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Hundeforum Der Hund
lexen2000

Starke Unterwürfigkeit, Stress und Angst?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen[sMILIE]#[/sMILIE]

ich habe vor einiger Zeit mit dem Thema "pubertäres Nervenbündel" nach Lösungen gesucht und war mit eurer Hilfe auch zu einem mehr als befriedigendem Ergebnis gekommen. #

Dafür an alle noch einmal lieben Dank :))

Die Schutzhundeausbildung habe nun eingestellt, muss einfach nicht sein, den Hund diesem enormen Stress auszusetzen. Das war eine weise Entscheidung...

Einige Probleme beschäftigen mich dennoch.

1. Der Hund rammelt im Flur umherlaufend mit mega-Rohr und spritzt den ganzen Flur voll. Dazu muss ich sagen, das der Hund sowieso sehr unterwürfig ist und mir die die Frage stelle, ob ich immer noch zu Dominant bin und der Hund dadurch Stess hat?

2. Ich hatte das Problem, das mein Lui sich vor Angst einpinkelt, wenn ich nur in seine nähe kam. Das hing damit zusammen, das ich ihn viel zu streng rangenommen habe. Soweit habe ich mit Futter dieses verhalten ändern können... er liegt auf seinem Platz und trommelt aufgeregt mit der Rute, die Ohren sind immer noch angelegt aber wenn ich mit Futter komme, stehen die Ohren... also habe ich immer Futter, wenn ich an ihm vorbei muss. Das funktioniert. Wenn ich mich jedoch zu Ihm in die Knie gehe, dann ist vorbei. Er legt sich sofort auf den Rücken und ist völlig hüperaktiv/- nervös. Er kann keine Ruhr finden, wenn ich auch noch so viel ruhe einbringe.... es ist schon besser geworden. Welche erfahrungen habt Ihr gemacht? Könnt Ihr mir einen Tip geben?

3. Lui (DSH) ist jetzt 2 1/2 Jahre alt. letzte Woche hat er auf der Straße bei Dunkelheit einen dunkel gekleideten Mann attakiert, als er mit einem Strock Zweige abgeschlagen hat. Ich konnte Lui gerade einen Meter vor dem Mann abrufen, hat gerade noch geklappt... glück gehabt.

Wie soll ich dieses Verhalten bewerten?

4. Wenn Besuch kommt, Wufft Lui im Flur unentwegt und lässt sich auch durch Kommandos kaum beschwichtigen. Er fixiert den Fremden permanent, knurrt aber nicht und dominiert auch nicht. Kann es sein, das er versucht, die Situation zu Regeln? Das müsste doch auch Stess auf den Hund ausüben. Wie kann ich es erreichen, das ich Ihm klar mache, das ich die Situation für ihn regel? Er zeigt dieses Verhalten nicht, wenn er den Gast selber begrüsst, dann überwiegt die Freude. Aber ich bin nun mal der Boss und treffe die entscheidungen und ich möchte, das er sich absolut neutral verhält...

Ich habe bedenken, das es zu einem Vorfall kommt, den ich später bereue, kann es sein, das alle Punkte irgendetwas miteinander zu tun haben?

Ich hoffe, Ihr könnt mir wieder helfen:))

Lieben Gruß

Alex

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Den Platz im Flur würde ich schleunigst woanders hinverlegen.

Möglichst an einen ruhigen Ort, wo nicht ständig jemand an dem Hund vorbei muß, das würde mich auch nervös machen.

Liebe Grüße

Rosalie

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Ja, er liegt im Flur direkt an der Wohneingangstür, ich habe den Platz schon verlegen wollen, er geht immer wieder an den alten platz zurück... ich probiere es am besten nochmal, mit Futter.

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Ich fürchte, das geht mit Riesenschritten Richtung Angstbeisser.

Zunächst würde ich zu klären versuchen, ob in der Genetik was zu finden ist, also wie die Eltern und Geschwister drauf sind.

Dann bitte ich auch dringend zu berücksichtigen, daß der Hund keinesfalls auf Dauer solchem Stress ausgesetzt sein sollte. Hier wäre mein Ansatz bei maximal etwa 6 Monaten.

Wenn es sich um einen Ausbildungsfehler handeln, würde ich mich mögllichst umgehend von dem Hund trennen, schon um zu gewährleisten, daß eine Rückentwicklung möglichst schnell abläuft.

