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Bauchspeicheldrüsenunterfunktion

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Hat jemand Erfahrungen mit Bauchspeicheldrüsenunterfunktion bei Hunden? Symptome, Behandlungsmethoden ...

Wenn ja, wäre super!

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Schau mal hier:

http://www.x-axis.net/pankreasinsuffizienz_beim_hund.html

http://www.tierklinik-dr-staudacher.de/Exokrine%20Pankreasinsuffizinz.pdf

Es werden folgende Formen unterschieden:

1. genetisch bedingte, vererbte Form

2. streßbedingte Form, besonders bei Hunden, die starken

Belastungen ( z. B. im Sport oder im Schutzdienst), aber

auch bei Hunden die ständigen familiären Konflikt

situationen ausgesetzt sind

3. erworbene Form. Hier kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung

zugrunde liegen (= Pankreatitis). Diese kann

durch Infektionen mit Eitererregern, bestimmte Medikamente

oder andere toxische Einflüsse ausgelöst werden.

Es kommt zur Zellschädigung und nachfolgend zu einem

Austritt der Pankreasenzyme. Diese bewirken dann eine

„Selbstverdauung“ des Organs.

Die Bauchspeicheldrüse (=Pankreas) ist nur

ein sehr kleines Organ des Körpers, aber für

eine geregelte Verdauung von lebenswichtiger

Bedeutung.

Die Bauchspeicheldrüse (= Pankreas ) ist ein Organ,

das nur einen geringen Anteil am Körpergewicht ausmacht,

ihr kommen jedoch lebensnotwendige Funktionen im Stoffwechsel

und in der Verdauung zu.

Die Bauchspeicheldrüse ist von überragender Bedeutung für

die Verdauung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten.

Sie produziert den sogenannten Pankreassaft.

Die Therapie zielt in zwei Richtungen:

Erstens die Fütterung einer speziellen Diät, zweitens die

Substitution der fehlenden Pankreasenzyme.

Grundsätzlich sollte das Futter auf 3 – 4 Mahlzeiten aufgeteilt

werden, um den Verdauungskanal zu entlasten. Die Nahrung

sollte Rohstoffe höchster Qualität enthalten und

hochverdaulich sein.

Die Zufuhr der fehlenden Enzyme kann in Form von

Tabletten oder Pulver erfolgen. Bewährt hat sich das Prinzip

der „extracorporalenVorverdauung“: Hierbei werden

pulverförmige Präparate 30 – 40 Minuten vor der Fütterung

mit dem Futter vermischt. In dieser Zeit wird das Futter

außerhalb des Körpers vorverdaut und kann dann von dem

Hund verwertet werden.

Mit dieser Methode kann in der Regel über Jahre eine

Besserung bis Normalisierung des Körpergewichtes sowie

der Kotbeschaffenheit erreicht werden.

Zum Schluß sei noch auf die Streß bedingte Bauchspeicheldrüsenunterfunktion

hingewiesen:

Diese Tiere benötigen absolute Ruhe!

Sie sollten sofort jeglichen Belastungssituationen entzogen

werden. Nur so kann auch bei diesen Tieren ein

zufriedenstellender und langanhaltender Therapieerfolg

erzielt werden.

Die Symptome dieses Leidens sind:

1. Abmagerung trotz Heißhunger, oft in Verbindung mit

Koprophagie (Kotfressen)

2. Der Kot wird häufig und in sehr großen Mengen abgesetzt.

Er ist von pastöser Konsistenz, grau-gelb, feuchtglänzend

und riecht stark säuerlich. Oft enthält er unverdaute

Nahrungsbestandteile.

3. selten Erbrechen

4. Es können Haut- und Haarveränderungen vorkommen.

5. Das Allgemeinbefinden des Hundes ist anfangs noch

ungestört. Im weiteren Verlauf ist jedoch eine

zunehmende Benommenheit festzustellen.

Die aufgeführten Symptome sind charakteristisch für

diese Erkrankung.

In einem solchen Fall also möglichst frühzeitig zum

Tierarzt. Er wird zur Diagnosesicherung spezielle Kotund

Blutuntersuchungen durchführen.

Die chronische Pankreasinsuffizienz ist ein unheilbares

Leiden. Es ist eine lebenslange Therapie erforderlich!

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