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Hundeforum Der Hund
Kerstin-Elfe

Prüfungsvorbereitung

Empfohlene Beiträge

Hallo,

heute brauche ich mal Eure Meinung. Also es geht um Folgendes:

Ich mache wie ihr ja bereits wisst, mit meiner Elfe Obedience. Nun bin ich in der Klasse 3 und es geht immer weiter auf die Prüfungen zu. Nun habe ich einen Balljunkey an der Leine, sprich: Elfe arbeitet für ihren Ball.

Nun gibt es diesen ja an einer Prüfung nicht und ich habe schon in den unteren Klassen bemerkt, dass Elfe, wenn sie bemerkt, es kommt keine Bestätigung, langsam aber sich abflacht. Sie ist eh ein kleines Mimöschen und ich glaube, dass sie denkt sie hat was falsch gemacht.

Beim üben bestätige ich jede Übung mit Ball oder Futter. ich mache auch teilweise nicht fertig sondern bestätige auch mal zwischendurch.

Jetzt habe ich mir überlegt, dass ich für Elfe einen Wiedererkennungswert schaffen muss. Also, ich setze mehrere Übungen zusammen und bestätige erst hinterher ganz kräftig mit ihrem Ball. Dass möchte ich so einmal pro Woche machen, damit sie einfach auch mal merkt, dass es etwas länger dauern kann bis eine Bestätigung kommt.

Haltet ihr das für sinnvoll, oder meint ihr ich soll es bei einer Prüfung darauf ankommen lassen, so in der Art: Bis sie es merkt, dass keine Bestätigung kommt ist die Prüfung rum?

Bei einer "3" Prüfung muss der Hund aber mindestens 20min am Stück konzentriert arbeiten und 10 verschiedene Aufgaben lösen.

Was hättet ihr für Vorschläge um den Hund über eine Prüfung zu bringen ohne Konzentrations- oder Arbeitslustverlust?

Bin schon gespannt auf Eure Antworten.

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Hi Marion,

ich finde, wie du das angehst und die Bestätigungen rauszögerst genau richtig. So würde ich das auch machen. Drauf ankommen lassen, nee...das würd ich nicht, vielleicht versaust du dir dann was. Und - es ist ja auch für nachfolgende Übungen-Prüfungen usw. gut, wenn du die Spannung länger aufbauen bzw. halten kannst.

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Ich kennen die Theorie genau anders herum. Daß man vor der Prüfung noch mal bis einen Tag vorher ALLES gibt an Bestätigung, und dann der Hund am Prüfungstag so hochgepowert ist, daß er alles macht. Also die Vorbereitung ohne Krampf und Druck auf die Prüfung konzentriert, sondern mit ganz viel Extra-Spaß, damit er eben auf DICH fixiert ist und mit DIR Beschäftigung haben will.

Ich habe auch einen Balljunkie, aber wenn wir beide gut drauf sind, dann arbeiten wir, weils Spaß macht, nicht weils sein muß. Wenn Du es schaffst, dahin zu kommen, dann wird die Prüfung ein Spaziergang!

Noch ein Tipp. Du kannst die Aufmerksamkeit mit Atemtechnik auf Dich lenken. Würstchenstücke in den Mund, vor den Hund hinstellen, die Luft deutlich hörbar einziehen, der Hund schaut Dich an, Du spuckst ihm ein Stückchen Wurst zu. Diese Übungen machst Du, indem Du die Hörbarkeit des Einziehens der Luft immer weiter reduzierst. Zum Schluß kannst Du mehr oder weniger normal einatmen, und Dein Hund schaut Dich an. DAS KLAPPT... und atmen ist in jeder Prüfungsordnung erlaubt... ;)

Beide Tipps sind übrigens wieder mal nicht von mir sondern von Karl gelernt... Komme mir schon vor wie ein schreibender Papagei...

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Hallo Bärenind,

ich habe mich glaube ich falsch ausgedrückt. 1 Woche vor der Prüfung spielen wir fast nur Ball und die Übungen werden in das Spielen integriert.

Wir arbeiten ohne Druck usw.. Und ich glaube auch, dass dort der Hacken hängt. Elfe ist es gar nicht gewöhnt, dass ich kein Riesentheater ums Arbeiten mache. An den Prüfungen kommt dann nur ein ruhiges "gut gemacht oder fein" und keine riesenjubelgeschrei. Dadurch, ist sie glaube ich dann verunsichert. Der ganze Tag läuft ja ganz anderes ab wie gewohnt. Meist ein fremder Platz, viele fremde Hunde und Gerüche, Frauchen wegen Nervosität ganz anders und dann beim Arbeiten gar kein Spiel? Wie blöd ist das denn? Ich denke wirklich, sie hat das Gefühl was falsch gemacht zu haben und wird dadurch langsamer. Ein Problem sie auf mich aufmerksam zu machen habe ich gar nicht.

So dachte ich nun, ich mache einmal in der Woche eine Prüfungssituation. Frauchen ganz ruhig, Bestätigen erst wenn wir ein paar Übungen zusammengefügt haben usw.. Dann danach die Riesengaudi auf dem Platz, wo wir gerade geübt haben.(Das kann ich auf einer Prüfung nämlich nicht machen). Ich hoffe dadurch einen Wiedererkennungswert bei Elfe zu haben so in der Art: "Ach ja, heute scheints ja mal wieder länger zu dauern mit meiner Belohnung" und nicht "Ups, habe ich was falsch gemacht?"

Ich bin mir nur unsicher ob das Sinn macht, oder ob Elfe dann auch beim Üben abflacht.

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Der wesentliche Faktor, warum ich auch inzwischen möglichst GAR keine Prüfungen mehr laufe, bist einfach DU als Hundeführer. Ich glaube, Du kannst vorher alles machen, alles "richtig" machen, sie ist voll gut drauf, und am Prüfungstag spürt sie Deinen Streß und "spult" eben das ab, was sie gelernt hat. Daß sie sich so verhält, das sie denkt, was falsch gemacht zu haben, liegt sicher auch in dem, was Du ausdünstest. Das dünstest Du nur aus, wenn Du Stress hast, ärgerlich bist, und das riecht sie und reagiert.

Bei meinen letzten Prüfungen hatte ich mich mit Baldrian und Rescue-Tropfen "gedopt", um etwas cooler zu sein. Klappt aber nicht, meinen Bären zu beschummeln, und deshalb hab ich mir gesagt, keine Prüfungen mehr, wir machen uns damit den Spaß irgendwie kaputt...

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Hallo Ihr!

Die Anforderungen von Obedience kenne ich nicht genau, aber bei meiner Unterordnung kann ich dir was sagen.

Festo wird auch mit Ball bestätigt, aber auch durch bubbeln. Er hat gelernt, dass wenn Frauchen "Toll, super" sagt, und ihn dann noch etwas animiert er dann springen, einfach lockerwerden kann. Dass kannst du bei der Unterordnung zumindest immer einbauen. Dann ist die Motivation auch immer da z.B. vom Sitzen abholen und auf dem Rückweg in die Grundstellung an deiner Seite rumbubbeln.

Dadurch lockert sich der Hund auf, und die Bestätigung hat er auch, weil Frauchen gelobt hat

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