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Hundeforum Der Hund
bärbel02

Es müssen Taten folgen

Empfohlene Beiträge

Hallo!!

Ab heute weht ein anderer Wind bei uns zuhause. Wenn ich ehrlich bin, war ich die letzten Wochen nicht wirklich konsequent. Ich habe zwar mit Leonie gemeckert und geschimpft, auch bin ich oft sehr laut geworden, aber etwas geändert habe ich mit diesem Verhalten nicht. Es kam auch vor, dass ich unerwünschtes Verhalten letztendlich gelobt ?!? habe, einfach weil ich manche Situationen nicht richtig eingeschätzt habe. Doch jetzt ist endgültig Schluss damit :). Habe mich heute dabei ertappt schon wieder die gleichen Fehler zu machen und dann gleich die Notbremse gezogen. Ich war mit den Hunden alleine unterwegs und habe ganz laut zu mir selbst gesagt: "Schluss jetzt Bärbel, jetzt machst du Nägel mit Köpfen. Leonie ist kein armer Hund mehr und sie muss merken, dass du der Chef im Rudel bist und alles unter Kontrolle hast!!"

Bei jedem Rumgezicke habe ich Leonie kurz genommen, habe EIN Kommando gegeben und bin vor allem eisern geblieben.

Nach relativ kurzer Zeit hat sie doch tätsächlich gemerkt, dass irgendetwas anders ist. So etwa nach dem 20. mal nahm Leonie doch tatsächlich Blickkontakt zu mir auf und lief neben mir her, als sei es das normalste der Welt. Natürlich gab es für jedes richtige Verhalten ein grosses Lob und auch Leckerlie. Das schien ihr zu gefallen. Emma hatte dadurch auch viel weniger Stress und hat sich sichtlich wohler gefühlt. :)

Also ist mein Plan für die nächsten Wochen, eisern bleiben und vor allem nicht nachgeben.

Was meint Ihr, kann man das bis zum Sommer schaffen?

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Toll, super ehrliche Einschätzung.

Setz Dir aber kein Zeitziel. Damit setzt Du Dich nur unter Druck.

Die Erkenntnis, dass es die letzten Wochen nicht toll lief, finde ich mit am Wichtigsten. Und das "So, ich will das jezt nicht mehr!" ist die Grundvoraussetzung, wirklich was zu ändern.

Super! Wenn Du in kleinen Schritten vorwärts gehst, die Bausteine für Dich noch mal durch arbeitest, an manchen Tagen lieber nichts als was Halbes machst, dann wird das bestimmt werden.

Liebe Grüße

Anja und Bärenkind

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Warum ausgerechnet bis zum Sommer???

Aber ich finde du machst das alles klasse,du schreibst:

Leonie ist kein armer Hund!!!!!

Richtig Bärbel!!!!

Du hast es eingesehen,und das find ich super von dir :respekt: ,mit Ruhe und Geduld schaffst du das schon!!

Weiter so :klatsch:

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=) =)

Hi, freue mich für dich, dass es so läuft!

Ich hab auch lange gebraucht, bis ich meinem Hund ganz klar machen konnte: Ich WILL das nicht!

Vorher liefen wohl meine Kommandos in die Richtung: Würdest du bitte ma, und könntest du mal, vielleicht magst du mal usw.

Aber ein zeitliches Ziel würde ich mir auch nicht setzen, das bringt dir und den Hunden nur wieder Druck.

Mach so, wie du es für richtig hälst, und wenn es bis Weihnachten dauert, na und? :D

Wäre schön, wenn du regelmässig *Report* geben würdest! :D

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Hallo Bärbel,

ich bin mir ganz sicher, dass zu es früher oder später schaffst :)

So wie du an dir arbeitest, kann da gar nix schief gehen :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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Ist super, dass du das geschafft hast einen Schlussstrich zu ziehen.

:respekt:

Das ist nicht so einfach.

Bleib jetzt nur am Ball.

Ich würde mir aber auch kein zeitliches Ziel setzten, denn das setzt dich nur unter Druck und dann wird das nie was.

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Hallo!

Ich habe die vergangene Nacht, in der an Schlaf nicht wirklich zu denken war, genutzt um den gestrigen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Da muss ja erst wieder Ordnung im Kopf geschaffen werden, bevor man sich eventuell unüberlegt in die Arbeit stürzt. Meine Hausaufgaben werde ich draussen angehen, da es im Haus inzwischen recht gut läuft. Was aber nicht heisst, dass es da nichts mehr zu tun gibt.

