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Hundeforum Der Hund
Mark

Zwei Rüden in einem Haushalt

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich möchte euch mal auf eine sehr interessante Beobachtung aufmerksam machen. Bekanntlich bin ich ja stolzer Besitzer zweier unkastrierter Rüden, die in diesem Jahr 4 und 5 Jahre alt werden.

Aus Interesse habe ich ja nun auch diverse Literatur zum Thema Hunderudel gelesen und bin einhellig auf den Rat gestoßen, dass man bei dieser Konstellation grds. den "ranghöheren" Rüden bevorzugen sollte.

Da ich ja grundsätzlich ein kritischer Mensch bin, habe ich einfach mal diesen Ratschlag komplett ignoriert und behandle meine beiden absolut gleich, d.h.:

  1. Mal bekommt der große zuerst Futter, dann wieder der kleine zuerst.
  2. Mal schmuse ich mit Raspu, mal mit Spike.
  3. Tja und fast immer schmuse ich mit beiden gleichzeitig.
  4. Mal spiele ich mit mit Spike im Beisein von Raspu und dann wieder umgekehrt.

Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen.

Das Fazit: Die beiden Rüden haben so gut wie überhaupt keinen Stress im Umgang miteinander. Selbst wenn man auf solche banalen Dinge wie Blicke, Gesten usw. achtet, fast null Stresspotential.

Das heißt: Glaube nicht immer alles was in Büchern steht, denn auch Buchautoren können nichts anderes machen als Beobachten ... in die Köpfe der Hunde können sie nicht schauen. Doch beobachten kann ich auch allein :D

Ganz schön provokativ, oder? Aber leider ist es die Wahrheit. Für Anfänger lohnt natürlich der Blick in Hundebücher, da dort Basics vermittelt werden.

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Kann es sein, dass es dabei auch auf das Wesen der einzelnen Hunde ankommt?

Ich hab ja auch zwei Rüden, und behandle mein Hund bevorzugt. Für uns ist das, denke ich, der richtige Weg. Weil... ich aber auch nicht das Wissen habe, um z.B. die Körpersprache zu deuten um zu erkennen, wenn es Ärger gibt. Ich würde das erst schnallen, wenn die anfangen sich zu beißen.

Meine Hunde sind jetzt auch kastriert, aber erst seit ein paar Wochen, so dass ich noch keine Veränderungen feststallen konnte durch die Kastration.

Fazit für mich: Wesen der Hunde spielt eine Rolle und das Wissen des Halters.

Richtig? Oder lieg ich ganz verkehrt?

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Ich würde sagen: Das Wesen der Hunde spielt kaum irgendeine Rolle. Meine beiden sind absolute "Power-Hunde" ... also was ganz anderes als Boxer, Schäferhunde und ähnliche leicht zu "händelnde" Hunde.

Und trotzdem: Kein Problem.

Ich gehe davon aus, dass es fast ausschließlich auf den Umgang mit und durch den Menschen ankommt. Dazu gehört natürlich auch die sichere Deutung von Körpersprache, was allerdings nicht so schwierig ist :)

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Ach Mark, es sind die meisten Sachen nicht schwierig, wenn man sie erst einmal kann...

Mit dem Wesen wundert mich, bin ich wirklich von ausgegangen...

Aber eins hab ich noch: Wie der Rudelführer sich gibt ist bestimmt wichtig für sowas.

Na?

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Hallo Mark,

wieviele gleich geschlechtliche Hunde hast Du schon gehabt?

lg Hans Georg

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Habe im laufe der Jahre gelehrnt das jeder Hund anders ist.

Lasse meine Rüder wenn es geht auch unkastriert. Nur die Weiber werden kastriert, das liegt daran das ich keinen Nachwuchs will und noch andere aspekte. Wenn aber in der Gemeinschaft zwei hoch dominante Rüder sind hast du das Problem. Da wirst du mit kastraktion eines oder beiden auch ganz schwer ruhe haben. Is wie bei uns Menschen wenn einer nicht nachgibt. Habe auch unterschiede in den Rassen, bei meinen Malamuten ist es schwerer mit den Rüden als bei den Sibieren Huskys.

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Also ich denke auch, dass es ganz auf den einzelnen Hund ankommt.

Mark: Du sagt Boxer, jedoch sind Boxer-Rüden im Normallfall doch ziemlich dominant, oder? Und Schäferhunde doch noch mehr.

Ich kann auch sagen, dass gewisse Regeln oft nicht einmal eingehalten werden müssen und es trotzdem funktioniert.

Beim besten Kumpel von Achilles ist es auch so, dass die zwei (Boxerrüde 22 Monate alt nicht kastriert) aus einem Napf fressen können, ohne dass auch nur ein Knurrer kommt. Der der ran will schiebt den anderen meist ganz sachte mit der Backe zur Seite und frisst so lang, bis der andere wieder ran will.

Die einzige kleine Rangelei gab es nur mal aufgrund der Leinen, da wollte keine die eigene sozusagen hergeben. Aber die ist sowieso nicht zum Spielen gedacht.

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Hallo Mark

Glaube das es im Hunderudel einfach drauf ankommt wie der Chef oder Chefin ist.

Mein Rudel besteht aus 3Rüden (unkastriert) und 3Hündinnen(unkastriert).

Die Rüden haben noch nie Streit gehabt, auch nicht wenn eine Hündin läufig ist.

Alle sind sehr sozial untereinander und respektieren sich.

Ich achte auch nicht darauf wer zuerst Futter oder Streicheleinheiten bekommt.

Liebe Grüße: Angela

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(bearbeitet)

Hallo,

ich glaube auch ,dass Mark sich irrt.

Ich kann es verstehen,dass er so denkt,denn solange man sowas nicht selbst erlebt hat,kann man sich solche Situation kaum vorstellen.

Eigentlich ist man dann recht hilflos.

In der Natur kommt solche Unverträglichkeit ja auch vor,nur da kann der Schwächere gehen und als einsamer Wolf leben oder wenn er Glück hat ein neues Rudel gründen.

Übrigens kann es auch unter Hündinen zu Unverträglichkeit kommen und da wird man auch nur wenig tun können.

Die Kämpfe die diese Hunde dann austragen sind keine kleinen Rangelleien,da gibt es mit Sicherheit böse Verletzungen.

LG Andrea

Ps.Ich kenne einen Fall der eine Hund 11 Jahre,der andere sieben.Der Jüngere wollte die Führung,der Alte obwohl kleiner und schwächer ,gab nicht nach.Da ging nichts mehr.Half nur dauerhafte Trennung.

Also ,sowas kann jederzeit,auch nach vielen Jahren Harmonie auftreten.Wirkliche Sicherheit hat man da nie.

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Hündinnen tragen ihre Konflikte auch meist etwas extremer aus als Rüden, zwei ältere Schwestern von Achilles die zusammen aufgewachsen sind, sind als sie geschlechtsreif geworden sind sowas von aufeinander los gegangen, wir konnten sie kaum trennen, so hatten sie sich in einander verbissen. Es gabe böse Verletzungen. Als beide (fast zur gleichen zeit) läufig geworden sind musste man sie endgültig trennen. Jetzt geht es beiden in neue Rudel integriert wo sie ihren Platz in der Rangordnung kennen um einiges besser.

Ich habe bei Rüden einen solch extremen Ernstkampf noch nie erlebt.

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