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Hundeforum Der Hund
Nainy

Ein Brief eines Hundes an sein Herrchen

Empfohlene Beiträge

Ein Brief eines Hundes an sein Herrchen

Liebes Herrchen,

Am morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst

meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor den Urlaub

hurra! Wir fuhren mit dem Wagen, und Du hast am Straßenrand angehalten, die Tür

ging auf und du hast ein Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden hatte und zwischen meinen Zähnen hatte. Aber als ich zurück kam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden aber vergebens! Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückehr. Aber du bist nicht gekommen! Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, du warst es nicht-es war der Mann, der mich gefunden hat. Er brachte mich in einen Raum- es roch nach Tod. Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich dich trotz meines Leidens, das Du mir angetan hast, noch stetz an dein Bild errinere. Und fals ich nocheinmal auf die Erde zurück kommen könnte, ich würde auf dich zulaufen

DENN ICH HATTE DICH LIEB

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das ist zu heulen...:heul:

hab diesen Brief schon ein paar mal gelesen - und bin den Tränen immer nah...

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Ich finde das auch zum heulen, :heul: wie jemand sowas machen kann. Das ist doch keine Tierliebe mehr. lg Andrea und Lola

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Ich kann den anderen nur zustimmen wirklich zum heulen. Da ich eh nah am Wasser gebaut bin floss bei mir eine Tränne . .. :heul:

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Achja ich möchte dann gleich noch ne Geschichte hinzufügen

Bin ich jetzt berühmt ?

Heute wurde ich geboren. Eins von zehn. Mein Vater war sehr berühmt. Ich habe eine Menge Halbbrüder und -schwestern. Meine Mutter ist sehr berühmt. Seit sie berühmt wurde, hatte sie immer nur Welpen. Keine liebende Hand, keine lustigen Ausflüge . . . nur Welpen. Sie ist immer sehr traurig, wenn sie von ihr weggehen. Heute verließ ich mein Heim. Ich wollte nicht weg, deshalb habe ich mich hinter meiner Mutter und drei übrigen Geschwistern versteckt! Ich mochte dich nicht. Aber sie sagten, ich würde eines Tages berühmt sein. Ich frage mich, ob berühmt das gleiche ist wie Spaß und gute Zeiten? Du hast mich aufgehoben und weggetragen, obwohl es Dich gestört hat, daß ich mich vor dir versteckt habe. Ich glaube nicht, daß Du mich mochtest.

Mein neues Heim ist weit weg. Ich bin verstört und ängstlich. Mein Herz sagt: Sei tapfer. Meine Verwandten sind es auch. Ob sie auch in gute Hände kamen wie ich? Ich bin hungrig, weil zuviel essen schlecht für meine Knochen ist. Ich kann nicht beißen oder schnappen, wenn die Kinder gemein zu mir sind. Ich laufe einfach weg und spiele und tue so, als ob ich auf einer großen Wiese bin mit Schmetterlingen, Rotkelchen und Fröschen.

Ich weiß nicht, warum sie mich treten. Ich bin still, aber der Mann schlägt mich und sagt laute Dinge. Die Frau gibt mir keine guten Sachen, wie ich sie bei meiner Mutter hatte. Sie wirft nur trockenes Futter auf den Boden und geht weg, bevor ich nah genug zum Berühren und Schmusen kommen kann. Manchmal riecht mein Futter schlecht, aber ich esse es trotzdem.

Heute bekam ich zehn Welpen. Sie sind so wundervoll und warm. Bin ich jetzt berühmt? Ich wünschte, ich könnte mit ihnen spielen, aber sie sind so klein. Ich bin so jung und verspielt, daß es schwer ist, hier in dem Loch unter dem Haus zu liegen und meine Welpen zu säugen. Jetzt weinen sie. Ich zerkratze und zerreiße mein Fell.

Ich wünschte, jemand würde mir etwas Futter hinwerfen. Ich bin auch sehr durstig.

Jetzt habe ich nur noch acht. Zwei wurden während der Nacht kalt und ich konnte sie nicht warm machen. Sie sind tot. Wir sind alle sehr schwach. Vielleicht können wir etwas Futter bekommen, wenn ich sie auf die Veranda trage?

Heute haben sie uns weggeholt. Es war zuviel Aufwand, uns zu füttern und jemand kam, um uns zu holen. Jemand schnappte meine Welpen, sie weinten und winselten. Wir wurden in einen Lastwagen mit Boxen getan. Sind meine Babies jetzt berühmt? Ich hoffe es, denn ich vermisse sie. Sie sind weg.

