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Hundeforum Der Hund
Cadica

Mein Seminar bei der HTS am 12. März 2006

Empfohlene Beiträge

Hallo,

also die letzten Aussagen von Euch bestätigen eigentlich mene anfängliche Skepsis bzgl. der Haltung von zwei und mehr Hunden wenn man jedem einzelnen Wesen gerech werden will. Es ist zwar zu schaffen, aber mit Opfern und Kompromissen, und zwar auf beiden Seiten der Leine, so oder so.

Danke für eure Ehrlichkeit.

Gruß

Axel

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Danke für eure Ehrlichkeit.

Dafür sind wir bekannt hier! :D

Aber es is halt wirklich ein Unterschied, ein oder mehrere Hunde!

Das wird jeder bestätigen können!

Aber nun hoffen wir mal, dass du wenigstens EINEN Hund bald bekommst! :klatsch:

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Ich hatte halt durch in Pflege nahme von der Hovihündin meiner Schwiegereltern für insgesamt 4 Monate das "Glück", die Mehrhundehaltung auf Probe zu testen. Als sie wieder weg war, hab ich furchtbar geheult und insgeheim die Wurfmeldungen der Hovieverbände studiert, ja sogar ganz heimlich schon einen Namen gehabt... aber immer wenn ich ehrlich war, dann musste ich mir zugestehen, dass es besser ist, es sein zu lassen. Für MICH und unsere kleine Familie besser. Das mag wirklich bei anderen ganz anders aussehen.

Eine Trainerkollegin von mir hat durch ihre Eltern einen Zweithund aufgebremst bekommen. Sie sagt heute auch, sie möchte die Hündin nicht mehr missen, aber sie würde sich nie mehr freiwillig so entscheiden. Es gibt viele Situationen, da fühlt sie sich einfach überfordert und es ist ungleich schwerer, 2 Hunde mal eben unter zu bringen, als einen. Vor allem, wenn einer so ne Granate ist wie die Hoviehündin, die ich hatte. Die mochte ich wirklich nur jemandem geben, der GENAU weiss, was er tut...

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Ich möchte als "Nicht-Fachmann" gerne auch meinen Senf dazu abgeben.

Wir sind ja auch Mehrhundehalter und seit wir mit den Hunden intensiv einzeln üben, ist schon vieles besser geworden.

Ich gehe auch oft einzeln mit den Hunden spazieren. Allerdings bin ich auch nicht berufstätig und unsere Kinder sind schon groß.

Anfangs haben wir einen großen Fehler gemacht (weil wir falsch beraten wurden), vor dem ich jeden warnen möchte: Wir haben 2 Welpen gleichzeitig genommen. Die Grunderziehung, das Alleinelassen...alles kein Problem.

Aber...sie gucken sich an...und gehen ihrer Wege. Auf Rufen kommen...wozu? Sie sind ja nicht wirklich alleine, wenn ich weggehe und mich verstecke usw.

Dann haben wir noch unseren Tierschutzhund Rex behalten und 3 Dickköpfe gehabt.

Zeitlich sieht es im Moment so aus, dass ich nicht jeden Tag mit jedem Hund einen großen Spaziergang mache. Dann haben wir ja noch den Garten. Aber seit ich überwiegend einzeln gehe und während den Spaziergängen noch übe, ist es insgesamt deutlich besser geworden.

Und demnächst werde ich auch wieder 2 Hunde auf einmal mitnehmen und mit ihnen gemeinsam üben.

Im Garten üben wir das gemeinsame Training schon sehr erfolgreich. Ich kann sie ablegen, einen Hund ranrufen, ein paar Übungen machen, den nächsten Hund ranrufen usw.

Aber nochmal würde ich so etwas nicht machen. Wir waren wohl mittelschwer Größenwahnsinnig oder Hundefanatisch (naja, vielleicht würde ich es doch wieder machen, denn ohne unsere Wuffis könnte ich auch nicht sein ;).

Besser ist es ganz sicher, erst einen Hund fertig zu erziehen und dann den nächsten dazuzuholen. ;)

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Hallo,

nun mal mein Senf zum Thema Mehrhundehaltung.

Ich persönlich finde Mehrhundehaltung für die Hunde toll.

Deswegen würde ich wohl immer mindestens zwei Hunde haben.

Sicher ist es für den Menschen mit einem Hund einfacher,einzeln sind die Hunde leicht zu händeln und folgsam.In der Gruppe gibt es wohl eine Art Gruppenzwang,was der Eine macht will auch der Andere tun.Wohl ähnlich wie bei Kindern.

Ich glaube auch mehrere Hunde werden sehnsüchtig auf ihren Besitzer warten,um ihnen die Einsamkeit zu nehmen,finde ich die Mehrhundehaltung nicht ideal.

Der Partner oder Personen die mit in dem betreffenden Haushalt leben, sollten immer einverstanden sein mit der Tierhaltung.Auch bei nur einem Tier werden Haare auf der Kleidung zu finden sein,wird ein Haar im Kaffee schwimmen u.s.w..

