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Hundeforum Der Hund
Karl

Demo "Die Hundeformel" mit einem 9 Wochen alten Welpen

Empfohlene Beiträge

Winnie...

ist doch toll, soll mir das jetzt sagen dass ich keine Tips geben soll weil ein trainer vor ort ist??

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Trotzdem habt ihr Sandra sicher viele gute Tipps gegeben.

Muss ja nicht alles sofort passieren. Wir wachsen ja jeden Tag ein Stückchen ;)

Die Antwort auf deine Frage lautet also eindeutig: NEIN, das soll es dir nicht sagen ;)

Eins nach dem anderen ;)

Ihr habt prima Anregungen gegeben - und in wie weit die umzusetzen sind, werden wir sicher herausfinden!

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Im Idealfall ist sie ja an der Schlepp. Dann wird sie kommentarlos eingesammelt (nachdem es ruckt kommt sie erstmal zurück). Ist sie das nicht (oder die leine, der Karabiner reißt etc) lauf ich weiter. Wenn sie kommt wird sie ebenfalls kommentarlos abgeleint und beide Male wird danach erstmal Unterordnung durchgezogen. Ein Hund der Blödsinn machen kann, der kann auch arbeiten.

Kenne die Malis nicht zu gut, aber bei meinem arbeitsfreudingen Hund, gibt es kein arbeiten mit mir, nachdem sie Mist gebaut hat.

Da wird eingesammelt und schnurstracks nach Hause gelaufen, dort wird sie links liegen gelassen, bis ich mich beruhigt habe. Wenn ich echt haessig bin fuer den Rest des Tages Pipirunden und nicht mehr.

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Mal ganz unabhängig davon ob der Hund schlecht zu lesen ist, zu schnell ist, ich zu langsam bin, welches "rot" ich habe........... solange ich mir den Respekt nicht mal in den eigenen vier Wänden erarbeitet (verdient) habe, kann ich von meinem Hund draußen keinen Respekt erwarten.

Wer im Haus immer noch mehr als grün braucht, wer im 1 und 3 Meter Bereich immer noch "rot" braucht kann doch nicht "erwarten" das sein Hund dann auf Entfernung Respekt hat.

Stellt Euch doch mal die Frage: Wie oft habt Ihr für Alltagssituationen Eurem Hund schon "rot" gezeigt und er tut es immer wieder? Z.B. Dauerkläffen wenn man sich unterhält oder an die Haustür rennen etc. ..... das ist respektlos und da sollte man ansetzen.

Nelly ist z.B. bei manchen Hundebegegnungen mir gegenüber respektlos, weil ich mir da den Respekt nicht verdiene. Denn ich kontrolliere die Situation aber ich beherrsche sie nicht, warum sollte sie also Respekt haben ..... ;)

Ich finde das von mir äußerst unfair.... nur weil ich in bestimmten Situationen unfähig bin, muss ich ihr immer wieder "rot" zeigen ......... Nicht gerade förderlich....

Situationen wie Kläffen im Auto oder am Gartenzaun habe ich mit einem richtigen "rot" abgestellt..... das finde ich fair.

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Hej Anita

dankeschön für diese beiden tollen Ausschnitte =)

Das was ich sonst nur gelesen hab mal zu sehen, war total Klasse. Sobald die Viedos zu erhalten sind werd ich sie mir bestellen :klatsch:

Ist Schade, dass ich in Schweden wohne, mich würde es glaub ich sehr interessieren eins deiner Seminare mal mit meinem Hund zu besuchen.

Aber vielleicht gibt es dafür ja irgendwann mal eine Möglichkeit.

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Huhu!

Cucca... schwierig zu erklären, was ich meine.. ich versuche es:

Über klassischen "konditionierten Gehorsam" (Sitz, Platz, Abrufen) kann man, was jagen angeht maximal Kontrolle über die Situation bekommen.

Um das zu erreichen, was Caro und Co beschreiben braucht es den Weg der Kommunikation und Kooperation, so das der Hund deshalb nicht jagen geht, weil Rehe, Füchse, Hasen MIR gehören.

