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Hundeforum Der Hund
Karl

Die "Hundeformel" oder der "vorwärts denkende" Hund (lang und ausführlich) ;-)

Empfohlene Beiträge

Ich bin normaler Hundehalter, folgen kann ich nicht. Aber anscheinend wird darauf auch kein wert gelegt, denn ich lese nirgends einen Versuch das verständlicher zu machen.

Das Verständnis erhöhen kann man nur, wenn man die Passagen, die einem unklar geblieben sind isoliert und gezielt nachfragt.

Ich habe nur deinen Beitrag und den Eingangsbeitrag von Anita gelesen. Hast du punktuell bei den Dingen eingehakt, die dir unklar sind?

Persönlich muss ich gestehen, dass der Beitrag für mich bis ins letzte Detail verständlich ist. Zudem erscheint mir der Beitrag zum einen sehr hilfreich, um sich bestimmte Abläufe nur noch einmal klar zu machen und zum anderen beschreibt er auch relativ genau bestimmte Verhaltensmuster und Gegenmaßnahmen.

Die wichtigste Voraussetzung ist allerdings der Wille zum Verstehen. Bei einigen habe ich den Eindruck - auch wenn ich nur flüchtig Eindrücke aufgeschnappt habe - dass das Problem eher in dem Nicht-Verstehen wollen liegt oder in der Suche nach Kritik.

Könnte das ein Beweggrund sein?

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Huhu!

Ja, habe ich schon drüber nach gedacht. Wenn ich bissi Zeit habe mache ich ein Video mit meinen Hunden, und erkläre es dann anhand dessen, was man sieht oder was ich tue.

Da freu ich mich schon drauf.

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Hallo !

Also ich finde das Thema total Klasse :klatsch::danke

Wir hatten ja vor n paar Wochen Telefoniert wegen dem Knurr Problem von Nala , also dem ex Problem den sie knurrt nicht mehr . Ausser ich verpeile den richtigen Zeitpunkt und schicke sie nicht hinter mich .

Aber ich habe noch eine Frage hoffe ich habe das nicht überlesen .

Also Nala ist ja bei einer Grösseren Menschen Ansammlung auf -10 also total fürchterlich . Wie bekomme ich sie da dann auf den 0 Punkt ?

Lg bine & dat brave Nala Hund

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Die wichtigste Voraussetzung ist allerdings der Wille zum Verstehen. Bei einigen habe ich den Eindruck - auch wenn ich nur flüchtig Eindrücke aufgeschnappt habe - dass das Problem eher in dem Nicht-Verstehen wollen liegt oder in der Suche nach Kritik.

Könnte das ein Beweggrund sein?

Mark ich kann mir ganz viel mühe geben jemanden zu verstehen der Latein spricht, das wird auch mit ganz viel willen nichts .

Im übrigen hatte ich schon erklärt das mir das viel zu theoretisch ist dazu noch lang. Ist nicht meine Art zu denken, ganz einfach.

Da braucht man auch gar nichts rein interpretieren.

Gruß Iris

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Iris, wenn du den Beitrag nicht verstehen willst wirst Du ihn auch nicht verstehen.

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Du hast recht und ich ruh :-)

Gruß Iris

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Naja, Iris man muss schon wenn man sich äußert auch die Muße mitbringen den Text zu lesen und versuchen zu verstehen, auch wenn er lang ist.

Es erscheint mir doch ein bisschen einfach zu sagen, es sei theoretisch. Alles was man schreibt ist Theorie (denktnotwendig), die allerdings einen Praxisbezug haben kann. Hier sehe ich den Praxisbezug untermauert mit Beispielen, die gegen Ende noch etwas deutlicher hätten sein können, aber gleichwohl diesem Anspruch gerecht werden.

Ich versuche mal die Kernaussagen zusammenzufassen:

  • Die Level 1-10 stellen die Erregung und damit die Ansprechbarkeit des Hundes dar.
  • Alles im Plusbereich ist vorwärtsgerichtet (z.B. +10, Leinenaggression)
  • Alles im Minusbereich ist rückwärtsgerichtet (z.B. -10, Panik)
  • Beide Bereiche sind mit zunehmender Zahl schwerer kontrollierbar, der Hund weniger bis gar nicht ansprechbar
  • Um dem Verhalten zu begegnen gibt es drei Möglichkeiten: Grün (Ansage), gelb (körpersprachliche Ankündigung einer Handlung), rot (die Handlung selbst, Körperkontakt)
  • Suche Situationen mit weniger Erregung (+/-3) um die Möglichkeiten grün, gelb, rot anzuwenden und dort sicher zu werden
  • Übe, damit du nicht auch in Level 2-4 Situationen "rot" brauchst
  • Bleibe beharrlich

Einzig das Wort Konsequenz würde ich dazu nehmen, denn Beharrlichkeit ist für mich nichts anderes als Konsequenz, auch wenn man dann als Prinzipenreiter gelten sollte. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich Konsequenz für den normalen Hundeführer als absolut zentral ansehe, weil er meist nicht in der Lage ist zu erkennen, wann man darauf verzichten kann.

Konkrete Nachfrage: Was soll der Unterschied zwischen Konsequenz und Beharrlichkeit sein?

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Hallo Karl,

Ich denke dass ich deine Intention ganz gut verstanden habe.

Ich weiß auch, es steht mir nicht zu dir etwas zu raten oder zu empfehlen.

Deshalb möchte ich nur einen Überlegung einbringen.

Da du es nicht wissenschaftlich Argumentieren möchtest, wäre es da nicht konsequent diese Diskussion einfach nicht aufzunehmen?

In diesem Text von dir, wäre sie sonst eher kontraproduktiv.

LG Hans Georg

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Ich bin mir nicht sicher, ob die Wissenschaft hier nicht eher verwirrt. Sinnvoller erscheint mir, die Kette: Aktion - Reaktion - Schlussfolgerung.

Oder anders ausgedrückt: Erleichtert mir diese Herangehensweise den Umgang mit meinem Hund, dann sollte man sich über andere Sachen weniger Gedanken machen, insbesondere, da keine tierschutzrelevanten Methoden vorgestellt wurde.

Man nehme es als Hilfestellung und kleine Erinnerung für diejenigen, die das eine oder andere Problem mit ihrem Hund haben (und die es stört).

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Hi Mark!

Ich bin zwar nicht Anita, aber ich versuche jetzt trotzdem mal zu erklären, wo meiner Meinung nach der Unterschied zwischen Konsequenz und Beharrlichkeit liegt.

Konsequenz ist, in gleichen oder ähnlichen Situationen immer gleich zu handeln. Beispiel: der Hund darf nicht aufs Sofa. Niemals. Der Hund bettelt nicht am Tisch. Niemals. Der Hund hat an lockerer Leine zu laufen. Und zwar immer.

Beharrlichkeit dagegen ist, wenn man in einer bestimmten Situation seinen Willen kompromisslos durchsetzt. Also: der Hund darf JETZT nicht aufs Sofa. Und zwar wirklich nicht. Morgen kann das schon wieder ganz anders aussehen. Oder der Hund darf manchmal zu seinen Kumpels, manchmal aber auch nicht. Und in dieser einen, konkreten Situation gibt's dann auch kein wenn und aber. Was aber nicht heißt, dass er grundsätzlich nicht hindarf.

Viele Grüße, Iris

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