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Hundeforum Der Hund
furri88

organisierte Hundequälerei in Italien

Empfohlene Beiträge

In Süditalien existiert sein Jahrzehnten eine organisierte Struktur, die unter dem Vorwand eines "Streunerhundeproblems" Millionen von Euro erwirtschaftet.

Eine Plattform (Koalition) mit einer Vielzahl von Tierschutzorganisationen aus der Schweiz, Italien, Deutschland, Österreich und Holland ist deshalb entstanden und aktiv geworden. CICTO, will und kann diesem abscheulichen Treiben nicht länger zusehen.

Schluss mit der organisierten Massentierquälerei! - Filmdokumente: Schande: Hundehölle in Apulien

http://www.cicto.ch/home/

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(bearbeitet)

Ich bin sprachlos und am weinen.... Das sind Bilder, die einem das Blut gefrieren lassen.

Scheiß Kapitalismus...

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Grausam. Aber leider keine Einzelfälle. Nicht nur in Italien laufen solche Dinge ab.

Es ist so traurig.

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Hallo,

ich habe mir die Dokumentation nicht mehr angeschaut, da ich selber schon ein süditalienisches "Tierheim" von innen gesehen habe, wobei dies noch zu den besseren gehörte und man mich auch ohne Probleme und ohne Voranmeldung reingelassen hat (keine Selbstverständlichkeit) - aber auch dies hat mir schon gereicht.

Es wird an dem Straßenhunden verdient ... ich lebe selber in der Provinz Lecce ... daran besteht kein Zweifel. Viele haben kein Interesse daran, Hunde zu vermitteln, da sie an ihnen verdienen ... pro Tag zahlt die Stadt oder die Gemeinde.

Der Fall des "Canile" in Galatina ist auch durch die gesamte italienische Presse verbreitet worden.

Aber ein Problem mit den Straßenhunden gibt es ... und das liegt mit Sicherheit nicht nur an denen, die daran verdienen.

In dem Link stehen Vorderungen, die ich persönlich etwas seltsam finde. Nur ein Beispiel: die Forderung nach einer Registrierungspflicht ... die es bereits seit vielen Jahren gibt. Es ist seit Mitte/Ende der 90er Jahre Pflicht seinen Hund chippen zu lassen und entsprechend zu registrieren. Nur hat dies fast nie jemand kontrolliert.

Die Forderung nach der Einführung für eine Hundesteuer halte ich gelinge gesagt nicht sinnvoll.

Sie schreiben weiterhin, dass sie eine obligatorische Kastration ALLER Straßenhunde fordern. Auch dies schreibt das Gesetz der Region Apulien bereits vor, wenn sie auch noch nicht von allen Städten und Gemeinden entsprechend umgesetzt wird. Was aber auch damit zusammenhängt, dass Amtstierärzte Hunde nur kastrieren, wenn sie mit einem Microchip versehen werden und entsprechend auf die zuständige Gemeinde registriert werden. Dies bedeutet aber, dass die Gemeinden für die Straßenhunde eine Versicherung abschließen muss, die wiederum Geld kostet.

Ob die Kastration ALLER Straßenhunde sinnvoll ist, sei wiederum dahin gestellt. Der Rüden in meinen Augen nicht.

Bei uns im Ort (Provinz Lecce/ Nähe Otranto) kommt ein Hund nur in das "Canile" der Stadt Otranto, wenn entsprechende Beschwerden von Anwohnern/Urlauber sich häufen oder es gar zu einem Beißvorfall gekommen ist. Ansonsten bemühen wir uns die Hündinnen zu kastrieren, die dann wieder in ihr "altes" Revier (= Straße" ) eingesetzt werden.

Im Sommer häufen sich Beschwerden, die bei der Polizia Municipale eingehen.

Ich könnte Seiten füllen ... DAS Problem Straßenhunde gibt es. Es ist nicht so einfach ein Rudel von mehreren Hunden in Ortsmitte oder gar in der Nähe von Schulen zu haben.

In der Regel sind die Hunde zwar gutartig und auch verträglich mit Artgenossen, aber hundegemäß verbellen sie Eindringlinge, also auch das Frauchen mit dem Yorkshire, laufen gerne Fahrrädern und Motorrädern hinterher ecc. ecc.

Das viele private Tierheime (und nicht nur!) verdienen, steht außer Diskussion.

Aber viele Hunde werden wirklich von Privatpersonen ausgesetzt ... auch hier habe ich keine Zweifel (da schon selber gesehen).

Abhilfe kann nur eine rigorose Kontrolle schaffen. Gelder müssen gezielt und mit noch mehr Kontrolle eingesetzt werden (und dies ist in Italien nicht immer so einfach).

Leider durfte ich auch schon einige Tierschützer kennenlernen (ich betone einige), deren Meinung und teilweise auch Taten schon fast an Fanatismus grenzen.

Unsere Gemeinde zahlt übrigens jedem, der einen unserer Hunde aus dem Tierheim holt 100 Euro im Jahr. Dies nicht aus Tierliebe, sondern da ein Hund im Tierheim täglich etwas über 1,80 Euro kostet.

Viele Grüße aus dem trotzdem schönem Apulien,

Claudia mit Mora, Tommy und Bruna

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OH GOTT DIE armen tiere alter schwede!

Im wahrsten sinne Scheiß Kapitalismuss!

Ich verstehe nicht,wieso leute so gemein sein müssen! :(

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Was wollt ihr eigentlich?

Wenn in Spanien die Hunde nach 4 Wochen in den Tod gehen, wird sich aufgeregt.

Wenn sie nicht getötet werden, ist es auch nicht richtig.

Und all die unvermittelbaren SOKAs in Deutschland, die lebenslänglich hinter Gittern sitzen, was ist mit denen?

Tierschutz ist ein Geschäft für skrupellose Lumpen. Egal wo.

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Interessant Morrax das mal von jemanden zu lesen, der dort wohnt. Dankeschön!

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(bearbeitet)

Hallo Pudlich,

Tierschutz ist ein Geschäft für skrupellose Lumpen. Egal wo.

... nun ja, sagen wir so, wenn man Geld verdienen kann, wird dies auch geschehen .. auch mit dem Elend vieler Tiere.

Leider musste ich feststellen, dass es immer noch besser ist sich mit den italienischen Behörden und mangelnden Geldern zu arrangieren, als sich auf die eine oder andere Tierschutzorganisation einzulassen (meine persönlich Erfahrung, womit ich absolut nicht alle über einen Kamm scheren möchte), um wenigsten das eine oder andere zu ändern.

Berechtigter Weise verlangt die in dem Link genannte Organisation, kranke Hunde von ihrem Leid zu erlösen.

Und wer kontrolliert das? Wer spricht letztendlich das "Machtwort"? Wieviele Bürgermeister wären interessiert den einen oder anderen Hund "loszuwerden" der seiner Gemeinde täglich auf der Tasche liegt?

Ich hoffe mit diesem Beispiel deutlich zu machen, wie schwierig es ist, gewisse Forderungen GUT und RICHTIG umzusetzen.

Viele Grüße,

Claudia mit Mora, Tommy & Bruna

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