Jump to content

Deine Hunde Community

über 36.000 Mitglieder

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich sofort mit Deinem Facebook oder Google account ein.
 

✅ Registrieren oder einloggen

Hundeforum Der Hund
doggi

Aggressionen durch Unsicherheit

Empfohlene Beiträge

Hallo an Alle,

mein Hund, 4,5 Jahre, ist durch meine Angst gegenüber anderen Rüden, auch unsicher bei anderen Rüden, und geht auch auf andere Hunde los! Beim freilaufen geht es wesentlich besser, aber es darf ihm kein Rüde zu nah kommen, wenn ich es kontrollieren kann, klappt es aber um ihn rauszurufen oder weiterzugehen oder sogar, dass er ihn einfach nicht beachtet! Aber an der Leine und auf Turniere, reagiert er durch den Stress dann auch noch, viel agressiver! Und knurrt die Hunde auch schon beim vorbeigehen an! Ausser ich arbeite ganz geziehlt mit Ablenkung, dann komm ich überall vorbei! Meine Frage aber ist, es müsste doch möglich sein, dem Hund mehr Selbstsicherheit zu geben oder zu lernen, daß er mit damit besser klar kommt! Welche Tipp's könnt ihr mir geben? Oder hat noch jemand so ein Problem mit seinem Hund?

Würde mich über Hilfe freuen!

Möchte aber noch dazu sagen, daß ich 2 Rüden habe, und die Beiden hatten bis jetzt noch nie Probleme miteinander!

LG

Doggi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hmmmm???

DU? hast angst vor anderen rüden???

du schreibst ja selbst das sich das auf deinen hund überträgt-.-

na da würd ich mal sagen das erst DU deine angst abbauen solltest und dann mit deiner eigenen sicherheit die auf deinen hund übertragen kannst... andersrum wirds nicht möglich sein...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Original von lisa:

hmmmm???

DU? hast angst vor anderen rüden???

du schreibst ja selbst das sich das auf deinen hund überträgt-.-

na da würd ich mal sagen das erst DU deine angst abbauen solltest und dann mit deiner eigenen sicherheit die auf deinen hund übertragen kannst... andersrum wirds nicht möglich sein...

Habe mich ein bisschen schlecht ausgedrückt! Durch schlechte Erfahrungen bei meinem erstem Rüde mit anderen Rüden, der wurde nähmlich trotz , schon im Welpenalter von 5 monaten, öfters gebissen und jedesmal so schlimm, dass er genäht werden musste, und sogar fast ein Augenlicht verloren hätte! Da habe ich jetzt bei meinem zweiten Rüden schon von vornherein Angst gehabt, dass er auch gebissen wird. Also sozusagen, habe ich meinem Rüde das angelernt sich so zu verhalten! Und das fast zwei Jahre lang. Danach habe ich mein Verhalten komplett geändert, und von da an, hatte ich eine gewisse Kontrolle, konnte aber auch nicht immer verhindern, daß er auch mal aus dem Nicht's angegriffen wurde, was ja bestimmt nicht zum Vorteil war! Aber in den letzten 6 Monaten habe ich das Gefühl, daß es von Zeit zu Zeit schlimmer wird, auch mit seiner Unsicherheit! Aber jedesmal wenn was passiert, verliere ich wieder das Vertrauen in ihn und in mich!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hallöchen

ich kenn das Problem... mein früherer Hund Punto wurde von einem Hundesitter "versiechet". Er wurde sehr hart bestraft, als er in die nähe eines anderen Hundes gegangen ist und hat das irgendwie so verknüpft, dass jeder fremde Hund Stress bedeutet. An der Leine war es besonders ausgeprägt er ist nach vor geschnellt und hat seine Lefzen gezogen und so in die Luft gesnappt... Auch im Hundesport musste ich immer ein bisschen abseits der Gruppe stehen um ihn nicht zu stressen.

Auf dem Spaziergang wenn ich einem anderen begegnet bin, habe ich einfach Punto genommen, bin in ein Feld hinein gelaufen, damit die Distanz zum anderen Hund grösser wurde. Ich konnte ihn leider nicht frei lassen, da er ein sehr ausgeprägten Jagdsinn hatte und ich sonst unter Umständen ein bis zwei Stunden auf ihn hätte warten können.