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Die Eltern und alles davor kommt aus der Leistungslinie. Ich glaube, da ist keiner bei, der nicht die SchH3 hat und auf irgendwelchen LGA`s oder BSP`s teilgenommen hat. Kein Hund der nicht aus dem Hundesport kommt. Der Vater hat letztes Jahr sogar dem Richter auf der LGA in den Schritt (erzählt man) gebissen. Ich denke, es war der Oberschenkel...

http://www.pedigreedatabase.com/gsd/pedigree/494771.html

Die Linie "Tim von der Abfuhr" und "Troll von der bösen Nachbarschaft" ist sehr Leistungsstark und die Hunde sind nicht Ohne.

Wir haben auch schon überlegt, dem Hund die Möglichkeit zu geben, mit einem neuen Hundeführer neu anzufangen. Ich schätze, das meine Person der Knackpunkt ist.

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Ich schlage mal in die gleich Kerbe wie Pudlich. Es scheint in der Genetik zu liegen.

Andererseits weis ich auch nicht wie so eine Schutzhundeausbildung abläuft und der Hund vielleicht dadurch negative Erfahrungen gemacht hat. Um dem ganzen eine Wendung zu geben ohne den Hund abgeben zu müssen ist ein erfahrener Hundetrainer gefragt. Und zwar einer, der sich mit dem Aggressionsverhalten von Schutzhunden auskennt.

Ansonsten sollte man eine Trennung von dem Hund in Erwägung ziehen. :Oo

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Ich gebe ihn auch nicht ab, wobei wir schon darüber nachgedacht haben. Die Genetik spielt ganz sicher eine Rolle. Ich gestehe, das ich von der Attacke beeindruckt war, weil er zu ersten mal zeigte, das er wirklich aufpasst und zum Angriff bereit ist... die Situation war dennoch nicht lustig.

Da muss man sich mal vorstellen, selbst im Verein sind sehr viele unterschiedliche Meinungen.

Dieses Unterwürfige Verhalten von Ihm gegenüber meiner Person versuche ich zu regulieren, indem ich Ihn mehr ignoriere und nicht auf alles reagiere, was er tut. Ich gebe ihm mehr Luft und versuche in der Wohnung, Befehle weitestgehendst zu vermeiden. Das klappt ganz gut

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1. Der Hund rammelt im Flur umherlaufend mit mega-Rohr und spritzt den ganzen Flur voll. Dazu muss ich sagen, das der Hund sowieso sehr unterwürfig ist und mir die die Frage stelle, ob ich immer noch zu Dominant bin und der Hund dadurch Stess hat?

- Ja hat er, so reagiert er sich halt ab. Liegt ein wenig am alter, sollte sich aber geben, wenn sich euer Verhältniss ändert.

2. Ich hatte das Problem, das mein Lui sich vor Angst einpinkelt, wenn ich nur in seine nähe kam. Das hing damit zusammen, das ich ihn viel zu streng rangenommen habe. Soweit habe ich mit Futter dieses verhalten ändern können... er liegt auf seinem Platz und trommelt aufgeregt mit der Rute, die Ohren sind immer noch angelegt aber wenn ich mit Futter komme, stehen die Ohren... also habe ich immer Futter, wenn ich an ihm vorbei muss. Das funktioniert. Wenn ich mich jedoch zu Ihm in die Knie gehe, dann ist vorbei. Er legt sich sofort auf den Rücken und ist völlig hüperaktiv/- nervös. Er kann keine Ruhr finden, wenn ich auch noch so viel ruhe einbringe.... es ist schon besser geworden. Welche erfahrungen habt Ihr gemacht? Könnt Ihr mir einen Tip geben?

-Nicht dem Hund zugewand herunter beugen sondern entweder sich schon vorher hocken und sich dann nähern, immer den Hund nicht direkt ansehend, oder aber beim hocken eine deutliche Bewegung vom Hund weg dabei machen. Also so als wolltest du ihm beim hocken den Rücken zudrehen.

Die ganz unterwürfigen haben ein Problem damit , wenn man sich kleiner macht. Sie versuchen sich dann noch deutlich kleiner zu machen um nur ja nicht den verdacht zu erregen, er wolle größer sein als du.

3. Lui (DSH) ist jetzt 2 1/2 Jahre alt. letzte Woche hat er auf der Straße bei Dunkelheit einen dunkel gekleideten Mann attakiert, als er mit einem Strock Zweige abgeschlagen hat. Ich konnte Lui gerade einen Meter vor dem Mann abrufen, hat gerade noch geklappt... glück gehabt.