Der Ort riecht nach Urin, Angst und Krankheit. Warum bin ich hier? Ich war genau so schön wie meine Verwandten. Ich bin hungrig, schmutzig, in Panik und unerwünscht. Vielleicht das Schlimmste, unerwünscht zu sein. Niemand kam, obwohl ich lieb zu sein versuchte.

Heute kam jemand. Sie legten mir ein Band um den Hals und führten mich zu einem Raum, der sehr sauber war und einen glänzenden Tisch hatte. Sie hoben mich auf den Tisch. Jemand hielt mich und streichelte mich. Ich fühlte mich so gut!!! Dann fühlte ich mich müde und lehnte mich hinüber zu demjenigen, der mich gestreichelt hatte.

Jetzt bin ich berühmt: Heute hat sich jemand um mich gekümmert.

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Ohh mein Gott die sind ja echt zum heulen.. und das schlimme ist das es wirklich solche Menschen gibt :heul::heul::heul:

Und man kann noch nicht mal was tun....

Wie gemein die Welt doch manchmal ist.

Melanie

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Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles

Der Riesengroße Mensch war sein Abgott. Er gab ihm Futter und Wasser

und er schien ihn auch zu lieben, ganz sicher, denn er streichelte ihn

zärtlich und redete mit ihm. Er gab ihm einen Platz in seiner Wohnung,

den er gegen jeden anderen noch so großen Hund bis zum letzten

verteidigen würde! Das ging so ein ganzes Jahr lang. Dann wurden die

Liebkosungen des Menschen spärlicher. Er schien immer unruhiger zu

werden. Aber da er niemals vergaß, seinem kleinen Freund das Futter

hinzustellen, machter der sich keine Sorgen.

Ab und zu wurde er auch noch gestreichelt. Menschen waren und

dachten eben anders als Hunde! So sprang er ihm immer wieder voller

Freude entgegen, ja er schrie förmlich vor Freude, wenn er hörte, dass

der Riesengroße nach Haus kam, der ihm leicht auf den Rücken klopfte

und beruhigend, wenn auch etwas abwesend sagte: "Ja, ja! Ist ja gut"

Dann kam die Urlaubszeit. Die erste im Leben des kleinen Hundes, der

vor Aufregung leise jaulend neben seinem Herrn in das Auto gesetzt

wurde, das er schon kannte. Er versuchte sich möglichst nahe an den

geliebten Menschen heranzudrängen, aber der schob ihn so unsanft

zurück, dass der kleine Hund bestürzt zu ihm aufsah. Er ahnte nicht,

dass sein Herr daran dachte, dass er wahrscheinlich überall nur

Unannehmlichkeiten mit dem Tier haben und nie ganz frei sein würde.

Er konnte ihn sicher nicht allein in dem fremden Hotelzimmer lassen,

und er konnte und wollte ihn auch nicht dauernd mit sich herum-

schleppen.

Der kleine Hund, der verunsichert vorsichtig mit der Pfote nach ihm

tappte, erschien ihm auch längst nicht mehr so nett, wie damals als

er ihn in einem Schaufenster sah und kurz entschlossen kaufte, weil er

sich gerade sehr einsam fühlte. Aber im Urlaub wollte er Bekannt-

schaften machen. Er wollte, nun ja, was halt alle im Urlaub wollten.

Der kleine Hund war plötzlich eine Last für ihn, und er begann zu

überlegen, wie er ihn loswerden könnte. Als eine gut übersichtliche

Strecke kam und er ganz sicher war, dass vor und hinter ihm niemand

fuhr, fasste er den kleinen Freund plötzlich im Genick, der ihn

zutraulich ansah und versuchte, rasch noch seine Hand zärtlich zu

lecken, warf ihn kurzerhand aus dem Wagen und fuhr davon. ohne sich

noch einmal umzusehen.

Der kleine Hund überschlug sich, aber er hatte keine Verletzungen

davongetragen. Er stand da, sah dem Wagen nach der hinter einer

dünnen Staubwolke immer kleiner wurde und verstand die Welt nicht

mehr. Sicher würde der Wagen gleich wiederkommen. Sicher war das

nur ein versehen. Vielleicht ein etwas gröberer Scherz als damals, als

er ihn in ein tiefes Wasser geworfen hatte um zu sehen ob er

schwimmen konnte. Sicher würde er wieder besonders gestreichelt

werden. Er würde warten, wie er schon sooft gewartet hatte. Er

setzte sich an den Straßenrand. Er war nicht mehr der Jüngste, was

ihm sein Herr nicht angesehen hatte. Seine Augen waren etwas getrübt

aber er wußte, dass der Wagen auf den er wartete grün war. Manilagrün

wie die Menschen das nannten.