Wenn es keine Auswegsmöglichkeit gegeben hat habe ich versucht ihn ab zu lenken ( mit Gudeli - Worten) aber es gab nur einen gewissen Zeitpunkt, in dem ich ihn noch "holen" konnte ansonsten war alles zureden zwecklos.

achja und die Hundehalter die ihren Hund nicht an die Leine genommen haben und mein Kleiner sie angesprungen hat, die hab ich noch zusammengestaucht, damit sie das nächste Mal ihren Fido sicher an die Leine nehmen damit keine Unfälle passieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit Ablenkung klappt es sehr gut, mit bestrafen macht man alles nur noch viel schlimmer, finde ich! Den Rat hat man mir auch gegeben, wie auf den Rücken legen, und zusammensch...... :Oo Aber davon halte ich nicht's, und schon gar nicht, wenn ich es ihm antrainiert habe, absolut ungewollt, aber doch durch mein Verhalten! Ich habe ihm beigebracht wenn ich ,,kucke,, sage, daß er mich anschaut und belohne ihn für's ankucken, und das klappt auch ehr gut!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

jup bestrafen bringt gar nichts - nur noch mehr probleme wie bei meinem Hund - diese Person bekommt nie mehr einen Hund von uns in die Ferien

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo!

Ich bin kein Freund von Ablenkung. Das Ziel sollte doch nicht sein: "schau weg, dann passiert dir nichts" sondern "schau hin und es passiert nichts".

Bogen laufen und Distanz schaffen ist eine gute Methode. Jede Situation muss gemanagt werden, damit der Hund gar nicht erst in das unerwünschte Verhalten verfallen muss (also keine Situationen wie Turniere etc. mehr). Stress für den Hund während solcher Situationen sollte in jedem Fall vorerst völlig vermieden werden, da Hunde unter Stress nicht lernen können. Später kann man dies dann langsam steigern. Belohnung fürs Anschauen des anderen Hunde bei neutralem oder freundlichem Verhalten.

Ach ja, beim Bogen laufen in Trainingseinheiten ist es auch sinnig, der Spur des anderen Hundes mit Abstand ruhig zu folgen. So kann der eigene Hund anhand der Spur des anderen riechen, wer das denn vor ihm so ist. Er darf dann auch pinkeln (dient dem Stressabbau) und sollte auch selbst entscheiden können, ob er lieber umdrehen oder weiter gehen möchte. Nur die gute Distanz sollte bleiben. Also so weit entfernt bleiben, dass der eigene Hund NICHT in die Aggression gehen muss.

Das sind meine Kurztipps, aber das Thema ist sooo umfangreich... Wenn Interesse besteht, kann ich auch noch mehr dazu schreiben.

Alice

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo antonlucy, (?)

hört sich gut an. Ich arbeite auch =).

Welche HUSCHU besuchst du denn?

LG Gabi:megagrins:megagrins:megagrins

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bogen laufen und Distanz schaffen ist eine gute Methode. Jede Situation muss gemanagt werden, damit der Hund gar nicht erst in das unerwünschte Verhalten verfallen muss (also keine Situationen wie Turniere etc. mehr). Stress für den Hund während solcher Situationen sollte in jedem Fall vorerst völlig vermieden werden, da Hunde unter Stress nicht lernen können. Später kann man dies dann langsam steigern.

Belohnung fürs Anschauen des anderen Hunde bei neutralem oder freundlichem Verhalten.

Trifft das auch bei Hündinnen oder kastrierten Rüden zu? Clicker ist ja auch ok!?

Natürlich besteht Interesse, würde mich sehr freuen wenn ich noch weitere Tipps bekäme!!! :)

Erstmals eine großes Dankeschön für die ersten Tipps! :danke

LG

Doggi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Original von ricci:

Hallo antonlucy, (?)

hört sich gut an. Ich arbeite auch =).

Welche HUSCHU besuchst du denn?

LG Gabi:megagrins:megagrins:megagrins

Hallo!

Ich bin bei einer Animal-Learn-Trainerin in Saerbeck mit meinen Hunden zum Training. Das ist für mich trotz der vielen Angebote bei uns im Wohnort die einzig wirkliche Alternative zu dem ganzen, was bei uns angeboten wird. Ich nehme jede Woche eine halbe bis dreivviertel Stunde Fahrt auf mich für einen Weg zur Hundeschule...

Alice mit Anton und Lucy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.