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Hundeforum Der Hund
Nina_15

Wer hat einen Labradoodle?

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Achso , Ich denke mal weil der Pudel an sich keinen guten Ruf hat ,wegen seinen Frisuren. Aber ich habe ihn ,da ich Tierhaaralergiker bin.Teils mit Asthmaanfällen oder mit Hautausschlag ,oder grippeähnliche Symptome.

@ jasminx

sag doch einfach schöne Promis :D

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genau, aber VIP Promis.

Ah Moment, einen waschechten Westie habe ich aber auch noch.

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Ja okay als Blindenhund für Taube allergiker lass ich mir den Labradoodle noch einreden aber was ist mit den Aussky? Denk dir mal die zwei charaktere vereint! Dann ist es nicht nur ein lauffreudiger Husky oder ein Denksüchter Aussie (alles übertrieben dagestellt) sondern ein Lauf und denk süchter Aussky! Wer kann so einem Hund noch gerecht werden? Und dann werden sie auch noch als kinderliebe Familienhunde verkauft!...Also was fürnen zweck hat ein Aussky?

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Also ich habe einen Parson Ruissilon kenn jemand die Rasse? ;)

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Wat soll da hinter stecken ??? :D

@ sally08

Gibts diese denn schon ,Ausski?

Es ist doch das gleiche mit Mops und Beagle.Mops mags gerne ruhig angehen und der Beagle ist ein Jagthund.Wie kann man diese beiden doch unterschiedliche Rassen vereinen.

Achja ist ja ein Designerhund. :klatsch:

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Ja den Aussky gibts zum Teil leider schon! :wall: ! google mal viell findest was...

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Ja okay als Blindenhund für Taube allergiker...

:D Für wen bitte? :D

Ich habe vor Kurzem ja auch so eine toll designte Rasse kennengelernt, den Black River (eine Kreuzung aus Golden Retriever und Flat Coated Retriever). Wird für schlappe 1.150,00 verkauft!

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Scheint ja mal wieder der Renner zu sein, diese neuen "Designerhunde" :Oo

Nichts gegen Eure süssen Fellnasen ;) , die sind wirklich knuffig

aber das Gekreuze ist wirklich schon nicht mehr normal.

Pudel ist übrigends eine der ältesten und gesündesten Hunderassen überhaupt.

Und superinteligent sind sie auch.

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Da ich mich bereits als Labradoodle Besitzer "geoutet" habe und im Internet immer wieder über Halbwahrheiten bzw. Schwachsinn von sogenannten "Züchtern" stosse, möchte ich an dieser Stelle mal damit aufräumen und dem interessierten Leser einen Einblick geben, worum es überhaupt geht.

Der Doodle (ob als Labradoodle oder auch Goldendoodle) ist nicht erst in den letzten Jahren gezüchtet worden, sondern wurde vor über 25 Jahren bereits zum 1. Mal gezüchtet. Ziel war die allergikerfreundlichen Eigenschaften des Pudels mit der sehr guten Eignung als Hilfhund von Golden Retrievern oder Labradors zu verbinden um Hilfshunde für Menschen mit Behinderung und gleichzeitiger Allergie ausbilden zu können. Neben dem Pudel gibt noch weitere allergiefreundliche Hunde wie den spanischen oder portugiesischen Wasserhund oder auch den Chinese Crested oder auch den Nackthund sowie einige andere. Hierbei muss man jedoch auch wieder den Grund der Allergie beachten. Es gibt Menschen, die auf die Haare des Hundes allergisch reagieren sowie Menschen, die auf ein Eiweissenzym im Speichel des Hundes reagieren. Letzterem Fall hilft kein allergiefreundlicher Hund weiter auch kein Doodle. Daher muss so etwas immer im Vorfeld getestet werden.

Eine einfache Kreuzung zwischen einem Pudel und einem Labrador (sogenannte F1 Kreuzung) macht noch lange keinen allergiefreundlichen Hund aus. In den meisten Fällen hat nur 1 von 10 Welpen die Felleigenschaften des Pudels übernommen, der Rest der Welpen haart entsprechend und ist nicht für Tierhaarallergiker geeignet. Daher hat man in der Vergangenheit diesen Wurf erneut mit einem Pudel gekreuzt (sogenannte F2 Kreuzung), damit mehr Pudelgene in die Linie eingehen, dennoch die Labrador/Retriever Eigenschaften erhalten bleiben. Hat man einmal eine Züchtung mit den gewünschten Eigenschaften erzielt, wird man diese Tiere (also 2 Doodle) miteinander züchten und erhält sogenannte F1B Doodles. Auch hier sind nicht 100% der Welpen garantiert allergiker geeignet. Die Doodles werden in der Regel in 3 Grössen gezüchtet, abhängig von der Art des Pudels (Toy, Standard oder Königspudel). Ich habe schon Angebote von "Züchtern" gesehen, die F1 als Bezeichnung für Standardgrössen Doodle, F1B für Mediums und F2 für Minis benutzen, was zeigt, das diese keine Ahnung haben, was sie machen und diese Hunde nur als Geldmaschine sehen.

Es werden oft die sogenannten multigen Doodles angeboten. Dies bedeutet, dass der Wurf von Eltern stammt, welche beide Doodles sind und dies nicht in der 1. Generation. Hier ist die Chance grösser, dass diese Hunde allergikergeeignet sind.

