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your dog ...  Der Hund
Achilles2005

Operation - ja plus Kastration?

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Ich hoffe dass das Thema hier richtig ist, denn ich habe zwischen Gesundheit und Krankheit geschwanckt. Aber mein Kleiner ist ja noch gesund und es soll erhalten bleiben.

So, zu meinem Problem:

1 Hoden von Achilles ist in der Leiste von ihm stecken geblieben. Wir haben es mit homöopathischen Mitteln + leichte Massagen während dem Zahnen versucht, hat jedoch nichts geholfen. Jetzt heisst es im Mai/Juni operieren und Hoden auf jeden Fall rausholen, da erhöhte Krebsgefahr besteht. Dies lasse ich selbstverständlich machen.

Jetzt weiss ich nur nicht, ob ich ihn gleichzeitig auch kastrieren lassen soll. Die Entscheidung fällt mir wirklich schwer. Besonders weil ich nicht weiss, wie es sich so oder so entwickelt. Ich möchte nicht, dass er träge und ruhig wird, andererseits schläft er nachts nicht, wenn wir läufige Hündinnen haben (der ersten ist er vor 3 Wochen begegnet/nähere Nachbarschaft) und tut dann als wäre er ein Wolf. Sein Vater ist mittlerweile kastriert (damit es keine ungewollten Welpen mehr gibt) und ist vom Wesen her genauso wie er es vorher war.

Auch wurde mir vom Tierarzt geraten gleichzeitig noch seine Wolfskrallen hinten entfernen zu lassen (lose ohne Gelenk), da diese unter Umständen Schwierigkeit im Sinne von einreissen oder ähnliches machen könnten. Wie ist eure Meinung dazu?

Mir fällt die Entscheidung wirklich ziemlich schwer.

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Hm Achilles,

also die Kastration sollte wirklich gut überlegt und tatsächlich auch notwendig sein (medizinisch), da sie ansonsten ebenso verboten ist, wie das entfernen der Wolfskralle.

LG Elke

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(bearbeitet)

Das ist es ja, aber ich denke mir halt, dass ich lieber vorbeugen will, als eine evtl. Verletzung später riskieren. Auch ist es ja so, dass Huskys eh so extrem freiheitsliebend sind und ich weiss wirklich nicht was passiert, wenn er eine läufige Hündin riecht. Eigentlich möchte ich ihn ja nicht kastrieren lassen aber es spricht viel dafür, aber auch viel dagegen.

Wegen der Wolfskralle: Ich habe oft das Gefühl, dass Achilles sogar froh darüber wäre, dass diese weg ist. Es scheint manchmal so, als würde sie ihn richtig stören. Er beisst teilweise wirklich böse und schmerzhaft an ihr rum. An anderen Körperteilen macht er dies nicht also gehe ich davon aus, dass es kein Fehlverhalten ist. Fehlen wird ihm diese sicherlich nicht.

Wenn er auch eh in der Narkose liegt, denn das Entfernen vom Hoden ist sehr wichtig, dann würde ich halt gleich alles machen lassen, da dies ja auch eine Belastung für den Körper ist. Öfter in Narkose, falls man das andere doch machen lassen müsste, möchte ich ihn eigentlich nur notgedrungen legen lassen. Jedoch nicht unbedingt freiwillig.

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Moin,

die Entscheidung must sicher Du alleine treffen.

Ich kann Dir nur sagen das weder Yukon (recht früh kastriert) noch Barry (letztes Jahr kastriert) sich im Wesen verändert haben.

Im Gegenteil, bei Barry hab ich das Gefühl das er "froh" ist. Er spielt viel mehr wie früher. Ist also aktiver geworden.

Allerdings bettelt und wenn möglich frist er jetzt mehr. Er hat die ganzen Jahre nicht gebettelt.

Deine Überlegung "er ist ja in Narkose" finde ich wichtig.

Viel Glück bei Deiner Entscheidung.

Ute

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Ich würde es machen lassen.

Die Kastration bei einem Rüden ist sicher nicht soooo tragisch und wenn er eh immer Probleme hat, wenn Hündinnen läufig sind.

Und wenn ihn die Wolfskralle wirklich stört, lass sie mit entfernen. Sonst beißt er sie sich vielleicht noch mal so kaputt, dass er doch noch mal operiert werden muss.

