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Hundeforum Der Hund
Maja1

Darf sich jeder Hundetrainer nennen?

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Diese Frage stelle ich mir, seit ich heute beim Friseur war.

Mein Friseur hat immer einen Mini-Yorkie im Laden rumspringen, der dann auch immer oft zu mir kommt.

Na ja, meine Sachen riechen eben auch nach Hund :)

Das Gespräch ging dann in Richtung Hundeerziehung und da erzählte er mir, daß eine gute Freundin von ihm sich nun als Hundetrainer im Privaten Bereich was dazu verdienen möchte.

Nach ein paar direkten Fragen stellte sich heraus, daß sie einfach das was sie von der Erziehung ihres eigenen Hundes weiß, an andere weitergeben möchte.

So weit so gut, aber darf man sich dann gleich Hundetrainer nennen? :???:???:???

Braucht man dafür nich irgendwelche Qualifikationen oder Nachweise?

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Nein...leider nicht...dieser "Titel" ist nicht geschützt!

Ebenso wie übrigens auch "Psychotherapie"!

LG Tanja

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Der BHV kämpft seit Jahren dafür, den Hundetrainer als Ausbildungsberuf anerkennen zu lassen. Solange dies nicht der Fall ist, wird sich jeder, der mag, so nennen können.

Ein erster Schrit war der Hundeerzieher- und Verhaltensberater IHK/BHV ...alles weitere wird sich finden ....

Manche Mühlen mahlen eben langsam. :Oo:Oo

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Ja, leider darf sich jeder z.Z. noch Hundetrainer nennen.

Aber diejenigen, welche sich den "Titel" verdient haben, erkennt man ja auch schnell, wenn man selber ein wenig Hundeerfahrung hat. Für diejenigen ohne Hundeerfahrung ist es echt schwer und sie sollten auf ihr Bauchgefühl hören.

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Ja, leider darf sich JEDER so nennen, das ist eine Katastrophe :motz: .

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Der Beruf des Hundetrainers erfordert bestimmte Voraussetzungen:

- mindestens 35 Jahre alt

- weiblich

- ledig, dann mangels Attraktivität ohne feste Beziehung seit mindestens 3 Jahren oder

- verheiratet, dann aber mit hoher Frustrationsrate

- Grundkenntnisse von Esoterik und Bachblütentherapie

- mindestens einen, aber max. 2 Hunde mindestens jeweil 25 Mal gestreichelt oder an der Leine geführt zu haben

- bei Ledigen mindestens 6 Monate Bezug von Hartz IV oder

- bei Verheirateten ein Ehegatteneinkommen nach Steuererklärung zwischen 250 und 500 % des bundesdeutschen Durchschnittseinkommens.

- Besitz von mindestens drei Teilnahmebescheinigungen in Din A 3, gerahmt, für zweitägige Seminare einer sektenähnlichen Trainervereinigung

- Fähigkeit, mindestens 3 Seitenzahlen aus den Standardwerken von Rugaas, Feddersen und Donaldson aus dem Gedächtnis zitieren zu können.

- Formulierung des Wortes "Feeeeeeiiiiiiiiiiinnnnn" über mindestens Oktaven

(Zynismus aus)

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:klatsch::klatsch::klatsch:

ja leider gibt es viele Berufe hier in Deutschland, deren Bezeichnung weder geschützt noch irgendwelchen seriösen Qualifikationen unterliegen.

ich habe über meine Nachbarin von einer Pferdeostheopatin gehört, die ein Pferd kaputt ostehopathisiert hat. das Tier durfte dann zum Abdecker :wall:

@ Pudlich: so einige Vorraussetzungen erfülle ich nicht, aber einge schon, ich glaube ich werde auch Trainerin, immerhin habe ich den Nachbarshunden "Sitz" beigebracht und mein Hund gehorcht auch so ab und an schon, aber nur wenn ich mit rosa Wattebällchen schmeiße :D

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Huhu,

tja, ist leider kein Beruf, sonst würden sich mehr "richtige Trainer" am Markt etablieren können.

