich zuschnappt, da ja das Knurren verboten ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wenn der Hund knurrt, ist es eine Warnung. Die Warnung vor dem eigentlichen Schritt, dem Schnappen oder beissen. Was ich immer nicht verstehe, es wird immer wieder gesagt, das Knurren soll sofort unterbunden werden.

Ich sehe das so: wenn er "warnt" dann ist die Intention dahinter ja schon, dass er bereit ist zu Schnappen. Deshalb hat der in meinen Augen nicht zu warnen (maximal andere Hunde vielleicht). Aber Kinder stehen in der Rangordnung über ihm, da ist es nicht seine Aufgabe diese zu maßregeln oder zu verwarnen. Denke ich.

Aber mir ist schon klar, dass es da unterschiedliche Ansätze gibt und ich respektiere jeden, der mit so einer Situation anders umgeht... aber für mich kommt Kinder anknurren einfach nicht in Frage.

LG

Stefanie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nun,

die Kinder müssen lernen, seine Bedürfnisse zu respektieren, klar. Aber dann gibt es eben noch die alte Grundsatzfrage: Kann man von einem Hund erwarten, dass er im Zweifelsfall alles von allen mit sich machen lässt - muss also jeder Hund zu den viel zitierten Exemplaren gehören, die sich ohne nennenswerte Reaktion von Kleinkindern an den Ohren ziehen und Krabbelkinder über sich rüber wälzen lässt.

Wünschenswert fände ich das natürlich auch, klar. Aber ist das auch realistisch?

Fragt sich etwas ratlos,

JFK

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.