Und wie du schon sagst: Er ist sowieso schon in Narkose.

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(bearbeitet)

Ja eben, in Narkose muss er auf jeden Fall. Diese Operation wird sich unter keinen Umständen vermeiden lassen. Es heisst ab seinem 6. Lebensjahr wäre ein sehr hohes Risiko an Krebs da und das möchte ich unter keinen Umständen riskieren.

Ich glaube auch, dass es richtig wäre das machen zu lassen, jedoch sträube ich mich etwas dagegen, da ich nicht möchte, dass ich es aus Bequemlichkeit tue (Unterbewusstsein). Aber das glaube ich jetzt nicht. Ich möchte mir die Entscheidung irgendwie auch nicht so einfach machen, immerhin ist es endgültig. Habe zwar noch 2/3 Monate Zeit aber ich möchte es dann später nicht übers Knie brechen.

Es ist aber gut zu hören, dass eure Hunde jugendlich und verspielt geblieben sind. Das macht es doch etwas leichter.

@Yukico

Er hat schon immer gebettelt und wird es weiterhin sicherlich tun. Auch wenn er von uns (!) noch nie etwas am Tisch bekommen hat.

Etwas mehr fressen würde ihm nicht mal schaden, habe das Gefühl der frisst etwas wenig, aber das weiss er wohl am besten ob er satt oder hungrig ist. Das beste Futter bekommt er ja (barf).

Ist die Gefahr, dass ein Hund so verfressen wird und evtl. dick wirklich so groß? Oder ist es mehr bei Hündinen so?

@Marion-Rudel

Ja, das mit der Kralle ist manchmal schon nicht mehr mit anzusehen. Ich verstehe das gar nicht so richtig warum er dies tut? Aber die hängt halt nur nutzlos am Bein rum.

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Ist die Gefahr, dass ein Hund so verfressen wird und evtl. dick wirklich so groß? Oder ist es mehr bei Hündinen so?

Also Rex ist jedenfalls eher dünn, der verträgt eine ordentlich Portion Futter. Sein Verhalten hat sich überhaupt nicht verändert, er ist stürmisch, verspielt und verträgt sich immer noch mit allen Hunden.

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Das ist immer gut zu hören...ehrlich.

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Hallo Achilles,

wir haben unseren Ringo damals im Alter von 4 Jahren kastrieren lassen. Er hat sich vom Verhalten her nicht verändert. Er war weiterhin total verspielt und hat es geliebt stundenlang durch den Wald zu toben. Da er eh sehr anhänglich war (ich vermute aufgrund seiner schlechten Erfahrungen), hat er aber auch vorher nie versucht auszubüxen oder einer läufigen Hündin nachzulaufen.

Etwas hatte sich aber doch verändert, sein Fell fing an ohne Ende zu wachsen. Von da an mussten wir es regelmäßig Schneiden lassen, sonst wäre er wahrscheinlich komplett zugewachsen :D

Die Wolfskrallen habe wir Ringo nicht entfernen lassen. Er hatte aber auch keine Probleme damit. Wir haben aber zu seiner eigenen Sicherheit immer darauf geachtet, dass sie immer kurz geschnitten waren. Hätte er Probleme mit den Krallen gehabt, hätte ich sie aber auch entfernen lassen.

Da Dein Kleiner bei der geplanten OP ja eh in Narkose ist, würde sich das natürlich anbieten.

Liebe Grüsse

Karin

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Hallo Achilles,

also ich glaube, ich würde auch kastrieren lassen in Deinem Fall.

Auch wenn ich sonst absoluter Gegner davon bin.

Bei Deinem Hund kommt ja noch hinzu, daß die Hoden eine ganze Zeit im Bauchraum waren - also zu warum untergebracht - und daß , auch wenn sie jetzt "nach draussen" verlegt werden, doch noch die Gefahr besteht, daß die Zellen entarten. Also Hodenkrebs.

Ich habe bisher immer drauf geachtet, daß beim Welpen, den ich erwerbe, beide Hoden abgestiegen sind. Genau wegen der Krebs- und Kastrationsproblematik.

Ich würds aber machen - und eben auch jetzt zusammen mit der Wolfskralle, damit der Hund nicht zweimal in Narkose muss.

Herzliche Grüsse,

Claudia

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