Die schwarzen Schafe gibt es leider zu oft! :(

@Pudlich,

Brüllllllllleeeeeer! :klatsch:

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:winken: Hallo,

ich finde es schlimm, dass das jeder machen kann, denn dadurch

wird sehr viel kaputt gemacht. :wall:

Aber leider kann man auch bei denenreinfallen, die eine Ausbildung

gemacht haben, weil sie jeden Hund gleich behandeln, bei Sitz, Platz,

Komm oder ähnliches ist es ja okay, aber die Hunde und auch Rassen

haben auch ihre Eigenarten. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht. :???

Alles Liebe

Lisa und Paddy

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Pudlich, erlaube, dass ich deine heitere Ironie etwas erschüttere:

Eines Tages tauchte hier in unserem Gassipark eine bis dato unbekannte junge Dame zwischen 22 und 25 auf, sehr forsch und energisch, durchaus so attraktiv, dass sie in der Lage gewesen sein musste, den erforderlichen Mann zu ergattern, der offenbar notwendig ist, um nicht in Pudlichs Trainerinnenschmema zu fallen und ganz offensichtlich keine Person, die bereit ist, in Beziehungen Frust zu schieben. Camouflage-Kleidung. Dazu eine Doberfrau und an mich gerichtet die Stakkato-Information über umfassende glorreiche Trainerinnentätigkeit und hohe diesbezügliche Erfahrung.

Als 2 angeleinte Hunde am Park vorbeigingen, drehte die tolle Trainerin ihrer Hündin das Ohr so schmerzhaft um, dass diese laut aufjaulte. Dies, so wurde ich aufgeklärt, praktiziere sie jedesmal, wenn andere Hunde vorbeikämen, denn die Hündin beginne dann immer zu knurren. Mein Einwand, dass die Hündin dadurch nur lernen würde, anderer Hund=Schmerz und diese Therapie daher vermutlich der Sinnhaftigkeit entbehre, wurde mit einem fachhundlichen Kompetenz-Stakkato weggewischt.

Ich habe mir den Namen der bedauernswerten Doberfrau gemerkt, es war ein recht ausgefallener Name.

Und wie es der Zufall so will, denn für Hundlerkreise ist halt selbst eine Großstadt manchmal ein Dorf, hörte ich erst neulich, gut ein Jahr später, von einer Dobermann-Hündin mit genau diesem ausgefallenen Namen, die durch mehrere Hände gegangen ist, darunter die einer jungen Trainerin, und ihren aktuellen Haltern wegen ihrer großen Aggressivität bei anderen Hunden die größten Probleme bereitet.

Jugend, forsches Auftreten und ein Maß an Attraktivität, das zur Erlangung eines Mannes ausreicht, sind also auch noch keine ausreichenden Kriterien, um eine gute und erfolgreiche Hundetrainerin zu werden - ebenso wie die von dir so heiter aufgezählten Kriterien noch immer nicht ausschließen, dass die dahinter stehende Frau sich nicht vielleicht doch ganz gut als Trainerin bewähren könnte. Zumindest wäre sie im Fall der Doberfrau vielleicht nicht ganz so verschlimmbessernd tätig geworden. :Oo

Und der Inbegriff von geradezu grotesk zur Schau gestellter Möchtegernhundebändigerei ist für mich immer noch jener martialisch ausgerüstete ältere Mann in semi-miltärischer Ausrüstung (der Patronengurt fehlte, wurde aber durch auf der Brust über Kreuz getragene Kurzleine(Kette) und Trillerpfeife eersetzt - und weiß der Kuckuck, was alles in den zig Taschen der Weste steckte). Die meisten Männer gehen mit weniger Ausrüstung auf die Jagd nach den Big Five. Dieser bändigte nicht etwa einen Tiger oder wenigstens einen zähnefletschenden gemeingefährlichen Kangal: an der endlos langen militärgrünen Schleppleine trottete gottergeben hinter dem Herrn Raubtierbändiger ---- ein uralter, schlaffer, trostlos traurig wirkender, an allem rundherum völlig desinteressierter DSH. Na - toller Hecht.

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