Das ist eine Sache des Respekts und wie man sich diesen erworben hat.

Das Abrufen/Stoppen vom/im Jagen ist aus dem Grund so aussichtslos (selbst wenn es auch mal gelingt), weil es immer das Jagen als Teil des Verhaltens beinhaltet und somit einen nicht unerheblichen Hormonausstoss.

Übers Internet ist das alles nicht ganz einfach zu erklären, kannst Du es trotzdem nachvollziehen.

Erlernter Gehorsam reicht beim Thema jagen einfach nicht aus.

Das kann man am ehesten mit Hunden vergleichen, die das Hörzeichen "Fuss" beherrschen und es trotzdem nicht ausführen, sobald sie einen Hund anpöbeln wollen.

Hier ist nicht Lernen angesprochen, sondern die Kommunikation (Führung/Vertrauen) zum Hundeführer.

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Ich verstehe schon, was du meinst, Anita.

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Möchte dazu noch sagen: um zu diesem endgültigen Zustand zu kommen, brauchte es Zwischenschritte, auch ein Hund muss ja mal Zeit haben, seinen Part zu verstehen. ;)

Wir haben ca ab 5 Monaten bis ca 12 Monate sehr intensiv das Sitz auf Distanz geübt. In dieser Zeit habe ICH gelernt, die Signale dieses individuellen Hundes zu lesen und ihn daher fast immer zurückzurufen, noch bevor er stiften gehen wollte. War ich abgelenkt (eigentlich immer nur, wenn noch jemand dabei war und ich ihn nicht dauernd unter Blickkontrolle hatte) kam es ab und zu vor, dass er auf Hatz ging, so richtig zum ersten Mal auf Hirsch mit 8 Monaten - und da hatte das intensive Sitz-auf-Distanz-Training schon geholfen und er saß tatsächlich mitten in der Hirschhatz, und zwar bereits so weit weg, dass er nur noch ein kleiner weißer Punkt im lichten Buchenwald war.Insgesamt brauchte ich das Sitz als Jagdabbruchsignal eigentlich nur einige wneige Male und es funktionierte IMMER. So ungefähr ab 2 Jahren hat er dann anscheinend angefangen zu verstehen, dass er lieber erst mal fragen sollte ehe er losdüst.

In den letzten 4 Jahren gab es (und wir sind äußerst viel im Wald unterwegs) keine einzige Situation, wo ich das Gefühl gehabt hätte, jetzt könnte der Herr Terrier außer Kontrolle geraten. Und zwar auch dann, wenn ich nicht ständig achtgebe und ein wachsames Auge habe.

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Möchte dazu noch sagen: um zu diesem endgültigen Zustand zu kommen, brauchte es Zwischenschritte, auch ein Hund muss ja mal Zeit haben, seinen Part zu verstehen. ;)

Sehr guter Punkt ;)

Die beiden stehen ja erst am Anfang!!!

Sandra ist ein bisserl "erfolgsverwöhnt", weil sich in der kurzen Zeit schon so viel getan hat :D

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@ cucca wenn du meinst ein Mali sei schnell, dann komm mal vorbei und guck den Windis zu und wirst hinterher denken, der reagiert im Zeitlupentempo... :D

Aber mal ernsthaft , wenn du Probleme hast deinen Hund anzusehen, was er etwas entdeckt hat, dann suche dir einen Jäger mit ausgebildetem Hund.

Ich habs den Windigen auch nicht ansehen können und wir sprechen da lediglich von Ausdruck in dem Augen denn mehr passiert da nicht bevor die durchstarten. Ich hatte das Glück eine Weile ausgebildete Weimaraner beobachten zu können. Die sind deutlich und darüber habe auch bei meinen Hunden besser sehen können, was da gerade los ist.

Es hilft zwar nicht springt unverhofft der Hase vor der Nase hoch, aber in allen anderen Situationen sehe ich jetzt, das da etwas sein muß und kann vorher reagieren/anleinen.

Gruß Iris

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