Leonie macht es mir durch ihren enormen Spieltrieb relativ einfach. Ich habe mir EIN Spielzeug als Assistenten ausgesucht, mit dem ich künftig Bindung und Gehorsam prima üben kann. Ein paar kleine Spielchen dazwischen und BINGO - Leonie springt darauf an. Allerdings muss ich den Grossteil meiner bisher angewandten Kommandos begraben, weil ich sie mir selbst kaputtgemacht habe (bei Nichtbefolgen der K. keine Konsequenz meinerseits :( )

Bei Emma wird es schon eine ganze Ecke schwieriger. Heute morgen habe ich sie mit ihrem neuen Futtermäppchen bekannt gemacht. Habe es mit Lieblingsleckerlie gefüllt und wieder ganz von vorne angefangen: Sitz, Platz, mitkommen, warten usw.

Ich habe ihr auch gezeigt, dass dieses tolle Ding mitkommt zum Spaziergang und ich konnte es auch erfolgreich einsetzen. Emma war zu Anfang erstmal sehr skeptisch mir gegenüber: "Warum versteckt sich Frauchen? Weshalb soll ich sie suchen? Was buddelt die da rum, hääääh die hat das Ding mit den Leckerlie gefunden!!! Da geh ich doch gleich mal gucken was mit der los ist ":prost: ) Ihr glaubt nicht wie ich mich gefreut habe. Ich glaube, dass ich ihre Neugierde auf mich wieder ein bisschen geweckt habe. Emma kam ganz oft mal eben zu mir, ohne dass ich mir die Kehle aus dem Hals gerufen habe (muss ich mir auch abgewöhnen, denn es kommt ja nicht auf die Lautstärke sondern auf die Bestimmtheit in der Stimme an, oder). Sie kam freudig bei jedem Tanz den ich aufgeführt habe und hat mich hinter jedem Baum und in jedem Graben gefunden!!! Ich habe all diese Dinge in der letzten Zeit tatsächlich zuwenig mit ihr gemacht. Silvia hat mich gestern auch mal wieder daraufhingewiesen, dass es in der Natur so viele Sachen gibt, die man benutzen und einsetzen kann und man auch die eigene Phantasie ruhig mal wieder aufweckt. Und ich denke mit jedem noch so kleinen Erfolg steigt auch die Motivation von Emma wieder und sie freut sich auch ein kleines bisschen mehr über ihr verrücktes Frauchen. ;)

Das war mein Wort zum Sonntag :)

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Ach Bärbel, das liest sich wirklich gut... Ich würde mir wirklich wünschen, daß diesen Klick noch viel mehr Leute erleben... und nicht immer erst, wenn die Hunde aus dem Ruder laufen.

Es wird einem immer nicht geglaubt als Trainer, bevor das Kind nicht deutlich über den Brunnenrand hängt...

Drücken weiter die Daumen und bitte, schlaf mal wieder, denn ein übermüdetes Frauchen wird auch nicht ernst genommen! ;)

LG Anja

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Hallo Anja!

Es stimmt total was Du sagst, nämlich dass die wenigsten rechtzeitig um Hilfe bitten. Ich habe bewusst ein paar Wochen abgewartet (aber eben nur ein PAAR WOCHEN) um erstmal selbst zu sehen wie das Zusammenleben meiner Hunde funktioniert. Meine persönliche Unsicherheit und auch eine grosse Unwissenheit haben mir den Weg zum Trainer leicht gemacht. Wahrscheinlich oder ne, ganz bestimmt sogar habe ich gedacht es geht alles so weiter, wie es mit unserem ersten Hund aufgehört hat: NULL PROBLEMO! Ich muss wirklich komplett umdenken. Jeder Hund hat ein eigene Persönlichkeit und ganz eigene Bedürfnisse, denen wir gerecht werden müssen.

Ich kann nur jedem raten, schämt Euch nicht Hilfe zu suchen und auch anzunehmen, ohne wenn und aber!!!

Die Hunde werden es uns danken und wir fühlen uns am Ende viiiiiiiel besser;)

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Hallo Bärbel,

dein Wort zum Sonntag war Spitze :)

Wir sind stolz auf dich,und Anita bestimmt auch =)

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