Mein Fazit:ein Hund ist für den Menschen einfach,mehrere Hunde sind eine grosse Herausforderung,aber für die Hunde sehr gut.

Ich kann als Mensch mich noch so sehr um meinen Hund bemühen , einen Artgenossen kann ich nicht wirklich ersetzen.

LG Andrea

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Ja, Andrea, ich stimmer dir zu. Nur sollte man (nach meiner Erfahrung) immer erst einen Hund fertig ausbilden, dann den nächsten. Ist einfacher. Oder einen Erwachsenen Hund aus dem Tierheim, der schon etwas erzogen ist (die gibt`s da auch), ihn kurze Zeit an das neue Zuhause gewöhnen und dann einen zweiten dazu oder so.

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Marion, ich finde Deine ehrliche Einschätzung der Situation bei Euch einfach toll! Danke.

Andrea, ich denke, es hängt sehr stark von dem ab, wie man sein Leben gestaltet. Du hast mal geschrieben, Ihr lebt sehr weit weg von der Schnelllebigen Gesellschaft und sehr sehr ländlich. Du bist Züchterin. Das kommt noch hinzu. Urlaub? Keine Ahnung, wie Ihr das macht. Bei uns wäre es schon mit zwei Hunden teilweise mit sehr vie Wallung verbunden, ich wüsste noch nicht mal, was wir für ein Auto haben müssten, um mit 2 Hovies und unserem Gepäck für 2 Wochen nach Frankreich zu fahren... 7,5 Tonner oder so... ;)

Jeder sollte eben seine Lebensplanung und Freizeitgestaltung klar durchleuchten. Ist er zu Opfern bereit, wie Renate und Carmen ganz klar schreiben, dann ist es für mich okay. Ist es aber nur, damit ein anderer Hund Gesellschft hat, ich muss mir aber einen rausreissen, um allem, was ICH möchte, auch gerecht zu werden, dann sollte man es lassen!

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Hallo Marion,

da geb ich Dir Recht.

Der Züchter hätte Euch zwei Welpen aus einem Wurf nicht geben dürfen.

Ich hätte Euch geraten,kommt in zwei,drei Jahren wieder,wenn der erste Hund erwachsen ist und schon erzogen.

Hoffentlich geht es gut bei Euch.

Ich habe da ja auch schon Fehler gemacht.

Zwei Rüden,verschiedene Rassen,aber fast gleichalt.

Musste Einem im Januar abgeben,ging nichts mehr.

Würde ich nie mehr machen.Aus Fehlern wird man klug.

LG Andrea

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Hallo Bärenkind,

leider leben wir nicht mehr sehr ländlich.Man hat uns zugebaut,der Garten geht hintenraus und mit dem Auto sind es keine vier Minuten auf die Felder und Wiesen,zu Fuss brauch ich nun schon ca.15 Minuten.Früher waren es drei.

Urlaub brauch ich nicht.Ich kenne aber eine Halterin die fährt mit sechs grossen Hunden jedes Jahr nach Südfrankreich,die hat auch noch zwei kleine Kinder.Fahren halt mit zwei Autos und Hänger.Machbar ist alles.

Mir fällt grad ein ,ich kenn sogar noch mehr Leute die mit sechs Hunden vereisen.

Meine beiden Kinder sind erwachsen,als die klein waren habe ich bewusst keinen Hund gehabt,wahr meine Entscheidung,kann Jeder anders machen.

Bärenkind,ich muss dazu noch sagen,ich bin nicht der "Arbeitstyp".Prüfungsreif führt mein Mann die Hunde,der macht alles mit,bis aufs kämmen.Ich bin eher für das spielen und toben zuständig.Allein würde ich es nicht schaffen.

Ich wollte Einhundehaltern keinen Vorwurf machen,so habe ich das nicht gemeint.

Nur mit einem Hund sollte man diesem die Möglichkeit geben mit Artgenossen zusammen zu kommen.Finde ich wichtig.

LG Andrea

PS.Wenn ich voll berufstätig wäre,weiss ich nicht,ob ich überhaupt einen Hund hätte.Glaube eher nicht.

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Hallo,

angertegt durch Bärenkind hab ich nochmals nachgedacht.

Sie hat ja recht.

Ich habe viele Helfer,wie gesagt ,Mann zwei erwachsene Söhne ,die noch zu hause leben und meine Mutter.Sie ist mit ihren 66 Jahren noch voll rüstig ,lebt mit im Haus bei uns und ist immer da wenn ich sie brauche.

Ein Kurzurlaub ist nie ein Problem,habe immer jemanden der sich um die zurückgebliebenen Hunde kümmert.

Habe immer jemanden der mir bei den Welpen hilft,war in meinem ganzem Leben noch nie allein.

Vielleicht ist es an der Zeit mal danke zu sagen.

Vielleicht nehme ich alles als selbsverständlich hin.

Bin halt egoistisch,weiss nicht ob ich da noch was ändern kann.

LG Andrea

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