Daneben gibt auch den Australian Labradoodle, dieser unterscheidet sich vom "gemeinen" Doodle dadurch, dass im Laufe der letzten 30 Jahre 10 weitere Rassen (z.B. Irish Waterdog, Wheaten Terrier) jeweils 1mal mit in die Rasse eingezüchtet wurden, um das Risiko potentieller Erbkrankheiten, welche beim Poodle und Labrador auftreten können, zu verringern. Die Australian Labradoodles wurden von 2 Züchtern Angela Manners von Tegan Parks in Australien und Beverley Manners von Rutland Manor in Australien entwickelt.

Die Medien haben diese Rasse (international anerkannt, in Deutschland jedoch nicht als Rasse anerkannt, ich beziehe mich der Einfachheit halber aber auch auf Rasse obwohl es sich rechtlich um Mischlinge handelt in Deutschland) als Designerhund hochgepusht und dadurch das einige prominente Hollywood Schauspieler oder Sportler wie Tiger Woods einen Labradoodle besitzen ist der Hund immer beliebter geworden. Den letzten Tick zum Chaos hat Obama mit der Präsidentenhund Diskussion ausgelöst und dies hat natürlich viele Leute auf den Plan gerufen. Viele Allergiker haben sich bisher nicht mit der Wahl eines allergikerfreundlichen Hundes befasst und sind sich nicht darüber klar, wieviele Rassen eigentlich in Frage kommen würden. Durch den Medienhype stürzen sich nun viele dieser Leute auf alles was sich Doodle "schimpft", ohne zu beachten, welche Unterschiede es hier gibt. Ich habe im Internet nun auch viele Kleinanzeigen gesehen, wo Menschen mit einem Labrador oder einem Golden Retriever einen Deckpudel suchen, um auch ein wenig am Kuchen mitzuverdienen.

Der Preis eines empfehlenswerten Doodles ist deshalb so hoch, weil beide Elternteile sind nur gesundheitsgetestet sondern auch noch gengetestet werden um Erbkrankheiten auszuschliessen. Die Welpen werden mit einer Gesundheitsgarantie nicht unter 2 Jahren verkauft und es gibt immer eine Klausel im Vetrag, dass sie an den Züchter zurück gehen, wenn die Familie mal in die Lage kommen sollte, den Hund nicht weiter behalten zu können. Ausserdem werden die Welpen bereits vom Züchter sterisiliert oder haben hierzu eine Klausel im Vertrag dass der Besitzer dies im Alter von 6 Monaten machen muss um eine Wildzucht zu vermeiden. Darüber hinaus trägt jeder Züchter zudem noch das Risiko dass nicht alle Welpen allergiefreundlich sein werden, diese werden in der Regel zu einem deutlich geringeren Preis angeboten oder verbleiben beim Züchter.

Das war jetzt viel Info und jetzt zu meinem Hund, der alle diese Eigenschaften nämlich NICHT erfüllt.

Benny's Mutter ist ein F1 Goldendoodle und sein Vater ein Labrador. Somit hat Benny hauptsächlich Retrievergene und nicht soviel Pudelgene. Das bedeutet, dass er sehr wohl haart und zwar mehr als meine beiden Katzen zusammen. Er stammt allerdings auch nicht von einem Züchter, sondern wurde auf einem Bauernhof geboren. Natürlich habe ich für ihn auch keinen lächerlich hohen Preis gezahlt, was vielen anderen Menschen bei Pseydozüchtern passiert ist. Ebenso habe ich einige Monate nachdem ich Benny geholt habe eine Kleinanzeige entdeckt, dass die Familie, welche Bennys Bruder gekauft hat, ihn wieder verkauft aus Allergiegründen. Dies ist ein klassischer Fall von Blauäugigkeit. Egal um welche Hunderasse es geht, bitte informiert Euch vor dem Kauf genau, ob die Rasse die Erwartungen, die ihr habt erfüllen kann. Ausserdem informiert Euch gut über den Züchter. Labradoodles sind in Europa beispielsweise kaum professionell gezüchtet zu erhalten. In den Niederlanden gibt es 5 seriöse Züchter, die mir alle bekannt sind und wovon 2 sich in Grenznähe zu Deutschland befinden. Diese Züchter haben ihre Zuchthunde zum grossen Teil von den beiden im Vorfeld genannten australischen Züchtern Tegan Park und Rutland Manor. Weiterhin besteht immer noch die Möglichkeit einen Doodle zu importieren entweder aus Australien oder den USA, wo der Doodle auch weit verbreitet ist. Die Hunde werden in der Regel sehr gut auf die lange Reise getraint und vorbereitet. Ausserdem können Interessierte mehr über Doodles oder empfohlene Züchter auf www.doodlekisses.com erfahren, welches ein Forum von und für Doodlebesitzer ist. Gerne bin ich auch bereit, weitere Fragen zu beantworten. Ich kann nur sagen, dass mein Mischling ein toller Hund ist und dass ich es schade finde, dass ich manchmal das Gefühl bekomme, wenn ich die Streitigkeiten über Doodles oder Rassehunde in den Foren lese, dass ich mich schämen muss, einen Labradoodle zu besitzen.

Freut Euch doch einfach, wenn die Besitzer mit ihrem Hund zufrieden sind, ob Mischling oder Rasse ist doch egal.

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Toller und sehr informativer Beitrag!

Allerdings macht mich das hier stutzig :(

Ausserdem werden die Welpen bereits vom Züchter sterisiliert oder haben hierzu eine Klausel im Vertrag dass der Besitzer dies im Alter von 6 Monaten machen muss

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