Wie soll ich dieses Verhalten bewerten?

-Normal Schäfer halt immer besonders wachsam in der Dunkelheit. Ich lasse meine an Häuser Reihen gar nicht erst von der Leine. Die würde zwar nur melden, muß aber auch nicht sein. Bei deinem kommt dazu das er angearbeitet aber nicht durchgearbeit ist. Von daher lieber immer schön bei dir halten. Sonst kann das mal böse ins Auge gehen. Arbeite daran, das er dir so etwas zwar anzeigen darf, aber dann auch wieder zur Ruhe kommt.

4. Wenn Besuch kommt, Wufft Lui im Flur unentwegt und lässt sich auch durch Kommandos kaum beschwichtigen. Er fixiert den Fremden permanent, knurrt aber nicht und dominiert auch nicht. Kann es sein, das er versucht, die Situation zu Regeln? Das müsste doch auch Stess auf den Hund ausüben. Wie kann ich es erreichen, das ich Ihm klar mache, das ich die Situation für ihn regel? Er zeigt dieses Verhalten nicht, wenn er den Gast selber begrüsst, dann überwiegt die Freude. Aber ich bin nun mal der Boss und treffe die entscheidungen und ich möchte, das er sich absolut neutral verhält...

-Der Hund muß nach hinten und zwar hinter dich. Solange der vorne am Eingang liegt, wird er sich auch dafür verantwortlich fühlen auf zu passen.

Muß ja nicht immer sein, aber wenn du Besuch hast, setz dich so hin, das du den Hund hinter dich legen kannst.

Ich habe bedenken, das es zu einem Vorfall kommt, den ich später bereue, kann es sein, das alle Punkte irgendetwas miteinander zu tun haben?

-Klar, er ist angearbeitet auf eine weise die er nicht verkraftet hat. Er ist gerade mitten in der Pubertät und hat noch kein vertrauen zu dir. Also regelt er selber, so gut er eben kann und das ist gefährlich. Du mußt einfach viel besser auf ihn acht geben, als man das eh schon muß.

Besitzerwechsel wäre für den Hund das einfachste, fragt sich nur wer mit ihm denn klar kommt?

Gruß Iris

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Huhu,

ich möchte dir ja nicht zu Nahe treten, aber ich denke dein Hund hat jegliches Vertrauen in dich verloren!

Und ewiger Zwang, mit absolutem Gehorsam das macht jede Hundeseele kaputt!

Da wirst du Geduld, Liebe, und vor allem Zeit brauchen, falls du das jemals(ich glaube das nicht) aus diesem Hund raus bringst!

Schade um diesen wunderschönen DSH! :(

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vielen Dank für das Posting... ich hab mir das auch schon so gedacht. Hab gestern im TV gesehen, das der Hund bei besuch an die Leine genommen wird und dann bei auffälligem Verhalten zurückgedrängt wird... dann wieder vor... bis er Ruhe hält. Der Hund wurde für das Fehlverhalten nicht bestraft, da er in "seinen" Augen alles richtig macht... viel mehr wurde er gelobt... sogar für das negative verhalten... hat super funktioniert. Der Mensch hat die Situation im Griff, das war der Tenor.

Das rammeln im Flur wollte ich damit begründen, das er nicht ausgelastet ist und anscheinend ist auch das Ball schmeißen für Lui (Balljunkie) auch Stress. Des weiteren ist er gerade in der Pubertät, warum sollte das also nicht normal sein, kennen wir ja auch bei uns Menschen nicht anders.

Bei Dunkelheit reagiert er sowieso etwas angespannt, liegt wohl daran, das die Anbahnung im SD bei Dunkelheit erfolgte. Und der Schutzdienst ist ja für den Hund volle pulle Spaß, jedenfalls für Lui. Da kann er sich so richtig schön abreagieren und das habe ich ihm ja genommen.

Tolle Idee auch das mit dem Flur und dem hinhocken, das probiere ich auf jeden Fall aus, mit Futter ist diese Geschichte wohl am effektivsten. Ich will Ihm einfach die Angst vor mir nehmen... bin schon große stücke vorangekommen und den Rest schaffe ich auch noch:)

Ein bisschen Wachsamkeit finde ich auch OK. Er soll anzeigen, wenn jemand kommt oder er etwas unheimlich findet. Letztes Jahr hat er im dunklem Park jede Person ignoriert... heute ist das ganz anders. Da ist eine Leine wohl doch angebracht.

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