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Hundeforum Der Hund
lexen2000

Starke Unterwürfigkeit, Stress und Angst?

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es ist mir wichtig zu erfahren, wie ich mit dieser Situation umgehen soll und nicht, wie lange der Hund sich noch führen lässt oder wann er eingeschläfert werden muß. Und da hat Renate den Nagel auf den Punkt getroffen... der Hund ist in Zukunft angeleint und wird aus der Situation geführt... Er muss das nicht regeln, weil ich das für Ihn tue.

4 Punkte, wo ich Lösungsansätze suche um dem Hund und mir für die Zukunft ein besseres zusammen sein ohne Zwang zu ermöglichen...

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Was meinst du damit, Pudlich?

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Hallo Alex,

du unterschätzt die Problematik und dies ist einfach der Größte Fehler, den du machen kannst.

Dein Hund pißt sich ein vor Angst vor dir. Er steht, laut deiner eigenen Aussage ständig unter Streß.

Du aber hast keinerlei Erfahrung mit Hundeerziehung außerhalb von Zwang. Da wirst du von dir aus kaum den Weg finden, anders mit dem Hund zu arbeiten.

An dem von dir beschriebenen Vorfall siehst du ja schon, dass dein Hund alles versucht um dir zu gefallen (du wolltest ja einen Hund, der nach vorne geht) , aber dem ja anscheinend einfach nicht gewachsen ist - ganz gefährliche Kombination.

Fakt ist, dass ein unsicherer Hund mit dem mit Starkzwang und Wehrtrieb gearbeitet wurde, in den Händen eines ziemlich unbedarften Hundehalters mehr als heikel ist.

Mach dir bewußt, dass die Gefahr für andere Menschen und auch für dich, nicht zu unterschätzen ist. Irgendwann ist es auch dem gut mütigsten und unterwürfigsten Hund zu viel. Wenn er dich dann stellt, hast du wirklich ein Problem. Oder er läßt seinen Frust an anderen aus. Egal wie, ohne kompetente Hilfe oder den Hund abgeben, wird das nix.

gruß

sabine

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Tja ich kann dir nur raten mit eben dieser Person doch mal in Kontakt zu treten, vllt siehst du danach einiges klarer. Es ist über ein Forum alles immer nicht so einfach.

Sie hat übrigens ne Flat und würde dich sicher sogar zurück rufen.

Mehr als so kleine allgemeine Tips kann dir hier keiner geben. Du brauchst wirklich jemanden der sich das Ganze einmal ansieht und vor allem der tatsächlich einschätzen kann, was es denn bei deinem Hund nun ist. Wesensschwäche oder Führerfehler.

Und klar gehorcht er, es ist ein Schäferhund die leben dafür. Ändert aber nichts daran das es unter der Oberfläche brodelt.

Gruß Iris

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Er pisst sich halt nicht mehr ein, das versuche ich ja zu erklären... es ist in der allgemeinen Situation um ein vielfaches besser geworden. Aber ich schätze du hast Recht mit der Aussage, das ein Hundetrainer sich das mal anschauen sollte. Ich kann die Situation schlecht einschätzen, das kann der sicherlich besser.

Des weiteren wurde der Hund im Schutzdienst nicht über Wehrtrieb gearbeitet sondern ausschließlich über Beutetrieb. Der Zwang würde in der Unterordnung ausgeübt, um beispielsweise zu erreichen, das der Hund in der Ablage liegen bleib oder noch enger Vorsitzt. Aber im Schutzdienst nur über Beute.

Lui versucht immer zu gefallen, und das ist es ja, wo mir klar geworden ist, das der ganze zwang und der Druck der Ausbildung zu viel für den Hund war. Aber da ich unbedacht war und mich auch auf den Ausbilder verlassen habe, habe ich einiges einfach zu spät erkannt. Aber wie du schon sagtest, wird das mit prof. Hilfe schon.

Ich unterschätze die Situation nicht, deshalb mache ich mir ja auch Gedanken über den Vorfall auf der Straße. Auch die zusammenhänge sind mir klar geworden.

Die allgemeine Haltung über die Ausbildung von Hunden im Verein ist schon Mist und ich bin auch so geprägt, aber ich hoffe auf konstruktive Vorschläge, wie man mit der Situation umgehen kann und wie ich selbst an der Situation arbeiten kann.

LG

Alex

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Alex, schau dir einfach Trainer an, die zwar konsequent, aber eben nicht mit der Brechstange Ausbildung und Erziehung praktizieren!

Schau ihnen zu, sieh, dass es auch anders geht! ;)

Hat mir auch sehr viel gebracht, mir die Augen geöffnet! ;)

Kontaktiere einen guten Trainer, der sich mal die häusliche Situation anguckt und von *aussen*, ohne Emotionen, die Sache klarer sieht!

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Des weiteren wurde der Hund im Schutzdienst nicht über Wehrtrieb gearbeitet sondern ausschließlich über Beutetrieb. Der Zwang würde in der Unterordnung ausgeübt, um beispielsweise zu erreichen, das der Hund in der Ablage liegen bleib oder noch enger Vorsitzt. Aber im Schutzdienst nur über Beute.

LG

Alex

Hm, habe mich auf ein Posting von dir bezogen

06.02.08, 19:00:17

Der Schutzdienst ist auch nicht das Problem, nur das wir mehr auf Beute gehen wollen und ich leider zu viel Wehrtrieb gefördert habe.

07.02.08, 19:13:01

Ganz kurz: Wehrtrieb und Beutetrieb stecken in jedem Hund drin. Im Schutzdienst sollte eigentlich komplett über Beute gearbeitet werden. Trieb fördern beginnt in der regel schon im Welpenalter. Ein Lappen schwingen ,damit er "Beute machen kann" - die beute wegnehmen und verbellen lassen, um Wehrtrieb zu fördern. Wenn in einem Hund schon genug wehrige Eigenschaften stecken, muss ich sie nicht noch fördern - aber genau das hab ich aber gemacht . und jetzt habe ich einen Hund, der nur blöd verbellt um den Arm zu bekommen. Hab ich ihm schließlich so beigebracht. Bellen und du bekommst den ball. Ist in der Ausbildung ja auch erwünscht......... Typisch SV

-------------------------

und

Aber durch das Fördern der Aggressionen wird der Hund im Wehrtrieb noch weiter hochgepeitscht, stimmts. Der ist so weit hochgedreht, das er nur noch Tempo will, und das muss sich wohl erst mal ändern.

was denn nun?

gruß

sabine

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hatte das Wort Wehrtrieb damals missverstanden, wurde mir auch erst später noch mal richtig erklärt... Er ist in der Beute gearbeitet worden, sorry. Was ich damals meinte, ist, das Lui wehrig reagierte und aus diesem Grund auch keine Machtspielchen mehr spielen sollte. Alleine schon der Kampf um den Ball sollte ich lassen, kein verbellen mehr, weil er immer gleich ungeduldig wurde und im Schutzdienst sich dann sehr agressiv zeigte. Also wurde nur noch Beute greifen gemacht, Beute, beute und nochmals Beute... das funktionierte dann besser. Aber wie gesagt, ich mach das nicht mehr mit dem SD , besser so

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Ehrlich gesagt ist es mir auch zu müssig. Ich fühle mich wohler, wenn der Hund einfach nur Hund sein darf und nicht irgendwelche Richtlinien vom SV zu erfüllen hat.

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