Jedesmal wenn ein grüner Fleck in der Ferne auftauchte, richtete sich

der kleine Hund auf, spitzte die Ohren und wedelte unsicher mit dem

Schwanz. Er lief ganz nah an die Fahrbahn. Sicher würde dieser Wagen,

den er nur etwas verschwommen sehen konnte, halten und er würde

schnell hineinspringen und alles würde wieder so sein wie früher. Aber

der Wagen fuhr vorbei und der nächste grüne Wagen auch.

Der kleine Hund war verzweifelt. Er winselte leise. Was sollte aus ihm

werden? Er hatte doch niemanden auf dieser schrecklich großen,

fremden Welt außer diesen Menschen, der in dem grünen Wagen davon-

gefahren war. Es kamen noch viele grüne Wagen. Der kleine Hund

wurde immer verzweifelter. Er lief so nahe wie möglich an die

Fahrbahn heran und dann plötzlich wusste er es:

Das war sicher immer der gleiche Wagen. Er fuhr nur immer wieder an

ihm vorbei. Wenn der nächste grüne Wagen kam, würde er einfach

hineinspringen und alles würde wieder gut sein.

Er spannte seine müden Muskeln, duckte sich und als der nächste

verschwommene grüne Wagen heranbrauste sprang er. Den Aufprall

spürte er nur ganz kurz.

Dann wurde er auf die Fahrbahn geschleudert und der nächste Wagen

machte einen zottigen, blutigen Fleck aus ihm. Ein Fleck, der doppelt

so groß war als der kleine Hund.

Der tote Hund sah jetzt viel größer aus, so wie Tote für uns immer

größer werden, wenn man nichts mehr an ihnen gutmachen kann.

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ICH KLAGE AN...

Den Menschen hatte ich vertraut, braucht Hilfe für mein junges Leben.

Doch hatte ich auf Sand gebaut, mein Leben mußt ich qualvoll geben.

G'radmal 10 Wochen - schon allein, mein Mensch wollt nicht mein Hüter sein.

Er brachte mich aus seinem Haus und setzt mich andern Ortes aus.

Verängstigt, hungrig und allein - von meinem Mensch vertrieben;

doch können alle nicht so sein andre' könnten mich doch lieben.

Drum' wünscht ich mir Geborgenheit - als ich die jungen Menschen sah -

beenden wollt die Einsamkeit, ich kam den jungen Menschen nah.

Man sah mich an und freute sich, man bückte sich und hob mich hoch;

Gefühle des Glücks erfüllte mich - Vertrauen lohnt sich also doch.

Man band 'ne Schnur an meinen Schwanz - ich dacht sie wollten spielen -

die Sache ich begriff nicht ganz, den Schmerz ich konnte fühlen.

Trotzdem ich habe noch geschnurrt - als ich am Zweirad festgezurrt.

Dann fuhr man los und wurde schneller - mein kleines Herz es rast wie wild,

mein Schreien wurde immer greller - doch niemand sah dies grausam Bild.

Mein Hirn vor Schmerzen schon ganz wirr - mein junges Leben war in Not -

die jungen Menschen lachten irr; so schleiften sie mich in den Tod.

Warum nur wurde ich geboren ? - damit ich gebe so mein Leben?

warum nur wurde ich auserkoren ? - wollt ich doch nur nach Liebe streben

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:heul::heul::heul::heul:

Grausam, grausamer, am grausamsten :[:[

Mir fehlen die Worte :heul::heul:

Hab´nen Kloß im Hals + Tränen in den Augen

W A R U M ?!??!? können Menschen nur so sein :[

Hatte selber mal´ne Tussi am Hals, als ich sah, daß sie mit der Leine auf ihn eingeprügelt hat. :o:[

Leute, die sie + mich kannten haben gemeint, es hätte ihr endlich mal recht geschehen (sie hatte einige blaue Flecken am Hals :D)

Gruß Petra

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Hallo,

ja leider gibt's solche Vorkommnisse nur zu oft.

Verstehen kann ich solche Bosheiten beim besten Willen nicht. Da kommen mir beim Lesen dieser "Gschichten" glattweg die Tränen gekullert. :heul:

Wie kann man einem wehr- und schutzlosen Tier sowas antun. ?!? Da fehlen mir die Worte. :[

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